Hahnenfuß auf der Pferdeweide
Warum die gelbe Butterblume frisch giftig und im Heu harmlos ist – und was gegen eine Weide voller Hahnenfuß wirklich hilft.
Die Koppel leuchtet gelb, und Sie fragen sich, ob Ihr Pferd da überhaupt noch drauf darf. Ja, frischer Hahnenfuß ist giftig: Beim Zerkauen entsteht aus der Vorstufe Ranunculin das scharfe Protoanemonin, das Maul, Magen und Darm reizt.[1] Erfahrene Pferde meiden ihn wegen des bitteren Geschmacks – solange genug anderes Futter da ist. Im Heu ist Hahnenfuß dagegen harmlos, weil das Gift beim Trocknen zerfällt.[1]
Die THZ-Sicht: Das eigentliche Problem ist selten die Pflanze, sondern eine Weide, auf der sonst zu wenig wächst. Womit Sie anfangen ↓
- Der häufigste Fehler aus unserer Sicht: Hahnenfuß-Heu wegwerfen und gleichzeitig eine abgefressene Koppel voller Butterblumen weiter beweiden. Das Risiko ist genau umgekehrt.
- Hahnenfuß-Samen bleiben bis zu 20 Jahre keimfähig. Gegen ihn hilft eine dichte Grasnarbe – Ausreißen allein reicht nicht.
Lage: Ihr Pferd hat Hahnenfuß gefressen, der Tierarzt hat es angesehen, jetzt geht es um den Darm. Für die Zeit danach geben wir Nehls easy tasty Magen & Darm Pferde, flüssig auf Basis von Rote-Bete- und Sanddornsaft, beim Großpferd zweimal 8 ml täglich, mindestens sechs Wochen, ideal drei Monate; Einstieg mit der 100-ml-Probemenge.
Lage: Ihr Pferd hat ohnehin einen empfindlichen Magen. Dann füttern wir Nehls Magen-Vet, eine Kräutermischung aus Süßholzwurzel und Oregano: 50 g täglich, auf zwei bis drei Mahlzeiten verteilt, mindestens acht, empfohlen zwölf Wochen; Einstieg mit 500 g.
Lage: Es kommt immer wieder Kotwasser oder Unwohlsein, und keiner weiß, warum. Wo wir ansetzen, klären wir im kostenlosen Erstgespräch – oder am Telefon unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr. Wer tiefer einsteigen will, nimmt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse": Sie macht energetische Belastungsfelder sichtbar und ist unser Werkzeug – der Ausgangspunkt für einen Fütterungs-Begleitplan. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Alle genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Karenzzeiten für den Turniersport: easy tasty Magen & Darm 5 Tage, Magen-Vet 7 Tage.
- Speicheln, Rötungen oder Bläschen an Lippen und Nüstern
- Durchfall, Kotwasser, Krämpfe, kolikartige Unruhe
Diese Zeichen sind bei Hahnenfuß-Vergiftungen beschrieben.[1] Holen Sie Ihr Pferd von der Koppel, geben Sie Heu und Wasser und warten Sie nicht ab.
Warum frisch giftig und im Heu harmlos
Der Scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris) enthält vor allem in der Blüte viel Ranunculin. Erst wenn die Pflanze zerkaut oder verletzt wird, entsteht daraus das scharfe Protoanemonin. Beim Trocknen zerfällt es – Heu ist deshalb von Anfang an frei davon. In der Silage dauert dieser Abbau rund zwei Monate.[1]
Das ist anders als beim Jakobskreuzkraut, dessen Gift im Heu erhalten bleibt. Wer beides in einen Topf wirft, wirft womöglich gutes Heu weg und übersieht die Koppel, auf der das Risiko tatsächlich liegt. Mehr zu Giftpflanzen im Heu steht im Ratgeber Leber und Nieren beim Pferd.
Was wir in der Praxis sehen
Pferde, die genug abwechslungsreiches Futter haben, lassen den Hahnenfuß meist stehen. Gefressen wird er, wenn sonst wenig da ist: auf einer überweideten, abgefressenen Koppel, im zeitigen Frühjahr, wenn das Gras noch kurz ist, oder auf Flächen, die längst mehr Butterblume als Gras tragen. Genau dann haben wir immer wieder Pferde erlebt, die nach dem Weidegang Kotwasser oder Koliken bekamen oder einfach nicht mehr bei sich waren.
Sie haben die Koppel nicht falsch gemacht, wenn sie im Mai gelb ist. Hahnenfuß breitet sich auf Pferdeweiden besonders leicht aus, und er ist zäh. Was aus unserer Sicht zählt, ist, ob Ihr Pferd auf dieser Fläche eine echte Wahl hat.
Weidepflege – das wirksamste Mittel gegen Hahnenfuß
Hahnenfuß blüht im April auf den Weideresten des ersten Aufwuchses. Seine Samen keimen dort, wo die Grasnarbe Lücken hat und an den Kotstellen, und sie bleiben bis zu 20 Jahre keimfähig. Spät ausgetriebene Weiden, nach Mitte April, verschärfen das Problem.[1] Was hilft:
- Früh und vorsichtig anweiden und im Stall gutes, älteres Heu anbieten, damit kein Pferd hungrig auf die Koppel geht. Mehr im Ratgeber Anweiden.
- Vor der Samenreife mähen, also in der ersten Maihälfte, auf befallenen Flächen, die Sie gerade nicht beweiden.
- Kotstellen abäppeln und Weidereste nachmähen.
- Die Grasnarbe dicht halten: Lücken nachsäen, bei nassem Boden nicht weiden lassen, stark befallene Flächen ganz erneuern.[1]
Das ist Arbeit über Jahre, wir wissen das. Es lohnt sich trotzdem, weil jede dichte Grasnarbe gleichzeitig mehr Futter bedeutet.
Nach dem Schreck – Darm und Leber begleiten
Ist die akute Phase vorbei und der Tierarzt zufrieden, kümmern wir uns um die Verdauung. Für Pferde, die eine ölige Basis gut nehmen, gibt es Nehls Magen & Darm Vital, flüssig auf Basis von Lein- und Weizenkeimöl, 10 ml täglich, mindestens sechs Wochen; Einstieg mit 100 ml. Leber und Nieren begleiten wir mit Nehls Leber & Nieren Fit Pferd, 30 bis 50 g täglich über sechs Wochen, oder für Kräutersortierer mit der flüssigen Variante Leber & Nieren Fit flüssig. Eins nach dem anderen: Wer alles gleichzeitig füttert, weiß hinterher nicht, was seinem Pferd gutgetan hat.
Ihre Koppel ist gelb, und Sie sind unsicher, was das für Ihr Pferd heißt? Rufen Sie uns an unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr, oder vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.
Häufige Fragen zu Hahnenfuß und Pferden
Immer wieder Kotwasser nach dem Weidegang?
Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber ich weiß nicht mehr weiter." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Unser Ausgangspunkt ist die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse", seit 2021 rund 3.300-mal gemacht. Sie macht energetische Belastungsfelder sichtbar und ist unser Werkzeug; Tatjana Siebert und unser Team besprechen das Ergebnis persönlich mit Ihnen und leiten daraus den Fütterungs-Begleitplan ab. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →- Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg (2025): Scharfer Hahnenfuss in Pferdeweiden. Merkblatt FB 250410, Gränichen.
