Borreliose beim Pferd – Symptome, Diagnose & natürlicher Zeckenschutz
Die unsichtbare Gefahr unter der Haut – was wir wissen, was wir tun können und warum Vorbeugung der wichtigste Hebel ist
Dieser Ratgeber wurde zunächst von unserer Gründerin Tierheilpraktikerin Nehls aus ihrer persönlichen Erfahrung mit ihren eigenen Tieren und als Tierheilpraktikerin mit eigener Praxis in verschiedenen Kapiteln beschrieben und dann im Team mit unserer Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) und auf Basis der Erfahrungen unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert und unserer Beraterinnen zusammengefasst und aktualisiert.
Die Inhalte dienen der Information. Sie ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Versorgung. Die genannten Produkte sind Ergänzungsfuttermittel, keine Arzneimittel.
Borreliose ist eine durch Zeckenstich übertragene bakterielle Infektion (Erreger: Borrelia burgdorferi sensu lato). Beim Pferd verläuft sie oft schleichend mit unspezifischen Symptomen – Lahmheit, Mattigkeit, Hufrehe, Augenentzündungen, Hautveränderungen. Die typische „Wanderröte" wie beim Menschen ist unter dem Fell nicht erkennbar. Diagnose und Therapie sind auch unter Tierärzten umstritten. Der wichtigste Hebel ist die Vorbeugung: stabile Immunsituation und konsequenter Zeckenschutz von außen und innen.
- Übertragung durch Zeckenstich – in Deutschland sind 5–35 % der Zecken Borrelien-Träger, in Hochrisikogebieten bis zu 50 %.
- Stille Infektion: Erste Anzeichen sind unspezifisch (Mattigkeit, Lahmheit, Fieber) – die typische Hautrötung ist beim Pferd unter dem Fell nicht zu sehen.
- Diagnose ist auch unter Tierärzten umstritten – Bluttests können Hinweise geben, ein eindeutiger Nachweis ist schwierig.
- Wichtigster Hebel: Vorbeugung durch starkes Immunsystem und konsequenten, natürlichen Zeckenschutz – innen wie außen.
Borreliose gehört zu den unauffälligsten und gleichzeitig herausforderndsten Krankheiten, mit denen Pferdehalter konfrontiert werden können. Still und heimlich kann sie sich über Monate oder Jahre im Körper ausbreiten – mit Symptomen, die so vielfältig sind, dass sie selten sofort auf den Erreger zurückgeführt werden. Plötzliche Hufrehe, wechselnde Lahmheiten, Augenentzündungen oder Rücken- und Gelenkprobleme – jedes einzelne dieser Bilder hat zunächst zahlreiche andere mögliche Ursachen.
Hinzu kommt: Vieles, was wir über Borreliose wissen, stammt aus der Humanmedizin und lässt sich nur eingeschränkt auf das Pferd übertragen. Tierärzte und Forscher diskutieren bis heute kontrovers, welche Rolle Borrelien beim klinisch erkrankten Pferd tatsächlich spielen. Dieser Ratgeber bringt zusammen, was wir aus 26 Jahren Praxis im Tierheilkundezentrum Nehls beobachten – und was sich in der naturheilkundlichen Begleitung bewährt hat.
Verbreitung und Infektionsrisiko – wo Zecken zur Gefahr werden
Zecken bevorzugen warme und feuchte Umgebungen. Mit milderen Wintern und feuchteren Sommern der letzten Jahre haben sich ihre Bedingungen deutlich verbessert: Sie vermehren sich stärker und sind länger im Jahr aktiv. In Deutschland sind etwa 5–35 % der Zecken mit Borrelien infiziert, in Hochrisikogebieten kann dieser Anteil bis zu 50 % betragen. Nach einem Zeckenstich kommt es in 1,5–6 % der Fälle zu einer Infektion, wobei 0,3–1,4 % der Betroffenen klinisch erkranken.
Als deutsche Hochrisikogebiete gelten vor allem Teile von Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und Rheinland-Pfalz. Auch in Brandenburg, Thüringen und Sachsen wurden zunehmend hohe Zeckenvorkommen mit Borrelienbelastung festgestellt. Diese Regionen zeichnen sich durch dichte Vegetation, Waldrandlagen, feuchte Böden und ein für Zecken günstiges Mikroklima aus – Bedingungen, denen Pferde auf Koppeln und bei Ausritten regelmäßig ausgesetzt sind.
Auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer klinischen Erkrankung statistisch niedrig ist – die Zahl der Zeckenstiche pro Saison ist hoch. Wer regelmäßig kontrolliert und konsequent vorbeugt, reduziert die Risikomenge. Genau hier liegt der wichtigste Hebel.
Stadium I – die heimliche Infektion
Im Anfangsstadium bleibt die Borreliose beim Pferd meist unentdeckt. Die ersten Symptome sind Mattigkeit, leichtes Fieber und Appetitverlust – Anzeichen, die schnell als harmloser Infekt abgetan werden. Gelegentlich zeigen sich geschwollene Lymphknoten oder ein leichtes Lahmen durch steife Gelenke. Nichts davon ist spezifisch genug, um direkt an Borreliose zu denken.
Das typische Warnsignal beim Menschen – die kreisrunde Hautrötung („Wanderröte") rund um die Einstichstelle – bleibt beim Pferd unsichtbar. Das dichte Fell verdeckt die Hautreaktion. So bleibt der Erreger unbemerkt, während das Pferd nach außen vielleicht nur etwas matt wirkt.
Stadium II – die Ausbreitung im Organismus
Wochen, manchmal Monate nach der Infektion können sich die Bakterien im Körper verteilen. Sie bevorzugen gut durchblutete Bereiche wie Gelenke, Muskeln, Bänder – aber auch die Nerven. Charakteristisch sind in diesem Stadium:
- Wechselnde Lahmheiten – mal vorne, mal hinten, mal links, mal rechts
- Gelenkschmerzen ohne klar erkennbare mechanische Ursache
- Fieberschübe bis 40 °C, kombiniert mit deutlicher Mattigkeit
- Plötzlich auftretende Koliken oder Muskelverkrampfungen
- Entzündungen der Augen, gelegentlich auch Hautveränderungen
Mögliche Folgen einer systemischen Ausbreitung reichen bis zu Herzmuskelentzündungen, Nierenschäden oder neurologischen Auffälligkeiten. Auch Hirnhautentzündungen oder ein Headshaking-Syndrom werden in Zusammenhang mit chronischer Borreliose diskutiert – ein direkter kausaler Nachweis ist beim Pferd allerdings selten möglich.
Stadium III – chronischer Verlauf
Bleibt eine Borreliose im Pferdekörper unbemerkt, kann sie nach Monaten bis Jahren in ein chronisches Stadium übergehen. Dann können rheumatische Schmerzen, hartnäckige Entzündungen in Muskeln und Gelenken sowie Belastungen von Herz, Nieren und Leber das Bild prägen. Degenerative Hautveränderungen, Entzündungen der Huflederhaut und neurologische Auffälligkeiten wie Ataxie oder Headshaking können hinzukommen.
In diesem Stadium steht typischerweise die Linderung der Beschwerden im Vordergrund – eine vollständige Rückbildung der Symptome ist nur noch eingeschränkt möglich. Genau deshalb ist die frühe Aufmerksamkeit so wichtig.
Bei unklaren chronischen Beschwerden lohnt immer der Blick auf alternative Ursachen. Wichtig: Das Equine Cushing-Syndrom (PPID) zeigt teils ähnliche Symptome wie eine chronische Borreliose – Leistungsabfall, Lahmheit, Hufrehe-Episoden. Ein Tierarzt sollte beide Bilder in der Diagnostik berücksichtigen. Mehr zu plötzlicher oder chronischer Hufrehe siehe unseren Hufrehe-Ratgeber.
Diagnose beim Pferd – ein Puzzle aus vielen Teilen
Die Diagnose einer Borreliose beim Pferd gleicht oft dem Zusammensetzen vieler einzelner Hinweise. Fast alle Erkenntnisse stammen aus der Humanmedizin und lassen sich nur bedingt übertragen. Wir wissen heute nicht abschließend, wie stark Borrelia burgdorferi beim Pferd tatsächlich Krankheitsbilder verursacht – möglich ist auch, dass der Erreger zwar nachweisbar ist, aber weniger Schaden anrichtet als beim Menschen.
Erschwerend kommt hinzu, dass es verschiedene Unterarten gibt. Man spricht heute von Borrelia burgdorferi sensu lato, das sich unter anderem in B. burgdorferi sensu stricto, Borrelia garinii und Borrelia afzelii aufteilt. In den USA wird vor allem B. burgdorferi sensu stricto isoliert, in Europa kommen alle drei Genospezies vor. Da in den USA die häufigste Folge eine Arthritis (Gelenkentzündung) ist, wird angenommen, dass B. burgdorferi sensu stricto bevorzugt den Bewegungsapparat befällt. B. garinii zeigt eher disseminierte oder neurologische Verläufe (Neuro-Borreliose), B. afzelii hat eine Affinität zur Haut.
Was die Tierarztpraxis leisten kann
In der Praxis liefert ein Antikörpertiter-Test im Blut erste Hinweise auf einen Borrelien-Kontakt. Ob aktuell eine aktive Infektion vorliegt, lässt sich daraus aber nicht sicher ableiten – der Antikörperspiegel korreliert beim Pferd nicht eindeutig mit dem klinischen Bild. Genauer ist der Western Blot, der spezifische Eiweißstrukturen der Borrelien erkennt. Den eindeutigen Nachweis liefert nur der direkte Erregernachweis – etwa in einer Probe der Gelenkflüssigkeit oder des Rückenmarks. Solche Verfahren sind aufwendig und werden in der Praxis selten durchgeführt.
Zwangsinfizierte Hunde entwickelten unter Laborbedingungen 2–5 Monate nach dem Zeckenstich vor allem schubweise Lahmheiten. Diese traten zunächst leicht auf, nahmen innerhalb von drei Tagen zu und verschwanden nach vier Tagen wieder. Betroffen waren vor allem Ellenbogen-, Karpal- und Kniegelenke. Auf eine erste Episode folgten häufig weitere – mit Abstand von Wochen, teils an anderen Gelenken. Abgesehen von Fieberschüben (39,5–40 °C) und Apathie zeigten die Hunde während der 17-monatigen Beobachtung keine weiteren klinischen Anzeichen. Dieses Bild zeigt, wie unauffällig Borrelien im Körper agieren können – ohne dramatische Symptome auszulösen.
Klassische Versorgung – wenn die Diagnose steht
Steht die Diagnose Borreliose im Raum, ist die konventionelle tierärztliche Versorgung meist eine längere Antibiotikabehandlung – häufig mit Doxycyclin oder Tetracyclin. Diese ist nach aktuellem Stand das Mittel der Wahl bei nachgewiesener Borreliose und gehört zur Schulmedizin.
Auf zwei Punkte ist aus naturheilkundlicher Sicht hinzuweisen:
- Antibiotika wirken in den aktiven Phasen. Borrelien können sich in Ruhezustände zurückziehen, in denen sie schlechter erreicht werden. Aus der Forschung ist bekannt, dass die Bakterien diese Form annehmen können – eine vollständige Erreger-Elimination ist nicht in jedem Fall sicher.
- Eine längere Antibiotikagabe belastet die Darmflora. Begleitend kann eine probiotische Unterstützung sinnvoll sein, um das mikrobielle Gleichgewicht zu stabilisieren.
Der Wissenschaftler Ritchie C. Shoemaker hat in der Humanmedizin darauf hingewiesen, dass von Borrelien freigesetzte Neurotoxine zusätzlich Entzündungsbotenstoffe (Zytokine) stimulieren können. Selbst wenn die Erreger zurückgedrängt scheinen, können solche Folgereaktionen Symptome aufrechterhalten. Auch beim Pferd berichten Halter immer wieder davon, dass nach einer Antibiose Beschwerden weiter bestehen.
Wie wir im THZ begleiten
Vor diesem Hintergrund setzen wir im Tierheilkundezentrum Nehls bei Borreliose auf einen ganzheitlichen, unterstützenden Weg. In unserer Begleitung kommen naturheilkundliche und homöopathische Mittel zum Einsatz, die das Immunsystem stabilisieren und die Gelenke fütterungsbezogen unterstützen können. Zur individuellen Einordnung nutzen wir die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" – einen nicht wissenschaftlich anerkannten Informationstest – und entwickeln daraus einen Begleitplan, der zum jeweiligen Pferd passt. Der Tierarzt bleibt dabei immer eingebunden.
Das Immunsystem als wichtige Grundlage
Die vielleicht wichtigste Nachricht: Nicht jedes infizierte Pferd entwickelt klinische Symptome. Ein stabiles Immunsystem kann mit den Erregern oft besser umgehen. Artgerechte Haltung mit viel Bewegung, eine stressarme Umgebung und eine ausgewogene Fütterung sind deshalb die Grundlage jeder Borreliose-Vorsorge. Bei der Fütterung empfehlen sich hochwertige, naturbelassene Komponenten – fütterungsbezogen können beispielsweise Nehls Allergosan-Kräuter die Immunbalance unterstützen.
Doch selbst das robusteste Immunsystem kann den Zeckenstich an sich nicht verhindern. Genau deshalb gilt: Jede Zecke, die gar nicht erst zubeißt, reduziert das Risiko. Mit milden Wintern und veränderten Klimabedingungen sind Zecken inzwischen vom Frühjahr bis spät in den Herbst aktiv. Konsequenter Zeckenschutz ist wichtiger denn je.
Pferd ist gesund, Sie wollen den Schutz von Frühjahr bis Herbst aufbauen – innen wie außen. Komplettpaket für die Saison.
→ Nehls Zecken-Abwehr-PaketEs gibt unklare Beschwerden, der Verdacht steht im Raum – Tierarzt-Diagnostik läuft, individuelle Begleitung soll dazukommen.
→ „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse"Natürliche Zeckenabwehr – von außen und innen
Spot-On-Präparate und chemische Insektizide können Nebenwirkungen haben oder die Haut reizen. Die Naturheilkunde bietet sanftere Alternativen, mit denen sich Zecken und andere Plagegeister fernhalten lassen. Aus 26 Jahren Praxis haben wir im THZ ein abgestimmtes Konzept entwickelt, das innere und äußere Maßnahmen verbindet.
Nehls Bremsen-Zecken-Kriebelmücken & mehr-Paket für Pferde
Bündelt die vier Produkte unten in einer Saisonbox: Insekt-Öl, Parasitweg-Spray, Pflegepuder und Haut-Vet. Das wirtschaftliche Komplettpaket für Halter, die innere und äußere Abwehr konsequent kombinieren möchten.
→ Zecken-Abwehr-Paket ansehenSchutz von außen – Öl, Spray und Puder
Nehls Allergosan Insekt-Öl
Pflanzenöl-Mischung aus Sonnenblumen-, Oliven-, Avocado-, Schwarzkümmel- und Nachtkerzenöl, kombiniert mit ätherischen Ölen aus Zitrone und Eukalyptus. Dünn entlang der Rückenlinie aufgetragen – pflegt die Haut, und der charakteristische Duft kann die Hautoberfläche für Insekten weniger attraktiv machen.
→ Allergosan Insekt-Öl ansehenNehls Sina's Parasitweg-Spray
Für allergieempfindliche Pferde, Ponys, Esel und Hunde – ohne ätherische Öle, allergenfrei. Basis: Essig, Knoblauch, Zitrone. Hält Fliegen, Bremsen, Mücken, Milben und Zecken fern, kann auch akut auf eine Stichstelle gesprüht werden.
→ Sina's Parasitweg-Spray ansehenNehls Pflegepuder
Hautberuhigendes Puder mit feinen Tonmineralen und Harnstoff. Verändert den Hautgeruch subtil, sodass die Hautoberfläche für Zecken und andere Parasiten weniger attraktiv wirkt. Wird ein- bis dreimal täglich dünn auf typische Stechstellen (Brust, Bauchlinie, Ganaschen, Innenschenkel) aufgetragen.
→ Pflegepuder ansehenSchutz von innen – Hautstoffwechsel begleiten
Nehls Haut-Vet
Hochwertige Bierhefe mit natürlichem Vitamin-B-Komplex und Mineralstoffen für den Hautstoffwechsel – ergänzt um Montmorillonit (natürliches Tonmineral). Begleitet die Hautfunktion fütterungsbezogen über die gesamte Zeckensaison. Großpferd: 2× täglich 2 gehäufte Esslöffel unters Futter.
→ Haut-Vet ansehenAußen halten Insekt-Öl oder Parasitweg-Spray plus Pflegepuder die Plagegeister vom Fell fern. Innen begleitet Haut-Vet den Hautstoffwechsel über die ganze Saison. Ein gesundes, dichtes Fell ist gleichzeitig die beste natürliche Barriere – Zecken finden schwerer Halt. Halter berichten, dass ihre Pferde mit dieser Kombination spürbar weniger Zecken mit nach Hause bringen.
Und die Stallgefährten? Hunde & Katzen mit Zecken-Risiko
Auch Hunde und Katzen rund um den Stall sind betroffen – sie können selbst Borreliose oder andere zeckenübertragene Krankheiten entwickeln und unter Umständen Zecken einschleppen. Für sie haben wir den Nehls Zecken Mix entwickelt: ein lokal anzuwendendes Mittel auf Basis von Essig, Knoblauch und Zitrone – allergenfrei, ungiftig auch bei Fellpflege durch das Tier. Tropfenweise entlang der Rückenlinie aufgetragen.
Zeckenkontrolle & richtiges Entfernen
Auch der beste Schutz ist nicht hundertprozentig. Wer regelmäßig kontrolliert, fängt Zecken früh – bevor sie länger saugen können.
- Nach jedem Weidegang und Ausritt das Fell abtasten – besonders Brust, Bauchlinie, Schenkelinnenseiten, Ganaschen und Mähnenkamm.
- Zecke mit einer feinen Zeckenzange so nah wie möglich an der Haut greifen, gerade herausziehen, nicht drehen.
- Einstichstelle beobachten – bei deutlicher Rötung, Schwellung oder Allgemeinsymptomen Tierarzt informieren.
- Keine Hausmittel wie Öl, Klebstoff oder Alkohol auf die Zecke geben – das kann die Übertragung von Erregern fördern.
Häufige Fragen zur Borreliose beim Pferd
Welche individuelle Belastungssituation hat Ihr Pferd?
Bei Verdacht auf Borreliose oder unklaren chronischen Beschwerden hilft die ehrliche Einordnung der Gesamtsituation. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsmuster sichtbar und ist Grundlage für einen Begleitplan, der zu Ihrem Pferd passt. Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Tatjana Siebert und das THZ-Team begleiten Sie persönlich.
Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →Fazit – Vorbeugen ist der wichtigste Hebel
Borreliose beim Pferd bleibt eine vielschichtige Herausforderung – schwer zu diagnostizieren, schwer zu therapieren, in den Verläufen sehr unterschiedlich. Umso wichtiger ist es, der Krankheit zuvorzukommen. Mit einer Kombination aus stabiler Immunsituation, sanfter natürlicher Zeckenabwehr und regelmäßiger Fellkontrolle lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. Jede Zecke, die nicht zubeißt, ist ein Gewinn – und jedes natürliche Mittel, das eingesetzt wird, bevor es zur Antibiose kommen muss, ist ein guter Schritt für die Gesundheit des Pferdes. Frühjahr und Sommer mit Pferden sollen Freude machen, nicht Sorge.
- → Hufrehe beim Pferd – wenn Lahmheit und Hufprobleme auftreten
- → EMS und Cushing-Syndrom – die wichtige Differenzialdiagnose
- → Allergie beim Pferd – Cluster mit Insektenallergien
- → Headshaking beim Pferd – allergische und neurologische Ursachen
- → Sommerekzem – die Insektenallergie und ihre natürliche Begleitung
