Herr Koslowski – vom 3-beinig lahmen Gnadenhof-Notfall zum Galopp über die Wiese
Zwei Jahre diffuse Lahmheit, Osteopathie, Akupunktur, Beschlagwechsel – nichts half. Dann der letzte Versuch.
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Herr Koslowski, liebevoll „Cossy" genannt, lebte als Notfallpferd seit zwei Jahren mit einer diffusen Lahmheit am rechten Vorderbein bei Perchta auf dem Gnadenhof. Osteopathische Behandlungen, Akupunktur, tierärztliche Untersuchungen und der Wechsel vom Vollbeschlag auf Barhuf – nichts brachte dauerhafte Besserung. Perchta hat Videos aufbewahrt, auf denen Cossy tagelang 3-beinig lief. Nach drei Monaten mit den Kräutermischungen, Globulis und Zusatzprodukten des Tierheilkundezentrums galoppiert er wieder über die Wiesen, ärgert die anderen Wallache und sprüht vor Energie.
Seit gut zwei Jahren litt unser Notfallpferd Cossy unter einer diffusen Lahmheit rechtes Vorderbein. „Diffus" ist das richtige Wort – kein Tierarzt konnte uns sagen, woher genau der Schmerz kam, nur dass er da ist. Und dass er schlimm ist.
Die Stationen des LeidenswegsWir haben in den zwei Jahren alles versucht, was uns die verschiedenen Fachleute empfohlen haben. Cossy wurde immer wieder osteopathisch behandelt, inklusive Akupunktur. Mehrere tierärztliche Untersuchungen folgten. Wir haben ihn vom Vollbeschlag auf Barhuf umgestellt – in der Hoffnung, dass eine natürlichere Hufsituation helfen könnte.
Nichts hat wirklich geholfen. Wir haben etliche Videos aus dieser Zeit. Auf manchen läuft der Wallach tagelang 3-beinig. Das sind Bilder, die man nicht vergisst.
Wir hatten Cossy aufgegeben. Es klingt hart, aber es ist die Wahrheit. Wir haben uns gefragt, wie lange wir einem Pferd diesen Zustand noch zumuten dürfen, ob die Erlösung nicht der bessere Weg wäre.
Cossy selbst aber hatte nicht aufgegeben. Trotz der Schmerzen war er immer aufgeschlossen, liebesbedürftig, in der kleinen Herde integriert. Er lag nicht resigniert herum – er war präsent. Das war für uns das Signal, doch noch einen letzten Versuch zu wagen.
Vor gut drei Monaten – der letzte VersuchVor gut drei Monaten haben wir die Kräutermischungen, Globulis und Zusatzprodukte des Tierheilkundezentrums Nehls ausprobiert. Es war wirklich der letzte Versuch. Ehrlich gesagt habe ich nicht mehr viel erwartet, nachdem wir zwei Jahre so vieles probiert hatten.
Wenn man wie wir fünf Notfallpferden einen Gnadenhofplatz bietet und alle fünf ihre Baustelle haben, dann ist das finanziell eine Herausforderung. Jeder neue Versuch kostet Geld, das bei uns nicht üppig vorhanden ist. Die Entscheidung für eine weitere Begleitung bei Cossy war auch eine wirtschaftliche.
Heute galoppiert Cossy über unsere Wiesen. Er ärgert die anderen Wallache, sprüht vor Energie und Lebensfreude. Richtig toll. Wir haben Videos von ihm, die wir in diese Zeilen einfügen könnten – und die könnten nicht unterschiedlicher sein als die 3-beinigen Bilder von vor einem Jahr.
Wir hoffen, dass er stabil bleibt. Natürlich weiß man nie, was kommt – gerade bei einem Pferd mit so einer Vorgeschichte. Aber im Moment genießen wir, dass wir ihn nochmal so erleben dürfen.
Unsere Einordnung zum Fall Cossy
Cossys Geschichte ist ein Fall, der uns aus mehreren Gründen besonders nahegeht:
- Die zwei Jahre Leidensweg zeigen, wie zäh diffuse Lahmheiten sein können. Nicht jeder Fall ist auf Anhieb röntgenologisch klar, nicht jede Diagnose bringt sofort die Lösung.
- Der Gnadenhof-Kontext macht den Fall besonders berührend: Diese Pferde haben bereits schwierige Vorgeschichten, bekommen ein letztes, ruhiges Zuhause – und verdienen, dass ihnen der Rest ihres Lebens so schmerzfrei wie möglich gestaltet wird.
- Die Offenheit, mit der Perchta uns geschrieben hat, dass sie Cossy fast aufgegeben hatten. Wir erleben diese Ehrlichkeit oft – und sie ist ein Zeichen dafür, dass Menschen, die bereit sind, auch schwierige Entscheidungen zu tragen, ihre Pferde umso aufmerksamer beobachten.
- Die Kombination der Maßnahmen: Kräutermischungen, Globuli und ergänzende Produkte – individuell auf Cossy abgestimmt. Nicht ein Standardpaket.
Auch bei diffuser Lahmheit lohnt der zweite Blick
Die Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse macht Belastungen und Mineralstoff-Imbalancen sichtbar, die über die klassische Diagnostik hinausgehen – Grundlage für eine individuell abgestimmte Begleitung.
Zur Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse →Weitere Erfahrungsberichte zu Lahmheiten
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