Flinga aus Schweden – Atemwege, Blähbauch und der richtige Umgang mit Gras
Wie Andrea aus Schweden ihre Stute nach Husten, Atemnot und Blähbauch wieder stabilisiert hat – und was das Anweiden damit zu tun hat.
Diesen Erfahrungsbericht hat uns Andrea aus Schweden zugeschickt. Wir veröffentlichen ihn in ihren Worten, weil die ehrlichste Form der Information die ist, die von denen kommt, die es selbst erlebt haben. Der Bericht beschreibt persönliche Erfahrungen und ersetzt keine tierärztliche Diagnostik oder Begleitung.
Flinga ist eine Stute aus Schweden, die auf einem 24/7-Paddock-Trail lebt. Sie hatte Husten, Atemnot und zusätzlich einen deutlich ausgeprägten Blähbauch – ausgelöst vor allem durch das „Reinschlingen" von Gras, sobald es verfügbar war. Im Oktober 2024 startete Andrea die Begleitung mit „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" und Fütterungsplan. Heute, fünf Monate später: gleichmäßige Atmung, weicher Bauch, stabiles Gewicht.
Flingas Geschichte – die Ausgangslage
Flinga lebt mit Andreas anderen Pferden auf einem Paddock-Trail von rund 2.000 Metern, ergänzt um etwa 500 Meter Wald – rund um die Uhr, ganzjährig. Eine Haltungsform, die Andrea bewusst gewählt hat, weil sie den Pferden viel Bewegung und natürliches Fressverhalten ermöglicht.
Doch bei Flinga gab es ein Problem: Sobald es frisches Gras gab, schlang sie es in großen Mengen in kurzer Zeit herunter. Die Folgen: Blähbauch. Im Jahr davor kam zusätzlich das Würgen und Husten dazu – die Atemwege spielten nicht mehr mit.
Der Start der Begleitung – Oktober 2024
Andrea entschied sich für die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" und setzte den individuellen Fütterungsplan, den sie daraufhin erhielt, konsequent um. Die Begleitung lief parallel zu ihrem naturnahen Haltungskonzept – kein Systemwechsel, sondern gezielte Anpassungen.
Im März 2025 – fünf Monate später
Nach etwa fünf Monaten schrieb uns Andrea einen Zwischenbericht:
Besonders deutlich: Der Blähbauch, der Flinga so lange begleitet hatte, war weg.
Die Herausforderung Frühjahr: Anweiden
Andrea berichtete uns auch aus der Frühjahrssituation – die bei ihrer 24/7-Haltung besonders sorgfältig gemanagt werden muss:
Andreas Lösung: Koppeln werden erst geöffnet, wenn das Gras eine gewisse Höhe erreicht hat. Bis dahin bekommen die Pferde Äste zum Knabbern, und bei Spaziergängen dürfen sie nach Bedarf Wildpflanzen fressen. Eine strukturierte Anweide-Strategie – die bei einem Pferd wie Flinga mit „Schlinge-Tendenz" entscheidend ist.
Wie es weitergeht
Andrea möchte die Begleitung fortsetzen – gerade mit Blick auf die kommende Gras-Saison und die individuelle Stoffwechselsituation ihrer Stute.
- Vorgeschichte: Chronisches „Reinschlingen" bei Gras → Blähbauch
- Vor Therapiebeginn: Zusätzlich Würgen, Husten, Atemnot
- Oktober 2024: Start mit „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" und individuellem Fütterungsplan
- Die Monate danach: Schritt-für-Schritt-Umsetzung, keine abrupten Änderungen
- März 2025 (nach 5 Monaten): Gleichmäßige Atmung, weicher Bauch, gesundes Gewicht, kein Husten
- Geplant: Begleitetes Anweiden im Frühjahr, Fortsetzung der Begleitung
Flingas Geschichte zeigt, wie eng Atemwege und Verdauung beim Pferd zusammenhängen. Der Blähbauch durch das „Reinschlingen" von Gras war nicht nur ein Verdauungsproblem – er setzte auch den Atemapparat mechanisch unter Druck. Das „Würgen" war ein sichtbarer Marker dieser Belastung. Was wir aus 26 Jahren Praxis sehen: Dass sich Atemwege beruhigen, sobald auch die Verdauung stabilisiert wird, beobachten wir häufig. Solche Zusammenhänge machen individuelle Einschätzungen wichtig. Nicht jedes Pferd reagiert wie Flinga – aber der Blick auf das Gesamtbild lohnt sich fast immer.
Ihr Pferd hat Atemwegs- und Verdauungsprobleme zugleich?
Wir begleiten Pferde seit 26 Jahren – auch grenzüberschreitend in ganz Europa. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Zusammenhänge sichtbar und liefert die Grundlage für einen Begleitplan, der wirklich zu diesem Pferd passt.
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