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Lebererkrankungen bei Katzen

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Katzen-Cluster Entgiftung

Lebergesundheit bei der Katze

Erhöhte Leberwerte, Fettleber, Cholangitis und Triaditis – Belastungen erkennen, ganzheitlich begleiten.

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Katzen und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.
Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Mitarbeit an unseren Rezepturen – insbesondere an der Nehls-Easy-Linie der flüssigen Katzen-Rezepturen, die sie eigenständig entwickelt – sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen.
Zur Person:
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Wissenschaftliche Mitarbeit an den THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil. Entwicklerin der Nehls-Easy-Linie der flüssigen Katzen-Rezepturen.
Grundlage sind zwei Jahrzehnte praktische Begleitung von Katzen in der Naturheilkunde.
Stand: 18. Juni 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.

Dieser Artikel ist Teil unseres Clusters „Leber, Niere & Blase bei der Katze". Den thematischen Überblick mit dem Zusammenspiel der drei Organe finden Sie im Pillar-Artikel Leber, Niere & Blase bei der Katze.

Direkte Antwort: Was bedeuten Leberprobleme bei der Katze?

Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan der Katze – sie verarbeitet Nährstoffe, produziert lebenswichtige Proteine, scheidet Stoffwechselendprodukte aus und speichert Vitamine. Belastungen entstehen meist schleichend: über Jahre durch Fütterung mit synthetischen Zusätzen, durch Medikamente, durch Toxine in der Umwelt oder als Folge anderer Erkrankungen. Die wichtigsten Krankheitsbilder bei der Katze sind die hepatische Lipidose (Fettleber – ein akuter Notfall bei übergewichtigen Katzen, die plötzlich aufhören zu fressen), die Cholangitis/Cholangiohepatitis (bei Katzen häufiger als beim Hund), die Triaditis (Kombination aus Cholangitis, Pankreatitis und IBD) sowie chronische Hepatitiden. Die Leber kann sich erstaunlich gut regenerieren – wenn die Ursache rechtzeitig erkannt und ausgeschaltet wird.

Kurz zusammengefasst
  • Die Leber hat eine außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit – das unterscheidet sie deutlich von der Niere. Frühzeitige Erkennung erhöht die Chancen erheblich.
  • Hepatische Lipidose (Fettleber) ist die akut lebensbedrohlichste Lebererkrankung der Katze – sie betrifft vor allem übergewichtige Katzen, die plötzlich aufhören zu fressen. Ein Notfall.
  • Cholangitis (Gallengangsentzündung) ist bei Katzen deutlich häufiger als bei Hunden – oft im Rahmen einer Triaditis zusammen mit Pankreatitis und IBD.
  • Erhöhte Leberwerte (ALT, GLDH, Bilirubin) sind oft Zufallsbefunde – das ist Glück: in dem Stadium ist Begleitung am wirksamsten.
  • Die häufigsten vermeidbaren Ursachen sind industrielle Fütterung mit synthetischen Zusätzen, Medikamentengaben und Übergewicht.
  • Fasten ist bei Katzen niemals indiziert – auch und gerade nicht bei Übergewicht. Das ist eine der häufigsten Auslöser der Fettleber.

Wie funktioniert die Leber bei der Katze?

Die Leber ist das größte innere Organ der Katze und das zentrale Stoffwechselorgan. Kaum ein Prozess im Körper läuft ohne ihre Beteiligung – sie verarbeitet die aus dem Darm aufgenommenen Nährstoffe, produziert lebenswichtige Proteine (Albumin, Gerinnungsfaktoren), speichert Vitamine (besonders A, D, E, K, B12) und Spurenelemente (Eisen, Kupfer), reguliert den Blutzucker, produziert Gallensäuren für die Fettverdauung und ist das wichtigste Organ für die Entgiftung von Medikamenten, Stoffwechselendprodukten und Umweltgiften.

Was bei der Leber bemerkenswert ist: Sie kann sich selbst nach erheblichen Schädigungen wieder regenerieren – wenn die Ursache der Belastung rechtzeitig erkannt und beseitigt wird. Das ist ihr großer Unterschied zur Niere, deren zerstörtes Gewebe nicht nachwächst. Allerdings: Wenn die Leber nichts mehr signalisiert, ist die Belastung oft schon erheblich. Wie die Niere arbeitet die Leber lange still, bis klinische Zeichen auftreten.

Die wichtigsten Lebererkrankungen bei der Katze

Hepatische Lipidose (Fettleber) – die Katzen-Notfall-Lebererkrankung

Die hepatische Lipidose ist die akut lebensbedrohlichste Lebererkrankung der Katze und betrifft vor allem übergewichtige Katzen, die plötzlich aufhören zu fressen – aus welchem Grund auch immer (Stress, Umzug, neue Mitbewohner, andere Erkrankung, Futterumstellung). Wenn eine Katze in eine Hungerphase gerät, mobilisiert ihr Körper Fettreserven – und schickt sie zur Verstoffwechselung in die Leber. Bei Katzen funktioniert dieser Prozess weniger effizient als bei Hunden oder Menschen: Die Fette lagern sich in den Leberzellen ein, die Leberfunktion bricht ein.

Typische Zeichen: Appetitverlust über mehrere Tage, Gewichtsverlust, Erbrechen, Speicheln, Gelbsucht (Ikterus), Apathie. Unbehandelt führt die Fettleber innerhalb weniger Tage bis Wochen zum Tod.

Notfall: Appetitlosigkeit bei übergewichtigen Katzen

Wenn eine übergewichtige Katze plötzlich aufhört zu fressen und das mehr als 24 Stunden anhält – sofort tierärztlich abklären. Niemals zum Fasten zwingen oder „abwarten, bis sie wieder Hunger hat". Die Standardversorgung besteht in einer Sondenernährung (oft über Wochen), um den Körper aus dem Hungerstoffwechsel zu holen. Diese rettet in den meisten Fällen das Leben.

Cholangitis und Cholangiohepatitis

Die Cholangitis – die Entzündung der Gallengänge – ist bei Katzen deutlich häufiger als bei Hunden. Bei der Cholangiohepatitis greift die Entzündung auf das umliegende Lebergewebe über. Man unterscheidet eine akute neutrophile Form (oft bakteriell, mit Fieber und akuten Symptomen) und eine chronische lymphozytäre Form (schleichender Verlauf, oft im Rahmen einer Triaditis).

Symptome: Gelbsucht, schwankender Appetit, Erbrechen, Abmagerung, gelegentlich Fieber. Die Diagnose erfolgt über Blutbild, Ultraschall der Leber und Gallenwege und in vielen Fällen über eine Leberbiopsie.

Triaditis – die unterschätzte Erkrankungs-Trias

Triaditis ist ein vergleichsweise junges Konzept der Katzen-Inneren-Medizin: Bei vielen Katzen mit Cholangitis findet sich gleichzeitig eine Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) und/oder eine Inflammatory Bowel Disease (IBD) – chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Anatomisch ist das verständlich: Bei Katzen münden Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang gemeinsam in den Dünndarm, sodass Entzündungen leicht aufsteigen können.

Das Triaditis-Konzept hat die Diagnostik bei chronischen Katzen-Lebererkrankungen verändert: Eine isolierte Leberbehandlung greift hier oft zu kurz. Wenn eine Katze mit erhöhten Leberwerten gleichzeitig Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerz oder schwankenden Appetit zeigt, sollte das Trio mitbedacht werden.

Chronische Hepatitis und Leberamyloidose

Chronische Hepatitiden können viele Ursachen haben – virale (FIP, FeLV-assoziiert), bakterielle, immunvermittelte, toxische. Die Leberamyloidose ist eine Sonderform: Hier lagert sich ein fehlgefaltetes Protein (Amyloid) im Lebergewebe ab, was zu Funktionsverlust und Strukturschwäche führt. Sie tritt rasse-typisch auf, besonders bei orientalischen Rassen und Devon Rex.

Toxische Leberschäden

Katzen sind besonders empfindlich gegenüber bestimmten Toxinen, weil ihnen das Enzym Glucuronyltransferase weitgehend fehlt – ein wichtiger Weg der Leber-Entgiftung. Hochrelevant für Katzenhalter:

  • Paracetamol – schon Bruchteile einer für Menschen üblichen Dosis sind für Katzen tödlich. Niemals geben.
  • Ätherische Öle – Teebaumöl, Eukalyptus, Pfefferminze, Lavendel (auch über Duftlampen) sind für Katzen toxisch.
  • Pflanzen – Lilien (bereits das Wasser aus der Vase!), Eibe, Oleander, Maiglöckchen.
  • Schwermetalle – Blei, Quecksilber, Arsen, Phosphor, Antimon.
  • Lösungsmittel – Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform.
  • Permethrin – häufig in Hunde-Antiparasitika, für Katzen hochtoxisch.
Symptome einer Leberbelastung bei der Katze
  • Appetitverlust über Tage – bei akuten Lebererkrankungen das Leitsymptom
  • Gelbsucht (Ikterus) – Gelbfärbung der Lidbindehäute, der Maulschleimhäute, manchmal auch der Haut. Eindeutiges Zeichen einer Leberschädigung.
  • Erbrechen, gelegentlich Durchfall
  • Schleichende Abmagerung
  • Stumpfes, struppiges Fell, Haarausfall
  • Vermehrtes Trinken
  • Apathie, Rückzug, Empfindlichkeit gegenüber Lichteinwirkungen
  • Dunkler Urin, gelegentlich mit Blutbeimischung
  • Schmerzhafter Bauch (Druck unterhalb des Rippenbogens)
  • Bei schwerer Schädigung: Hepatische Enzephalopathie – Ataxie, Senken des Kopfes, Anlehnen an Wände, Kontraktion der Gesichtsmuskeln, Verhaltensänderungen (Apathie oder Aggressivität)
  • In schweren Fällen: punktförmige Blutungen an Nick- und Schleimhäuten (Gerinnungsstörungen)

Mehrere dieser Zeichen zusammen sind ein klarer Hinweis – tierärztliche Abklärung mit großem Blutbild (Leberprofil), Ultraschall und ggf. Biopsie ist hier der erste Schritt.

Die Leberwerte richtig lesen

In der Diagnostik der Lebererkrankungen werden verschiedene Blutwerte herangezogen, die unterschiedliche Aspekte der Leberfunktion abbilden:

  • Leberspezifische Enzyme: ALT (Alanin-Aminotransferase), GLDH (Glutamatdehydrogenase), SDH (Sorbitdehydrogenase) – diese Werte werden frei, wenn Leberzellen geschädigt werden.
  • Cholestase-Marker: ALP (alkalische Phosphatase), GGT (Gamma-Glutamyltransferase) – steigen bei Gallenwegsproblemen. Wichtig: Bei Katzen ist die ALP-Halbwertszeit sehr kurz, ein erhöhter ALP-Wert ist daher besonders aussagekräftig.
  • Bilirubin – steigt bei Gallenstau oder schwerem Leberzellschaden. Ein erhöhter Bilirubinspiegel und sichtbarer Ikterus weisen auf eine tiefergehende Schädigung der Leberzellen oder einen Gallenstau hin.
  • Gallensäuren – nüchtern und nach Mahlzeit gemessen, geben ein gutes Bild der Leberfunktion.
  • Ammoniak – wichtiger Wert bei Verdacht auf hepatische Enzephalopathie und portosystemischen Shunt.
  • Albumin, Gerinnungsfaktoren – die Leber produziert diese Proteine. Erniedrigte Werte zeigen eine fortgeschrittene Funktionsstörung.
  • Cholesterin, Triglyzeride – können bei Lebererkrankungen verändert sein, geben aber unspezifische Hinweise.
Wann reicht das Blutbild – wann braucht es mehr?

Erhöhte Leberwerte sind oft Zufallsbefund. Sind sie nur leicht erhöht und das Tier symptomlos, reicht meist eine Kontrolle in einigen Wochen. Sind sie deutlich erhöht oder mit Symptomen verbunden, gehört ein Ultraschall dazu. Bei chronisch erhöhten Werten oder bei Verdacht auf Cholangitis/Triaditis/Lymphom ist eine Feinnadelaspiration oder Leberbiopsie der Goldstandard – nur sie unterscheidet zuverlässig zwischen Entzündung, Tumor und anderen Veränderungen.

Ursachen einer Leberbelastung

Die häufigsten Ursachen liegen in dem, was die Katze täglich aufnimmt – und in dem, was wir ihr nicht zumuten sollten:

  • Industrielle Fütterung mit synthetischen Zusätzen – die Leber muss diese Stoffe verarbeiten, und das Jahr für Jahr. Auch billige Proteinquellen in Standardfuttermitteln belasten den Stoffwechsel.
  • Medikamente – allen voran Cortison und Antibiotika, dann nichtsteroidale Schmerzmittel, regelmäßige chemische Wurmkuren, Narkosen. Jedes Medikament passiert die Leber.
  • Übergewicht – Hauptrisikofaktor für die hepatische Lipidose. Allein ein Body-Condition-Score über 7/9 erhöht das Risiko erheblich.
  • Plötzliche Futterumstellung oder Stress mit Futterverweigerung – siehe Notfall-Box zur Fettleber.
  • Begleiterkrankungen – Diabetes, Hyperthyreose, Pankreatitis, IBD, chronische Niereninsuffizienz, FIP, FIV – alle belasten die Leber sekundär.
  • Toxine – ätherische Öle, Paracetamol, Permethrin (Hunde-Antiparasitika!), Lilien, bestimmte Reinigungsmittel.
  • Parasiten – schwere Verwurmung kann die Leber mitschädigen. Regelmäßige Kotuntersuchungen sind eine sinnvolle Alternative zu pauschalen Wurmkuren.
  • Mangelernährung – sehr selten bei unseren Hauskatzen, aber bei chronischer Unterernährung möglich. Häufiger ist das Gegenteil: Proteinüberschuss durch hochkonzentriertes Trockenfutter.

Naturheilkundliche Begleitung der Leber

Die Leber hat einen großen Vorteil gegenüber Niere und Nervengewebe: Sie kann sich regenerieren. Was sie dafür braucht, ist die Beseitigung der Ursache – sei es eine Fütterungsumstellung, das Absetzen belastender Medikamente (in Absprache mit dem Tierarzt), das Reduzieren von Übergewicht oder die Behandlung einer Begleiterkrankung. Auf dieser Basis kann naturheilkundliche Begleitung greifen.

In der Pflanzenkunde werden für den Leberbereich traditionell beschrieben: Mariendistel (Silybum marianum, Carduus marianus) mit dem Wirkkomplex Silymarin – in Forschung und Tradition im Zusammenhang mit der Leber genannt; Löwenzahn (Taraxacum) mit Bitterstoffen, in der Tradition als Galle- und Stoffwechselpflanze geführt; Artischocke mit Cynarin, in der Pflanzenkunde mit Bezug zum Stoffwechsel genannt. Wir verwenden bewusst kein Chelidonium (Schöllkraut), das traditionell der Leber zugeschrieben wurde – inzwischen gilt es als hepatotoxisch und ist zu Recht aus dem naturheilkundlichen Repertoire bei Leberbelastung verschwunden.

Eine umfassende Pflanzenkunde finden Sie in unserem Kräuter- und Pflanzenkunde-Lexikon.

Wichtig: Akute Lebererkrankungen gehören in tierärztliche Hände

Bei hepatischer Lipidose, akuter Cholangitis mit Fieber, akuter Vergiftung oder hepatischer Enzephalopathie ist die schulmedizinische Notfallversorgung der einzige Weg – Sondenernährung, Antibiotika, Cortison im Cholangitis-Fall, ggf. Klinikaufenthalt. Naturheilkundliche Begleitung kommt danach, in der Stabilisierungs- und Regenerationsphase.

Unsere Produkte zur Begleitung der Leber

Flüssige Fütterungsbegleitung

Nehls easy Leber & Nieren Katze

Flüssige Fütterungsbegleitung auf Ölbasis – besonders bekömmlich, auch von wählerischen Katzen meist gut akzeptiert. Pflanzenbasiert, naturbelassen.

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Breites Kräuterspektrum für die Fütterungsbegleitung im Stoffwechselalltag – ideal mit warmem Wasser angeweicht ins Futter.

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Diagnose Cholangitis, Triaditis, chronische Hepatitis bereits gestellt. Werte schwanken, Katze frisst unregelmäßig. Ziel: individueller Fütterungs- und Begleitplan auf Basis der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".

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Erhöhte Leberwerte – aber niemand sagt Ihnen warum?

Wenn die Werte erhöht sind, der Tierarzt nichts Konkretes findet und „Leberdiät plus Kontrolle" der einzige Vorschlag bleibt, lohnt der ganzheitliche Blick. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder sichtbar – Leber, Stoffwechsel, Darm, Mineralstoffe, Immunsystem – und bildet die Basis für unseren individuellen Fütterungs-Begleitplan. Ausgewertet von Tatjana Siebert und unserem Team. Als Ergänzung zur tierärztlichen Diagnostik, nicht als Ersatz. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →

Das Knecht-Phasenkonzept für die Katze – die strukturierte Begleitung

Über die klassische Begleitung hinaus bietet sich bei Lebererkrankungen der Katze eine systematische Begleitung über die Knecht-entwickelte Easy-Linie der flüssigen Katzen-Rezepturen an. Tierärztin Katrin Knecht hat diese Reihe im THZ eigenständig entwickelt – mit dem Fokus, der bei der Katze entscheidet: Darm-Leber-Niere als ein zusammengehöriges Stoffwechsel-System verstehen.

Phase 1: Darm-Mikrobiom stabilisieren

Nehls Easy Darmsan Katze – eine flüssige Rezeptur mit Pflanzen aus der traditionellen Pflanzenkunde, die im Zusammenhang mit dem Verdauungstrakt der Katze beschrieben werden. Bei der Katze ist diese Phase besonders wichtig: Ein gestörter Darm belastet Leber und Niere über Stoffwechselprodukte, die das System nicht vollständig verarbeiten kann.

Phase 2: Leber gezielt begleiten

Nehls Easy Leber & Nieren Katze – eine flüssige Rezeptur mit Pflanzen aus der traditionellen Pflanzenkunde, die im Zusammenhang mit Leber- und Nierenstoffwechsel der Katze beschrieben werden. Bei der Katze ist die Darmreinigung und die Leber-Nieren-Begleitung enger verzahnt als beim Hund – die Easy-Linie ist genau für diese Achse entwickelt.

Das Nehls-Argument: Die Katze ist in ihrer Stoffwechsel-Architektur sensibler als der Hund. Niere, Leber und Darm arbeiten als ein System – wer das Bild lokal anfasst, ohne die Achse mitzudenken, kämpft oft mit Rückschlägen. Wenn Darm, Leber oder Niere bei der Katze aus dem Takt sind, ist das die Ursache von sehr vielem, was sich später lokal als eigenes Krankheitsbild zeigt – Niereninsuffizienz, Lebererkrankung, FIC, FLUTD sind aus unserer Erfahrung verschiedene Bilder einer gemeinsamen Achse.

Häufige Fragen zur Lebergesundheit bei der Katze

Kann sich die Leber meiner Katze noch erholen?
Ja – die Leber hat eine außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit. Wird sie rechtzeitig entlastet und die Ursache der Belastung beseitigt, kann sie sich erholen. Das unterscheidet sie deutlich von der Niere, bei der zerstörtes Gewebe nicht nachwächst. Frühzeitige Erkennung erhöht die Chancen erheblich.
Was ist eine Fettleber bei der Katze und warum so gefährlich?
Die hepatische Lipidose tritt vor allem bei übergewichtigen Katzen auf, die plötzlich aufhören zu fressen. Der Körper mobilisiert Fettreserven, die Leber wird damit überschwemmt und überfettet – ihre Funktion bricht ein. Unbehandelt ist das innerhalb weniger Tage bis Wochen tödlich. Die Standardversorgung – Sondenernährung über Wochen – rettet meist das Leben. Niemals eine übergewichtige Katze zum Fasten zwingen.
Was bedeutet Triaditis?
Triaditis ist die Trias aus Cholangitis (Gallengangsentzündung), Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) und IBD (chronisch-entzündliche Darmerkrankung) – häufig bei Katzen, weil Gallengang und Pankreasgang gemeinsam in den Darm münden. Entzündungen können leicht aufsteigen oder übergreifen. Wer eine isoliert betrachtete Lebererkrankung bei einer Katze sieht, sollte die anderen beiden Bereiche zumindest mitdenken – das Trio gemeinsam zu begleiten ist oft erfolgreicher als nur eines davon.
Was ist Ikterus und wann muss ich sofort handeln?
Ikterus (Gelbsucht) ist die gelbliche Verfärbung von Lidbindehäuten, Maulschleimhäuten und manchmal der Haut – Folge von zu viel Bilirubin im Blut. Ein sichtbarer Ikterus ist immer ein tierärztlicher Notfall: Er weist auf eine erhebliche Leberschädigung, einen Gallenstau oder eine schwere hämolytische Erkrankung hin. Sofort zum Tierarzt – nicht beobachten, nicht abwarten.
Welche Stoffe sind für die Katzenleber besonders giftig?
Katzen sind extrem empfindlich gegenüber bestimmten Toxinen, weil ihnen ein wichtiges Entgiftungsenzym (Glucuronyltransferase) weitgehend fehlt. Konkret gefährlich: Paracetamol (schon Bruchteile einer Menschen-Dosis sind tödlich), Permethrin (in Hunde-Antiparasitika), ätherische Öle (Teebaum, Eukalyptus, Pfefferminze, Lavendel – auch über Duftlampen), Lilien (jede Sorte, auch das Wasser aus der Vase), und Schwermetalle. Vor jedem Antiparasitikum, das man bei Katzen anwendet, die Packungsbeilage prüfen.
Was bringt Mariendistel bei der Katzenleber?
Mariendistel (Silybum marianum, Carduus marianus) enthält den Wirkkomplex Silymarin, der in Forschung und Tradition im Zusammenhang mit der Leber genannt wird. In der Naturheilkunde wird sie seit Jahrzehnten bei Leberbelastungen eingesetzt und ist Bestandteil vieler hepatologischer Begleitkonzepte. Über Wirkung im rechtlichen Sinne gibt das Heilmittelwerbegesetz vor, dass wir Ihnen detaillierte Aussagen nur in Beratung machen können – grundsätzlich ist Mariendistel jedoch eine der bestuntersuchten Pflanzen der Naturheilkunde.
Sind regelmäßige Wurmkuren nicht selbst eine Belastung für die Leber?
Ja, das ist eine berechtigte Sorge. Jede chemische Wurmkur passiert die Leber und belastet sie. Wir empfehlen heute differenzierter vorzugehen: regelmäßige Kotuntersuchungen statt pauschaler Wurmkuren. Nur bei nachgewiesenem Befall wird entwurmt – das schont die Leber und reduziert Resistenzen. Diese Sichtweise hat sich auch in der wissenschaftlichen Tiermedizin in den letzten Jahren stark verbreitet.
Was bringt die Haaranalyse bei Lebererkrankungen?
Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder über alle Organe sichtbar – nicht nur die Leber, sondern auch das umgebende System (Darm, Niere, Pankreas, Mineralstoffhaushalt). Gerade beim Triaditis-Konzept ist dieser Gesamtblick wertvoll. Auf dieser Basis erstellen wir einen individuellen Fütterungs- und Begleitplan, der zur Geschichte genau dieser Katze passt. Sie ersetzt nicht die tierärztliche Diagnose, sie ergänzt sie. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest.)
Persönliche Beratung
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa (angehende THP) und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) beantworten Ihre/Eure Fragen zu Leber, Stoffwechsel und Fütterung im Lebersystem sowie zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Wir sind für Sie da, als Beraterteam rund um Ihr Tier und die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".