Sommerekzem beim Pferd – Naturheilkunde, Homöopathie & ganzheitliche Begleitung
Was wirklich hilft – und warum es kein Patentrezept gibt
Sommerekzem – alle Themen im Überblick
Es gibt kein Mittel, das bei jedem Ekzemerpferd wirkt – das ist die ehrlichste Aussage, die man treffen kann. Was in der Praxis über 26 Jahre immer wieder funktioniert hat: ein ganzheitlicher Begleitansatz, der bei Fütterung und Haltung ansetzt, den Organismus individuell betrachtet und nicht nur Symptome unterdrückt. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" zeigt, was individuell hinter dem Ekzem steckt – Grundlage für einen Begleitplan, der wirklich zu diesem Pferd passt. Kräuter, Homöopathie und äußere Pflege ergänzen das – ersetzen aber nicht die Grundvoraussetzung.
- Das Sommerekzem ist eine Überreaktion des Immunsystems – keine Schwäche. Deshalb ist Immunstimulation kontraproduktiv.
- Kortison unterdrückt Symptome – und birgt das Risiko, eine Hufrehe auszulösen. Bei bekannter Ekzem-Disposition besonders gefährlich.
- Die Begleitdauer ist individuell: manche Pferde sind nach Wochen beschwerdefrei, andere nach einem bis zwei Sommern, wenige brauchen länger.
- Ohne optimale Fütterung und Haltung wird keine naturheilkundliche Begleitung dauerhaft greifen.
- Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Hintergründe sichtbar und ist Ausgangspunkt jeder wirklich passenden Begleitung.
Claudia Nehls' persönlicher Erfahrungsbericht: Sommerekzem bei Sina
Betroffen vom Sommerekzem war nicht nur das Langhaar, sondern der gesamte Körper: Hinterhand, Kopf, Bauchregion, Hals, Rücken. In wenigen Tagen scheuerte sich meine Sina Mähne und Schweifhaare ab, hervor traten offene, großflächige Hautbezirke. Sinas gesamter Körper war übersät mit massiven Hautschädigungen durch das ständige Scheuern. Der Juckreiz war derart qualvoll, dass das gesamte Pferdeleben hiervon beeinträchtigt wurde. Anfassen, Striegeln, Reiten – nichts war mehr möglich.
Hinzu kam eine große Aggressivität, ausgelöst durch den unerträglichen Juckreiz. Die Bauchregion wurde durch akrobatische Leistungen am Boden an Wurzeln und Baumstämmen derart gescheuert, dass es auch hier zu massiven Folgeinfektionen kam. Der Zustand war so qualvoll, dass ich mir ernsthaft überlegte, ob aus tierschutzrechtlichen Gründen eine Erlösung nicht der bessere Weg wäre als ein Leben mit diesem Sommerekzem.
Nach dem verzweifelten Einsatz unterschiedlichster Sommerekzem-Produkte und Ergänzungsfuttermitteln stellte ich fest, dass kein annähernd zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden konnte. Zum Teil verschlimmerte sich der Zustand während der Versuche noch. Als kritische Zeit konnte der Zeitraum von Anfang März bis Ende November festgestellt werden – es gab während des Jahres nur drei Monate ohne massiven Juckreiz.
Dieses Pferd – Sina – ist mein eigenes Pferd. Ich suchte verzweifelt nach Wegen, ihr zu helfen. 🧡
Nachdem ich sämtliche äußerlichen und innerlichen Mittel ausprobiert hatte, mehrere Tierärzte ratlos waren und alle Ergänzungsfuttermittel nicht halfen, begann ich systematisch zu beobachten, welche Pflanzen und Kräuter sich positiv auf die Symptomatik auswirkten. Ausschlaggebend für den Erfolg war eine gute Beobachtungsgabe, ständige Überwachung und das ganzheitliche Konzept: Haltung und Fütterung komplett umstellen auf naturbelassene Futtermittel.
Aus dieser langen Zeit des Ausprobierens, der Rückschläge und der Beobachtung entstand schließlich die Nehls Allergosan-Kräutermischung zur innerlichen Unterstützung des Hautstoffwechsels – sowie das Allergosan-Öl und das Allergosan-Insekt-Öl für die äußere Begleitung.
Grundvoraussetzung für all diese Mühen waren die Liebe zu meinem Pferd und der Ehrgeiz, Sina ein pferdegerechtes Leben ohne qualvollen Juckreiz zu ermöglichen.
Warum es kein Patentrezept gibt – und was das bedeutet
Jedes Pferd ist ein Individuum. Das Endresultat – die allergische Überreaktion auf Insektenspeichel – ist bei allen Ekzemerpferden dasselbe. Die Ursachen, die dazu geführt haben, sind jedoch ganz verschieden: hormonelle Imbalancen, genetische Disposition, Proteinüberschuss, Störungen im Leberstoffwechsel, gestörte Darmflora, Mineralstoffimbalancen – jeder dieser Faktoren kann alleine oder in Kombination zur überschießenden Immunreaktion beitragen.
Wer alle Ekzemerpferde gleich behandelt, wird bei manchen Erfolg haben – und bei vielen nicht. Standardmedikation nach Schema F bringt deshalb so häufig keine Ergebnisse. Was verlässlich funktioniert: das individuelle Pferd mit seinem individuellen Hintergrund betrachten.
Im THZ arbeiten wir seit über 26 Jahren mit der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" als Ausgangspunkt. Sie verschafft uns einen Überblick über den gesamten Organismus: Allergene, Mineralstoffhaushalt, Organbelastungen, hormonelle Faktoren, Darmflora. Auf dieser Grundlage entsteht eine Begleitung, die wirklich zu diesem Pferd passt – und nicht von einem beliebigen Sommerekzem-Pferd auf das nächste übertragen wird.
Vom Sommerekzem-Pferd zum Fellmonster – in einem Jahr
Der Kleine Mann kam zu uns weil seine Besitzerin ein Zuhause am Meer für ihn suchte – wegen seines Sommerekzems. Mein Mann sagte: „Wenn du ihm nicht helfen kannst, wer dann?" Wir holen ihn.
Ich kaufte ihn am 06. April 2014 – also bereits am Beginn der Ekzemsaison. Er kratzte sich schon ziemlich. Der erste Sommer war mit massivem Juckreiz verbunden. Ab August/September wurde es besser, ab November war der Juckreiz vollständig weg. Ich begleitete ihn weiter über den Winter – denn die nächste Saison kam ja.
Und dann: im Frühjahr 2015 kam nichts mehr. Kein Jucken, kein Scheuern. Die Mähne wuchs und wuchs, mitten in der Ekzemsaison. Ende Juli 2015 – Mähne lang, kein Scheuern, kein Juckreiz. Im September 2015 setzte ich alle Begleitprodukte ab. Seither erhält er nur noch naturbelassenes Mineralfutter. Ich hätte das selbst nie vermutet – aber das ist mal wieder so ein kleines großes Wunder, was niemanden mehr erfreut als mich.
Was der Kleine Mann bekam: täglich Nehls Haut Itch (flüssige Kräuter zur Unterstützung des Hautstoffwechsels), Horsewellness-Fit, Nehls Vet Komplex Nr. 3 und Nr. 4 innerlich. Lokal behandelte ich alle juckenden Hautbezirke, zusätzlich Nehls Pflegepuder zur Beruhigung der gestressten Haut. Keine Decke, keinerlei Kortison oder andere Medikamente. Das war es.
Der Kleine Mann – in Bildern
April 2014 – Zustand beim Kauf
Juni 2015 – mitten in der nächsten Ekzemsaison – kein Scheuern
Januar 2016 – das Fellmonster
Mai 2018 – vier Jahre später, dauerhaft stabil
Die Grundvoraussetzung: Fütterung und Haltung kommen zuerst
Keine naturheilkundliche Begleitung wird dauerhaft greifen, wenn die Grundvoraussetzungen nicht stimmen. Ein Ekzemerpferd, das auf fetten Weiden gehalten wird, wenig bewegt und stark übergewichtig ist, wird auf keine Begleitung nachhaltig ansprechen – egal welche Mittel eingesetzt werden.
Ein Pferd hingegen, das eine allergenarme, karge und naturbelassene Fütterung erhält und in einer Haltung lebt, die seinen Bedürfnissen entspricht, wird für eine ursächliche Begleitung empfänglich sein. Die richtige Fütterung ebnet den Weg – und macht jede weitere Maßnahme erst wirksam.
Was zur Fütterungsoptimierung beim Ekzemerpferd gehört, lesen Sie in unserem Ratgeber zur Sommerekzem-Fütterung.
Therapiemöglichkeiten im Überblick – was es gibt und was es kann
Im Folgenden eine sachliche Übersicht der gängigsten Verfahren – aus über 26 Jahren Praxiserfahrung mit Ekzemerpferden bewertet.
Kortison wird zur Immunsuppression eingesetzt – es unterdrückt die überschießende Immunreaktion und lindert den Juckreiz. Der lokale Einsatz (Salben, Lotionen) ist bedeutend ungefährlicher als die innerliche Gabe, macht die Haut jedoch auf Dauer anfälliger und empfindlicher. Bei innerlicher Gabe besteht das erhebliche Risiko einer Hufrehe – die bekanntermaßen lebensbedrohlich ist.
Pferde mit Sommerekzem zeigen häufig ohnehin eine erhöhte Disposition für Hufrehe – durch den typischen Proteinüberschuss und erhöhte Leberwerte. Kortison kann dieses Risiko weiter erhöhen. Weitere mögliche Nebenwirkungen: Magengeschwüre, Muskelschwund, Leberschädigung, Osteoporose, Cushing. Kortison sollte dem Notfall vorbehalten bleiben.
Antihistaminika blockieren das Histamin, das bei der allergischen Reaktion eine wichtige Rolle spielt. Sie können innerlich und äußerlich angewendet werden. Leider helfen sie nicht häufig – und wenn, dann selten langfristig. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (besonders sedierenden) sind möglich.
Die Homöopathie zielt auf eine Regulation der überschießenden Immunreaktion – nicht auf ihre Unterdrückung. Homöopathische Mittel können nach Konstitution oder nach dem individuellen Erkrankungsbild gewählt werden. Wir arbeiten mit Einzel- und Komplexmitteln sowie Organpräparaten und Nosoden.
Wichtig: Bewährte Mittel pauschal auszuprobieren verspricht bei den meisten Ekzemerpferden wenig Erfolg. Die Mittel müssen individuell auf den Patienten abgestimmt werden – was über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ermittelt wird. Richtig eingesetzt, zeigt die Homöopathie in unserer Praxis sehr gute Ergebnisse – besonders in schweren Fällen im ersten Jahr der Begleitung.
Kräuter können wertvolle Dienste leisten – wenn sie so ausgewählt werden, dass sie die individuellen Ursachen des Ekzems berücksichtigen. Da die Ursachen von Pferd zu Pferd verschieden sind, muss eine Kräutermischung breit gefächert sein oder individuell angepasst werden. Besonders wichtig: Kräuter dürfen selbst kein Allergen des betroffenen Pferdes sein.
Hautstoffwechsel-anregende Kräuter sind generell eine sinnvolle begleitende Maßnahme – ganzjährig, nicht nur in der Ekzemsaison. Die Nehls Allergosan-Kräutermischung wurde aus genau dieser Erfahrung heraus entwickelt: eine Kombination mehrerer Kräuter, die sich in ihrer Wirkung optimal ergänzen und den Hautstoffwechsel mit natürlichen Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgen.
Ein verdünnter Extrakt heimischer Mückenarten wird in steigenden Dosen unter die Haut gespritzt. Der Erfolg ist in der Praxis eher mäßig – Verbesserungen sind möglich, jedoch selten dauerhaft und nicht zuverlässig vorhersehbar.
Blut wird aus der Halsvene entnommen und unter die Haut zurückgespritzt. Die Behandlung soll eine Immunmodulation auslösen. In unserer Erfahrung sind die Ergebnisse eher gering – sowohl bei der reinen Eigenbluttherapie als auch in Kombination mit homöopathischen Komplexmitteln.
Ein Impfstoff gegen Hautpilze soll auch das Sommerekzem beeinflussen. Der Mechanismus ist theoretisch nachvollziehbar, in der Praxis jedoch uns kein Fall bekannt, in dem die Pilzimpfung wirklich geholfen hat – aber recht viele, in denen es zu unschönen Nebenwirkungen kam. Aus unserer Sicht kein empfehlenswerter Weg.
Lokale Mittel können in dreierlei Hinsicht sinnvoll sein: Juckreiz lindernd, Insekten abwehrend und wunden-begleitend. Da eine einzige Formulierung alle drei Funktionen selten erfüllt, empfehlen wir den kombinierten Einsatz verschiedener Produkte.
Vorsicht: Auch natürliche Mittel können durch ätherische Öle allergen wirken. Was einem Pferd hilft, kann beim nächsten eine Reaktion auslösen. Hier hilft nur vorsichtiges Ausprobieren – oder die vorherige Austestung über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Die Ekzemerdecke ist eine echte Hilfe – sie steigert die Lebensqualität erheblich. Sie ist jedoch kein Ersatz für eine ursächliche Begleitung. Wer nur die Decke einsetzt, behandelt das Symptom, nicht die Ursache. Und: Ekzemerhaut braucht auch Luft – die Decke sollte nicht dauerhaft getragen werden.
Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" – was sie ist und wie sie funktioniert
Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ist ein – nicht wissenschaftlich anerkanntes – Informationsverfahren, mit dem wir im THZ seit vielen Jahren arbeiten. Grundlage ist die Analyse von Biofeldinformationen aus einer kleinen Menge Mähnenhaare des Pferdes. Ein großer praktischer Vorteil: Das Pferd muss nicht vor Ort untersucht werden – die Haare werden einfach eingeschickt.
Die Analyse gestattet einen Rückblick auf ca. die letzten sechs Monate und ist damit keine Momentaufnahme, sondern bildet einen Zeitraum ab. Auf dieser Grundlage gewinnen wir einen Eindruck vom Gesamtzustand des Organismus: Allergene, Mineralstoff- und Spurenelementhaushalt, Vitaminversorgung, Organbelastungen, hormonelle Faktoren, Darmflora. Nicht selten finden sich dabei Belastungen, die mit dem bloßen Blick auf die Haut unsichtbar geblieben wären.
Die homöopathischen Mittel und Kräuter werden vor der Empfehlung individuell für das Pferd ausgetestet – so werden Allergene im Vorfeld ausgeschlossen und die Begleitung auf das individuelle Tier abgestimmt.
Dieses ganzheitliche Vorgehen hat sich im THZ sehr bewährt. Es verhindert die häufigste Falle: wahllos Mittel einzusetzen, die bei einem anderen Pferd geholfen haben – ohne zu wissen, ob sie für dieses Pferd geeignet sind. Manche Kräuter oder Mittel sind beim einen Pferd eine Hilfe – beim anderen selbst ein Allergen.
„Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" für Pferde
Der Ausgangspunkt jeder individuellen ganzheitlichen Begleitung – zeigt Allergene, Mineralstoffhaushalt, Organbelastungen und mehr. Haare einsenden, Auswertung erhalten, individuelle Begleitung starten.
→ Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ansehenUnsere Produkte zur Begleitung bei Sommerekzem
Aus der Erfahrung mit Sina und Hunderten weiterer Ekzemerpferde entstanden die Nehls-Produkte bei Sommerekzem. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Begleitung – aber bewährte, naturbelassene Bestandteile eines ganzheitlichen Begleitkonzepts.
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Den individuellen Hintergrund kennen – statt standardisiert ausprobieren
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Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →Weitere Ratgeber im Sommerekzem-Cluster
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