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Sommerekzem & Naturheilkunde

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Sommerekzem-Cluster

Sommerekzem beim Pferd – Naturheilkunde, Homöopathie & ganzheitliche Begleitung

Was wirklich hilft – und warum es kein Patentrezept gibt

Von Claudia Nehls persönlich – aus über 26 Jahren Praxis mit Ekzemerpferden
Dieser Ratgeber wurde von unserer Gründerin Tierheilpraktikerin Nehls aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis verfasst und dann im Team mit unserer Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) und auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert und unserer Beraterinnen zusammengefasst und aktualisiert.
Claudia NehlsTierheilpraktikerin, Gründerin THZ · persönlich betroffen durch Haflingerstute Sina
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig
Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Begleitung.
Kurze Antwort: Was hilft bei Sommerekzem wirklich?

Es gibt kein Mittel, das bei jedem Ekzemerpferd wirkt – das ist die ehrlichste Aussage, die man treffen kann. Was in der Praxis über 26 Jahre immer wieder funktioniert hat: ein ganzheitlicher Begleitansatz, der bei Fütterung und Haltung ansetzt, den Organismus individuell betrachtet und nicht nur Symptome unterdrückt. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" zeigt, was individuell hinter dem Ekzem steckt – Grundlage für einen Begleitplan, der wirklich zu diesem Pferd passt. Kräuter, Homöopathie und äußere Pflege ergänzen das – ersetzen aber nicht die Grundvoraussetzung.

Kurz zusammengefasst
  • Das Sommerekzem ist eine Überreaktion des Immunsystems – keine Schwäche. Deshalb ist Immunstimulation kontraproduktiv.
  • Kortison unterdrückt Symptome – und birgt das Risiko, eine Hufrehe auszulösen. Bei bekannter Ekzem-Disposition besonders gefährlich.
  • Die Begleitdauer ist individuell: manche Pferde sind nach Wochen beschwerdefrei, andere nach einem bis zwei Sommern, wenige brauchen länger.
  • Ohne optimale Fütterung und Haltung wird keine naturheilkundliche Begleitung dauerhaft greifen.
  • Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Hintergründe sichtbar und ist Ausgangspunkt jeder wirklich passenden Begleitung.
Wie alles begann – die Geschichte von Haflingerstute Sina

Claudia Nehls' persönlicher Erfahrungsbericht: Sommerekzem bei Sina

Betroffen vom Sommerekzem war nicht nur das Langhaar, sondern der gesamte Körper: Hinterhand, Kopf, Bauchregion, Hals, Rücken. In wenigen Tagen scheuerte sich meine Sina Mähne und Schweifhaare ab, hervor traten offene, großflächige Hautbezirke. Sinas gesamter Körper war übersät mit massiven Hautschädigungen durch das ständige Scheuern. Der Juckreiz war derart qualvoll, dass das gesamte Pferdeleben hiervon beeinträchtigt wurde. Anfassen, Striegeln, Reiten – nichts war mehr möglich.

Hinzu kam eine große Aggressivität, ausgelöst durch den unerträglichen Juckreiz. Die Bauchregion wurde durch akrobatische Leistungen am Boden an Wurzeln und Baumstämmen derart gescheuert, dass es auch hier zu massiven Folgeinfektionen kam. Der Zustand war so qualvoll, dass ich mir ernsthaft überlegte, ob aus tierschutzrechtlichen Gründen eine Erlösung nicht der bessere Weg wäre als ein Leben mit diesem Sommerekzem.

Nach dem verzweifelten Einsatz unterschiedlichster Sommerekzem-Produkte und Ergänzungsfuttermitteln stellte ich fest, dass kein annähernd zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden konnte. Zum Teil verschlimmerte sich der Zustand während der Versuche noch. Als kritische Zeit konnte der Zeitraum von Anfang März bis Ende November festgestellt werden – es gab während des Jahres nur drei Monate ohne massiven Juckreiz.

Dieses Pferd – Sina – ist mein eigenes Pferd. Ich suchte verzweifelt nach Wegen, ihr zu helfen. 🧡

Nachdem ich sämtliche äußerlichen und innerlichen Mittel ausprobiert hatte, mehrere Tierärzte ratlos waren und alle Ergänzungsfuttermittel nicht halfen, begann ich systematisch zu beobachten, welche Pflanzen und Kräuter sich positiv auf die Symptomatik auswirkten. Ausschlaggebend für den Erfolg war eine gute Beobachtungsgabe, ständige Überwachung und das ganzheitliche Konzept: Haltung und Fütterung komplett umstellen auf naturbelassene Futtermittel.

Aus dieser langen Zeit des Ausprobierens, der Rückschläge und der Beobachtung entstand schließlich die Nehls Allergosan-Kräutermischung zur innerlichen Unterstützung des Hautstoffwechsels – sowie das Allergosan-Öl und das Allergosan-Insekt-Öl für die äußere Begleitung.

Grundvoraussetzung für all diese Mühen waren die Liebe zu meinem Pferd und der Ehrgeiz, Sina ein pferdegerechtes Leben ohne qualvollen Juckreiz zu ermöglichen.

Heute ist Sina beschwerdefrei. Sie hat einen typischen Haflingerbehang, ein glänzendes Fell und ist ein wieder lebenslustiges Pferd. Sie lebt im Offenstall mit dauerndem Zugang zur Weide, erhält täglich die Nehls Allergosan-Kräuter und wird während der Saison mit Allergosan-Öl eingerieben. Karg statt üppig – das ist das Prinzip ihrer Fütterung. Sina hat mir mehr beigebracht als jedes Lehrbuch. – Claudia Nehls

Warum es kein Patentrezept gibt – und was das bedeutet

Jedes Pferd ist ein Individuum. Das Endresultat – die allergische Überreaktion auf Insektenspeichel – ist bei allen Ekzemerpferden dasselbe. Die Ursachen, die dazu geführt haben, sind jedoch ganz verschieden: hormonelle Imbalancen, genetische Disposition, Proteinüberschuss, Störungen im Leberstoffwechsel, gestörte Darmflora, Mineralstoffimbalancen – jeder dieser Faktoren kann alleine oder in Kombination zur überschießenden Immunreaktion beitragen.

Wer alle Ekzemerpferde gleich behandelt, wird bei manchen Erfolg haben – und bei vielen nicht. Standardmedikation nach Schema F bringt deshalb so häufig keine Ergebnisse. Was verlässlich funktioniert: das individuelle Pferd mit seinem individuellen Hintergrund betrachten.

Im THZ arbeiten wir seit über 26 Jahren mit der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" als Ausgangspunkt. Sie verschafft uns einen Überblick über den gesamten Organismus: Allergene, Mineralstoffhaushalt, Organbelastungen, hormonelle Faktoren, Darmflora. Auf dieser Grundlage entsteht eine Begleitung, die wirklich zu diesem Pferd passt – und nicht von einem beliebigen Sommerekzem-Pferd auf das nächste übertragen wird.

Der wichtigste Grundsatz: Immunstimulation ist bei Sommerekzem kontraproduktiv Das Sommerekzem ist eine Überreaktion des Immunsystems – keine Schwäche. Präparate, die das Immunsystem stimulieren (z.B. Echinacea, Immunbooster, Abwehrstärker), verstärken diese Überreaktion. Claudia Nehls hat das an ihrer eigenen Haflingerstute Sina erfahren: nach einigen Globuli Echinacea verschlimmerte sich das Sommerekzem massiv. Wir raten von Echinacea bei Sommerekzem ohne vorherige individuelle Austestung generell strikt ab.
Zweite Geschichte – der Kleine Mann

Vom Sommerekzem-Pferd zum Fellmonster – in einem Jahr

Der Kleine Mann kam zu uns weil seine Besitzerin ein Zuhause am Meer für ihn suchte – wegen seines Sommerekzems. Mein Mann sagte: „Wenn du ihm nicht helfen kannst, wer dann?" Wir holen ihn.

Ich kaufte ihn am 06. April 2014 – also bereits am Beginn der Ekzemsaison. Er kratzte sich schon ziemlich. Der erste Sommer war mit massivem Juckreiz verbunden. Ab August/September wurde es besser, ab November war der Juckreiz vollständig weg. Ich begleitete ihn weiter über den Winter – denn die nächste Saison kam ja.

Und dann: im Frühjahr 2015 kam nichts mehr. Kein Jucken, kein Scheuern. Die Mähne wuchs und wuchs, mitten in der Ekzemsaison. Ende Juli 2015 – Mähne lang, kein Scheuern, kein Juckreiz. Im September 2015 setzte ich alle Begleitprodukte ab. Seither erhält er nur noch naturbelassenes Mineralfutter. Ich hätte das selbst nie vermutet – aber das ist mal wieder so ein kleines großes Wunder, was niemanden mehr erfreut als mich.

Was der Kleine Mann bekam: täglich Nehls Haut Itch (flüssige Kräuter zur Unterstützung des Hautstoffwechsels), Horsewellness-Fit, Nehls Vet Komplex Nr. 3 und Nr. 4 innerlich. Lokal behandelte ich alle juckenden Hautbezirke, zusätzlich Nehls Pflegepuder zur Beruhigung der gestressten Haut. Keine Decke, keinerlei Kortison oder andere Medikamente. Das war es.

Der Kleine Mann – in Bildern

April 2014 – Zustand beim Kauf

Kleiner Mann April 2014 – Ausgangszustand Kleiner Mann April 2014 – Mähne Kleiner Mann April 2014 – Rücken Kleiner Mann April 2014 – Seite

Juni 2015 – mitten in der nächsten Ekzemsaison – kein Scheuern

Kleiner Mann Juni 2015 – Mähne wächst Kleiner Mann Juni 2015 – voller Behang

Januar 2016 – das Fellmonster

Kleiner Mann Januar 2016 – volles Fell

Mai 2018 – vier Jahre später, dauerhaft stabil

Kleiner Mann Mai 2018 – prächtiger Mähnenschopf
Ein Jahr. Keine Decke. Kein Kortison. Nur konsequente ganzheitliche Begleitung – und Geduld. Der Kleine Mann ist heute ein Pferd mit voller Mähne und glänzendem Fell. Er hat mir – genau wie Sina – gezeigt, was möglich ist. – Claudia Nehls

Die Grundvoraussetzung: Fütterung und Haltung kommen zuerst

Keine naturheilkundliche Begleitung wird dauerhaft greifen, wenn die Grundvoraussetzungen nicht stimmen. Ein Ekzemerpferd, das auf fetten Weiden gehalten wird, wenig bewegt und stark übergewichtig ist, wird auf keine Begleitung nachhaltig ansprechen – egal welche Mittel eingesetzt werden.

Ein Pferd hingegen, das eine allergenarme, karge und naturbelassene Fütterung erhält und in einer Haltung lebt, die seinen Bedürfnissen entspricht, wird für eine ursächliche Begleitung empfänglich sein. Die richtige Fütterung ebnet den Weg – und macht jede weitere Maßnahme erst wirksam.

Was zur Fütterungsoptimierung beim Ekzemerpferd gehört, lesen Sie in unserem Ratgeber zur Sommerekzem-Fütterung.

Zur Begleitung gehören Geduld und Konsequenz Die Begleitdauer beim Sommerekzem ist individuell sehr verschieden. Manche Pferde sind nach Wochen weitgehend beschwerdefrei, andere nach einem bis zwei Sommern, wenige brauchen länger. Spontane vollständige Beschwerdefreiheit in kurzer Zeit gibt es – sie sind jedoch eher die Ausnahme. Wer mit realistischen Erwartungen und konsequenter Umsetzung vorgeht, wird in der Regel ein sehr gutes Ergebnis erzielen.

Therapiemöglichkeiten im Überblick – was es gibt und was es kann

Im Folgenden eine sachliche Übersicht der gängigsten Verfahren – aus über 26 Jahren Praxiserfahrung mit Ekzemerpferden bewertet.

Kortison (Kortikoide) ⚠ Nur im Notfall

Kortison wird zur Immunsuppression eingesetzt – es unterdrückt die überschießende Immunreaktion und lindert den Juckreiz. Der lokale Einsatz (Salben, Lotionen) ist bedeutend ungefährlicher als die innerliche Gabe, macht die Haut jedoch auf Dauer anfälliger und empfindlicher. Bei innerlicher Gabe besteht das erhebliche Risiko einer Hufrehe – die bekanntermaßen lebensbedrohlich ist.

Pferde mit Sommerekzem zeigen häufig ohnehin eine erhöhte Disposition für Hufrehe – durch den typischen Proteinüberschuss und erhöhte Leberwerte. Kortison kann dieses Risiko weiter erhöhen. Weitere mögliche Nebenwirkungen: Magengeschwüre, Muskelschwund, Leberschädigung, Osteoporose, Cushing. Kortison sollte dem Notfall vorbehalten bleiben.

Antihistaminika ◐ Begrenzte Wirkung

Antihistaminika blockieren das Histamin, das bei der allergischen Reaktion eine wichtige Rolle spielt. Sie können innerlich und äußerlich angewendet werden. Leider helfen sie nicht häufig – und wenn, dann selten langfristig. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (besonders sedierenden) sind möglich.

Homöopathie ✓ Sinnvoll – individuell abgestimmt

Die Homöopathie zielt auf eine Regulation der überschießenden Immunreaktion – nicht auf ihre Unterdrückung. Homöopathische Mittel können nach Konstitution oder nach dem individuellen Erkrankungsbild gewählt werden. Wir arbeiten mit Einzel- und Komplexmitteln sowie Organpräparaten und Nosoden.

Wichtig: Bewährte Mittel pauschal auszuprobieren verspricht bei den meisten Ekzemerpferden wenig Erfolg. Die Mittel müssen individuell auf den Patienten abgestimmt werden – was über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ermittelt wird. Richtig eingesetzt, zeigt die Homöopathie in unserer Praxis sehr gute Ergebnisse – besonders in schweren Fällen im ersten Jahr der Begleitung.

Kräuter / Phytotherapie ✓ Sinnvoll als Dauerbegleitung

Kräuter können wertvolle Dienste leisten – wenn sie so ausgewählt werden, dass sie die individuellen Ursachen des Ekzems berücksichtigen. Da die Ursachen von Pferd zu Pferd verschieden sind, muss eine Kräutermischung breit gefächert sein oder individuell angepasst werden. Besonders wichtig: Kräuter dürfen selbst kein Allergen des betroffenen Pferdes sein.

Hautstoffwechsel-anregende Kräuter sind generell eine sinnvolle begleitende Maßnahme – ganzjährig, nicht nur in der Ekzemsaison. Die Nehls Allergosan-Kräutermischung wurde aus genau dieser Erfahrung heraus entwickelt: eine Kombination mehrerer Kräuter, die sich in ihrer Wirkung optimal ergänzen und den Hautstoffwechsel mit natürlichen Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgen.

Desensibilisierung / Hyposensibilisierung ◐ Mäßige Erfolgsaussichten

Ein verdünnter Extrakt heimischer Mückenarten wird in steigenden Dosen unter die Haut gespritzt. Der Erfolg ist in der Praxis eher mäßig – Verbesserungen sind möglich, jedoch selten dauerhaft und nicht zuverlässig vorhersehbar.

Eigenbluttherapie ◐ Geringer Erfolg

Blut wird aus der Halsvene entnommen und unter die Haut zurückgespritzt. Die Behandlung soll eine Immunmodulation auslösen. In unserer Erfahrung sind die Ergebnisse eher gering – sowohl bei der reinen Eigenbluttherapie als auch in Kombination mit homöopathischen Komplexmitteln.

Pilzimpfung (Insol) ⚠ Aus unserer Sicht nicht empfehlenswert

Ein Impfstoff gegen Hautpilze soll auch das Sommerekzem beeinflussen. Der Mechanismus ist theoretisch nachvollziehbar, in der Praxis jedoch uns kein Fall bekannt, in dem die Pilzimpfung wirklich geholfen hat – aber recht viele, in denen es zu unschönen Nebenwirkungen kam. Aus unserer Sicht kein empfehlenswerter Weg.

Lokale Mittel – Öle, Sprays, Salben, Ekzemerdecke ✓ Sinnvolle Unterstützung

Lokale Mittel können in dreierlei Hinsicht sinnvoll sein: Juckreiz lindernd, Insekten abwehrend und wunden-begleitend. Da eine einzige Formulierung alle drei Funktionen selten erfüllt, empfehlen wir den kombinierten Einsatz verschiedener Produkte.

Vorsicht: Auch natürliche Mittel können durch ätherische Öle allergen wirken. Was einem Pferd hilft, kann beim nächsten eine Reaktion auslösen. Hier hilft nur vorsichtiges Ausprobieren – oder die vorherige Austestung über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".

Die Ekzemerdecke ist eine echte Hilfe – sie steigert die Lebensqualität erheblich. Sie ist jedoch kein Ersatz für eine ursächliche Begleitung. Wer nur die Decke einsetzt, behandelt das Symptom, nicht die Ursache. Und: Ekzemerhaut braucht auch Luft – die Decke sollte nicht dauerhaft getragen werden.

Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" – was sie ist und wie sie funktioniert

Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ist ein – nicht wissenschaftlich anerkanntes – Informationsverfahren, mit dem wir im THZ seit vielen Jahren arbeiten. Grundlage ist die Analyse von Biofeldinformationen aus einer kleinen Menge Mähnenhaare des Pferdes. Ein großer praktischer Vorteil: Das Pferd muss nicht vor Ort untersucht werden – die Haare werden einfach eingeschickt.

Die Analyse gestattet einen Rückblick auf ca. die letzten sechs Monate und ist damit keine Momentaufnahme, sondern bildet einen Zeitraum ab. Auf dieser Grundlage gewinnen wir einen Eindruck vom Gesamtzustand des Organismus: Allergene, Mineralstoff- und Spurenelementhaushalt, Vitaminversorgung, Organbelastungen, hormonelle Faktoren, Darmflora. Nicht selten finden sich dabei Belastungen, die mit dem bloßen Blick auf die Haut unsichtbar geblieben wären.

Die homöopathischen Mittel und Kräuter werden vor der Empfehlung individuell für das Pferd ausgetestet – so werden Allergene im Vorfeld ausgeschlossen und die Begleitung auf das individuelle Tier abgestimmt.

Was der Pferdebesitzer erhält Innerhalb von 1–2 Tagen nach Eingang der Haarprobe erhält der Pferdebesitzer: eine vollständige Auswertung mit den getesteten Einzelwerten, eine Zusammenfassung des Ergebnisses, einen auf die Werte abgestimmten Fütterungsplan sowie eine individuelle Empfehlung zur homöopathischen Begleitung. Im Anschluss an den ersten Begleitungszeitraum erfolgt eine Kontrollanalyse – die Begleitung wird je nach Ergebnis fortgesetzt, angepasst oder abgeschlossen.

Dieses ganzheitliche Vorgehen hat sich im THZ sehr bewährt. Es verhindert die häufigste Falle: wahllos Mittel einzusetzen, die bei einem anderen Pferd geholfen haben – ohne zu wissen, ob sie für dieses Pferd geeignet sind. Manche Kräuter oder Mittel sind beim einen Pferd eine Hilfe – beim anderen selbst ein Allergen.

Von Claudia Nehls entwickelt und persönlich empfohlen

„Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" für Pferde

Der Ausgangspunkt jeder individuellen ganzheitlichen Begleitung – zeigt Allergene, Mineralstoffhaushalt, Organbelastungen und mehr. Haare einsenden, Auswertung erhalten, individuelle Begleitung starten.

→ Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ansehen

Unsere Produkte zur Begleitung bei Sommerekzem

Aus der Erfahrung mit Sina und Hunderten weiterer Ekzemerpferde entstanden die Nehls-Produkte bei Sommerekzem. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Begleitung – aber bewährte, naturbelassene Bestandteile eines ganzheitlichen Begleitkonzepts.

FÜR EMPFINDLICHE PFERDE
Nehls Parasiten-Set – empfindliche Pferde

ca. 50 Tage · Innen: Allergosan Kräuter + Haut Itch · Außen: Allergosan Insekt Öl + Parasitweg-Spray. 269,90 € (statt 314,75 €).

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Nehls Parasiten-Set – Standard

ca. 50 Tage · Innen: Haut-Vet · Außen: Allergosan Insekt Öl + Parasitweg-Spray + Pflegepuder. Für alle Pferde in der Insektensaison.

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Nehls Allergosan-Kräuter

Naturbelassene Kräutermischung zur inneren Fütterungsbegleitung – von Claudia Nehls für ihre Haflingerstute Sina entwickelt. Hautstoffwechsel, Entgiftung, Säure-Basen-Gleichgewicht.

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Nehls Allergosan Insekt Öl

Naturbelassenes Pflegeöl mit Insektenschutz – äußerlich entlang der Rückenlinie. Für die Insektensaison.

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Nehls Allergosan Öl

Naturbelassenes Pflegeöl ohne Insektenschutz – beruhigt und begleitet gereizte, offene Hautstellen.

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Häufige Fragen zur naturheilkundlichen Sommerekzem-Begleitung

Hilft Homöopathie bei Sommerekzem?
Ja – wenn die Mittel individuell auf das betroffene Pferd abgestimmt sind. Pauschales Ausprobieren bewährter Mittel bringt in den meisten Fällen wenig. Die Homöopathie zielt auf eine Regulation der überschießenden Immunreaktion – was beim Sommerekzem der richtige Ansatz ist. Die Auswahl passender Mittel erfolgt im THZ auf Basis der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Darf ich meinem Ekzemerpferd Echinacea geben?
In der Regel nicht – ohne vorherige individuelle Austestung raten wir strikt davon ab. Das Sommerekzem ist eine Überreaktion des Immunsystems. Echinacea stimuliert das Immunsystem – was die Überreaktion verstärkt. Claudia Nehls hat das an ihrer eigenen Haflingerstute Sina erlebt: nach Echinacea-Globuli verschlimmerte sich das Sommerekzem massiv. Ausnahmen sind möglich – aber nur nach individueller Austestung.
Wie lange dauert die naturheilkundliche Begleitung?
Das ist individuell sehr verschieden. Manche Pferde sind nach Wochen weitgehend beschwerdefrei, andere nach einem bis zwei Sommern. Selten dauert es länger. Die Disposition zu allergischen Reaktionen bleibt – aber sie muss das Leben des Pferdes nicht beeinträchtigen, wenn die Begleitung stimmt. Geduld und Konsequenz sind entscheidend.
Was bringt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" bei Sommerekzem?
Sie zeigt, was individuell hinter dem Ekzem steckt: Allergene, Mineralstoffimbalancen, Organbelastungen, hormonelle Faktoren, Darmflora. Auf dieser Grundlage kann eine wirklich passende Begleitung entwickelt werden – statt Standardempfehlungen, die bei manchen Pferden helfen und bei anderen nicht. Sie ist der Unterschied zwischen „ausprobieren" und „wissen".
Kann ich die Kräuter auch ohne Haaranalyse einsetzen?
Ja – die Nehls Allergosan-Kräuter können auch ohne vorherige „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" eingesetzt werden. Wir empfehlen das als erste Maßnahme, besonders ganzjährig. In schweren Fällen oder wenn nach einer Saison kein ausreichendes Ergebnis erzielt wird, ist die individuelle Austestung über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" der nächste sinnvolle Schritt.
Ist Sommerekzem heilbar?
Die genetische Disposition zu allergischen Reaktionen bleibt ein Leben lang. Was erreichbar ist: eine vollständige Beschwerdefreiheit im Alltag, die dauerhaft anhält – mit konsequenter Fütterung und naturbelassener Begleitung. Viele Ekzemerpferde in unserer Praxis leben seit Jahren vollständig beschwerdefrei. Das ist das Ziel – nicht die Beseitigung einer genetischen Veranlagung.

Den individuellen Hintergrund kennen – statt standardisiert ausprobieren

Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" zeigt, was bei Ihrem Pferd hinter dem Sommerekzem steckt – Allergene, Mineralstoffhaushalt, Organbelastungen. Grundlage für eine Begleitung, die wirklich zu diesem Pferd passt.

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →
Persönliche Beratung
Claudia Nehls
Tierheilpraktikerin · Gründerin THZ · Autorin dieses Ratgebers
Tatjana Siebert
Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT) · Zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV)
und unser Team mit Josi, Julia, Sabrina & Vanessa.
Wir stehen für Sie/Euch da – per Beratung oder über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".