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Hufschuhe bei Hufrehe beim Pferd – wann sie sinnvoll sind und worauf Halter achten sollten

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Pferd

Hufschuh bei Hufrehe – wann er sinnvoll ist

Schritt für Schritt durch die Hufrehe – mit Hufschuhen unterstützt

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber wurde zunächst von unserer Gründerin Tierheilpraktikerin Nehls aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in verschiedenen Kapiteln beschrieben und dann im Team mit unserer Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) und auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert und unserer Beraterinnen zusammengefasst und aktualisiert.
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig.
Grundlage sind über 26 Jahre praktische Begleitung von Hufrehe-Pferden – darunter zahlreiche, bei denen Hufschuhe Teil der Akut- und Erholungsphase waren. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Kurz zusammengefasst
  • Hufschuhe können bei akuter und chronischer Hufrehe eine wertvolle Hilfe sein – als Polsterung, Stoßdämpfer und Stabilisator für den belasteten Huf.
  • Sie ersetzen weder die tierärztliche Versorgung noch die Hufbearbeitung – sondern ergänzen beides als praktischer Baustein im Alltag.
  • Bewährt haben sich weiche, gut gepolsterte Modelle wie der Easyboot Cloud in Kombination mit einem Comfort Pad – sie geben dem Pferd weichen Stand auch auf hartem Boden.
  • Praxiserfahrung: Manche Pferde ziehen Hufschuhe immer wieder aus oder weigern sich, sie zu tragen. Das ist normal – Geduld, passende Größe und Eingewöhnung sind entscheidend.

Wann ein Hufschuh bei Hufrehe sinnvoll ist

Wenn ein Pferd akut an Hufrehe erkrankt, sucht jeder Pferdehalter nach Möglichkeiten, das Tier sofort zu entlasten – jeder Schritt schmerzt, der Druck im Huf ist enorm, das Pferd will sich kaum bewegen. Hufschuhe können in dieser Phase eine wertvolle Hilfe sein. Sie polstern den Huf, dämpfen Stöße und verteilen den Druck gleichmäßiger über die gesamte Hufunterseite – statt nur über den schmerzenden Tragrand.

Auch in der Erholungsphase nach einem akuten Schub und bei chronischer Hufrehe sind Hufschuhe ein wichtiger Baustein. Sie schützen empfindliche Sohlen, ermöglichen Bewegung auf hartem Boden und unterstützen den langwierigen Prozess des Hufneuwachstums.

Was ein Hufschuh bei Hufrehe leistet

Aus unserer Begleitung zahlreicher Rehepferde wissen wir, was Hufschuhe konkret bewirken können:

  • Druckverteilung: Statt punktueller Belastung am schmerzenden Hufrand wird das Gewicht gleichmäßiger über die Sohle verteilt – das Hufbein wird entlastet.
  • Stoßdämpfung: Beim Auftreten werden Erschütterungen abgefedert, die sonst direkt auf die entzündete Huflederhaut wirken würden.
  • Schutz der Sohle: Steine, Unebenheiten und harter Boden werden „weicher" – das Pferd traut sich wieder, sich zu bewegen.
  • Bewegung ermöglichen: Bewegung fördert Durchblutung und damit die Hufgesundheit – ohne Hufschuh ist das bei vielen Rehepferden gar nicht möglich.
  • Stabilität bei Hufbeinrotation: In der Heilungsphase nach Rotation oder Senkung kann ein gut sitzender Hufschuh die mechanische Belastung des Hufbeinträgers reduzieren.

Welcher Hufschuh ist der richtige?

Aus unserer Praxis bewährt hat sich besonders der Easyboot Cloud – ein weicher, gut gepolsterter Hufschuh, der speziell für Pferde mit empfindlichen Hufen oder bei Hufrehe entwickelt wurde. Kombiniert mit einem zusätzlichen Comfort Pad erhält der Huf einen Polstereffekt, der Pferden mit akuten Schmerzen sichtbar gut tut.

Wichtig ist die richtige Größe und Passform. Ein zu eng sitzender Hufschuh drückt zusätzlich, ein zu locker sitzender scheuert oder fällt ab. Wir empfehlen, die Größe sorgfältig auszumessen – idealerweise nach der nächsten Hufpflege, denn die Hufmaße ändern sich.

Praxis-Hinweis: Pferde, die Hufschuhe ausziehen Erfahrungsgemäß ziehen sich manche Pferde Hufschuhe immer wieder aus – sie streifen sie an Pfosten ab, treten sich gegenseitig drauf, oder verweigern sie schlicht. Das ist normal und kein Zeichen von Unwillen. Manche Pferde brauchen Tage, bis sie sich an das ungewohnte Gefühl gewöhnen. Hilfreich: Eingewöhnung in der Box oder einem kleinen Paddock, kurze Tragezeiten zu Beginn, Belohnung mit Bewegung und Aufmerksamkeit. Bei einseitiger Ablehnung kann ein anderes Modell oder eine andere Größe den Unterschied machen.

Wann Hufschuhe an ihre Grenzen kommen

Hufschuhe sind ein wichtiger Baustein – aber kein Allheilmittel. Sie ersetzen weder eine fachgerechte Hufbearbeitung, noch die tierärztliche Versorgung im akuten Schub, noch eine durchdachte Fütterung. Wenn die Hufsituation grundlegend nicht stimmt, kann auch der beste Hufschuh nur Symptome lindern.

Was uns in der Praxis immer wieder begegnet: Pferde, die seit Monaten in Hufschuhen laufen, deren Hufsituation aber nie ehrlich aufgearbeitet wurde. Hufschuhe verschleiern in solchen Fällen das eigentliche Problem – das Pferd läuft besser, aber der Hufbeinträger bleibt unter mechanischer Dauerlast. Die nächste Eskalation ist programmiert.

Hufschuh, Hufpflege und ganzheitliche Begleitung – das Zusammenspiel

Ein Hufschuh wirkt am besten, wenn er Teil eines Gesamtkonzepts ist. Dazu gehören:

  • Regelmäßige, individuelle Hufpflege – kurze Intervalle (alle 4–5 Wochen) mit einem erfahrenen Hufpfleger
  • Optimierte Fütterung – stärkearm, strukturreich, mit ausreichender Mineralstoffversorgung
  • Stoffwechselunterstützung – Leber, Darm und Hormonsystem im Blick behalten
  • Bewegung in der Erholungsphase – sobald es das Pferd zulässt, kontrolliert und schmerzangepasst
  • Geduld und Verlaufsbeobachtung – Hufneuwachstum braucht 12–18 Monate
Empfehlung von Tatjana Siebert, Tierheilpraktikerin

Nehls Huf-Kombi Set – pflanzliche Begleitung bei akuter und chronischer Hufrehe

Pflanzlich basierte Ergänzung zur Fütterung, die wir ergänzend zur tierärztlichen Versorgung und zum Hufschuh-Einsatz seit Jahren bei Rehepferden begleiten. Naturbelassen, ohne synthetische Zusätze – auf Basis langjähriger Praxiserfahrung zusammengestellt.

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Fütterung bei Hufrehe – ein eigenes Thema

Was ein Rehepferd fressen darf, wie viel Heu, ob Heu wässern sinnvoll ist, wie Weidemanagement funktioniert – und warum manche Pferde trotz strenger Diät immer wieder Schübe bekommen, das alles haben wir in einem eigenen Ratgeber zusammengefasst.

→ Fütterung bei Hufrehe – was wirklich hilft und was nicht

Schritt für Schritt durch die Akutphase – mit Hufschuh begleitet

So sieht die schrittweise Begleitung in der Praxis typischerweise aus:

  1. Sofort: Tierarzt und ruhige Umgebung. Akute Hufrehe ist immer ein Notfall – Tierarzt rufen, Pferd auf weichen Untergrund stellen.
  2. Hufschuh anpassen. Sobald das Pferd ruht, Größe ausmessen und passende Hufschuhe (z.B. Easyboot Cloud) mit weicher Polsterung anlegen.
  3. Bewegung dosieren. Erste Schritte nur, wenn das Pferd selbst dazu bereit ist – nicht erzwingen. Hufschuh mit Comfort Pad erleichtert das deutlich.
  4. Hufpfleger einbinden. Sobald der akute Schmerz nachlässt, fachgerechte Hufbearbeitung – idealerweise vom Profi, der mit Hufrehe Erfahrung hat.
  5. Erholungsphase begleiten. Hufschuhe in dieser Phase weiter nutzen – die nachwachsende Hornkapsel ist anfangs weich und empfindlich.
  6. Verlauf beobachten. Hufwärme, Pulsation, Gangbild und Wohlbefinden täglich im Blick. Veränderungen frühzeitig dem Tierarzt melden.

Häufige Fragen zum Hufschuh bei Hufrehe

Wann ist ein Hufschuh bei Hufrehe sinnvoll?
Ein Hufschuh kann sowohl in der akuten Phase als auch in der Erholungs- und Langzeitbegleitung sinnvoll sein. Im akuten Schub schützt er den schmerzhaften Huf vor weiteren Reizen, dämpft Erschütterungen und verteilt Druck gleichmäßiger. In der Erholungsphase ermöglicht er Bewegung auf hartem Boden, ohne dass die nachwachsende Hornkapsel überlastet wird.
Welcher Hufschuh ist am besten bei Hufrehe?
Bewährt hat sich der Easyboot Cloud mit Comfort Pad – weich, stark gepolstert, speziell für Pferde mit empfindlichen Hufen oder Hufrehe entwickelt. Wichtig ist immer die richtige Passform: zu eng drückt zusätzlich, zu locker scheuert oder fällt ab. Im Zweifel mit dem Hufpfleger oder Tierarzt absprechen.
Was kann ich tun, wenn mein Pferd den Hufschuh immer wieder auszieht?
Das kommt in der Praxis häufig vor und ist kein Zeichen von Unwillen. Manche Pferde brauchen Tage bis Wochen, um sich an das ungewohnte Gefühl zu gewöhnen. Hilfreich sind: Eingewöhnung in der Box oder einem kleinen Paddock, kurze Tragezeiten zu Beginn, langsamer Aufbau, eventuell andere Größen oder Modelle ausprobieren. Geduld und Wiederholung führen meist zum Erfolg.
Können Hufschuhe rund um die Uhr getragen werden?
In den ersten Tagen einer akuten Hufrehe ja – wenn das Pferd dadurch wieder gehfähig wird oder Schmerzen reduziert werden. Langfristig: Hufschuhe sollten regelmäßig abgenommen werden, damit die Hufe atmen, kontrolliert und gereinigt werden können. Nach Absprache mit Tierarzt und Hufpfleger lässt sich ein passender Tragrhythmus festlegen.
Ersetzt ein Hufschuh die Hufbearbeitung?
Nein – im Gegenteil. Hufschuhe wirken am besten, wenn die Hufsituation regelmäßig vom erfahrenen Hufpfleger korrigiert wird. Eine Fehlstellung, die nicht angefasst wird, bleibt auch im Hufschuh ein Problem. Hufschuh und Hufbearbeitung sind Partner, nicht Ersatz füreinander.
Wann sollte ich Hufschuhe wieder weglassen?
Sobald das Pferd ohne Schmerzen läuft, der akute Schub sicher überstanden ist und die Hufsituation stabilisiert ist. Bei chronischen Verläufen kann der Hufschuh dauerhaft Teil des Alltags bleiben – das ist individuell. Wichtig: nicht zu früh weglassen, das verzögert die Heilung.

Was steckt hinter dem Schub Ihres Pferdes?

Hufschuhe entlasten – aber sie beantworten nicht die Frage, warum Hufrehe immer wieder auftritt. Die Haaranalyse macht sichtbar, was im Stoffwechsel, in der Leber oder im Hormonsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist. Individuell ausgewertet von Tatjana Siebert und unserem Team.

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Persönliche Beratung
Tatjana Siebert
Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT) · Zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
Beantwortet eure Fragen zu Hufschuh-Einsatz, Fütterung bei Hufrehe und Haaranalyse.
und unser erfahrenes Team mit Josi, Julia, Sabrina & Vanessa.
Wir stehen für Sie/Euch da – per Beratung oder über die Haaranalyse.
THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Pferd

Schlechte Hufe beim Pferd – brüchiges Hufhorn muss nicht sein

Ursachen für rissige, brüchige Hufe erkennen – Hufhornwachstum natürlich verbessern

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber wurde zunächst von unserer Gründerin Tierheilpraktikerin Nehls aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in verschiedenen Kapiteln beschrieben und dann im Team mit unserer Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) und auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert und unserer Beraterinnen zusammengefasst und aktualisiert.
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig.
Grundlage sind über 26 Jahre praktische Begleitung von Pferden mit Hufproblemen aller Art. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Direkte Antwort: Was sind die häufigsten Ursachen für schlechte Hufe beim Pferd?

Schlechte Hufe beim Pferd entstehen fast immer durch eine Kombination aus Mineralstoffmangel (besonders Zink, Biotin, Kupfer, Methionin), gestörter Darmflora, schlechter Heuqualität, ungenügender Bewegung und fehlerhafter Hufpflege. Seltener ist eine reine genetische Veranlagung die eigentliche Ursache – in den meisten Fällen lässt sich eine korrigierbare Ursache finden und beheben. Brüchiges Hufhorn ist kein Schicksal, sondern ein Spiegel des gesamten Organismus.

Kurz zusammengefasst
  • Brüchige, rissige oder schlecht wachsende Hufe sind fast immer ein Zeichen einer korrigierbaren Ursache – selten einer unvermeidlichen Veranlagung.
  • Die wichtigsten Stellschrauben: Mineralstoffversorgung (Biotin, Zink, Kupfer, Methionin), Darmflora, Heuqualität, tägliche Bewegung und regelmäßige individuelle Hufpflege.
  • Neues Horn wächst vom Kronrand nach unten – sichtbare Verbesserungen zeigen sich nach 4–8 Wochen, ein vollständig erneuerter Huf braucht 12 bis 18 Monate.
  • Schlechtes Hufhorn betrifft nie nur den Huf – es ist ein Spiegel des gesamten Organismus. Ohne Ursachenarbeit bleibt jede Maßnahme oberflächlich.

Warum schlechte Hufe beim Pferd kein Schicksal sind

Schlechte Hufe beim Pferd – brüchiges Hufhorn, Risse, Ausbrüche, Hornspaltungen, langsames Wachstum oder Strahlfäule – sind häufig. Viele Pferdehalter nehmen sie als unvermeidlich hin: „Das ist einfach die Veranlagung." Hufschmied und Tierarzt bestätigen das manchmal. Und es stimmt in den meisten Fällen trotzdem nicht.

Pferdehufe tragen enorme Lasten in allen Gangarten und bei unterschiedlichsten Bodenverhältnissen. Wenn sie in ihrer Substanz nachlassen, ist nie nur der Huf betroffen – der gesamte Bewegungsapparat leidet, weil das Gewicht des Pferdes nicht mehr gleichmäßig verteilt werden kann. Hinter schlechtem Hufhorn steckt fast immer eine Ursache, die gefunden und angegangen werden kann.

Ursachen für brüchige und rissige Hufe beim Pferd

Mineralstoffmangel – die häufigste Ursache

Gesundes, widerstandsfähiges Hufhornwachstum braucht eine optimale Versorgung mit Biotin (Vitamin B7/H), Zink, Kupfer, Methionin und Schwefel. Ein Mangel an diesen Nährstoffen äußert sich direkt in minderwertiger Hornqualität: brüchig, rissig, langsam wachsend, spröde. Gleichzeitig gilt: Selenüberschuss kann zu ernsthaften Huferkrankungen bis hin zum Ausschuhen führen. Mehr ist nicht immer mehr.

Gestörte Darmflora

Selbst wenn Nährstoffe gefüttert werden, nützen sie nichts, wenn der Darm sie nicht aufnehmen kann. Eine gestörte Darmflora ist einer der am häufigsten übersehenen Hintergründe bei chronisch schlechten Hufen. Qualitatives Raufutter, das eine gesunde Darmflora unterstützt, ist die Basis – kein Ergänzungsmittel kann einen schlechten Darm ersetzen.

Schlechte Heuqualität

Heu aus überdüngten Hochleistungswiesen ist struktur- und mineralstoffarm. Pferde, die ausschließlich solches Heu bekommen, sind dauerhaft unterversorgt – besonders mit den Spurenelementen, die für die Hufhornbildung entscheidend sind.

Feuchtigkeitsimbalance im Huf

Zu feuchte Hufe werden weich und brüchig, zu trockene hart, spröde und rissig. Wechselnd nass-trockene Bedingungen – Pferd steht im Matsch, dann auf trockenem Boden – belasten das Hufhorn besonders. Kurzes Abspritzen reicht nicht: Wässern braucht mindestens 15 Minuten, damit Feuchtigkeit wirklich ins Horn eindringt.

Fehlerhafte oder seltene Hufpflege

Zu lange Intervalle, Radikalschnitte, zu dünn geschnittene Sohlen – all das schwächt den Huf mechanisch und macht ihn anfälliger. Ein Pferd, das nach dem Schmiedetermin schlechter läuft als vorher, ist ein klares Warnsignal.

Was hilft bei rissigen und brüchigen Hufen – die vier Bausteine

1. Fütterung optimieren

Natürliche, gut verwertbare Mineralstoffe in Form von Kräutermischungen, kombiniert mit qualitativem strukturreichem Raufutter, legen den Grundstein. Biotin, Zink, Kupfer und Methionin sind die zentralen Bausteine des Hufhorns. Verbesserungen zeigen sich nicht sofort – neues Horn wächst vom Kronrand nach unten, etwa 9 mm pro Monat. Erste sichtbare Verbesserungen nach 4–8 Wochen am Kronrand sind ein gutes Zeichen.

2. Hufhornwachstum aktiv unterstützen

Bei bereits geschädigtem Horn oder sehr langsamem Wachstum hat sich unser Nehls Hufelexier über viele Jahre bewährt – als pflanzlich basierte Ergänzung zur Unterstützung von Durchblutung, Entgiftung und Stoffwechsel im Huf. Die Vorher-Nachher-Dokumentationen aus unserer Praxis zeigen regelmäßig deutliche Unterschiede.

3. Haltung und Feuchtigkeitshaushalt

Freie Bewegung ist der beste Garant für Durchblutung der Huflederhaut und damit für Hufhornwachstum. Bei Stallhaltung: täglich wässern, trockene Einstreu (Stroh ist besser als Sägespäne), Ammoniakbelastung durch gute Hygiene minimieren. Huföl ja – aber eines, das einzieht und nicht versiegelt.

4. Regelmäßige, individuelle Hufpflege

Alle 4–6 Wochen, individuelle Korrektur statt Radikalschnitt, tägliche Kontrolle durch den Besitzer. Das Pferd zeigt, ob die Hufpflege passt – nicht das geometrische Ideal.

Empfehlung von Tatjana Siebert, Tierheilpraktikerin

Nehls Hufelexier

Flüssiges Ergänzungsfuttermittel aus Pflanzen und Kräutern – entwickelt für die Unterstützung des Hufhornwachstums bei geschädigtem oder schlecht wachsendem Horn. Fördert Durchblutung, Entgiftung und Stoffwechsel im Huf. Naturbelassen, ohne synthetische Zusätze, seit vielen Jahren in der täglichen Praxis bewährt.

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Fütterung bei Hufrehe – ein eigenes Thema

Was ein Rehepferd fressen darf, wie viel Heu, ob Heu wässern sinnvoll ist, wie Weidemanagement funktioniert – und warum manche Pferde trotz strenger Diät immer wieder Schübe bekommen, das alles haben wir in einem eigenen Ratgeber zusammengefasst.

→ Fütterung bei Hufrehe – was wirklich hilft und was nicht

Hufpflege-Fehler, die Hufhorn verschlechtern

Huffett auf trockenem Horn ist kontraproduktiv Ein weit verbreiteter Irrglaube: Trockenen Hufen fehlt es nicht an Fett, sondern an Feuchtigkeit. Eine dicke Fettschicht verhindert, dass Wasser ins Horn eindringen kann – die Hufe werden noch trockener. Richtig: Erst mindestens 15 Minuten wässern, dann ein einziehendes Huföl auftragen, das den natürlichen Feuchtigkeitsaustausch nicht blockiert.
Kurzes Abspritzen hilft nicht Das Pferd mit dem Gartenschlauch kurz abzuspritzen bewirkt durch das schnelle Quellen und Zusammenziehen der äußeren Hornschicht das Gegenteil – Risse können entstehen. Wässern muss mindestens 15 Minuten dauern, um wirklich Feuchtigkeit ins Horn zu bringen.

Vorher-Nachher: Dokumentierte Verläufe von Hufpflegerin Billi

Hufpflegerin Billi begleitet seit vielen Jahren Pferde mit schweren Hufschäden. Die folgenden Bilder zeigen dokumentierte Verläufe mit Nehls Hufelexier.

Brüchige, gerissene Hufe vor der Fütterung:

Brüchige Hufe Pferd vor Hufelexier Rissiges Hufhorn vor Behandlung Schlechte Hufe Pferd vorher

Dieselben Hufe nach Fütterung von Hufelexier:

Verbesserte Hufe nach Hufelexier Gutes Hufhorn nach Behandlung

Weiterer Fall – vor und nach Hufelexier:

Schlechtes Hufhornwachstum vorher Hufprobleme Pferd vorher Hufhornwachstum verbessert nachher

Was Pferdebesitzer berichten – Erfahrungen mit Nehls Hufelexier

„Jahrelang litt meine Stute immer wieder unter schlechten Hufen. Brüchig, rissig, dann auch mal Strahlfäule. Laut Hufschmied und Tierarzt sei sie hier einfach dispositioniert. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" zeigte: massive Mängel im Vitalstoffhaushalt. Nun bekommt Sina individuelle Kräuter zur Mineralstoffversorgung sowie ein gesundes, rein natürliches Pferdefutter. Die Hufe entwickeln sich sehr gut, der Hufschmied ist positiv überrascht."

Isabella über ihre Stute Sina

„Nach 8 Wochen ist das Resultat erstaunlich. Die Hufe sind sehr schnell nachgewachsen, das Horn ist qualitativ hochwertig und das Pferd hat keine Schmerzen mehr. Man sieht deutlich die zwei unterschiedlichen Hornqualitäten des neuen und alten Horns."

S. Krause über ihre 18-jährige Stute Elissa – nach zu starkem Schnitt durch orthopädische Barhufpflegerin

„Im April bekam ich die Order zu einem Smokey zu kommen – er kam auf drei Beinen aus der Box. Ein riesiges Loch, man sah das Hufbein. Sofort Hufelexier. Nach 4 Monaten und 5 Behandlungen: seine Besitzerin grinst über beide Ohren. Was in diesen 4 Monaten an seinem Huf passierte – da brauche ich nichts mehr zu sagen, die Bilder sprechen für sich."

Hufpflegerin Billi über Araberwallach Smokey, 24 Jahre

Weitere Stimmen:

„Seit Jahren füttere ich bei Hufimbalancen und Störungen des Hufstoffwechsels Nehls Hufelexier – mit sehr, sehr gutem Erfolg bei Hornspalten, Hornrissen, Fühligkeit, Strahlfäule, schlechtem Hufhorn und brüchigen Hufen."
„Hat meinem Haflinger sehr geholfen. Ich gebe es ihm seit 5 Jahren im Fellwechsel. Er hat keinen Rückfall mehr erlitten und ist wieder voll reitbar."
„Schon nach eineinhalb Wochen konnte man am Kronrand eine deutliche Verbesserung des Hornmaterials sehen."
„Nachdem ich das Hufelexier abgesetzt hatte, ging das Hufwachstum und die Qualität zurück. Mein Hufschmied bat mich, wieder damit anzufangen."
„27.07. Beginn der Fütterung. Bis 12.08. ist der Huf gut 1 cm gewachsen." – Dokumentierter Wachstumsverlauf innerhalb von 16 Tagen
„Ist zwar teuer, aber jeder Cent lohnt. Die Hufe wachsen wie Unkraut und es wächst super Hornqualität nach."

Häufige Fragen zu schlechten Hufen beim Pferd

Warum hat mein Pferd brüchige Hufe?
Die häufigsten Ursachen sind Mineralstoffmangel (Biotin, Zink, Kupfer, Methionin), eine gestörte Darmflora, schlechte Heuqualität, Feuchtigkeit-Imbalancen und fehlerhafte Hufpflege. „Veranlagung" ist selten die vollständige Erklärung – in den meisten Fällen lässt sich eine korrigierbare Ursache finden.
Was hilft bei rissigen Hufen beim Pferd?
Zunächst die Ursache klären: Ist es ein Feuchtigkeitsproblem, ein Nährstoffmangel oder eine Hufpflege-Frage? Bei trockenen, rissigen Hufen hilft langes Wässern (mind. 15 Minuten), danach ein einziehendes Huföl. Bei strukturell schlechtem Horn ist die Optimierung der Fütterung und Mineralstoffversorgung entscheidend – ergänzend hat sich das Nehls Hufelexier in der Praxis bewährt.
Wie lange dauert es, bis sich das Hufhornwachstum verbessert?
Das Hufhorn wächst vom Kronrand nach unten, etwa 9 mm pro Monat. Ein vollständig erneuerter Huf braucht 12 bis 18 Monate. Erste sichtbare Verbesserungen – ein Streifen neuen, qualitativ besseren Horns am Kronrand – zeigen sich oft nach 4 bis 8 Wochen. Geduld ist der entscheidende Faktor.
Was tun bei Strahlfäule beim Pferd?
Sofort desinfizieren, Ursache beseitigen (Hygiene, Feuchtigkeit), Tierarzt oder Hufpfleger einbeziehen. Strahlfäule ist fast immer eine Kombination aus feuchter Einstreu und einem geschwächten Immunsystem oder einer Darmflora-Belastung im Hintergrund. Täglich auskratzen und trockene Einstreu (Stroh) sind die wichtigsten Vorbeugungsmaßnahmen.
Soll ich Huffett oder Huföl bei schlechten Hufen verwenden?
Huffett versiegelt das Horn und verhindert den natürlichen Feuchtigkeitsaustausch – langfristig kontraproduktiv. Ein gutes Huföl zieht ins Horn ein und lässt den natürlichen Austausch zu. Wichtig: immer erst wässern, dann Öl auftragen. Auf trockenes Horn aufgetragenes Öl oder Fett hemmt die Feuchtigkeitsaufnahme.
Kann die Haaranalyse bei schlechten Hufen helfen?
Ja – besonders wenn Hufprobleme trotz guter Pflege immer wiederkehren. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder sichtbar: Mineralstoffhaushalt, Darmflora, Leberbelastung, Hormonsystem. Auf dieser Basis entwickeln wir einen individuell abgestimmten Begleitplan – wie bei Stute Sina, deren Hufproblem erst nach der Haaranalyse gelöst werden konnte.

Unsere Produkte für gesundes Hufhornwachstum

Nehls Hufelexier

Flüssiges Ergänzungsfuttermittel aus Pflanzen und Kräutern zur Unterstützung des Hufhornwachstums bei brüchigem, rissigem oder schlecht wachsendem Horn – naturbelassen, seit vielen Jahren bewährt.

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Nehls Hufkräuter Spezial flüssig

Pflanzlich basierte Ergänzung in flüssiger Form für die tägliche Fütterungsbegleitung bei empfindlichen Pferden mit Hufproblemen – naturbelassen, ohne synthetische Zusätze.

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Nehls Huföl schöne Hufe

Pflegeöl für das Hufhorn – zieht ein, lässt den natürlichen Feuchtigkeitsaustausch zu. Für die äußere Hufpflege bei trockenen oder rissigen Hufen, nach dem Wässern aufzutragen.

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Immer wieder schlechte Hufe trotz guter Pflege?

Wenn brüchiges Hufhorn trotz Fütterungsanpassung und regelmäßiger Hufpflege immer wiederkehrt, liegt die Ursache oft tiefer – Mineralstoffhaushalt, Darmflora, Leberbelastung. Die Haaranalyse macht sichtbar, was im individuellen Organismus aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ausgewertet von Tatjana Siebert und unserem Team.

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Persönliche Beratung
Tatjana Siebert
Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT) · Zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
Beantwortet eure Fragen zu Hufhornqualität, Fütterung und Haaranalyse.
und unser erfahrenes Team mit Josi, Julia, Sabrina & Vanessa.
Wir stehen für Sie/Euch da – per Beratung oder über die Haaranalyse.