Atemwege beim Pferd
Husten, Equines Asthma, Heustauballergie, Dämpfigkeit – warum 80 % aller Pferde betroffen sind und worauf es bei der Begleitung ankommt.
Atemwegsprobleme beim Pferd – von gelegentlichem Husten bis zur Dämpfigkeit – fasst die Veterinärmedizin heute unter dem Oberbegriff „Equines Asthma" zusammen. Die alten Begriffe COPD, COB und RAO werden zunehmend durch diese moderne Bezeichnung ersetzt. Auslöser sind in der Mehrheit der Fälle Heustaub, Schimmelpilzsporen, Ammoniak und Allergene aus dem Stall. Im THZ begleiten wir diese Pferde seit 26 Jahren naturheilkundlich – mit konsequenter Staubreduktion, Fütterungsoptimierung, Bronchialkräutern ohne immunstimulierende Bestandteile und individueller Haaranalyse.
- 80 % der Pferde auf der nördlichen Halbkugel sind von gering- bis mittelgradigem Equinem Asthma betroffen (Studienlage).
- 1 von 4 Pferden in Deutschland zeigt klinisch relevante Atemwegssymptome.
- Bis zu 90 % der Patienten mit Atemwegsbeschwerden in deutschen Pferdekliniken leiden unter Equinem Asthma.
- 26 Jahre Praxiserfahrung mit Atemwegspferden im Tierheilkundezentrum Nehls.
Wenn das Pferd hustet – und es nicht aufhört
Ein gelegentlicher Huster beim Antraben. Ein bisschen Nasenausfluss im Winter. Trockenes Husten beim Heuverteilen. Viele Pferdehalter kennen diese Zeichen – und unterschätzen sie. Was harmlos beginnt, kann sich über Monate und Jahre zu einer chronischen Erkrankung der Atemwege entwickeln, die das Pferd dauerhaft belastet.
Die Zahlen sind erschreckend: Studien zufolge sind fast 80 % aller Pferde auf der nördlichen Halbkugel von gering- bis mittelgradigem Equinem Asthma betroffen. Fachleute sprechen mittlerweile von einer Zivilisationskrankheit. Und: In deutschen Pferdekliniken leiden bis zu 90 % der Patienten mit Atemwegsbeschwerden unter dieser Erkrankung.
Im Tierheilkundezentrum Nehls gehören Atemwegsthemen seit 26 Jahren zu den Schwerpunkten. Wir begleiten Pferde mit Husten, Bronchitis, Heustauballergie und Dämpfigkeit – von den ersten Anzeichen bis zu Verläufen, die schulmedizinisch als „austherapiert" galten. Dieser Artikel ist der Einstieg in unseren Atemwege-Cluster und gibt Ihnen den Überblick.
Equines Asthma, COB, COPD, RAO – was bedeutet was?
Die Fachbegriffe für chronische Atemwegserkrankungen beim Pferd haben sich in den letzten Jahrzehnten mehrfach verändert. Das führt bei Pferdehaltern – und manchmal auch bei Fachleuten – zu erheblicher Verwirrung. Hier eine klare Einordnung nach dem aktuellen Stand der Veterinärmedizin:
In unserer täglichen Beratung begegnet uns die Begriffsverwirrung ständig. Pferdehalter rufen an mit „mein Tierarzt sagt COPD" oder „wir haben jetzt RAO bestätigt bekommen" – und meinen damit dasselbe Krankheitsbild, das wir im THZ schlicht als chronisches Atemwegsproblem begleiten. Wichtig ist nicht, welches Etikett die Krankheit trägt, sondern wie konsequent wir an den Ursachen arbeiten.
- Equines Asthma – heute der gültige Oberbegriff für alle chronischen, nicht-infektiösen Atemwegserkrankungen beim Pferd. Wird von FU Berlin, Tierspital Zürich und der internationalen Fachwelt verwendet.
- Leicht- bis mittelgradiges Equines Asthma – früher als IAD (Inflammatory Airway Disease) bezeichnet. Pferd zeigt keine forcierte Atmung in Ruhe, Leistungsminderung ist häufig das erste Zeichen.
- Hochgradiges Equines Asthma – früher als RAO (Recurrent Airway Obstruction) bezeichnet. Akute Atemnot möglich, sichtbare Bauchatmung, im Endstadium Dämpfigkeit.
- COB (Chronisch Obstruktive Bronchitis) – ältere deutsche Bezeichnung, in der Praxis noch häufig verwendet. Inhaltlich ein Synonym zu Equinem Asthma.
- COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) – wird in der modernen Veterinärmedizin für Pferde nicht mehr verwendet. COPD ist eine Erkrankung des Menschen.
- Heustauballergie – laienverständlicher Begriff für die häufigste Form: Equines Asthma, ausgelöst durch Staub und Schimmelsporen aus Heu und Einstreu.
- Dämpfigkeit – klinisches Endstadium des hochgradigen Equinen Asthmas mit Lungenemphysem. Sichtbar als „Dampfrinne" entlang der Bauchwand.
- SPAOPD – Sommerweide-assoziierte Form: Pferde reagieren auf Pollen und Schimmel im Freien, nicht auf Stallaub.
In diesem Artikel verwenden wir bewusst auch die volkstümlichen Begriffe „Husten beim Pferd", „Heustauballergie", „chronische Bronchitis" und „Dämpfigkeit" – weil viele Pferdehalter mit diesen Worten suchen. Fachlich gemeint ist in den meisten Fällen Equines Asthma in unterschiedlichen Schweregraden.
Bei Pferden mit Heustauballergie oder chronisch allergischer Bronchitis raten wir ausdrücklich von immunstimulierenden Kräutern ab. Präparate mit Echinacea, Mistel, Thuja, Sonnenhut oder Taigawurzel können den allergischen Prozess verstärken statt ihn zu beruhigen. Wer es gut meint, schadet manchmal mehr als er ahnt.
Diese Einschätzung teilen wir seit Jahren konsequent – und stehen damit im Widerspruch zu vielen handelsüblichen Bronchialkräuter-Mischungen, die genau solche Bestandteile enthalten. Wer immunstimulierende Mittel sucht: bei akuten Infekten ja, bei allergischem Geschehen nein.
Warum hustet das Pferd? Die häufigsten Ursachen
Husten ist immer ein Symptom, keine Diagnose. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein:
Was wir aus 26 Jahren Praxis sehen: Bei den meisten chronisch hustenden Pferden ist es nicht eine einzelne Ursache, die das Problem auslöst. Oft sind es die kleinen Dinge, die zusammenkommen – Heustaub plus dauerhaft schlechte Belüftung plus eine durchgemachte virale Infektion vor zwei Jahren. Heustaub allein wäre für viele Pferde noch tragbar. Die Kombination ist es, an der die Atemwege langfristig leiden.
Staubassoziierte Ursachen
Der häufigste Auslöser. Heu enthält selbst bei guter Qualität lungengängige Partikel, Bakterien und Schimmelpilzsporen. Wird Heu im Stall zerteilt oder in Heunetzen über Kopfhöhe angeboten, atmet das Pferd beim Fressen den aufgewirbelten Staub direkt ein. Einstreu – besonders Stroh – ist eine oft unterschätzte Staubquelle. Auch Ammoniak aus Mist und Urin reizt die Atemwege.
Und noch etwas, das im Sommer viele überrascht: Staub ist nicht nur ein Stallthema. Wenn im Hochsommer die Paddocks ausdörren, der Reitplatz staubt und jeder Galoppsprung eine Wolke aufwirbelt, atmet das Pferd auch draußen erhebliche Mengen Feinstaub ein. Dazu kommen die Erntestäube: Wird rund um den Stall Getreide gedroschen, hängen tage- bis wochenlang Feld- und Spreu-Stäube in der Luft, die empfindliche Atemwege genauso reizen können wie Heustaub im Winter. Was wir aus 26 Jahren Praxis sehen: Gerade in diesen trockenen Wochen melden sich Pferde, deren Halter überzeugt waren, das Problem sei ein reines Winter- und Stallthema. Ist es nicht.
Allergische Ursachen
Chronische Atemwegserkrankungen beim Pferd sind fast immer allergisch mitbedingt. Die Allergenquellen reichen von Heustaub über Schimmelpilzsporen bis zu Pollen. Tückisch: Mit der Zeit werden immer mehr Substanzen zum Allergen. Pferde, die ursprünglich nur auf Heustaub reagiert haben, entwickeln häufig weitere Sensibilitäten gegen Futter-, Umwelt- oder Pflegeprodukte.
Ein Sonderfall, der im Sommer zum eigentlichen Zugpferd wird: Manche Pferde husten ausgerechnet dann, wenn sie auf der Weide stehen – und sind im Stall auffällig ruhig. Fachlich heißt das SPAOPD, die sommerweide-assoziierte Form. Auslöser sind hier nicht Stallstaub, sondern Pollen und Schimmelsporen im Freien. „Husten trotz Weide" klingt für viele Halter wie ein Widerspruch – ist aber ein klares, oft übersehenes Muster. Wer sein Pferd im Sommer draußen husten hört und im Winter kaum, sollte diese Form im Hinterkopf haben.
Infektiöse Ursachen
Virale (Influenza, Herpes) oder bakterielle Infekte sind häufig der Auslöser, aus dem sich eine chronische Verlaufsform entwickelt – besonders wenn zu früh wieder belastet oder zu kurz auskuriert wurde. Zur bakteriellen Infektion können sich Pilzinfektionen gesellen.
Haltungsbedingte Ursachen
Schlechte Stallbelüftung, Ammoniakbelastung durch unzureichendes Ausmisten, zu wenig Frischluft und Bewegung – all das schwächt die Selbstreinigungsfähigkeit der Atemwege. Ein häufiges Missverständnis: Offenstallhaltung schützt nicht automatisch vor Atemwegserkrankungen. Auch Pferde in Offenställen können schwere Verläufe entwickeln, wenn das Heu staubig ist oder mehrere Pferde aus demselben Heuvorrat fressen.
Bei Fieber, akuter Atemnot, beidseitigem Nasenausfluss oder wenn das Pferd in Ruhe deutlich erschwert atmet – immer sofort tierärztliche Hilfe holen. Husten kann auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen, die tierärztlich diagnostiziert werden müssen. Auch chronischer Husten ohne diese Akutzeichen sollte zeitnah abgeklärt werden – je früher, desto besser lassen sich chronische Umbauprozesse begrenzen.
Symptome erkennen – von leichtem Husten bis zur Dämpfigkeit
Frühe Zeichen (leichtes bis mittelgradiges Equines Asthma)
- Gelegentlicher trockener Husten zu Beginn der Bewegung
- Leichter Nasenausfluss (klar oder schleimig)
- Verminderte Leistungsbereitschaft, längere Erholungsphasen nach Belastung
- Husten beim Heuverteilen oder beim Fressen
- In Ruhe keine forcierte Atmung sichtbar
Fortgeschrittene Zeichen
- Häufiger Husten auch in Ruhe
- Vermehrter Nasenausfluss, gelblich oder zähflüssig
- Erweiterte Nüstern beim Atmen
- Sichtbar erhöhte Atemfrequenz
- Deutlich verlängerte Erholungszeiten
Hochgradiges Equines Asthma und Dämpfigkeit
- Deutlich sichtbare Atemnot, auch in Ruhe
- „Dampfrinne" – sichtbare Muskelleiste entlang der Bauchwand durch dauerhaften Einsatz der Atemhilfsmuskulatur
- Hörbares Atemgeräusch
- Gewichtsverlust durch Erschöpfung beim Atmen
- Eingeschränkte Lebensqualität, kaum noch belastbar
Ein Beispiel aus der Beratung: Eine Halterin schickte uns Videos ihrer 12-jährigen Stute, weil sie nach dem Galopp „nur ein bisschen pumpe". Die Atemfrequenz lag in Ruhe bei 24 Atemzügen pro Minute – normal sind 8 bis 16. Was die Halterin als Konditionsproblem deutete, war bereits ein klares Zeichen für ein fortgeschrittenes Equines Asthma. Solche Unterschätzungen sehen wir oft – und sie kosten wertvolle Zeit, in der die Atemwege weiter umbauen.
Naturheilkundliche Begleitung – die sechs Ebenen
Grundlage jeder Begleitung von Atemwegspferden ist die Arbeit an den Ursachen, nicht nur am Symptom Husten. Und hier trennen wir bewusst: Es gibt die Ebene, die am überreagierenden System selbst ansetzt – und die Ebenen, die begleitend am Geschehen arbeiten. Deshalb steht bei uns die Frage nach Darm, Leber und Niere ganz vorne. Alles Weitere baut darauf auf. Kräuter, Staubreduktion und Inhalation sind wichtig – aber sie ersetzen die Arbeit am System nicht.
Ebene 1: Das System, das überreagiert – Darm, Leber, Niere
Warum reagiert dieses eine Pferd auf Staub, den zehn andere im selben Stall wegatmen? Das ist die Frage, die uns nach 26 Jahren mehr interessiert als der Staub selbst. Denn Staub reduzieren, Schleim lösen, inhalieren – das lindert. Es erklärt aber nicht, warum die Schleimhaut überhaupt so empfindlich geworden ist, dass sie auf einen alltäglichen Reiz überschießt.
Das Nehls-Argument: Wenn Darm, Leber und Niere überlastet sind, verschiebt sich die Immunregulation im ganzen Organismus – und die Schleimhäute reagieren über. Über 80 % der Immunzellen sitzen im Darm. Die Bronchialschleimhaut ist beim Atemwegspferd das, was die Haut beim Ekzemerpferd ist: das Organ, an dem sichtbar wird, was im Inneren aus dem Gleichgewicht geraten ist. Deshalb setzen wir aus unserer Erfahrung zuerst am Darm und den Entgiftungsorganen an – bevor wir am Symptom arbeiten.
Praktisch heißt das: In fordernden Phasen – nach einem Infekt, nach längerer Medikamentengabe, im Fellwechsel, bei Futterumstellungen – kann eine strukturelle Fütterungsbegleitung von Darm und Stoffwechsel sinnvoll sein. Im THZ arbeiten wir dafür mit dem VetLine-Phasenkonzept: zuerst die Darmphase, danach die Stoffwechsel- und Entgiftungsphase. Nicht als Mittel „gegen" Husten, sondern als Aufbau des Systems, das zur Ruhe kommen soll.
VetLine Entero Clean Duo Aktiv & VetLine Metabo Rapid Duo
Zwei aufeinander aufbauende Sets zur strukturellen Fütterungsbegleitung: das Entero Clean Duo Aktiv als Darmphase (Basic-Pulver plus flüssiges Liquid, sechs Wochen als Kur), danach das Metabo Rapid Duo für die Stoffwechsel- und Entgiftungsphase (beide Komponenten flüssig, exakt mit der Spritze dosierbar). Beide ohne Getreide, Zucker oder synthetische Zusätze – tierärztlich entwickelt von Katrin Knecht.
Wann dieses? Wenn Sie nicht nur am Husten, sondern am ganzen System ansetzen wollen – besonders nach Infekten, nach längerer Medikamentengabe oder wenn ein Pferd immer wieder empfindlich reagiert. Der Aufbau von innen, als Kur geplant.
→ Entero Clean Duo Aktiv (Darmphase) | → Metabo Rapid Duo (Stoffwechselphase)Beide Sets enthalten pflanzliche Aromastoffe, die im Turniersport karenzrelevant sind (Entero Clean Duo: 48 Stunden; Metabo Rapid Duo: mehrtägig, u. a. durch Goldrute und Passionsblume). Die 6- bis 8-wöchige Anwendung in turnierfreie Phasen legen. Hintergründe und vollständige Pflanzen-Übersicht: ADMR und FEI – Karenzzeiten im Turniersport. Die Verantwortung vor einem Turnierstart liegt beim Halter.
Ebene 2: Staub konsequent reduzieren
Die wichtigste Maßnahme überhaupt. Heu vor dem Füttern wässern oder bedampfen. Heu nicht im Stall zerteilen. Stroh als Einstreu durch staubarme Alternativen ersetzen. Heunetze auf Bodenhöhe positionieren – das Pferd atmet beim Fressen nach unten, Schleim kann ablaufen. Stall gut lüften, kein Ammoniakstau. Details und konkrete Anleitungen im Artikel Heustaub reduzieren – Wässern, Bedampfen & Stallmanagement.
Nehls Heustaub-Stopp
Wird direkt auf das Heu gesprüht und bindet Staub am Fressplatz, bevor er aufgewirbelt wird. Kann auch auf Einstreu gesprüht und zur Inhalation eingesetzt werden. In der täglichen Praxis eines unserer meistgenutzten Hilfsmittel bei Atemwegspferden.
Wann dieses? Wenn der Staub am Fressplatz das erkennbare Thema ist – staubiges Heu, Husten direkt beim Fressen. Der schnellste erste Handgriff, oft schon spürbar, bevor alles andere greift.
→ Mehr zum Nehls Heustaub-StoppEbene 3: Fütterung anpassen
Stärke- und zuckerreduzierte Ration, hochwertiges Heu aus frischen Ballen, kein altes oder staubiges Futter. Für viele Pferde mit Atemwegsproblemen hat sich eine Teilumstellung auf eingeweichtes Heu oder Heucobs bewährt. Omega-3-Fettsäuren – besonders aus Algen- oder Fischöl – haben in Studien nachweislich entzündungshemmende Wirkung auf die Atemwege. Details im Artikel Fütterung bei Atemwegsproblemen.
Nehls Pferdefutter Atemwege
Staubarm und allergenreduziert, mit Bronchialkräutern. Entwickelt für Pferde mit chronischen Atemwegsproblemen.
Wann dieses? Wenn Sie die Grundration selbst umstellen wollen – als staubarme Basis für Pferde, bei denen die Atemwege dauerhaft Thema sind, nicht nur in einer akuten Phase.
→ Mehr zum Pferdefutter AtemwegeEbene 4: Bronchialkräuter über die Fütterung
Bewährte Bronchialkräuter wie Thymian, Spitzwegerich, Eibischwurzel, Anis, Fenchel und Königskerze können die Atemwegsfunktion fütterungsbezogen begleiten. Sie liefern ätherische Öle und Schleimstoffe, die das Pferd beim Schleimabtransport unterstützen können. Wichtig: Keine immunstimulierenden Bestandteile bei allergischem Geschehen.
Echinacea, Mistel, Sonnenhut (Thuja), Taigawurzel sind aus unserer Sicht bei allergisch bedingten Atemwegsproblemen kontraindiziert. Wir sind eindeutig der Meinung, dass sie den allergischen Prozess verstärken können. Viele handelsübliche „Bronchialkräuter-Mischungen" enthalten genau solche Kräuter – und werben trotzdem für Atemwegspferde. Wir sehen das anders. Das ist unsere Position aus 26 Jahren Praxis. Im Zweifel vor dem Einsatz immer mit einer Tierheilpraktikerin oder dem Tierarzt abstimmen.
Nehls Broncho-Elexier & Nehls Broncho-Fit
Broncho-Elexier (flüssig, mit Eukalyptus, Anis, Fenchel, Thymian, Weißdorn) und Broncho-Fit (getrocknete Kräuter) – beide ohne immunstimulierende Bestandteile. Aus 26 Jahren Praxiserfahrung entwickelt.
Wann dieses? Wenn Sie die Atemwege breiter und über längere Zeit mit Kräutern begleiten wollen – das Elexier flüssig, das Fit getrocknet fürs Futter. Die Kräuterbegleitung fürs bereits etablierte, nicht nur eben erst begonnene Geschehen.
→ Broncho-Elexier | → Broncho-FitEin Punkt, den wir nach 26 Jahren nicht oft genug sagen können: Beim Pferd ist das Zeitfenster am Anfang klein. Ein Husten, der im Frühjahr harmlos klingt, kann bis zum Herbst ein chronisches Geschehen sein – die Bronchialschleimhaut baut still um, lange bevor man es deutlich hört. Genau deshalb warten wir nicht ab, wenn der Tierarzt bei beginnendem Husten (noch) kein Antibiotikum für nötig hält. Das ist für uns kein „abwarten und Tee trinken", sondern der Moment, aktiv zu begleiten: Staub runter, Fütterung anpassen, Kräuter – und in dieser frühen Phase geben viele unserer Halter zusätzlich das Koriandersamenöl.
Nehls Koriandersamenöl
Kaltgepresstes, ungefiltertes Koriandersamenöl aus erster Pressung – ein naturreines Einzelöl, ohne Zucker, Stärke oder synthetische Zusätze, tierärztlich entwickelt von Katrin Knecht. Exakt mit der Spritze dosierbar, direkt ins Maul – so bleibt die kleine Menge nicht im Trog zurück. Für den Turniersport keine Karenzzeit dokumentiert.
Wann dieses? Wenn der Husten gerade erst anfängt und Sie in der frühen Phase etwas Konkretes in der Hand haben wollen – ein einzelnes, exakt dosierbares Öl, das sich auch bei einem Pferd geben lässt, das Kräuter im Trog liegen lässt.
→ Mehr zum Nehls KoriandersamenölEbene 5: Inhalation
Inhalation befeuchtet die Atemwege, kann den Schleimabtransport unterstützen und ist besonders bei fortgeschrittenen Verläufen wertvoll. Im THZ empfehlen wir die Inhalation mit dem Nehls Kräuterfluid als ergänzende Maßnahme zu Staubreduktion und Fütterung.
Nehls Kräuterfluid (Inhalator)
Speziell für die Inhalation bei Pferden mit Atemwegsproblemen entwickelt.
Wann dieses? Wenn Husten und zäher Schleim schon fortgeschritten sind und Sie direkt an den Atemwegen ansetzen wollen – die Inhalation ergänzend zu Staubreduktion und Fütterung, besonders bei hartnäckigen Verläufen.
→ Mehr zum KräuterfluidEbene 6: Individuelle „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse"
Bei chronischen Verläufen – besonders wenn Standardmaßnahmen nicht ausreichend helfen – kann die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" individuelle Hintergrundbelastungen und Sensibilitäten sichtbar machen. Viele Atemwegspferde haben neben Heustaub weitere Allergene, die erst durch die Haaranalyse erkennbar werden. Kennt man die Resonanzen eines einzelnen Tieres, lassen sich die Empfehlungen für Fütterung, Kräuter und Stallmanagement deutlich gezielter ausrichten.
Was Pferdehalter berichten
Aus Datenschutzgründen verwenden wir bei einigen Berichten nur Initialen. Die ausführlichen Erfahrungsberichte – mit vollem Namen, Bildern und Verlauf – finden Sie in unseren Erfahrungsberichten für Pferde.
Erfahrungen einzelner Pferde sind individuell und nicht garantiert übertragbar. Was bei einem Pferd wirkt, hilft dem anderen nicht. Genau deshalb arbeiten wir individuell – die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" zeigt uns die Hintergründe des einzelnen Tieres. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
„Die Worte ‚austherapiertes COPD' und der Rat zur Erlösung haben mich hart getroffen. Nach langer Recherche entschied ich mich für die ‚Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse'. Schon nach wenigen Tagen löste sich der Schleim, nach zwei Wochen war Fernandos Atmung deutlich ruhiger. Heute, vier Monate später, sieht er fantastisch aus, ist wach und voller Lebensfreude."
Halterin von Haflingerwallach Fernando (13) · Schulmedizinisch als „austherapiert" eingestuft
„Die Tierärzte sagten, es bestehe aus medizinischer Sicht keine Aussicht. Wir sollten Dixi einschläfern lassen. Über die Haaranalyse haben wir es trotzdem versucht. Heute, lange Zeit später, ist Dixi seit langem symptomfrei, wieder voll reitbar und inzwischen trächtig."
Halterin von Schimmelstute Dixi · Tierklinik empfahl Erlösung
„Vor wenigen Wochen wurde Silfri als unheilbar krank erklärt – ich sollte mich mit dem Gedanken befassen, ihn einzuschläfern. Nach nur 14 Tagen Begleitung über die Haaranalyse: kein Pumpen mehr, normale Atmung, normale Nüstern. Er ist so wach, so frech, so munter."
Halterin von Pony Silfri (28) · Mehrere Tierärzte hatten zur Erlösung geraten
„Dass meine beiden Lieblinge einmal wieder so unbeschwert atmen würden – das hätte ich nie für möglich gehalten. Vor wenigen Tagen war unsere Tierärztin zur Kontrolle hier und war sichtlich überrascht, wie stabil und harmonisch die beiden wirken."
Imke S., Süddeutschland · über Komet & Anton · Komet hatte bereits eine Lungenspülung hinter sich
„Flinga geht es viel, viel besser! Keine Probleme mehr mit den Atemwegen, sie atmet gleichmäßig. Bei ihr war es immer dieses Reinschlingen, sobald sie aufs Gras durfte – große Mengen in kurzer Zeit, dann der Blähbauch, im letzten Jahr zusätzlich Würgen und Husten. Ihr Bauch ist nun wieder weich. Für uns ist eure Begleitung Gold wert."
Andrea aus Schweden · über Schwedenstute Flinga · Atemwege und Anweide-Problematik
Ihr Pferd hustet – und Sie wissen nicht weiter?
Wir begleiten Atemwegspferde seit 26 Jahren – auch solche, die woanders als austherapiert galten. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Hintergrundbelastungen sichtbar und ist Grundlage für unseren individuellen Begleitplan. Ausgewertet von Tatjana Siebert und unserem Team. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →