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Nesselfieber, Photosensibilität, Quaddeln bei Pferden

Nesselfieber, Photosensibilität, Quaddeln bei Pferden
THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Allergie-Cluster

Nesselfieber beim Pferd – Ursachen, Symptome & naturheilkundliche Begleitung

Urtikaria, Photosensibilität, Quaddeln – was dahintersteckt und was wirklich helfen kann

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber wurde zunächst von unserer Gründerin Tierheilpraktikerin Nehls aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in verschiedenen Kapiteln beschrieben und dann im Team mit unserer Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) und auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert und unserer Beraterinnen zusammengefasst und aktualisiert.
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig
Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Begleitung.
Kurz zusammengefasst – Nesselfieber & Photosensibilität beim Pferd
  • Nesselfieber (Urtikaria) zeigt sich als plötzliche Quaddelbildung am ganzen Körper – häufig an Hals, Brust und Schulter – und ist eine allergische Immunüberreaktion.
  • Photosensibilität entsteht, wenn das Pferd bestimmte lichtsensibilisierende Pflanzen aufnimmt (z.B. Johanniskraut) und dann UV-Licht ausgesetzt ist – mit teils schweren Hautreaktionen besonders an unpigmentierten Stellen.
  • Akute, schwere Verläufe mit großflächigen Schwellungen, Fieber oder Atemproblemen erfordern sofortige tierärztliche Versorgung.
  • Ursachenforschung, Fütterungs- und Haltungsoptimierung sowie naturheilkundliche Begleitung können langfristig zur Stabilisierung beitragen – die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" dient dabei der individuellen Einordnung.

Plötzlich ist das Pferd übersät mit Quaddeln. Hals, Brust, Schulter – manchmal der ganze Körper. Was wie aus dem Nichts entsteht, ist für viele Pferdebesitzer ein erschreckender Anblick und oft der Beginn einer langen Suche nach der Ursache. Nesselfieber beim Pferd, in Fachkreisen Urtikaria genannt, gehört zu den häufigsten Hautreaktionen und ist in den meisten Fällen Ausdruck einer Immunüberreaktion. Ähnliches gilt für die Photosensibilität – eine Form der Lichtallergie, die durch bestimmte Pflanzen auf der Weide ausgelöst werden kann und bisweilen schwerwiegende Hautschäden verursacht.

Beide Bilder haben eines gemeinsam: Die Ursache ist oft schwer zu finden, die Auslöser vielfältig und die Pferde individuell sehr verschieden in ihrer Reaktionsbereitschaft. Unser Ziel in der Begleitung ist deshalb nicht die Symptomunterdrückung, sondern die Ursachenarbeit – gemeinsam mit dem Pferd und seinem Halter.

Was ist Nesselfieber beim Pferd?

Nesselfieber – auch Nesselsucht oder Urtikaria – ist eine übermäßige Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Reize. Dabei werden in kurzer Zeit große Mengen Histamin freigesetzt. Histamin erweitert die Blutgefäße, erhöht deren Durchlässigkeit und lässt Lymphflüssigkeit in die Haut einströmen – es entstehen die charakteristischen, erhabenen Quaddeln.

In vielen Fällen verschwinden die Quaddeln nach wenigen Stunden bis Tagen wieder von selbst. Gefährlich wird es, wenn sie sich in der Kehlkopfregion bilden und die Atemwege beeinträchtigen – dann ist eine sofortige tierärztliche Versorgung unerlässlich.

Notfall: Sofort zum Tierarzt Quaddeln im Kopf- oder Halsbereich mit Schwellung der Nüstern, Maulpartie oder Kehlkopf sowie jede Beeinträchtigung der Atmung oder des Allgemeinbefindens erfordern sofortige tierärztliche Versorgung. In diesen Fällen kann eine Kortison- oder Antihistaminika-Injektion lebensrettend sein.

Symptome – woran erkennt man Nesselfieber beim Pferd?

Das typischste Zeichen sind runde, erhabene Quaddeln, die sich innerhalb kurzer Zeit bilden – häufig am Hals, an den Schultern, der Brust und im Rückenbereich. Sie können vereinzelt auftreten oder sich zu größeren Schwellungsflächen verbinden. In manchen Fällen zeigen sich auch streifenförmige Quaddeln entlang des Bauchs.

Begleitend können auftreten: Juckreiz (nicht immer vorhanden), leichtes bis mäßiges Fieber, Unruhe, gelegentlich bernsteinfarbenes Sekret aus den Quaddeln. Kratzt sich das Pferd die betroffenen Stellen auf, können Sekundärinfektionen entstehen. Bei schweren Verläufen können auch Leber- und Nierenwerte im Blutbild abweichen.

Ursachen – was löst Nesselfieber beim Pferd aus?

Die Auslöser sind vielfältig und lassen sich grob in äußere und innere Faktoren unterteilen:

  • Insektenstiche: Bremsen, Kriebelmücken, Gnitzen – ihr Speichel oder Gift kann bei sensibilisierten Pferden sofortige Reaktionen auslösen.
  • Pflanzen und Kontaktallergene: Brennnesseln, Jakobskreuzkraut, Goldrute, Ringelblume – auch Kontakt (nicht nur Aufnahme) kann genügen.
  • Futtermittel: Schimmeliges Heu, Heulage/Silage, Getreide, Futtermittelzusätze, synthetische Aromen oder Konservierungsstoffe, Eiweißüberschuss.
  • Medikamente und Entwurmungsmittel: Insbesondere bei Überdosierung oder bei vorbelasteten Pferden.
  • Pflegemittel und Chemikalien: Satteldeckenwaschmittel, Imprägniersprays, Fliegensprays mit ätherischen Ölen, Kühlgels.
  • Stallklima und Einstreu: Schimmelpilzsporen in Heu und Stroh, Milben, Staubbelastung.
  • Stress: Stallwechsel, Verlust von Sozialpartnern, intensive Belastung – das Immunsystem ist keine von der Psyche unabhängige Einheit.
Unsere Praxisbeobachtung In unserer Begleitung zeigt sich immer wieder: Nesselfieber ist selten ein Einzelfaktor. Meist ist es eine Verkettung – ein vorbelastetes Immunsystem, ein auslösender Kontakt und ein weiterer Stressor, die zusammen die Reaktion in Gang setzen. Deshalb greifen rein symptomatische Ansätze ohne Ursachenarbeit häufig zu kurz.

Photosensibilität beim Pferd – wenn Sonnenlicht zur Gefahr wird

Photosensibilität ist eine abnorme Hautreaktion auf Sonnenlicht, die entsteht, wenn das Pferd bestimmte lichtsensibilisierende Substanzen aufgenommen hat oder mit ihnen in Kontakt gekommen ist. Diese Substanzen reichern sich in der Haut an und reagieren unter UV-Einwirkung mit einer entzündlichen Reaktion – ähnlich einer schweren chemischen Verbrennung.

Primäre Photosensibilität – durch Pflanzen auf der Weide

Bestimmte Weidepflanzen enthalten photosensibilisierende Verbindungen. Bekannteste Beispiele:

  • Johanniskraut (Hypericum perforatum): Der Farbstoff Hypericin ist der häufigste pflanzliche Auslöser. Johanniskraut findet sich zunehmend auch in Heuproben.
  • Jakobskreuzkraut und Kreuzkraut: Primär lebertoxisch, können sekundär Photosensibilität begünstigen.
  • Buchweizen, Luzerne, Wilder Pastinak, Bärenklau: Weitere bekannte Auslöser.

Sekundäre (hepatogene) Photosensibilität – über die Leber

Ist die Leber belastet – etwa durch lebertoxische Pflanzen, Mykotoxine im Futter oder langfristige Medikamentengabe – kann das Abbauprodukt Phylloerythrin nicht vollständig ausgeschieden werden. Es gelangt über das Blut in die Haut und wirkt dort bei Sonnenlicht als Sensibilisator. Pferde mit bestehenden Leberfunktionsstörungen sind besonders anfällig.

Welche Pferde sind besonders gefährdet?

Weiße und hellgraue Pferde sowie Pferde mit unpigmentierten Hautstellen (Blesse, Balzanen, rosa Maul) sind naturgemäß empfindlicher. Aber auch dunkel pigmentierte Pferde können bei ausreichender Belastung betroffen sein – insbesondere wenn Leber oder Immunsystem bereits belastet sind.

Symptome der Photosensibilität

Typische Zeichen sind Rötungen, Schwellungen und Blasenbildung an Nase, Ohren, unpigmentierten Hautstellen, Innenseiten der Oberschenkel. Die Reaktion tritt meist zeitverzögert auf – was die Ursachenzuordnung erschwert. In schweren Fällen kommt es zu großflächigen Hautablösungen, massiven Ödemen und deutlicher Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens. Fieber ist möglich.

Sofortmaßnahme bei Photosensibilität Pferd sofort aus der Sonne nehmen und aufstallen. Tierarzt kontaktieren. Keine Öle oder fetthaltige Mittel auf die betroffenen Stellen auftragen. Zinksalbe oder Vaseline können zur Hautpflege eingesetzt werden. Notfallmedikation (Kortison, Antibiotika) durch den Tierarzt einleiten lassen.
Erfahrungsbericht aus unserer Praxis
Silva – Ein extremes Beispiel für Allergie und Photosensibilität (Erfahrung der Halterin Diana)

Silva ist ein Haflinger, der im Sommer mit dramatischen Symptomen zu uns kam: großflächige Hautablösungen am Hals und Brust, massive Ödeme an der Brust und den Vorderbeinen, kaum in der Lage zu laufen. Der Tierarzt vor Ort hatte eine Photoallergie diagnostiziert und umgehend mit Kortison und Antibiotika versorgt – und empfohlen, das Pferd einzuschläfern.

Dianas Bericht: „Der Tierarzt schaute sich Silva in Ruhe an, dann versicherte er mir: ‚Das sieht aus wie eine Photoallergie – das habe ich letztes Jahr bei einer Kuh gesehen und die haben wir sofort eingeschläfert. Aber bei einem Pferd habe ich so was noch nie gesehen.' Ich wollte noch nicht aufgeben. Am Abend kam mir dann der Gedanke, dass ich unbedingt eine zweite Meinung brauche – und so kam mir das Tierheilkundezentrum wieder in den Sinn."

Nach der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" wurden zahlreiche mögliche Belastungsfaktoren sichtbar: Das Immunsystem war angegriffen, Leber, Niere und Darm durch die Medikamentengabe zusätzlich belastet. Die Ursachen waren rückblickend gut nachvollziehbar: Eine Silagefütterung über den Winter (hoher Proteingehalt, gestörte Darmflora), der Verlust der langjährigen Sozialstute als psychischer Stressor – und dann Kontakt mit photosensibilisierenden Pflanzen auf der Weide bei starker Sonneneinstrahlung.

Diana beschreibt den weiteren Verlauf: „Jeden Tag versorgte ich Silva morgens und abends. Er bekam seine Empfehlungen nach Plan. Ich pflegte die Haut. Eimerweise Zinksalbe verbrauchte ich für diese großen Flächen. Nach ca. zwei Wochen hatte sich das Ödem in die Beine herabgesetzt. Dann sah ich, dass neue kleine, zarte Härchen nachwuchsen, dass das Ödem sichtlich zurückging und die Haut sich sichtbar erholte. Silva wurde von Tag zu Tag lebendiger. Heute hat Silva seine Lebensfreude und Lebensqualität aus meiner Sicht wieder voll erlangt."

„Ich möchte mich sehr, sehr bedanken bei allen, die Silva bis hierhin geholfen haben – ich danke herzlichst dem Team vom Tierheilkundezentrum und Frau Nehls für ihr umfassendes Wissen und die mir die Möglichkeit gegeben hat, zu handeln."

Diana Hren

Erfahrungsbericht der Halterin – persönliche Wahrnehmung, keine Heilungsaussage. Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Begleitung.

Ursachenforschung – warum reagiert genau dieses Pferd?

Oft stehen Pferdebesitzer vor der Frage: Warum reagiert mein Pferd, während das Stallnachbarpferd unter denselben Bedingungen keinerlei Probleme zeigt? Die Antwort liegt in der individuellen Disposition. Genetische Veranlagung, der aktuelle Immunstatus, die Belastungsgeschichte, Fütterung, Stresslevel und vorhandene Organbelastungen wirken zusammen. Ein einmaliger Kontakt mit einem Allergen ist selten der alleinige Auslöser – meist ist es ein Gefäß, das über lange Zeit befüllt wurde und schließlich überläuft.

Klassische Diagnosemöglichkeiten beim Tierarzt sind Blutuntersuchungen (Eosinophile, IgE-Nachweis), Intrakutantests und serologische Allergentests. Sie liefern wichtige Hinweise, können aber nicht immer alle relevanten Faktoren abbilden.

Ergänzend nutzen wir im Tierheilkundezentrum Nehls die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" – ein nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – um individuelle Belastungsmuster, mögliche Allergene und Organbelastungen einzuordnen. Sie ersetzt keine tierärztliche Diagnose, gibt aber häufig Hinweise, die im weiteren Begleitprozess wertvoll sind.

Empfehlung von Tatjana Siebert, Tierheilpraktikerin

Nehls Allergosan-Kräuter – Begleitung des Hautstoffwechsels

Die Nehls Allergosan-Kräutermischung ist eine naturbelassene Kräuterkombination, die zur fütterungsbezogenen Begleitung von Pferden mit empfindlicher Haut eingesetzt werden kann. Sie wird ganzjährig gefüttert – nicht nur in der akuten Saison.

Wichtig: Bei allergieempfindlichen Pferden achten wir bewusst darauf, keine immunstimulierenden Kräuter (wie Echinacea) einzusetzen – diese können bei Überreaktionen des Immunsystems kontraproduktiv sein.

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Was kann man tun – Management und Begleitung

Fütterung optimieren

Ein Proteinüberschuss im Futter fördert allergische Reaktionen. Luzerne, Silage und eiweißreiche Kraftfuttermischungen sollten bei Pferden mit Neigung zu Nesselfieber kritisch geprüft werden. Qualitativ hochwertiges Heu, Stroh und bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung aus naturbelassenen Quellen bilden die Grundlage. Synthetische Zusatzstoffe, Aromen und Konservierungsstoffe möglichst meiden.

Unser Nehls Heustaub-Stopp kann ergänzend eingesetzt werden, um Staub- und Sporenbelastung im Raufutter zu reduzieren.

Haltung anpassen

Gute Stallbelüftung, saubere Einstreu und regelmäßiges Entmisten reduzieren die Dauerbelastung der Atemwege und der Haut. Offenstallhaltung ist für viele empfindliche Pferde vorteilhafter als Boxenhaltung. Bei Photosensibilität: Weidegang in den frühen Morgenstunden oder abends, Unterstand oder Aufstallung während starker Sonneneinstrahlung.

Bekannte Auslöser konsequent meiden

Weide auf Johanniskraut und andere bekannte photosensibilisierende Pflanzen kontrollieren. Keine ätherischen Öle auf die Haut – diese können bei allergieempfindlichen Pferden als Kontaktallergen wirken. Pflegemittel, Satteldecken-Waschmittel und Imprägniersprays kritisch prüfen. Gebisse aus Metallen mit bekanntem Allergenpotenzial (Chrom, Nickel) ggf. auf Argentan oder Kunststoff wechseln.

Insektenschutz

Bei insektenbedingtem Nesselfieber ist äußerer Schutz wichtig – aber ohne ätherische Öle, die empfindliche Pferde weiter reizen können.

Empfehlung von Tatjana Siebert, Tierheilpraktikerin

Nehls Sina's Parasitweg-Spray

Speziell für allergieempfindliche Pferdehaut entwickelt – ohne ätherische Öle, die bei sensibilisierten Pferden selbst als Auslöser wirken können. Kann ergänzend zum äußeren Schutz vor Insekten eingesetzt werden.

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Häufige Fragen zu Nesselfieber beim Pferd

Nesselfieber Pferd – was tun?
Zunächst Auslöser identifizieren und entfernen (neues Futter, Kontakt mit Pflanzen, Insekten). Pferd beobachten. Bei leichten Verläufen ohne Fieber oder Atemnot können die Quaddeln von selbst zurückgehen. Bei Schwellungen im Kopfbereich, Atemnot oder massiven Quaddeln sofort den Tierarzt rufen – hier kann Kortison notwendig sein.
Nesselfieber Pferd – welche Ursachen gibt es?
Insektenstiche, Kontakt mit Pflanzen (z.B. Brennnesseln), Futtermittelallergien, schimmeliges Heu, Medikamente, Entwurmungsmittel, Pflegeprodukte, Stallstaub, Stress. Oft sind es Kombinationen mehrerer Faktoren, die die Reaktionsbereitschaft überschreiten lassen.
Nesselsucht Pferd – wie lange dauert es?
Bei akutem Nesselfieber durch einen klar identifizierbaren Auslöser verschwinden die Quaddeln oft innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen. Wiederkehrendes oder chronisches Nesselfieber zeigt, dass der Auslöser nicht gefunden oder beseitigt wurde – hier ist eine gründliche Ursachenarbeit notwendig.
Pferd Quaddeln überall – ist das gefährlich?
Quaddeln am ganzen Körper ohne Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens sind in der Regel harmlos und selbstlimitierend. Gefährlich wird es bei Quaddeln im Kehlkopfbereich (Erstickungsgefahr), bei Fieber über 39°C, bei deutlicher Atemnot oder starker Schwellung der Maulpartie – dann sofort tierärztliche Versorgung.
Photosensibilität Pferd Johanniskraut – was passiert?
Johanniskraut enthält Hypericin, einen Farbstoff, der sich in der Haut einlagert und bei UV-Einwirkung chemische Reaktionen auslöst. Es kommt zu Entzündungen, Blasenbildung und Hautschäden – bevorzugt an unpigmentierten Stellen. Das Pferd muss sofort aus der Sonne genommen und tierärztlich versorgt werden.
Kann man Nesselfieber beim Pferd vorbeugen?
Vollständige Vorbeugung ist schwierig, da die Auslöser vielfältig und nicht immer bekannt sind. Eine naturbelassene, eiweißgerechte Fütterung, ein gut geführter Darm, staubarmes Management und die Meidung bekannter Auslöser können die Reaktionsbereitschaft des Immunsystems langfristig reduzieren.
Wie zeigt sich die Reaktion bei Ihrem Pferd?
Zwei Ansätze – je nach Situation und Intensität
Gelegentliche Hautreaktionen

Quaddeln treten sporadisch auf, verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Leichter Juckreiz, keine massiven Schwellungen, Allgemeinbefinden stabil. Fütterung und Haltung sollen optimiert werden.

→ Nehls Allergosan-Kräuter
Wiederkehrend oder intensiv

Nesselfieber tritt regelmäßig oder saisonal auf, großflächige Reaktionen, Photosensibilität bekannt, starker Insektendruck, Pferd besonders empfindlich. Innen- und Außenschutz werden kombiniert.

→ Nehls Parasiten-Set empfindlich

Was steckt hinter dem Nesselfieber Ihres Pferdes?

Auslöser, Organbelastungen, Mineralstoffhaushalt – die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsmuster sichtbar und ist Grundlage für einen Begleitplan, der wirklich zu diesem Pferd passt. Tatjana Siebert und das THZ-Team begleiten Sie dabei.

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →
Hinweis Ergänzungsfuttermittel, kein Arzneimittel. Kein Ersatz für tierärztliche Diagnostik oder Begleitung. Erfahrungsberichte geben persönliche Wahrnehmungen der Tierhalter wieder und sind keine Heilungsaussagen. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ist ein nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest. Stand: April 2026 | THZ Tierheilkundezentrum Nehls.
Persönliche Beratung
Tatjana Siebert
Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT) · Zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
und unser Team mit Josi, Julia, Sabrina & Vanessa.
Wir stehen für Sie/Euch da – per Beratung oder über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".