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Headshaking beim Pferd

Headshaking beim Pferd
THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Allergie-Cluster

Headshaking beim Pferd – Ursachen, Symptome & naturheilkundliche Begleitung

Kopfschlagen, Kopfschütteln, Trigeminusnerv – was wirklich dahintersteckt

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber wurde zunächst von unserer Gründerin Tierheilpraktikerin Nehls aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in verschiedenen Kapiteln beschrieben und dann im Team mit unserer Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) und auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert und unserer Beraterinnen zusammengefasst und aktualisiert.
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig
Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Begleitung.
Kurz zusammengefasst – Headshaking beim Pferd
  • Headshaking ist kein Verhaltensproblem, sondern ein Symptom – häufig mit neurologischen und allergischen Ursachen, insbesondere einer Überempfindlichkeit des Trigeminusnervs.
  • Typische Auslöser: Pollen, UV-Licht, Insekten, Wind – saisonales Auftreten im Frühjahr und Sommer ist charakteristisch.
  • Tierärztliche Diagnostik ist unerlässlich, da über 60 mögliche Ursachen bekannt sind – vom Zahnproblem bis zur Trigeminusneuralgie.
  • Naturheilkundliche Begleitung, Fütterungsoptimierung, Management (Fliegenmaske, Weidezeiten, Ledergebiss) und die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" können ergänzend zur Ursachenarbeit beitragen.

Plötzlich schlägt das Pferd mit dem Kopf – unkontrolliert, wiederholt, manchmal so heftig, dass Reiter und Tier gefährdet sind. Was viele zunächst als Launigkeit einordnen, ist in Wirklichkeit ein ernstes Signal des Organismus. Headshaking beim Pferd – das zwanghafte Kopfschütteln oder Kopfschlagen – wurde schon vor über 200 Jahren beschrieben und gilt heute als eines der rätselhaftesten Krankheitsbilder in der Pferdemedizin.

Über 60 mögliche Ursachen sind bekannt. Aus unserer Erfahrung im Tierheilkundezentrum Nehls steht hinter dem Headshaking häufiger eine allergische oder immunologische Komponente, als zunächst vermutet wird – und genau dort setzt unsere Begleitung an.

Was ist Headshaking beim Pferd?

Headshaking bezeichnet das wiederholte, unkontrollierte Auf- und Abschlagen oder Schütteln des Kopfes. Es ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom mit verschiedensten möglichen Ursachen. Betroffene Pferde reiben häufig Nase und Kopf an Beinen oder Gegenständen, zeigen tränende Augen, gerötete Nüstern, schnauben übermäßig oder reagieren empfindlich auf Licht und Wind.

Wissenschaftler unterscheiden drei Formen: Das symptomatische Headshaking hat eine klar definierbare körperliche Ursache (Zähne, Ohren, Augen, Atemwege). Das idiopathische Headshaking zeigt keine eindeutige Einzelursache – hier spielt der Trigeminusnerv häufig die zentrale Rolle. Das stereotype Headshaking ist eine Verhaltensstörung durch unzureichende Haltungsbedingungen und die seltenste Form.

Wichtig: Kein Verhaltensproblem Die wissenschaftliche Forschung hat eindeutig gezeigt: Headshaking ist keine Unart. Pferde, die mit dem Kopf schlagen, leiden. Zwangsmaßnahmen wie Ausbinder oder härtere Reiterhand verschlimmern das Geschehen. Die Ursache muss gefunden werden.

Die Rolle des Trigeminusnervs beim Headshaking

Der Nervus trigeminus ist der stärkste sensible Nerv im Kopfbereich des Pferdes. Er versorgt Schläfe, Augen, Nüstern, Oberlippe, Oberkieferzähne und große Teile der Gesichtshaut. Bei einer Überempfindlichkeit oder Reizung – der sogenannten Trigeminusneuralgie – werden blitzartige Schmerzimpulse ausgelöst. Auslöser können Luftzug, Pollen, Licht oder Berührung der Nüstern sein, aber auch erhöhter Blutdruck bei Belastung.

Das erklärt das typische Bild: Viele Headshaker werden besonders im Trab und Galopp auffällig – schnellere Gangarten erhöhen den Blutdruck und verstärken die Reizübertragung am Nerv. Auch die saisonale Häufung im Frühjahr und Sommer passt dazu: Pollen, Insekten und UV-Licht sind klassische Trigger des sensibilisierten Trigeminussystems.

Headshaking und Allergie – die Kausalkette, die viele übersehen

In unserer jahrzehntelangen Praxiserfahrung zeigt sich immer wieder: Headshaking hat häufig eine allergische Wurzel. Aber wie genau hängt eine Immunüberreaktion mit unkontrolliertem Kopfschlagen zusammen? Die Kausalkette ist klarer als oft gedacht:

  • Schritt 1 – Sensibilisierung: Das Immunsystem des Pferdes reagiert überschießend auf ein Allergen – Pollen, Insektenspeichel, UV-Licht oder Futtermittelbestandteile. Es kommt zu einer chronischen, unterschwelligen Entzündungsbereitschaft im Organismus.
  • Schritt 2 – Nervensensibilisierung: Diese Entzündungsbereitschaft überträgt sich auf den Trigeminusnerv, der den gesamten Kopf- und Gesichtsbereich des Pferdes versorgt. Der Nerv wird überempfindlich – seine Reizschwelle sinkt deutlich ab.
  • Schritt 3 – Trigger-Reaktion: Nun genügen kleinste äußere Reize – ein Windhauch, Pollen in der Luft, Sonnenlicht, der Kontakt des Gebisses, sogar der eigene Atemzug – um blitzartige Schmerzimpulse auszulösen.
  • Schritt 4 – Kopfschlagen: Das Pferd reagiert auf diesen Schmerz mit heftigem Auf- und Abschlagen des Kopfes. Es versucht, den Reiz mechanisch loszuwerden – was natürlich nicht gelingt, weil die Ursache im Nervensystem und im Immunsystem liegt, nicht auf der Hautoberfläche.

Genau deshalb greift eine rein symptomatische Begleitung so häufig zu kurz. Wer nur das Kopfschlagen unterdrückt, ohne die allergisch-immunologische Grundlage zu adressieren, verändert nichts an der Ursache. In unserer Begleitung setzen wir daher bei der Immunregulation und der Allergenreduktion an – nicht bei der Nervensymptomatik allein.

Warum wirkt Immunstimulation kontraproduktiv? Bei Headshakern mit allergischer Komponente ist das Immunsystem nicht schwach – es reagiert überschießend. Immunstimulierende Mittel wie Echinacea können diese Überreaktion weiter anfachen. Im Tierheilkundezentrum Nehls setzen wir deshalb auf Immunregulation statt Immunstimulation – das ist unser klares Alleinstellungsmerkmal.

Symptome – woran erkennt man Headshaking beim Pferd?

  • Wiederholtes, unkontrolliertes Auf- und Abschlagen oder seitliches Schütteln des Kopfes
  • Reiben von Nase und Kopf an Vorderbeinen, Boden oder Stallwänden
  • Häufiges Schnauben und Prusten
  • Tränende Augen, lichtempfindlich oder zusammengekniffen
  • Gerötete oder empfindliche Nüstern
  • Schlagen mit dem Vorderbein in Richtung Kopf
  • Verstärkung bei Trab, Galopp, Wind und Sonnenlicht
  • Saisonales Muster: Beginn im Frühjahr, Besserung im Winter
Schweregrade im Überblick Grad 1–2: Gelegentliche Symptome, Pferd noch gut reitbar. Grad 3: Deutliche Symptome, Reiten schwierig aber möglich. Grad 4: Pferd nicht mehr kontrollierbar reitbar. Grad 5: Gefahr für Pferd und Mensch – sofortige tierärztliche Begleitung erforderlich.

Ursachen – was steckt hinter dem Headshaking?

  • Trigeminusneuralgie: Überempfindlichkeit des fünften Hirnnervs – häufigste Ursache beim idiopathischen Headshaking.
  • Allergien: Pollen, Insekten, UV-Licht, Futtermittelbestandteile – allergische Reaktionen können den Trigeminusnerv sensibilisieren.
  • Photosensibilität: Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, teils in Verbindung mit photosensibilisierenden Pflanzen auf der Weide.
  • Zahn- und Kieferprobleme: Fehlstellungen, scharfe Zahnkanten – häufig beim symptomatischen Headshaking.
  • Ohr- und Augenerkrankungen: Milben, Entzündungen, Fremdkörper.
  • Unpassende Ausrüstung: Drückendes Gebiss, falscher Sattel, zu enge Zäumung.
  • Stress und Haltungsmängel: Isolation, Überforderung, Stallwechsel.
  • Virusinfektionen: EHV-1-Herpesviren, Borrelioseerreger als mögliche Nervenschädiger.

Welche Pferde sind besonders häufig betroffen?

Headshaking kann grundsätzlich jedes Pferd jeder Rasse und jeden Alters treffen. Dennoch zeigen sich in der Praxis und in wissenschaftlichen Beobachtungen bestimmte Häufungen – weniger als starre Rasseregel, sondern als Hinweis auf den Zusammenhang zwischen Nervenempfindlichkeit, Konstitution und Allergiebereitschaft:

  • Warmblüter (deutsche Sportpferde): Am häufigsten in der Praxis vertreten – vermutlich auch wegen ihrer weiten Verbreitung im Reitsport und der damit verbundenen intensiveren Beobachtung. Leistungsorientierte Haltung und Training können die Stressbelastung erhöhen.
  • Vollblüter (Thoroughbred): Bekannt für ihre hohe Sensibilität und Reaktivität – Eigenschaften, die eine erhöhte Trigeminusempfindlichkeit begünstigen können.
  • Araber: Ebenfalls für ihre feine Nervenstruktur bekannt. In Erfahrungsberichten und Studien tauchen sie überproportional häufig auf.
  • Wallache: Statistisch sind Wallache und Hengste häufiger betroffen als Stuten – die genauen Gründe sind noch nicht abschließend geklärt, hormonelle Einflüsse werden diskutiert.

Robuste Rassen wie Isländer, Fjordpferde oder Haflinger scheinen seltener betroffen zu sein – was zur THZ-Beobachtung passt, dass naturnahe Haltung, geringere Belastung und eine weniger synthetische Fütterung die Allergiebereitschaft insgesamt reduzieren können.

Keine Rassegarantie in beide Richtungen Auch ein Haflinger kann headshaken, auch ein robustes Pony. Die Rasse ist ein Hinweis, kein Urteil. Entscheidend sind Immunstatus, Allergenbelastung, Haltung und Fütterung – und diese sind individuell.

Welche Pferde sind besonders häufig betroffen?

Headshaking kann jede Rasse und jedes Alter treffen. Dennoch gibt es in Studien und Praxisbeobachtungen auffällige Häufungen bei bestimmten Typen – ein Hinweis darauf, dass genetische Veranlagung, Nervenempfindlichkeit und Allergiebereitschaft zusammenspielen.

  • Warmblüter (deutsche Sportpferde, KWPN, Oldenburger): Am häufigsten in Fallberichten vertreten. Das liegt auch an ihrer Verbreitung und intensiven sportlichen Nutzung – aber auch an einer generell feineren nervlichen Reaktivität gegenüber robusteren Rassen.
  • Vollblüter (Thoroughbred): Bekannt für hohe Sensibilität und reaktives Nervensystem. Die Kombination aus feiner Konstitution und intensiver Belastung begünstigt Trigeminusüberempfindlichkeit.
  • Araber: Ebenfalls bekannt für ausgeprägte Nervenreaktivität und erhöhte Allergiebereitschaft. In unserer Praxis sehen wir Araber überproportional häufig mit saisonalem Headshaking.
  • Ponyrassen (Welsh, Shetland, Connemara): Seltener betroffen als große Sportpferde – aber nicht ausgeschlossen, insbesondere bei starker Insekten- oder Pollenbelastung.

Wichtige Einordnung: Es gibt keine „Headshaking-Rasse". Haltung, Training, Stress und Allergiebelastung spielen oft eine größere Rolle als die Abstammung allein. Auch Wallache scheinen laut Studien etwas häufiger betroffen zu sein als Stuten – die genauen Gründe sind noch nicht vollständig geklärt.

Management und Begleitung – was kann man tun?

Fliegenmaske und Insektenschutz

Für viele Headshaker ist die Fliegenmaske eine der wirkungsvollsten Sofortmaßnahmen. Sie schützt die empfindlichen Nüstern und Augen vor Insekten, Pollen und Licht. Bei UV-sensitiven Pferden empfehlen sich Masken mit zusätzlichem UV-Schutz. Das Nasennetz – am Nasenriemen befestigt und die Nüstern bedeckend – kann ebenfalls Erleichterung bringen.

Weidezeiten anpassen

Viele Headshaker zeigen ihre Symptome besonders stark in den Morgen- und Abendstunden, wenn Gnitzen und Kriebelmücken aktiv sind und Pollen in der Luft liegen. Weidegang zur Mittagszeit oder nach Regenfällen kann die Belastung reduzieren. Bei stark lichtempfindlichen Pferden bewährt sich Weidegang abends und nachts.

Gebiss überprüfen – Ledergebiss als Option

Metallgebisse aus Chrom oder Nickel können bei sensibilisierten Pferden als Kontaktallergen wirken und Schleimhautreizungen begünstigen. Ein Wechsel auf ein Ledergebiss hat sich in unserer Praxis bei Headshakern bewährt. Das weiche Leder irritiert die Mundschleimhaut weniger und kann die Reizweiterleitung am Trigeminusnerv reduzieren.

Das Ledergebiss ist eine praktische Managementmaßnahme – kein Ersatz für tierärztliche Abklärung.

Fütterung überprüfen

Ein Proteinüberschuss, synthetische Zusatzstoffe und Futtermittelunverträglichkeiten können die allgemeine Reaktionsbereitschaft des Immunsystems erhöhen. Naturbelassenes Heu, bedarfsgerechte Mineralisierung und der Verzicht auf Kraftfutter bilden eine gute Grundlage.

Empfehlung von Tatjana Siebert, Tierheilpraktikerin

Nehls Allergosan-Kräuter – fütterungsbezogene Begleitung für empfindliche Pferde

Die naturbelassene Kräutermischung kann zur fütterungsbezogenen Begleitung von Pferden mit Überempfindlichkeitsreaktionen eingesetzt werden. Wichtig: Bei Headshakern verzichten wir bewusst auf immunstimulierende Kräuter wie Echinacea – diese sind bei allergischen Überreaktionen des Immunsystems kontraproduktiv.

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Empfehlung von Tatjana Siebert, Tierheilpraktikerin

Nehls Sina's Parasitweg-Spray – äußerer Schutz ohne ätherische Öle

Entwickelt für allergieempfindliche Pferdehaut – ohne ätherische Öle, die bei sensibilisierten Pferden selbst als Auslöser wirken können. Kann ergänzend im Bereich der Nüstern und des Gesichts eingesetzt werden.

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Erfahrungsbericht aus unserer Praxis
Hashima – Headshaking und allergische Hautreaktionen (Erfahrung der Halterin Claudia)

Hashima zeigte beim Reiten massives Kopfschlagen und Gesichtsschmerzen – Claudia hatte in den ersten Wochen der Begleitung komplett auf Reiten verzichtet. Gleichzeitig bestanden allergische Hautreaktionen, starke Schuppenbildung in der Mähne und anhaltender Juckreiz. Claudia wandte sich an das Tierheilkundezentrum Nehls.

Claudia beschreibt ihren Eindruck: „Hashimas Zustand hat sich sehr stark verbessert seit der ersten Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse. Beim Reiten schlägt sie gar nicht mehr mit dem Kopf. Auf der Weide oder im Stall hat sie ab und zu noch Momente – hält sich aber stark in Grenzen und sie scheint keine Schmerzen mehr im Kopfbereich zu haben."

„Vor einigen Wochen durfte ich sie am Kopf gar nicht mehr anfassen – jetzt ist das kein Thema mehr. Sie legt ihren Kopf wieder wie früher auf meine Schulter. Hashima scheuert sich den Kopf auch nicht mehr ständig an dem Futtereimer. Ihr Fell glänzt, die weißen Schuppen in der Mähne sind weg. Beim Reiten ist sie sehr ausgeglichen."

„Vielen herzlichen Dank für all Eure Hilfe. Ohne die Begleitung hätte ich nicht mehr gewusst, was ich tun sollte – und Hashima würde weiterleiden."

Claudia und Hashima

Erfahrungsbericht der Halterin – persönliche Wahrnehmung, keine Heilungsaussage. Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Begleitung.

Häufige Fragen zum Headshaking beim Pferd

Headshaking Pferd – was tun?
Zunächst tierärztliche Abklärung der Ursache – Ausschluss von Zahnproblemen, Ohrenerkrankungen und anderen symptomatischen Auslösern. Parallel: Ausrüstung prüfen, Fütterung optimieren, Weidezeiten anpassen, Fliegenmaske einsetzen. Bei allergischer Komponente kann die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" individuelle Auslöser sichtbar machen.
Headshaking Pferd Ursachen – was kommt in Frage?
Über 60 mögliche Ursachen sind bekannt. Häufig: Trigeminusneuralgie, allergische Reaktionen auf Pollen oder Insekten, Lichtempfindlichkeit, Zahnprobleme, Ohrerkrankungen, unpassendes Gebiss, Stress. In vielen Fällen wirken mehrere Faktoren zusammen.
Headshaking Pferd Trigeminusnerv – was passiert genau?
Der Trigeminusnerv versorgt den gesamten Kopfbereich des Pferdes sensibel. Bei Überempfindlichkeit – durch Allergene, UV-Licht, Wind oder Insekten – werden blitzartige Schmerzimpulse ausgelöst. Das Pferd versucht diesen Schmerz durch Kopfschlagen zu lindern. Bei Belastung verstärkt erhöhter Blutdruck die Reizübertragung.
Warum tritt Headshaking beim Pferd saisonal auf?
Viele Headshaker zeigen ihre Symptome vor allem im Frühjahr und Sommer – wenn Pollen fliegen, Insekten aktiv sind und UV-Licht intensiver ist. Im Winter bessern sich die Symptome häufig deutlich. Das deutet auf eine allergische oder photosensible Komponente hin.
Hilft ein Nasennetz beim Headshaking Pferd?
Bei vielen Pferden bringt ein Nasennetz Erleichterung, da es den direkten Kontakt mit Luftreizen, Pollen und Insekten an den Nüstern reduziert. Es ist eine praktische Managementmaßnahme, ersetzt aber keine Ursachenarbeit. Im Turniersport ist das Nasennetz nicht zugelassen.
Kann ein Ledergebiss bei Headshaking helfen?
Bei Pferden mit empfindlicher Mundschleimhaut oder metallbedingten Kontaktallergien kann der Wechsel auf ein Ledergebiss die Reizübertragung am Trigeminusnerv reduzieren. In unserer Praxis hat sich das Merothische Ledergebiss bei mehreren Headshakern bewährt – als ergänzende Managementmaßnahme, nicht als alleinige Lösung.
Wie stark ist das Headshaking bei Ihrem Pferd?
Zwei Ansätze – je nach Intensität und Situation
Leicht bis mittelgradig

Gelegentliches Kopfschütteln, saisonal verstärkt, Pferd noch reitbar. Allergische Komponente vermutet. Fütterung und Management sollen optimiert werden.

→ Nehls Allergosan-Kräuter
Deutlich ausgeprägt

Starkes Headshaking, Pferd schwer reitbar, Insekten und Licht als klare Trigger. Innere Begleitung und äußerer Schutz werden kombiniert.

→ Nehls Parasiten-Set empfindlich

Was steckt hinter dem Headshaking Ihres Pferdes?

Allergene, Organbelastungen, individuelle Überempfindlichkeiten – die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht sichtbar, was im Organismus aus dem Gleichgewicht geraten ist. Grundlage für eine Begleitung, die wirklich zu diesem Pferd passt. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →
Hinweis Ergänzungsfuttermittel, kein Arzneimittel. Kein Ersatz für tierärztliche Diagnostik oder Begleitung. Erfahrungsberichte geben persönliche Wahrnehmungen der Tierhalter wieder und sind keine Heilungsaussagen. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ist ein nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest. Stand: April 2026 | THZ Tierheilkundezentrum Nehls.
Persönliche Beratung
Tatjana Siebert
Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT) · Zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
und unser Team mit Josi, Julia, Sabrina & Vanessa.
Wir stehen für Sie/Euch da – per Beratung oder über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".