Spat beim Pferd
Arthrose am Sprunggelenk – erkennen, verstehen, begleiten. Aus 26 Jahren Erfahrung.
Dieser Ratgeber wurde zunächst von unserer Gründerin Tierheilpraktikerin Nehls aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis beschrieben und dann im Team mit unserer Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) und auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert zusammengefasst und aktualisiert.
Grundlage sind über 26 Jahre tägliche Begleitung von Pferden mit Spat und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Spat ist eine Sammelbezeichnung für entzündliche und chronisch-degenerative Veränderungen am Sprunggelenk des Pferdes – fachlich eine Form der Arthrose. Betroffen sind meist die kleinen, unbeweglichen Gelenke zwischen Röhrbein und Sprunggelenk. Der Körper versucht, die instabil gewordenen Gelenke durch neues Knochengewebe zu versteifen. Paradoxerweise ist das der Weg zur Besserung: Ist die Versteifung abgeschlossen, lässt der Schmerz häufig nach. Bis dahin liegt aber oft eine lange, schmerzhafte Phase.
- Spat ist Arthrose an den kleinen Gelenken des Sprunggelenks – meist an der Innenseite der Hinterbeine.
- Er verläuft in Schüben und gilt als nicht heilbar – mit konsequenter Begleitung lassen sich viele Spat-Pferde aber über viele Jahre reitbar halten.
- Typisch: Steifheit nach Ruhe, verkürzte Hinterhand-Tritte, Probleme bei Tempowechseln, Schleifen der Hufspitze, Verweigern beim Hufschmied.
- Risikogruppen: Traber, Dressur- und Springpferde, Pferde mit kuhhessiger oder bodenweiter Stellung, manche Islandpferde.
- Die Basis jeder Begleitung: freie Bewegung, angepasste Hufbearbeitung, durchdachte Fütterung – wir sehen das in der Praxis immer wieder bestätigt.
Was ist Spat beim Pferd?
Das Sprunggelenk hat eine anspruchsvolle Aufgabe: Es fängt Druck- und Schubkräfte ab, gleicht Rotationsbewegungen aus und ist stärksten Belastungen ausgesetzt. In unserer täglichen Praxis sehen wir Spat besonders häufig bei Sport- und älteren Pferden – bei Trabern gilt er fast als Berufskrankheit. Bei hoher Beanspruchung kommt es immer wieder zu kleinen Stauchungen und Zug an den Gelenkbändern; chronisch wiederkehrende Reizungen lösen Entzündungen aus, aus denen sich langfristig arthrotische Veränderungen entwickeln.
Was wir in der Beratung immer wieder erleben: Halter bringen ihre Pferde erst, wenn der „Spat schon da ist" – dabei liegt der Grundstein meist viele Jahre zurück. Eine unkorrekte Hinterhandstellung, eine zu mastige Fohlenaufzucht oder einseitiges Training setzen die Weichen früh.
Symptome – woran erkenne ich Spat?
Spat entwickelt sich schleichend und wird in der Anfangsphase oft mit altersbedingter Steifheit verwechselt. Was uns Halter am Telefon häufig schildern: „Er ist irgendwie träger geworden." „Beim Antraben ist er steif, läuft sich dann aber ein." „Der Schmied klagt, dass er das Bein nicht mehr gut hält." Das sind die typischen Frühsignale.
Typische Anzeichen
- Steifes Anlaufen: Nach längerer Ruhe geht das Pferd klamm und eckig, bessert sich nach 10–20 Minuten Bewegung.
- Verkürzte Tritte hinten: Das Pferd winkelt das Sprunggelenk nicht mehr voll an, die Schritte werden kürzer.
- Veränderte Fußung: Manche Pferde landen nicht plan, sondern mit der Hufspitze zuerst – typisch für Spat.
- Schleifen mit dem Huf: Der betroffene Hinterhuf wird beim Laufen über den Boden gezogen.
- Schwungloser Trab: Besonders bei Tempowechseln wirkt das Pferd schwer.
- Probleme beim Hufschmied: Das Pferd kann das Hinterbein nicht mehr lange anwinkeln.
- Rückenprobleme: Durch die Schonung der Hinterhand atrophiert die Rücken- und Kruppenmuskulatur.
- Verweigern im Parcours: Bei Springpferden häufig ein frühes Zeichen.
Im akuten Entzündungsschub
Während eines akuten Schubes zeigt das Pferd deutliche Lahmheit, das betroffene Sprunggelenk kann angeschwollen und warm sein. Manchmal ist die Spatsehne an der Innenseite entzündet. Diese akuten Phasen bessern sich meist nach einigen Tagen bis Wochen wieder – das Pferd geht dann „einfach wieder" lahmfrei. Die Krankheit ist aber nicht weg, sondern nur in einer ruhigeren Phase. In unserer Erfahrung machen sich Halter in diesen Ruhephasen oft Illusionen: „Es war wohl doch nichts." Spat meldet sich zurück, wenn die Auslöser bleiben.
Spat in drei Stadien
- Geringgradiges Stadium: Pferd wenig auffällig lahm, weil die Erkrankung noch nicht weit fortgeschritten ist.
- Mittelgradiges Stadium: Deutliche Lahmheit, oft über Jahre anhaltend – die schmerzhafteste Phase.
- Hochgradiges Stadium: Gelenk ist verknöchert, Lahmheit bessert sich oft paradoxerweise.
Ursachen – warum entsteht Spat?
Spat entsteht durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren: Fehlstellungen der Hinterbeine (kuhhessig, bodenweit), zu mastige Fohlenaufzucht mit Überversorgung an Energie und Protein, einseitiges oder zu frühes Training, Fehler in der Hufbearbeitung und Ungleichgewichte im Mineralstoffhaushalt – besonders im Calcium-Phosphor-Verhältnis. In 26 Jahren Begleitung sehen wir bei den allermeisten Spat-Fällen mehrere dieser Faktoren gleichzeitig.
Fehlstellungen
Eine unkorrekte Stellung der Hinterbeine ist einer der Hauptrisikofaktoren. Besonders kuhhessig (Sprunggelenke nach innen gerichtet) und bodenweit (Fesseln nach außen gerichtet) begünstigen Spat, weil die Belastung ungleichmäßig auf die Gelenke verteilt wird. Islandpferde sind wegen rassetypischer Stellungsprobleme häufiger betroffen, das gilt aber nicht automatisch für jedes Islandpferd. Was wir in der Beratung immer wieder sehen: Die wenigsten Pferde haben einen komplett fehlerlosen Körperbau – und trotzdem wird erst unter Belastung sichtbar, wo die Schwachstellen liegen.
Aufzuchtfehler – der Grundstein wird früh gelegt
Spat kann sehr früh entstehen – schon in der Aufzucht. Das ist ein Punkt, den wir in unserer Beratungspraxis immer wieder ansprechen, weil er so oft übersehen wird. Der heute übliche Fohlenstarter führt zu schnellem Wachstum und rascher Gewichtszunahme – was naturgemäß bedeutend langsamer vonstatten gehen würde. Bereits hier erhält der Bewegungsapparat erste, oft bleibende Schäden. Die kleinen Knochen im Sprunggelenk können in ihrer Formgebung und inneren Statik ungünstig beeinflusst werden. Hochdosierte synthetische Vitamine, Mineralien und Spurenelemente kommen hinzu – die laut neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse oft überdosiert sind und vom Pferdedarm nicht optimal verwertet werden.
Die Grundlage für Spat wird dann oft lange vor dem ersten Reiter gelegt. Man möchte das Beste für sein Pferd – und erreicht, leider, das Gegenteil dessen. Wer ein sechs- oder siebenjähriges Pferd mit plötzlichem Spat vor sich hat, muss oft in der Aufzucht suchen, nicht im aktuellen Futter. Aus unserer Praxis: Wer Pferde züchtet oder aufzieht, sollte die Fütterung in den ersten drei Lebensjahren sehr genau nehmen – weniger ist dort oft mehr.
Überlastung im Sport
Trabrennpferde, Dressurpferde, Springpferde, Western-Reiningpferde – überall dort, wo das Sprunggelenk extrem gefordert wird, tritt Spat gehäuft auf. Bei Trabern gilt Spat fast als Berufskrankheit. Auch einseitiges Training und zu frühes Anreiten sind Risikofaktoren.
Fütterung – das unterschätzte Stellrad
Ein zu energie- und proteinreiches Krippenfutter fördert Spat, ebenso Ungleichgewichte im Mineralstoffhaushalt. Besonders das Calcium-Phosphor-Verhältnis spielt eine zentrale Rolle. Unerlässlich für die uneingeschränkte Funktionalität des Bewegungsapparates ist ein Verhältnis von 1,5–2,0 : 1 zugunsten Calcium. Das zu erreichen, ist wegen der zunehmenden Denaturierung des Futters und der heutigen Bodenbewirtschaftung wahrlich schwierig. Gutes Pferdeheu verfügt in der Regel über ein Verhältnis von 1,5 : 1 oder höher – früher war es infolge der geringeren Intensität der Grünlandbewirtschaftung günstiger, weil sich mehr Kräuter im Aufwuchs fanden. Aus hunderten Haaranalyse-Auswertungen sehen wir: Mineralstoff-Imbalancen zeigen sich beim Bewegungsapparat als erstes.
Fehler in der Hufbearbeitung
Essentiell ist bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparates eine korrekte Hufsituation – und bei Spat ganz besonders. Die heutige Lehrmeinung verhindert eine korrekte Hufsituation leider häufig, statt sie herzustellen. Eine nicht korrekte Bearbeitung der Hinterhufe kann die Belastung des Sprunggelenks langfristig verändern. Ein erfahrener Hufschmied, der die Hinterhand korrekt austariert, ist bei Spat-Vorbelastung Gold wert. In der Beratung verweisen wir Halter konsequent an gute Hufbearbeiter, wenn wir merken, dass hier die Baustelle liegt.
Diagnostik beim Tierarzt
Die Spat-Diagnose gelingt am besten während eines akuten Schubes, wenn das Pferd deutlich lahmt. Der Tierarzt beurteilt zunächst klinisch, macht eine Beugeprobe, grenzt mit einer Leitungsanästhesie am Sprunggelenk ein und bestätigt mit Röntgen. Wichtig: Frühe Spat-Stadien sind auf dem Röntgen oft noch nicht sichtbar – das ist dann kein Freispruch, sondern ein Hinweis, dass die Entwicklung beobachtet werden sollte.
Klinische Untersuchung
Der Tierarzt beurteilt das Pferd in Ruhe und Bewegung – oft auf hartem und weichem Boden. Eine Knochenaufreibung an der Sprunggelenks-Innenseite ist manchmal zu ertasten, aber nicht immer.
Beugeprobe / Spatprobe
Der Tierarzt hebt das Hinterbein etwa eine Minute lang an und beugt das Sprunggelenk maximal. Anschließend muss das Pferd traben. Lahmt es die ersten Tritte deutlich, ist das ein starker Hinweis auf Spat – aber nicht beweisend, weil auch andere Hinterbeinprobleme ähnlich reagieren.
Leitungsanästhesie
Der Tierarzt betäubt das Sprunggelenk örtlich und prüft, ob das Pferd danach lahmfrei geht. Ist das der Fall, erhärtet sich der Verdacht.
Röntgen
Röntgenaufnahmen des Sprunggelenks machen die typischen Knochenwucherungen (Exostosen) sichtbar und bestätigen die Spat-Diagnose. Sie geben Hinweise auf das Stadium. Wichtig zu wissen: Frühe Spat-Stadien sind auf dem Röntgen oft noch nicht sichtbar – trotz Symptomen.
Die vier Säulen der Begleitung
Aus unserer 26-jährigen Erfahrung entscheidet die Summe dieser Säulen über Erfolg oder Misserfolg – keine einzelne Maßnahme allein. Spat-Pferde, denen es über Jahre gut geht, haben Halter, die an mehreren Stellen gleichzeitig konsequent arbeiten.
Säule 1: Haltung
Spat-Pferde brauchen stetige freie Bewegung. Boxenhaltung – auch nur nachts – verschärft die Steifheit, weil das Sprunggelenk nicht bewegt wird und die Gelenkschmiere stockt. Ideal ist die Offenstallhaltung; alternativ eine Box mit direkt angeschlossenem Paddock. In unserer Beratung sehen wir regelmäßig, dass allein der Stallwechsel zu einem bewegungsfreundlichen Konzept spürbare Verbesserungen bringt – bevor überhaupt ein Ergänzungsfutter ins Spiel kommt.
Säule 2: Bewegung – mit Köpfchen
Bei Spat gilt besonders: Bewegung ist gut, Überforderung ist schlecht. Das bedeutet konkret:
- Ausreichend Aufwärmen: Mindestens 10–15 Minuten ruhiger Schritt vor jeder Arbeit. Besonders im Winter länger.
- Weicher Boden: Bei Spat hilft weicher, federnder Boden – harte Böden verschlimmern die Symptome.
- Keine engen Wendungen: Longieren am kurzen Seil, enge Zirkel oder scharfe Wendungen belasten die kleinen Sprunggelenksknochen.
- Über den Rücken reiten: Das Pferd soll locker durch den Körper schwingen, nicht verspannt nach vorne gedrückt werden.
- Keine abrupten Gangwechsel: Schritt-Trab-Galopp-Übergänge sanft gestalten.
- Springen reduzieren: Seltener und nur nach intensivem Aufwärmen.
Bei leichtem bis mittlerem Spat sind entspannte Ausritte, ruhige Bodenarbeit und Dressur-Arbeit über den Rücken gut möglich. Das Pferd kann in vielen Fällen viele Jahre lang weiter als Reitpferd genutzt werden.
Säule 3: Fütterung
Bei Spat ist die Fütterung besonders wichtig: Ein Zuviel an Protein und Energie hat den Spat häufig mit ausgelöst und sollte dringend vermieden werden. Der Hauptbestandteil sollte qualitatives Heu sein, Kraftfutter sparsam und bedarfsgerecht. Das Mineralstoffgleichgewicht – besonders Calcium-Phosphor – ist entscheidend. Synthetisch hochdosierte Mineralfutter können den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen. Wir empfehlen eine natürliche, ausgewogene Mineralversorgung – in unserer Erfahrung verlässlicher als hochdosierte Einzelmineralien.
Säule 4: Hufbearbeitung
Ein individueller Spatbeschlag kann dabei helfen, die Fehlstellung auszugleichen und die Belastung besser zu verteilen. Häufig werden Breitschenkeleisen verwendet, die die Hufe stabilisieren. Oft ist auch eine Korrektur der Hinterhufstellung hilfreich, um die Ausrichtung der Hinterbeine zu verbessern. Wichtig: Die Bearbeitung muss individuell am Pferd orientiert sein. In der Beratung verweisen wir Spat-Halter konsequent an gute Hufbearbeiter – aus unserer Beobachtung entscheidet die Hufsituation oft mehr über die Prognose als alles andere.
Wichtiger Punkt: Durch die Entlastung der Hinterhand kommt es bei Spat-Pferden oft zu einer Überlastung der Vorderbeine – die Hufeisen vorne sind stark abgenutzt. Ein aufmerksamer Hufschmied oder Hufbearbeiter hat alle vier Beine im Blick.
Schulmedizinische Optionen
Im akuten Schub kommen Entzündungshemmer und Schmerzmittel zum Einsatz, Kortison-Injektionen ins Sprunggelenk sind verbreitet. Bei hochgradigem, therapieresistentem Spat kann eine chirurgische oder chemische Gelenkversteifung sinnvoll sein – das Pferd ist dann oft wieder schmerzfrei nutzbar. Stoßwelle und Blutegel werden ergänzend eingesetzt. Diese Verfahren ersetzen aber nicht die Basis aus Haltung, Bewegung, Fütterung und Hufbearbeitung.
Schmerzmittel und Entzündungshemmer: Im akuten Schub kann Phenylbutazon oder ein moderneres NSAID Linderung bringen. Als Dauerlösung nicht geeignet wegen Magen-Darm-Belastung.
Gelenkinjektionen: Kortison-Injektionen ins Sprunggelenk werden bei akuten Spat-Schüben eingesetzt – sie wirken stark entzündungshemmend. Wiederholt eingesetzt: Nebenwirkungen beachten.
Facettengelenkversteifung (chemisch oder chirurgisch): Bei hochgradigem, therapieresistentem Spat kann der Tierarzt die betroffenen Gelenke künstlich versteifen – das Pferd ist dann oft wieder schmerzfrei nutzbar. Ein größerer Eingriff, den der Tierarzt genau abwägt.
Stoßwellentherapie: Nicht-invasives Verfahren, das die Durchblutung fördert und Heilungsprozesse anregen soll.
Blutegeltherapie: Der Speichel der Blutegel wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend und blutverdünnend. Eine alternative Methode, die von manchen Tierärzten ergänzend eingesetzt wird.
Naturheilkundliche Begleitung bei Spat
Bei Spat haben sich die gleichen Kräuter bewährt, die auch bei anderen Arthrosen wirken – mit einer wichtigen Besonderheit: Weil beim Spat häufig Sehnen, Bänder und Schleimbeutel an der Innenseite des Sprunggelenks mitbetroffen sind, hat sich in unserer 26-jährigen Beratungspraxis eine erweiterte Kräutermischung mit wärmender Komponente bewährt.
Nehls Lauf-Fit Spezial
Kräutermischung mit Ginkgo, Weidenrinde, Ingwer und Zimt – speziell für Spat-Pferde entwickelt. Der Zimt ergänzt die klassischen Bewegungsapparat-Kräuter um eine wärmende Komponente, die gerade Spat-Pferden bei kaltem, feuchtem Wetter gut tut. Zusätzlich gezielt auf Sehnen, Bänder und Schleimbeutel abgestimmt – also genau die Strukturen, die beim Spat häufig mitbetroffen sind. In Kombination mit Nehls Gelenk-Stark aus unserer Erfahrung die verlässlichste Basis.
→ Nehls Lauf-Fit Spezial ansehenBeide Kräuter sind dopingrelevant. Bei Turnierpferden muss die FN-Karenzzeit von 96 Stunden vor dem Start eingehalten werden. Nicht bei trächtigen Stuten, Magengeschwüren, Cushing oder Hufrehe. Dauertherapie länger als 3–6 Monate am Stück vermeiden. Die Wirkung der Teufelskralle setzt nach 2–3 Wochen ein, das Maximum wird nach 3 Wochen bis 3 Monaten erreicht.
Warum die Kombination Lauf-Fit Spezial + Gelenk-Stark?
Aus 26 Jahren Begleitung hat sich für uns diese Kombination als besonders tragfähig erwiesen: Lauf-Fit Spezial unterstützt mit seinen Kräutern speziell die Strukturen, die beim Spat entzündet sind; Gelenk-Stark liefert hochkonzentriertes Glucosamin (59,5 %) für Knorpel und Gelenkschmiere. Was wir in der Fütterungsberatung immer wieder sehen: Halter, die vorher Grünlippmuschel gegeben haben (ca. 2 % Glucosamin), bemerken beim Wechsel auf konzentriertes Glucosamin eine stabilere Wirkung.
Homöopathische Begleitung
Bei Spat haben sich die Nehls Vet-Komplex Nr. 2 und Nr. 9 bewährt – idealerweise individuell abgestimmt über eine „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Ganzheitliche Begleitung bei Spat
In unserer täglichen Praxis erleben wir immer wieder, dass die Betrachtung des gesamten Pferdes entscheidend ist. Keine Checkliste und kein einzelnes Röntgenbild ersetzt, was ein aufmerksamer Blick auf das individuelle Tier liefert. Mit der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" machen wir energetische Zusammenhänge sichtbar: Wo sind Mineralstoff-Imbalancen? Welche Belastungsmuster zeigen sich? Auf dieser Basis entstehen individuelle Fütterungskonzepte.
Wir stellen keine Diagnosen im schulmedizinischen Sinn und ersetzen nicht die tierärztliche Abklärung – wir ergänzen sie um die Perspektive, die oft fehlt: das Pferd als Ganzes.
Erste Anzeichen wie Einlaufen, verkürzte Hinterhand-Tritte, Probleme bei Tempowechseln. Ziel: Fortschreiten bremsen, Pferd lange reitbar halten.
→ Nehls Lauf-Fit SpezialMehrere Gelenke betroffen, ältere Pferde, individuelle Begleitung gesucht. Ziel: individuelle Einordnung, abgestimmte Fütterung.
→ „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse"Stimmen aus unserer Beratung
Ein Fallbeispiel aus unserer Praxis: der Westfalenwallach
Wie eng Spat-Thematik, Sehnen- und Gleichbeinbeteiligung zusammenhängen können, zeigt ein Fall, den wir im Tierheilkundezentrum begleitet haben: Ein Westfalenwallach mit Sehnenschaden vorn beidseitig, die Entzündung mit Beteiligung beider Gleichbeine und Fesselgelenke, chronisch seit über einem Jahr. Der klassische Weg mit Ruhigstellung, Entzündungshemmern und orthopädischem Rundeisenbeschlag hatte nicht gebracht, was man sich erhofft hatte.
Der Weg, den wir mit dem Halter gemeinsam gingen: Umstellung auf eine optimale Haltung und Fütterung, eine kompetente Hufkorrektur im Austausch zum orthopädischen Rundeisenbeschlag, ergänzt um lokale Anwendungen sowie homöopathische und phytotherapeutische Mittel. Nach nur drei Monaten war keinerlei Einschränkung der Funktionalität des Bewegungsapparates makroskopisch sichtbar. Oft sind es die für uns eher kleinen Dinge, welche eine Wiederherstellung bewirken – die Hufsituation, die Fütterung, die Haltung, angegangen in der richtigen Kombination.
Häufige Fragen zu Spat beim Pferd
Spat-Pferd individuell begleiten
Jedes Spat-Pferd ist anders. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" gibt Hinweise auf individuelle Mineralstoff-Imbalancen und passt die Begleitung gezielt an. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →Unsere Produkte bei Spat
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