Farida – Hufrollensyndrom Stufe 4, heute wieder im Sattel
Eine Andalusier-Stute, zwei Jahre Leidensweg zwischen Schmerzmitteln und Kortison – und der Moment, in dem Andrea den Kurs wechselte.
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Farida, eine Andalusier-Stute, bekam im Alter von 13 Jahren die Diagnose Hufrollensyndrom Stufe 4 links und Stufe 3 rechts – zusätzlich eine Hufgelenksentzündung. Starke Schmerzmittel wechselten sich mit Kortison-Gaben ab, Beschlagwechsel blieben erfolglos. Im Frühjahr kam ein Schub, bei dem Farida apathisch und appetitlos wurde. Der Wechsel zur ganzheitlichen Begleitung – Haaranalyse, abgestimmte Kräuter, homöopathische Resonanzen – führte innerhalb weniger Wochen zu einer deutlichen Besserung. Heute, mit 20 Jahren, wird Farida wieder ein- bis zweimal pro Woche eine Stunde im Schritt geritten.
Die Diagnose „Hufrollensyndrom" ist bei Pferdebesitzern genauso gefürchtet wie Hufrehe, denn auch beim Hufrollensyndrom hört man meist nur, dass es sowieso aussichtslos sei. Dass das keineswegs so sein muss, zeigt meine Geschichte mit Farida.
Vor 15 Jahren – der Anfang mit FaridaFarida ist mittlerweile 20 Jahre alt, und ich habe sie seit 15 Jahren – sie ist mein erstes eigenes Pferd. Eine Andalusier-Stute mit viel Ausstrahlung und einem großen Herzen. Lange Jahre lief alles gut, wir haben zusammen viel erlebt.
Im Alter von 13 Jahren – die ersten AnzeichenDann fing es an: Farida lahmte immer mal wieder links vorne. Das Bein war oft geschwollen. Mehrere Tierarztbesuche folgten, ohne dass wirklich klar wurde, was der Auslöser ist. Die nächsten zwei Jahre waren ein ständiges Auf und Ab – mal lief sie, mal nicht, mal schien es besser, dann wieder schlechter.
Die DiagnoseDann kam die Diagnose: Hufgelenksentzündung und Hufrollensyndrom – Stufe 4 links, Stufe 3 rechts. Das ist beim Hufrollensyndrom die Spitze der Skala. Starke Schmerzmittel wechselten sich mit Kortison-Gaben ab. Auch mit dem Hufschmied mussten wir mehrere Beschläge ausprobieren.
Im Frühjahr kam ein erneuter Schub. Farida war völlig apathisch, wollte nicht mehr fressen. Das kenne ich von ihr gar nicht – sie ist eigentlich eine lebensfrohe Stute. Mein Tierarzt sagte mir, dass diese Art der Behandlung auf Dauer nicht geht. Er war der Meinung, dass die dauernden Schmerzmittel und Kortison-Gaben langfristig mehr schaden als helfen. Ich erzählte ihm, dass ich Farida homöopathisch begleiten möchte – er war offen dafür und unterstützte meine Entscheidung.
Der Weg zum TierheilkundezentrumIch recherchierte viel und fand das Tierheilkundezentrum Nehls. Nach einem ausführlichen Gespräch wurde mir eine Haaranalyse angeboten. Die zeigte einiges an hohen Resonanzen bei den Gelenken und Störungen im Bewegungsapparat – aber auch Mineralstoff-Imbalancen, die ich mir vorher gar nicht bewusst gemacht hatte.
Empfohlen wurde mir eine ganzheitliche Begleitung mit homöopathischen Resonanzen, zwei Kräutermischungen und Globuli. Das erschien mir erstmal viel – aber ich wollte Farida wirklich helfen, und die Empfehlung machte in sich Sinn.
Ich will nicht von einer Wunderheilung reden. Aber schon nach einigen Wochen ging es Farida besser. Sie war wieder aktiver, lief freiwillig im Trab, galoppierte kurze Strecken auf der Koppel – Dinge, die vorher undenkbar waren. Das Fressen lief wieder, die Apathie war weg.
Die Kräuter setze ich bis heute regelmäßig ein – die Tagesdosis konnte ich sogar verringern, weil es ihr so gut geht. Das ist für mich die beste Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Heute – Farida wird wieder gerittenFarida wird heute, mit 20 Jahren, wieder ein- bis zweimal pro Woche für eine Stunde im Schritt geritten. Das klingt vielleicht nicht nach viel – aber für ein Pferd mit Hufrollensyndrom Stufe 4 ist das ein kleines Wunder. Sie läuft sehr gut, ist wieder motiviert, freut sich auf die Ausritte.
Natürlich ist eigenes gutes Management unabdingbar. Ein ständiges Beobachten, sofortiges Handeln, wenn das Bauchgefühl sagt, dass etwas nicht stimmt. Nicht jeder Tag ist gleich gut – und das ist auch okay. Aber Farida führt heute, dank der Hilfe des Tierheilkundezentrums, wieder ein schönes Leben.
Unsere Einordnung zum Fall Farida
Faridas Geschichte ist ein Beispiel dafür, dass eine Hufrollensyndrom-Diagnose Stufe 4 nicht das Ende einer Reitpferde-Karriere bedeuten muss. Entscheidend war bei ihr:
- Ein offener Tierarzt, der erkannt hat, dass die Dauergabe von Schmerzmitteln und Kortison nicht langfristig tragbar ist, und der bereit war, mit Andrea gemeinsam einen anderen Weg zu gehen.
- Die individuelle Abstimmung über die Haaranalyse – nicht ein Standardpaket „für Hufrolle", sondern genau das, was Faridas Körper brauchte.
- Die Langfristigkeit: Die Kräutermischungen wurden nicht für drei Wochen gegeben, sondern wurden zu einem festen Bestandteil von Faridas Alltag.
- Das aktive Management durch Andrea: beobachten, dosieren, anpassen, das Pferd nicht überfordern.
Individueller Weg bei Hufrolle oder Arthrose
Keine Lahmheit gleicht der anderen. Die Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse macht individuelle Belastungen sichtbar – Grundlage für eine Begleitung, die zu Ihrem Pferd passt.
Zur Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse →Weitere Erfahrungsberichte zu Lahmheiten
Faridas Geschichte ist eine von vielen. Weitere Berichte aus unserer Beratung:
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