Wir helfen Ihnen! Suchen Sie Rat? Wissen Sie nicht weiter? Wir sind für Sie da: +49 171 18 547 23 oder +49 151 144 211 26

Atemwege beim Pferd

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Pillar Atemwege

Atemwege beim Pferd

Husten, Equines Asthma, Heustauballergie, Dämpfigkeit – warum 80 % aller Pferde betroffen sind und worauf es bei der Begleitung ankommt.

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber wurde zunächst von unserer Gründerin Tierheilpraktikerin Nehls aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in verschiedenen Kapiteln beschrieben und dann im Team mit unserer Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) und auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert und unserer Beraterinnen zusammengefasst und aktualisiert.
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV).
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig.
Grundlage sind über 26 Jahre tägliche Begleitung von Pferden mit Atemwegsproblemen – von ersten Hustenepisoden bis zu Pferden mit fortgeschrittener Dämpfigkeit. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik.
Kurz erklärt

Atemwegsprobleme beim Pferd – von gelegentlichem Husten bis zur Dämpfigkeit – fasst die Veterinärmedizin heute unter dem Oberbegriff „Equines Asthma" zusammen. Die alten Begriffe COPD, COB und RAO werden zunehmend durch diese moderne Bezeichnung ersetzt. Auslöser sind in der Mehrheit der Fälle Heustaub, Schimmelpilzsporen, Ammoniak und Allergene aus dem Stall. Im THZ begleiten wir diese Pferde seit 26 Jahren naturheilkundlich – mit konsequenter Staubreduktion, Fütterungsoptimierung, Bronchialkräutern ohne immunstimulierende Bestandteile und individueller Haaranalyse.

80 %der Pferde nördliche Halbkugel
26Jahre Atemwege-Praxis im THZ
1 von 4Pferden in Deutschland
90 %Klinikpatienten haben Equines Asthma

Wenn das Pferd hustet – und es nicht aufhört

Ein gelegentlicher Huster beim Antraben. Ein bisschen Nasenausfluss im Winter. Trockenes Husten beim Heuverteilen. Viele Pferdehalter kennen diese Zeichen – und unterschätzen sie. Was harmlos beginnt, kann sich über Monate und Jahre zu einer chronischen Erkrankung der Atemwege entwickeln, die das Pferd dauerhaft belastet.

Die Zahlen sind erschreckend: Studien zufolge sind fast 80 % aller Pferde auf der nördlichen Halbkugel von gering- bis mittelgradigem Equinem Asthma betroffen. Fachleute sprechen mittlerweile von einer Zivilisationskrankheit. Und: In deutschen Pferdekliniken leiden bis zu 90 % der Patienten mit Atemwegsbeschwerden unter dieser Erkrankung.

Im Tierheilkundezentrum Nehls gehören Atemwegsthemen seit 26 Jahren zu den Schwerpunkten. Wir begleiten Pferde mit Husten, Bronchitis, Heustauballergie und Dämpfigkeit – von den ersten Anzeichen bis zu Verläufen, die schulmedizinisch als „austherapiert" galten. Dieser Artikel ist der Einstieg in unseren Atemwege-Cluster und gibt Ihnen den Überblick.

Equines Asthma, COB, COPD, RAO – was bedeutet was?

Die Fachbegriffe für chronische Atemwegserkrankungen beim Pferd haben sich in den letzten Jahrzehnten mehrfach verändert. Das führt bei Pferdehaltern – und manchmal auch bei Fachleuten – zu erheblicher Verwirrung. Hier eine klare Einordnung nach dem aktuellen Stand der Veterinärmedizin:

In unserer täglichen Beratung begegnet uns die Begriffsverwirrung ständig. Pferdehalter rufen an mit „mein Tierarzt sagt COPD" oder „wir haben jetzt RAO bestätigt bekommen" – und meinen damit dasselbe Krankheitsbild, das wir im THZ schlicht als chronisches Atemwegsproblem begleiten. Wichtig ist nicht, welches Etikett die Krankheit trägt, sondern wie konsequent wir an den Ursachen arbeiten.

Aktuelle Terminologie – Stand 2026
  • Equines Asthma – heute der gültige Oberbegriff für alle chronischen, nicht-infektiösen Atemwegserkrankungen beim Pferd. Wird von FU Berlin, Tierspital Zürich und der internationalen Fachwelt verwendet.
  • Leicht- bis mittelgradiges Equines Asthma – früher als IAD (Inflammatory Airway Disease) bezeichnet. Pferd zeigt keine forcierte Atmung in Ruhe, Leistungsminderung ist häufig das erste Zeichen.
  • Hochgradiges Equines Asthma – früher als RAO (Recurrent Airway Obstruction) bezeichnet. Akute Atemnot möglich, sichtbare Bauchatmung, im Endstadium Dämpfigkeit.
  • COB (Chronisch Obstruktive Bronchitis) – ältere deutsche Bezeichnung, in der Praxis noch häufig verwendet. Inhaltlich ein Synonym zu Equinem Asthma.
  • COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) – wird in der modernen Veterinärmedizin für Pferde nicht mehr verwendet. COPD ist eine Erkrankung des Menschen.
  • Heustauballergie – laienverständlicher Begriff für die häufigste Form: Equines Asthma, ausgelöst durch Staub und Schimmelsporen aus Heu und Einstreu.
  • Dämpfigkeit – klinisches Endstadium des hochgradigen Equinen Asthmas mit Lungenemphysem. Sichtbar als „Dampfrinne" entlang der Bauchwand.
  • SPAOPD – Sommerweide-assoziierte Form: Pferde reagieren auf Pollen und Schimmel im Freien, nicht auf Stallaub.

In diesem Artikel verwenden wir bewusst auch die volkstümlichen Begriffe „Husten beim Pferd", „Heustauballergie", „chronische Bronchitis" und „Dämpfigkeit" – weil viele Pferdehalter mit diesen Worten suchen. Fachlich gemeint ist in den meisten Fällen Equines Asthma in unterschiedlichen Schweregraden.

THZ-Erfahrung aus 26 Jahren Praxis

Bei Pferden mit Heustauballergie oder chronisch allergischer Bronchitis raten wir ausdrücklich von immunstimulierenden Kräutern ab. Präparate mit Echinacea, Mistel, Thuja, Sonnenhut oder Taigawurzel können den allergischen Prozess verstärken statt ihn zu beruhigen. Wer es gut meint, schadet manchmal mehr als er ahnt.

Diese Einschätzung teilen wir seit Jahren konsequent – und stehen damit im Widerspruch zu vielen handelsüblichen Bronchialkräuter-Mischungen, die genau solche Bestandteile enthalten. Wer immunstimulierende Mittel sucht: bei akuten Infekten ja, bei allergischem Geschehen nein.

Warum hustet das Pferd? Die häufigsten Ursachen

Husten ist immer ein Symptom, keine Diagnose. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein:

Was wir aus 26 Jahren Praxis sehen: Bei den meisten chronisch hustenden Pferden ist es nicht eine einzelne Ursache, die das Problem auslöst. Oft sind es die kleinen Dinge, die zusammenkommen – Heustaub plus dauerhaft schlechte Belüftung plus eine durchgemachte virale Infektion vor zwei Jahren. Heustaub allein wäre für viele Pferde noch tragbar. Die Kombination ist es, an der die Atemwege langfristig leiden.

Staubassoziierte Ursachen

Der häufigste Auslöser. Heu enthält selbst bei guter Qualität lungengängige Partikel, Bakterien und Schimmelpilzsporen. Wird Heu im Stall zerteilt oder in Heunetzen über Kopfhöhe angeboten, atmet das Pferd beim Fressen den aufgewirbelten Staub direkt ein. Einstreu – besonders Stroh – ist eine oft unterschätzte Staubquelle. Auch Ammoniak aus Mist und Urin reizt die Atemwege.

Allergische Ursachen

Chronische Atemwegserkrankungen beim Pferd sind fast immer allergisch mitbedingt. Die Allergenquellen reichen von Heustaub über Schimmelpilzsporen bis zu Pollen. Tückisch: Mit der Zeit werden immer mehr Substanzen zum Allergen. Pferde, die ursprünglich nur auf Heustaub reagiert haben, entwickeln häufig weitere Sensibilitäten gegen Futter-, Umwelt- oder Pflegeprodukte.

Infektiöse Ursachen

Virale (Influenza, Herpes) oder bakterielle Infekte sind häufig der Auslöser, aus dem sich eine chronische Verlaufsform entwickelt – besonders wenn zu früh wieder belastet oder zu kurz auskuriert wurde. Zur bakteriellen Infektion können sich Pilzinfektionen gesellen.

Haltungsbedingte Ursachen

Schlechte Stallbelüftung, Ammoniakbelastung durch unzureichendes Ausmisten, zu wenig Frischluft und Bewegung – all das schwächt die Selbstreinigungsfähigkeit der Atemwege. Ein häufiges Missverständnis: Offenstallhaltung schützt nicht automatisch vor Atemwegserkrankungen. Auch Pferde in Offenställen können schwere Verläufe entwickeln, wenn das Heu staubig ist oder mehrere Pferde aus demselben Heuvorrat fressen.

Wann sofort zum Tierarzt? Bei Fieber, akuter Atemnot, beidseitigem Nasenausfluss oder wenn das Pferd in Ruhe deutlich erschwert atmet – immer sofort tierärztliche Hilfe holen. Husten kann auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen, die tierärztlich diagnostiziert werden müssen. Auch chronischer Husten ohne diese Akutzeichen sollte zeitnah abgeklärt werden – je früher, desto besser lassen sich chronische Umbauprozesse begrenzen.

Symptome erkennen – von leichtem Husten bis zur Dämpfigkeit

Frühe Zeichen (leichtes bis mittelgradiges Equines Asthma)

  • Gelegentlicher trockener Husten zu Beginn der Bewegung
  • Leichter Nasenausfluss (klar oder schleimig)
  • Verminderte Leistungsbereitschaft, längere Erholungsphasen nach Belastung
  • Husten beim Heuverteilen oder beim Fressen
  • In Ruhe keine forcierte Atmung sichtbar

Fortgeschrittene Zeichen

  • Häufiger Husten auch in Ruhe
  • Vermehrter Nasenausfluss, gelblich oder zähflüssig
  • Erweiterte Nüstern beim Atmen
  • Sichtbar erhöhte Atemfrequenz
  • Deutlich verlängerte Erholungszeiten

Hochgradiges Equines Asthma und Dämpfigkeit

  • Deutlich sichtbare Atemnot, auch in Ruhe
  • „Dampfrinne" – sichtbare Muskelleiste entlang der Bauchwand durch dauerhaften Einsatz der Atemhilfsmuskulatur
  • Hörbares Atemgeräusch
  • Gewichtsverlust durch Erschöpfung beim Atmen
  • Eingeschränkte Lebensqualität, kaum noch belastbar

Ein Beispiel aus der Beratung: Eine Halterin schickte uns Videos ihrer 12-jährigen Stute, weil sie nach dem Galopp „nur ein bisschen pumpe". Die Atemfrequenz lag in Ruhe bei 24 Atemzügen pro Minute – normal sind 8 bis 16. Was die Halterin als Konditionsproblem deutete, war bereits ein klares Zeichen für ein fortgeschrittenes Equines Asthma. Solche Unterschätzungen sehen wir oft – und sie kosten wertvolle Zeit, in der die Atemwege weiter umbauen.

Naturheilkundliche Begleitung – die fünf Ebenen

Grundlage jeder Begleitung von Atemwegspferden ist die Arbeit an den Ursachen, nicht nur am Symptom Husten. Das bedeutet zuerst: Staubreduktion, Haltungsoptimierung, Fütterungsanpassung. Kräuter und naturheilkundliche Impulse können diese Maßnahmen sinnvoll begleiten – sie ersetzen sie nicht.

Ebene 1: Staub konsequent reduzieren

Die wichtigste Maßnahme überhaupt. Heu vor dem Füttern wässern oder bedampfen. Heu nicht im Stall zerteilen. Stroh als Einstreu durch staubarme Alternativen ersetzen. Heunetze auf Bodenhöhe positionieren – das Pferd atmet beim Fressen nach unten, Schleim kann ablaufen. Stall gut lüften, kein Ammoniakstau. Details und konkrete Anleitungen im Artikel Heustaub reduzieren – Wässern, Bedampfen & Stallmanagement.

Aus unserer Praxis – seit über 20 Jahren bewährt

Nehls Heustaub-Stopp

Wird direkt auf das Heu gesprüht und bindet Staub am Fressplatz, bevor er aufgewirbelt wird. Kann auch auf Einstreu gesprüht und zur Inhalation eingesetzt werden. In der täglichen Praxis eines unserer meistgenutzten Hilfsmittel bei Atemwegspferden.

→ Mehr zum Nehls Heustaub-Stopp

Ebene 2: Fütterung anpassen

Stärke- und zuckerreduzierte Ration, hochwertiges Heu aus frischen Ballen, kein altes oder staubiges Futter. Für viele Pferde mit Atemwegsproblemen hat sich eine Teilumstellung auf eingeweichtes Heu oder Heucobs bewährt. Omega-3-Fettsäuren – besonders aus Algen- oder Fischöl – haben in Studien nachweislich entzündungshemmende Wirkung auf die Atemwege. Details im Artikel Fütterung bei Atemwegsproblemen.

Aus unserer Praxis

Nehls Pferdefutter Atemwege

Staubarm und allergenreduziert, mit Bronchialkräutern. Entwickelt für Pferde mit chronischen Atemwegsproblemen.

→ Mehr zum Pferdefutter Atemwege

Ebene 3: Bronchialkräuter über die Fütterung

Bewährte Bronchialkräuter wie Thymian, Spitzwegerich, Eibischwurzel, Anis, Fenchel und Königskerze können die Atemwegsfunktion fütterungsbezogen begleiten. Sie liefern ätherische Öle und Schleimstoffe, die das Pferd beim Schleimabtransport unterstützen können. Wichtig: Keine immunstimulierenden Bestandteile bei allergischem Geschehen.

Keine immunstimulierenden Kräuter bei Heustauballergie Echinacea, Mistel, Sonnenhut (Thuja), Taigawurzel sind bei allergisch bedingten Atemwegsproblemen kontraindiziert. Sie können den allergischen Prozess verstärken. Viele handelsübliche „Bronchialkräuter-Mischungen" enthalten solche Kräuter. Im Zweifelsfall vor dem Einsatz immer mit einer Tierheilpraktikerin oder dem Tierarzt abstimmen.
Aus unserer Praxis – meistverkaufte Kombination

Nehls Broncho-Elexier & Nehls Broncho-Fit

Broncho-Elexier (flüssig, mit Eukalyptus, Anis, Fenchel, Thymian, Weißdorn) und Broncho-Fit (getrocknete Kräuter) – beide ohne immunstimulierende Bestandteile. Aus 26 Jahren Praxiserfahrung entwickelt.

→ Broncho-Elexier | → Broncho-Fit

Ebene 4: Inhalation

Inhalation befeuchtet die Atemwege, kann den Schleimabtransport unterstützen und ist besonders bei fortgeschrittenen Verläufen wertvoll. Im THZ empfehlen wir die Inhalation mit dem Nehls Kräuterfluid als ergänzende Maßnahme zu Staubreduktion und Fütterung.

Aus unserer Praxis

Nehls Kräuterfluid (Inhalator)

Speziell für die Inhalation bei Pferden mit Atemwegsproblemen entwickelt.

→ Mehr zum Kräuterfluid

Ebene 5: Individuelle Bioresonanz-Haaranalyse

Bei chronischen Verläufen – besonders wenn Standardmaßnahmen nicht ausreichend helfen – kann die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" individuelle Hintergrundbelastungen und Sensibilitäten sichtbar machen. Viele Atemwegspferde haben neben Heustaub weitere Allergene, die erst durch die Haaranalyse erkennbar werden. Kennt man die Resonanzen eines einzelnen Tieres, lassen sich die Empfehlungen für Fütterung, Kräuter und Stallmanagement deutlich gezielter ausrichten.

Was Pferdehalter berichten

Aus Datenschutzgründen verwenden wir bei einigen Berichten nur Initialen. Die ausführlichen Erfahrungsberichte – mit vollem Namen, Bildern und Verlauf – finden Sie in unseren Erfahrungsberichten für Pferde.

Wichtig zu wissen Diese Verläufe sind beeindruckend, lassen sich aber nicht garantieren. Nicht jedes Pferd reagiert wie hier beschrieben – was bei dem einen wirkt, hilft dem anderen nicht. Genau deshalb arbeiten wir individuell: Die Bioresonanz-Haaranalyse zeigt uns die Hintergründe des einzelnen Tieres, und darauf bauen wir die Empfehlungen auf.
F
Fernando · Haflingerwallach, 13 Jahre
Schulmedizinisch als „austherapiert" eingestuft
„Die Worte ‚austherapiertes COPD' und der Rat zur Erlösung haben mich hart getroffen. Nach langer Recherche entschied ich mich für die Bioresonanz-Haaranalyse. Schon nach wenigen Tagen löste sich der Schleim, nach zwei Wochen war Fernandos Atmung deutlich ruhiger. Heute, vier Monate später, sieht er fantastisch aus, ist wach und voller Lebensfreude."
D
Dixi · Schimmelstute
Tierklinik empfahl Erlösung – heute wieder trächtig
„Die Tierärzte sagten, es bestehe aus medizinischer Sicht keine Aussicht. Wir sollten Dixi einschläfern lassen. Über die Haaranalyse haben wir es trotzdem versucht. Heute, lange Zeit später, ist Dixi seit langem symptomfrei, wieder voll reitbar und inzwischen trächtig."
S
Silfri · Pony, 28 Jahre
Mehrere Tierärzte hatten zur Erlösung geraten
„Vor wenigen Wochen wurde Silfri als unheilbar krank erklärt – ich sollte mich mit dem Gedanken befassen, ihn einzuschläfern. Nach nur 14 Tagen Begleitung über die Haaranalyse: kein Pumpen mehr, normale Atmung, normale Nüstern. Er ist so wach, so frech, so munter."
K&A
Komet & Anton · Imke S., Süddeutschland
Komet hatte bereits eine Lungenspülung hinter sich
„Dass meine beiden Lieblinge einmal wieder so unbeschwert atmen würden – das hätte ich nie für möglich gehalten. Vor wenigen Tagen war unsere Tierärztin zur Kontrolle hier und war sichtlich überrascht, wie stabil und harmonisch die beiden wirken."
FL
Flinga · Schwedenstute, Andrea aus Schweden
Atemwege + Anweide-Problematik mit Blähbauch und Husten
„Flinga geht es viel, viel besser! Keine Probleme mehr mit den Atemwegen, sie atmet gleichmäßig. Bei ihr war es immer dieses Reinschlingen, sobald sie aufs Gras durfte – große Mengen in kurzer Zeit, dann der Blähbauch, im letzten Jahr zusätzlich Würgen und Husten. Ihr Bauch ist nun wieder weich. Für uns ist eure Begleitung Gold wert."

Ihr Pferd hustet – und Sie wissen nicht weiter?

Wir begleiten Atemwegspferde seit 26 Jahren – auch solche, die woanders als austherapiert galten.

📞 +49 5642 988-8826 oder -8827

Mo–Fr · THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Walme 22 · 34414 Warburg-Scherfede

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →

Häufige Fragen zu Atemwegsproblemen beim Pferd

Was ist Equines Asthma beim Pferd?
Equines Asthma ist heute der gültige Oberbegriff der Veterinärmedizin für alle chronischen, nicht-infektiösen Atemwegserkrankungen beim Pferd. Früher wurden diese Krankheitsbilder als COPD, COB, RAO oder IAD bezeichnet. Equines Asthma ist meist allergisch bedingt – häufigster Auslöser sind Heustaub und Schimmelpilzsporen. Studien zufolge sind bis zu 80 % der Pferde auf der nördlichen Halbkugel betroffen.
Was ist der Unterschied zwischen leichtem und hochgradigem Equinem Asthma?
Beim leicht- bis mittelgradigen Equinen Asthma (früher IAD) zeigt das Pferd in Ruhe keine forcierte Atmung – das häufigste Zeichen ist eine schleichende Leistungsminderung. Beim hochgradigen Equinen Asthma (früher RAO) treten akute Atemnot, deutliche Bauchatmung und im Endstadium die Dämpfigkeit auf. Aus einer unbehandelten leichten Form kann eine schwere werden.
Wird COPD bei Pferden noch verwendet?
Nein – die moderne Veterinärmedizin verwendet COPD nicht mehr für Pferde. COPD ist eine Erkrankung des Menschen. Die korrekte Bezeichnung für Pferde lautet heute Equines Asthma. Im Sprachgebrauch sind COPD und COB allerdings noch sehr verbreitet – auch unter Tierärzten und Pferdehaltern.
Ist Equines Asthma heilbar?
Eine vollständige Heilung im medizinischen Sinne ist bei chronischen Verlaufsformen nicht möglich – strukturelle Veränderungen der Atemwege können irreversibel sein. Mit konsequentem Management, Staubreduktion und naturheilkundlicher Begleitung können die Symptome aber sehr deutlich reduziert werden, häufig bis zur Beschwerdefreiheit im Alltag. Frühe Stadien sind besser zu begleiten als fortgeschrittene.
Schützt Offenstallhaltung vor Atemwegserkrankungen?
Nicht automatisch. Frische Luft ist wertvoll, ersetzt aber nicht die konsequente Staubreduktion am Fressplatz. Auch Pferde in Offenställen können schwere Verläufe entwickeln, besonders wenn das Heu staubt, mehrere Pferde gleichzeitig fressen oder die Einstreu im Unterstand problematisch ist.
Darf ich Echinacea bei einem Pferd mit Heustauballergie geben?
Nein. Immunstimulierende Kräuter wie Echinacea, Mistel, Sonnenhut oder Taigawurzel sind bei allergisch bedingten Atemwegsproblemen kontraindiziert. Sie können den allergischen Prozess verstärken. Bei Atemwegsproblemen immer Rücksprache mit einer Tierheilpraktikerin oder dem Tierarzt halten – viele handelsübliche Bronchialkräuter-Mischungen enthalten solche Bestandteile.
Was ist Dämpfigkeit beim Pferd?
Dämpfigkeit ist das klinische Endstadium des hochgradigen Equinen Asthmas mit Lungenemphysem. Das Lungengewebe verliert dauerhaft an Elastizität, die Atemhilfsmuskulatur muss einspringen – sichtbar als „Dampfrinne" entlang der Bauchwand. Das Stadium ist nicht vollständig reversibel, mit konsequenter Begleitung lässt sich die Lebensqualität dennoch deutlich verbessern.
Was ist SPAOPD?
SPAOPD (Summer Pasture-Associated Obstructive Pulmonary Disease) ist eine Sonderform des Equinen Asthmas. Pferde reagieren nicht auf Stallaub, sondern auf Pollen und Schimmelsporen auf der Weide. Betroffene Pferde haben im Stall weniger Probleme als im Freien – diese Form wird häufig übersehen.
Warum hustet nur ein Pferd im Stall, obwohl alle dieselben Bedingungen haben?
Weil individuelle Faktoren eine entscheidende Rolle spielen: genetische Veranlagung, frühere Infektionen, aktueller Immunstatus, Stoffwechselbelastung und Alter. Atemwege stehen in enger Wechselwirkung mit Stoffwechsel und Immunsystem. Familiäre Häufungen sind nachgewiesen.
Das Team hinter dem Atemwege-Cluster
Tatjana Siebert
Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT) · Zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
Tatjana Siebert ist zentral in die Beratung von Tierhaltern mit Atemwegspferden eingebunden. Sie erarbeitet die individuellen Empfehlungen für Fütterung, Kräuter und naturheilkundliche Begleitung.
Katrin Knecht
Tierärztin · über 20 Jahre Naturheilkunde · Walme 22, 34414 Warburg-Scherfede
Bei komplexen oder schwierigen Fällen bringt Tierärztin Katrin Knecht die veterinärmedizinische Perspektive ein – besonders bei der Differenzierung zwischen infektiösem und allergischem Geschehen.
und unser Team mit Sina, Sabrina, Lara, Julia, Vanessa & Josie.
Wir stehen für Sie/Euch da – per Telefon 05642 988-8826 oder -8827, per Beratung oder über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Die Inhalte dieses Ratgebers ersetzen keine tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei Atemwegsproblemen, Husten, akuter Atemnot oder Verschlechterung des Allgemeinbefindens immer tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Eine Tierheilpraktikerin kann einen Tierarzt nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Die Bioresonanz-Haaranalyse ist eine energetische Orientierung und kein medizinisches Diagnoseverfahren.