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Schlechte Hufe - Hufgrundlagen

 

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Pferd

Schlechte Hufe beim Pferd – brüchiges Hufhorn muss nicht sein 

Ursachen für rissige, brüchige Hufe erkennen – Hufhornwachstum natürlich verbessern

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber wurde zunächst von unserer Gründerin Tierheilpraktikerin Nehls aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in verschiedenen Kapiteln beschrieben und dann im Team mit unserer Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) und auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert und unserer Beraterinnen zusammengefasst und aktualisiert.
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig.
Grundlage sind über 26 Jahre praktische Begleitung von Pferden mit Hufproblemen aller Art. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Direkte Antwort: Was sind die häufigsten Ursachen für schlechte Hufe beim Pferd?

Schlechte Hufe beim Pferd entstehen fast immer durch eine Kombination aus Mineralstoffmangel (besonders Zink, Biotin, Kupfer, Methionin), gestörter Darmflora, schlechter Heuqualität, ungenügender Bewegung und fehlerhafter Hufpflege. Seltener ist eine reine genetische Veranlagung die eigentliche Ursache – in den meisten Fällen lässt sich eine korrigierbare Ursache finden und beheben. Brüchiges Hufhorn ist kein Schicksal, sondern ein Spiegel des gesamten Organismus.

Kurz zusammengefasst
  • Brüchige, rissige oder schlecht wachsende Hufe sind fast immer ein Zeichen einer korrigierbaren Ursache – selten einer unvermeidlichen Veranlagung.
  • Die wichtigsten Stellschrauben: Mineralstoffversorgung (Biotin, Zink, Kupfer, Methionin), Darmflora, Heuqualität, tägliche Bewegung und regelmäßige individuelle Hufpflege.
  • Neues Horn wächst vom Kronrand nach unten – sichtbare Verbesserungen zeigen sich nach 4–8 Wochen, ein vollständig erneuerter Huf braucht 12 bis 18 Monate.
  • Schlechtes Hufhorn betrifft nie nur den Huf – es ist ein Spiegel des gesamten Organismus. Ohne Ursachenarbeit bleibt jede Maßnahme oberflächlich.

Warum schlechte Hufe beim Pferd kein Schicksal sind

Schlechte Hufe beim Pferd – brüchiges Hufhorn, Risse, Ausbrüche, Hornspaltungen, langsames Wachstum oder Strahlfäule – sind häufig. Viele Pferdehalter nehmen sie als unvermeidlich hin: „Das ist einfach die Veranlagung." Hufschmied und Tierarzt bestätigen das manchmal. Und es stimmt in den meisten Fällen trotzdem nicht.

Pferdehufe tragen enorme Lasten in allen Gangarten und bei unterschiedlichsten Bodenverhältnissen. Wenn sie in ihrer Substanz nachlassen, ist nie nur der Huf betroffen – der gesamte Bewegungsapparat leidet, weil das Gewicht des Pferdes nicht mehr gleichmäßig verteilt werden kann. Hinter schlechtem Hufhorn steckt fast immer eine Ursache, die gefunden und angegangen werden kann.

Ursachen für brüchige und rissige Hufe beim Pferd

Mineralstoffmangel – die häufigste Ursache

Gesundes, widerstandsfähiges Hufhornwachstum braucht eine optimale Versorgung mit Biotin (Vitamin B7/H), Zink, Kupfer, Methionin und Schwefel. Ein Mangel an diesen Nährstoffen äußert sich direkt in minderwertiger Hornqualität: brüchig, rissig, langsam wachsend, spröde. Gleichzeitig gilt: Selenüberschuss kann zu ernsthaften Huferkrankungen bis hin zum Ausschuhen führen. Mehr ist nicht immer mehr.

Gestörte Darmflora

Selbst wenn Nährstoffe gefüttert werden, nützen sie nichts, wenn der Darm sie nicht aufnehmen kann. Eine gestörte Darmflora ist einer der am häufigsten übersehenen Hintergründe bei chronisch schlechten Hufen. Qualitatives Raufutter, das eine gesunde Darmflora unterstützt, ist die Basis – kein Ergänzungsmittel kann einen schlechten Darm ersetzen.

Schlechte Heuqualität

Heu aus überdüngten Hochleistungswiesen ist struktur- und mineralstoffarm. Pferde, die ausschließlich solches Heu bekommen, sind dauerhaft unterversorgt – besonders mit den Spurenelementen, die für die Hufhornbildung entscheidend sind.

Feuchtigkeitsimbalance im Huf

Zu feuchte Hufe werden weich und brüchig, zu trockene hart, spröde und rissig. Wechselnd nass-trockene Bedingungen – Pferd steht im Matsch, dann auf trockenem Boden – belasten das Hufhorn besonders. Kurzes Abspritzen reicht nicht: Wässern braucht mindestens 15 Minuten, damit Feuchtigkeit wirklich ins Horn eindringt.

Fehlerhafte oder seltene Hufpflege

Zu lange Intervalle, Radikalschnitte, zu dünn geschnittene Sohlen – all das schwächt den Huf mechanisch und macht ihn anfälliger. Ein Pferd, das nach dem Schmiedetermin schlechter läuft als vorher, ist ein klares Warnsignal.

Was hilft bei rissigen und brüchigen Hufen – die vier Bausteine

1. Fütterung optimieren

Natürliche, gut verwertbare Mineralstoffe in Form von Kräutermischungen, kombiniert mit qualitativem strukturreichem Raufutter, legen den Grundstein. Biotin, Zink, Kupfer und Methionin sind die zentralen Bausteine des Hufhorns. Verbesserungen zeigen sich nicht sofort – neues Horn wächst vom Kronrand nach unten, etwa 9 mm pro Monat. Erste sichtbare Verbesserungen nach 4–8 Wochen am Kronrand sind ein gutes Zeichen.

2. Hufhornwachstum aktiv unterstützen

Bei bereits geschädigtem Horn oder sehr langsamem Wachstum hat sich unser Nehls Hufelexier über viele Jahre bewährt – als pflanzlich basierte Ergänzung zur Unterstützung von Durchblutung, Entgiftung und Stoffwechsel im Huf. Die Vorher-Nachher-Dokumentationen aus unserer Praxis zeigen regelmäßig deutliche Unterschiede.

3. Haltung und Feuchtigkeitshaushalt

Freie Bewegung ist der beste Garant für Durchblutung der Huflederhaut und damit für Hufhornwachstum. Bei Stallhaltung: täglich wässern, trockene Einstreu (Stroh ist besser als Sägespäne), Ammoniakbelastung durch gute Hygiene minimieren. Huföl ja – aber eines, das einzieht und nicht versiegelt.

4. Regelmäßige, individuelle Hufpflege

Alle 4–6 Wochen, individuelle Korrektur statt Radikalschnitt, tägliche Kontrolle durch den Besitzer. Das Pferd zeigt, ob die Hufpflege passt – nicht das geometrische Ideal.

Empfehlung von Tatjana Siebert, Tierheilpraktikerin

Nehls Hufelexier

Flüssiges Ergänzungsfuttermittel aus Pflanzen und Kräutern – entwickelt für die Unterstützung des Hufhornwachstums bei geschädigtem oder schlecht wachsendem Horn. Fördert Durchblutung, Entgiftung und Stoffwechsel im Huf. Naturbelassen, ohne synthetische Zusätze, seit vielen Jahren in der täglichen Praxis bewährt.

→ Nehls Hufelexier ansehen

Fütterung bei Hufrehe – ein eigenes Thema

Was ein Rehepferd fressen darf, wie viel Heu, ob Heu wässern sinnvoll ist, wie Weidemanagement funktioniert – und warum manche Pferde trotz strenger Diät immer wieder Schübe bekommen, das alles haben wir in einem eigenen Ratgeber zusammengefasst.

→ Fütterung bei Hufrehe – was wirklich hilft und was nicht

Hufpflege-Fehler, die Hufhorn verschlechtern

Huffett auf trockenem Horn ist kontraproduktiv Ein weit verbreiteter Irrglaube: Trockenen Hufen fehlt es nicht an Fett, sondern an Feuchtigkeit. Eine dicke Fettschicht verhindert, dass Wasser ins Horn eindringen kann – die Hufe werden noch trockener. Richtig: Erst mindestens 15 Minuten wässern, dann ein einziehendes Huföl auftragen, das den natürlichen Feuchtigkeitsaustausch nicht blockiert.
Kurzes Abspritzen hilft nicht Das Pferd mit dem Gartenschlauch kurz abzuspritzen bewirkt durch das schnelle Quellen und Zusammenziehen der äußeren Hornschicht das Gegenteil – Risse können entstehen. Wässern muss mindestens 15 Minuten dauern, um wirklich Feuchtigkeit ins Horn zu bringen.

Vorher-Nachher: Dokumentierte Verläufe von Hufpflegerin Billi

Hufpflegerin Billi begleitet seit vielen Jahren Pferde mit schweren Hufschäden. Die folgenden Bilder zeigen dokumentierte Verläufe mit Nehls Hufelexier.

Brüchige, gerissene Hufe vor der Fütterung:

Brüchige Hufe Pferd vor Hufelexier Rissiges Hufhorn vor Behandlung Schlechte Hufe Pferd vorher

Dieselben Hufe nach Fütterung von Hufelexier:

Verbesserte Hufe nach Hufelexier Gutes Hufhorn nach Behandlung

Weiterer Fall – vor und nach Hufelexier:

Schlechtes Hufhornwachstum vorher Hufprobleme Pferd vorher Hufhornwachstum verbessert nachher

Was Pferdebesitzer berichten – Erfahrungen mit Nehls Hufelexier

„Jahrelang litt meine Stute immer wieder unter schlechten Hufen. Brüchig, rissig, dann auch mal Strahlfäule. Laut Hufschmied und Tierarzt sei sie hier einfach dispositioniert. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" zeigte: massive Mängel im Vitalstoffhaushalt. Nun bekommt Sina individuelle Kräuter zur Mineralstoffversorgung sowie ein gesundes, rein natürliches Pferdefutter. Die Hufe entwickeln sich sehr gut, der Hufschmied ist positiv überrascht."

Isabella über ihre Stute Sina

„Nach 8 Wochen ist das Resultat erstaunlich. Die Hufe sind sehr schnell nachgewachsen, das Horn ist qualitativ hochwertig und das Pferd hat keine Schmerzen mehr. Man sieht deutlich die zwei unterschiedlichen Hornqualitäten des neuen und alten Horns."

S. Krause über ihre 18-jährige Stute Elissa – nach zu starkem Schnitt durch orthopädische Barhufpflegerin

„Im April bekam ich die Order zu einem Smokey zu kommen – er kam auf drei Beinen aus der Box. Ein riesiges Loch, man sah das Hufbein. Sofort Hufelexier. Nach 4 Monaten und 5 Behandlungen: seine Besitzerin grinst über beide Ohren. Was in diesen 4 Monaten an seinem Huf passierte – da brauche ich nichts mehr zu sagen, die Bilder sprechen für sich."

Hufpflegerin Billi über Araberwallach Smokey, 24 Jahre

Weitere Stimmen:

„Seit Jahren füttere ich bei Hufimbalancen und Störungen des Hufstoffwechsels Nehls Hufelexier – mit sehr, sehr gutem Erfolg bei Hornspalten, Hornrissen, Fühligkeit, Strahlfäule, schlechtem Hufhorn und brüchigen Hufen."
„Hat meinem Haflinger sehr geholfen. Ich gebe es ihm seit 5 Jahren im Fellwechsel. Er hat keinen Rückfall mehr erlitten und ist wieder voll reitbar."
„Schon nach eineinhalb Wochen konnte man am Kronrand eine deutliche Verbesserung des Hornmaterials sehen."
„Nachdem ich das Hufelexier abgesetzt hatte, ging das Hufwachstum und die Qualität zurück. Mein Hufschmied bat mich, wieder damit anzufangen."
„27.07. Beginn der Fütterung. Bis 12.08. ist der Huf gut 1 cm gewachsen." – Dokumentierter Wachstumsverlauf innerhalb von 16 Tagen
„Ist zwar teuer, aber jeder Cent lohnt. Die Hufe wachsen wie Unkraut und es wächst super Hornqualität nach."

Häufige Fragen zu schlechten Hufen beim Pferd

Warum hat mein Pferd brüchige Hufe?
Die häufigsten Ursachen sind Mineralstoffmangel (Biotin, Zink, Kupfer, Methionin), eine gestörte Darmflora, schlechte Heuqualität, Feuchtigkeit-Imbalancen und fehlerhafte Hufpflege. „Veranlagung" ist selten die vollständige Erklärung – in den meisten Fällen lässt sich eine korrigierbare Ursache finden.
Was hilft bei rissigen Hufen beim Pferd?
Zunächst die Ursache klären: Ist es ein Feuchtigkeitsproblem, ein Nährstoffmangel oder eine Hufpflege-Frage? Bei trockenen, rissigen Hufen hilft langes Wässern (mind. 15 Minuten), danach ein einziehendes Huföl. Bei strukturell schlechtem Horn ist die Optimierung der Fütterung und Mineralstoffversorgung entscheidend – ergänzend hat sich das Nehls Hufelexier in der Praxis bewährt.
Wie lange dauert es, bis sich das Hufhornwachstum verbessert?
Das Hufhorn wächst vom Kronrand nach unten, etwa 9 mm pro Monat. Ein vollständig erneuerter Huf braucht 12 bis 18 Monate. Erste sichtbare Verbesserungen – ein Streifen neuen, qualitativ besseren Horns am Kronrand – zeigen sich oft nach 4 bis 8 Wochen. Geduld ist der entscheidende Faktor.
Was tun bei Strahlfäule beim Pferd?
Sofort desinfizieren, Ursache beseitigen (Hygiene, Feuchtigkeit), Tierarzt oder Hufpfleger einbeziehen. Strahlfäule ist fast immer eine Kombination aus feuchter Einstreu und einem geschwächten Immunsystem oder einer Darmflora-Belastung im Hintergrund. Täglich auskratzen und trockene Einstreu (Stroh) sind die wichtigsten Vorbeugungsmaßnahmen.
Soll ich Huffett oder Huföl bei schlechten Hufen verwenden?
Huffett versiegelt das Horn und verhindert den natürlichen Feuchtigkeitsaustausch – langfristig kontraproduktiv. Ein gutes Huföl zieht ins Horn ein und lässt den natürlichen Austausch zu. Wichtig: immer erst wässern, dann Öl auftragen. Auf trockenes Horn aufgetragenes Öl oder Fett hemmt die Feuchtigkeitsaufnahme.
Kann die Haaranalyse bei schlechten Hufen helfen?
Ja – besonders wenn Hufprobleme trotz guter Pflege immer wiederkehren. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder sichtbar: Mineralstoffhaushalt, Darmflora, Leberbelastung, Hormonsystem. Auf dieser Basis entwickeln wir einen individuell abgestimmten Begleitplan – wie bei Stute Sina, deren Hufproblem erst nach der Haaranalyse gelöst werden konnte.

Unsere Produkte für gesundes Hufhornwachstum

Nehls Hufelexier

Flüssiges Ergänzungsfuttermittel aus Pflanzen und Kräutern zur Unterstützung des Hufhornwachstums bei brüchigem, rissigem oder schlecht wachsendem Horn – naturbelassen, seit vielen Jahren bewährt.

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Nehls Hufkräuter Spezial flüssig

Pflanzlich basierte Ergänzung in flüssiger Form für die tägliche Fütterungsbegleitung bei empfindlichen Pferden mit Hufproblemen – naturbelassen, ohne synthetische Zusätze.

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Nehls Huföl schöne Hufe

Pflegeöl für das Hufhorn – zieht ein, lässt den natürlichen Feuchtigkeitsaustausch zu. Für die äußere Hufpflege bei trockenen oder rissigen Hufen, nach dem Wässern aufzutragen.

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Immer wieder schlechte Hufe trotz guter Pflege?

Wenn brüchiges Hufhorn trotz Fütterungsanpassung und regelmäßiger Hufpflege immer wiederkehrt, liegt die Ursache oft tiefer – Mineralstoffhaushalt, Darmflora, Leberbelastung. Die Haaranalyse macht sichtbar, was im individuellen Organismus aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ausgewertet von Tatjana Siebert und unserem Team.

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Tatjana Siebert
Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT) · Zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
Beantwortet eure Fragen zu Hufhornqualität, Fütterung und Haaranalyse.
und unser erfahrenes Team mit Josi, Julia, Sabrina & Vanessa.
Wir stehen für Sie/Euch da – per Beratung oder über die Haaranalyse.