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Kräuterkunde, Pflanzenkunde, Heilkräuter und Kräuterwissen

Kräuterkunde, Pflanzenkunde, Heilkräuter und Kräuterwissen

An diesem Artikel arbeiten wir kontinuierlich – weil Wissen wächst, sich vertieft und immer wieder neu eingeordnet werden darf. Gerade in der Pflanzenkunde ist es uns wichtig, Erfahrungen, überliefertes Wissen und moderne Quellen behutsam zusammenzuführen, ohne vorschnelle Schlüsse zu ziehen.

Unsere Kräuter sind allesamt Pflanzen, die auch aus der menschlichen Naturheilkunde bekannt sind. In diesem Zusammenhang finden sich zahlreiche Quellen und wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit ihren traditionellen Einsatzgebieten beschäftigen. Diese Studien beziehen sich bewusst auf den Menschen. Sie dienen uns als Hintergrundwissen, als Orientierung und als Teil eines größeren Verständnisses für pflanzliche Zusammenhänge – nicht als direkte Übertragung oder gar als Versprechen.

Unsere flüssigen und festen Kräuter- und Pflanzenzubereitungen werden in Apothekenqualität hergestellt. Jede Charge ist auf relevante Schadstoffe geprüft und zertifiziert. Viele unserer Pflanzen stammen aus ausgewählten Wildsammlungen – darunter etwa Kamille, Mädesüß, Oregano oder Brennnessel. Wir achten dabei sehr genau auf Herkunft, Erntezeitpunkt und schonende Verarbeitung.

Zahlreiche Studien aus der Humanforschung beschäftigen sich mit pflanzlichen Inhaltsstoffen. Zum Beispiel bei Anis und dessen Polyphenole und ihre Wechselwirkungen mit der Magenschleimhaut. Für Pferde, Hunde und Katzen liegen zwar keine spezifischen Interventionsstudien vor, die physiologische Plausibilität ergibt sich jedoch aus vergleichbaren Verdauungsmechanismen sowie aus der langjährigen praktischen Verwendung in der Tierfütterung. Der grundlegende Aufbau der Schleimhaut ist bei Mensch und Tier vergleichbar, weshalb diese Erkenntnisse wertvolle Hinweise liefern können. In der Tierheilkunde werden entsprechende Pflanzen traditionell genutzt, ohne dass daraus eine direkte Übertragbarkeit oder ein Wirkversprechen abgeleitet wird.

Besonderen Wert legen wir auf die Auswahl der Pflanzenteile. So verwenden wir bei der Kamille ausschließlich die Blüten, bei der Brennnessel nur die Blätter und keine Stängel. Diese Sorgfalt setzt sich durch alle unsere Rezepturen fort. Wer genauer hinschaut, erkennt dies auch an Struktur, Farbe und Duft unserer Mischungen. Qualität ist für uns kein Schlagwort, sondern tägliche Praxis – für Pferde, Hunde, Katzen und all die anderen tierischen Begleiter, die uns anvertraut werden.

Unsere Mischungen kommen ohne Füllstoffe aus. Es finden sich keine Presskuchen, keine Streckmittel und keine sogenannten „Sattmacher“, die zwar Volumen bringen, aber keinen echten Bezug zur Pflanze selbst haben. Jede Zutat hat ihren Platz, ihre Geschichte und ihren Sinn im Gesamtbild der Rezeptur.

Gleichzeitig gehört zur Pflanzenkunde immer auch Respekt. Nicht jedes Kraut ist für jedes Tier geeignet, manche Pflanzen können bei falscher Anwendung unerwünschte oder sogar problematische Effekte haben. Dieses Wissen entsteht nicht über Nacht. Es wächst aus Erfahrung, aus genauer Beobachtung und aus Verantwortung.

Aus über 25 Jahren Praxis wissen wir, worauf es ankommt. Dieses Wissen fließt in jede Mischung, jede Tinktur und jede Rezeptur ein. Claudia Nehls hat all dies mit viel Liebe, Achtsamkeit und fachlicher Tiefe entwickelt – immer mit dem Blick auf das Tier als Ganzes und mit großem Respekt vor der Kraft der Pflanzen. Unsere Tierärztin bringt ebenfalls viele Jahre medizinische und tiefe naturheilkundliche Erfahrung mit, die in unsere Produkte einfliesst, auch neueste Erkenntnisse zu berücksichtigen. 

Anis

Anis (Pimpinella anisum), ist eine einjährige, krautige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die Pflanze wird hauptsächlich wegen ihrer Samen kultiviert, die sowohl in der Küche als auch in der Pharmazie verwendet werden.

Verwendung:

Anisöl, das aus den Samen gewonnen wird, ist in der Herstellung von Arzneimitteln und in der Aromatherapie besonders beliebt, insbesondere aufgrund seiner verdauungsfördernden und krampflösenden Eigenschaften. Die Samen der Anis finden in der Küche als Gewürz für Brot, Kuchen, Gebäck sowie für Liköre und Tees Anwendung.

Inhaltsstoffe:

Anis (Pimpinella anisum) enthält eine Reihe von wichtigen Mineralien, die zu seinen gesundheitlichen Vorteilen beitragen. Die wichtigsten Mineralien in Anis sind:

  • Calcium: Unterstützt die Knochengesundheit und die Muskelfunktion.
  • Eisen: Wesentlich für den Sauerstofftransport im Blut und die Bildung von roten Blutkörperchen.
  • Magnesium: Wichtig für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für die Energieproduktion.
  • Kalium: Hilft bei der Regulierung des Blutdrucks und der Funktion von Muskeln und Nerven.
  • Zink: Unterstützt das Immunsystem und die Wundheilung.
  • Kupfer: Spielt eine Rolle bei der Bildung von roten Blutkörperchen und unterstützt das Nervensystem.
  • Phosphor: Unterstützt die Bildung von Knochen und Zähnen sowie die Zellfunktion.

 

Zusätzlich zu diesen Mineralien enthält Anis auch ätherische Öle, insbesondere Anethol, das für den charakteristischen Geschmack und Geruch von Anis verantwortlich ist und viele der gesundheitlichen Vorteile von Anis ausmacht:

  • Anethol (Diterpene, hoher Gehalt): Wirkt krampflösend und antibakteriell
  • Estragol (Ätherische Öle und Monoterpene, mittlerer Gehalt): Besitzt krampflösende und antioxidative Eigenschaften
  • Anisaldehyd (Ätherische Öle und Monoterpene, geringer Gehalt): Hat antimikrobielle Wirkung
  • Palmitinsäure (Fettsäuren, mittlerer Gehalt): Wirkt entzündungshemmend
  • Petroselinsäure (Fettsäuren, geringer Gehalt): Besitzt antioxidative Eigenschaften
  • Öl- und Linolensäure (Fettsäuren, hoher Gehalt): Wirkt entzündungshemmend und antioxidativ

 

Wirkung:

Beim Menschen existieren klinische Studien, pharmakologische Untersuchungen und eine lange traditionelle Anwendung zu Anis, in denen unter anderem Appetit, Verdauungssekretion, Darmmotilität und Gasbildung untersucht wurden; diese Ergebnisse dürfen nicht unmittelbar auf Tiere übertragen werden, können jedoch aufgrund des grundsätzlich vergleichbaren Aufbaus von Magenschleimhaut, glatter Muskulatur und enzymatischen Verdauungsprozessen bei Säugetieren als biologische Plausibilität herangezogen werden.

Anis ist eine vielseitige Heilpflanze mit einer breiten Palette an medizinischen Anwendungen beim Menschen, die sowohl durch die Samen als auch durch die Tinktur ihre Wirksamkeit entfaltet. Die ätherischen Öle und Fettsäuren bieten Unterstützung für die Gesundheit, bei Verdauungsbeschwerden und Entzündungen.

Anis zeigt nachweislich entzündungshemmende, antioxidative, antimikrobielle, stoffwechselregulierende und gastroprotektive Eigenschaften.

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen (Human/Mensch):

Studie zur Wirkung bei funktioneller Dyspepsie (FD), die eine weit verbreitete gastrointestinale (GI) Erkrankung ist. So wirkt Anis beispielsweise gegen Magengeschwüre, indem er die Schädigung der Magenschleimhaut hemmt. Die aromatischen Wirkungen von Anis haben sich bei der Linderung von Übelkeit als wirksam erwiesen.

Studie zur Wirkung von Anis mit einer signifikanten zytoprotektiven und geschwürshemmenden Wirkung gegen experimentell induzierte Magenläsionen.

Studie, dass das ätherische Öl von Pimpinella anisum karminativ, magenstärkend, krampflösend, verdauungsfördernd und schleimlösend wirkt und wird in der ayurvedischen Behandlung von parasitären Darmerkrankungen empfohlen.

Anti-Pilz-Wirkung von Anis

Studie zur antibiotischen Wirkung von Anis in Kombination mit Antibiotica gegen Streptococcus

Studie mit Übersichten zur grundsätzlichen Wirkung von Anis

 

So sieht unser Anis aus:

 

 

Apfeltrester

Apfelpressrückstände auch Apfeltrester genannt, sind die festen Überreste, die nach dem Pressen von Äpfeln zur Herstellung von Apfelsaft oder Apfelwein übrigbleiben. Dieser Trester enthält Schalen, Fruchtfleisch und Kerne der Äpfel und ist reich an Ballaststoffen und bioaktiven Verbindungen.

Verwendung:

Apfeltrester findet in verschiedenen Bereichen Anwendung, insbesondere in der Lebensmittelindustrie und in der Tierfütterung. Er wird auch zunehmend in der Naturheilkunde und Kosmetikindustrie verwendet, aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Inhaltsstoffe:

Die wichtigsten Mineralien in Apfeltrester sind:

  • Kalium: Unterstützt die Herzfunktion, reguliert den Blutdruck und den Flüssigkeitshaushalt.
  • Calcium: Wichtig für die Knochengesundheit und die Muskelfunktion.
  • Magnesium: Spielt eine Rolle bei der Muskelfunktion, Nervenfunktion und Energieproduktion.
  • Phosphor: Unterstützt die Bildung von Knochen und Zähnen sowie die Zellfunktion.
  • Eisen: Wesentlich für den Sauerstofftransport im Blut und die Energieproduktion.
  • Zink: Unterstützt das Immunsystem, die Wundheilung und die DNA-Synthese.

 

Darüber hinaus enthält Apfeltrester Ballaststoffe, insbesondere Pektin, die gut für die Verdauung sind, sowie sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidative Eigenschaften haben.

  • Ballaststoffe: Unterstützen die Verdauung, fördern die Darmgesundheit und tragen zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei.
  • Polyphenole: Diese antioxidativen Verbindungen helfen, freie Radikale zu neutralisieren, reduzieren Entzündungen und können das Risiko chronischer Krankheiten verringern.
  • Vitamin C: Stärkt das Immunsystem, unterstützt die Hautgesundheit und wirkt antioxidativ.
  • Pektin: Ein löslicher Ballaststoff, der die Darmgesundheit unterstützt, den Cholesterinspiegel senkt und zur Gewichtsregulierung beiträgt.
  • Mineralstoffe (Kalium, Magnesium): Wichtig für die Herzgesundheit, Muskel- und Nervenfunktion sowie für den Erhalt starker Knochen.

 

Wirkung:

Apfeltrester ist reich an Ballaststoffen, Polyphenolen, Vitamin C, Pektin und wichtigen Mineralstoffen. Diese Inhaltsstoffe verleihen Apfeltrester seine verdauungsfördernden, antioxidativen, cholesterinsenkenden, entzündungshemmenden und immunstärkenden Eigenschaften. Apfeltrester wird zur Förderung der Darmgesundheit, zur Unterstützung des Immunsystems und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit verwendet.

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Studie zur positiven Auswirkung von Apfeltrester auf die Darmgesundheit hat und die cholesterinsenkende Wirkung

Studie mit aktuellen Erkenntnissen über den Einfluss von Apfeltrester auf Verdauung und Stoffwechsel, Cholesterin- und Triglycerid-Homöostase, Diabetes und Sexualhormone werden zusammengefasst sowie die antioxidative, entzündungshemmende, antiproliferative, antibakterielle und antivirale Wirkung.

Studie von Apfel und Apfelbestandteilen und deren möglicher antimutagenen Aktivität, Modulation des Karzinogenstoffwechsels, antioxidativen Aktivität, entzündungshemmender Mechanismen, Modulation von Signaltransduktionswegen, antiproliferativen und Apoptose-induzierenden Aktivität

 

So sieht unser Apfeltrester aus:


 

Artischocken

Artischockentinktur wird aus den Blättern der Pflanze hergestellt und bietet eine konzentrierte Form der Wirkstoffe der Artischocke.

Verwendung:

Artischockentinktur wird in der Naturheilkunde verwendet, um die Verdauung zu unterstützen, die Leberfunktion zu fördern und den Cholesterinspiegel zu regulieren. Sie wird typischerweise in kleinen Mengen vor oder nach Mahlzeiten eingenommen.

Inhaltsstoffe:

Die wichtigsten Mineralien in Artischocken sind:

  • Kalium: Unterstützt die Herzgesundheit, reguliert den Blutdruck und hilft bei der Muskelfunktion.
  • Magnesium: Wichtig für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für die Energieproduktion.
  • Phosphor: Spielt eine Schlüsselrolle bei der Bildung von Knochen und Zähnen sowie bei der Energiegewinnung.
  • Calcium: Essenziell für starke Knochen und Zähne sowie für die Muskelfunktion.
  • Eisen: Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut und die Energieproduktion.
  • Zink: Unterstützt das Immunsystem, die Zellteilung und die Wundheilung.
  • Kupfer: Unterstützt das Immunsystem und hilft bei der Eisenaufnahme.
  • Mangan: Wichtig für den Stoffwechsel und die Knochengesundheit.

 

Zusätzlich zu diesen Mineralien sind Artischocken reich an Ballaststoffen, Antioxidantien und Vitaminen, die weitere gesundheitliche Vorteile bieten.

  • Cynarin: Hauptwirkstoff, der die Produktion und den Fluss von Gallenflüssigkeit stimuliert und dadurch den Fettstoffwechsel unterstützt.
  • Flavonoide (Luteolin, Apigenin): Besitzen antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, welche, Zellschäden reduzieren und das Immunsystem stärken.
  • Chlorogensäure: hat antioxidative Eigenschaften und kann zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen.
  • Inulin: Ballaststoff, der das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördert und die Darmgesundheit unterstützt.
  • Sesquiterpenlactone: Verbindungen, die entzündungshemmend wirken und die Lebergesundheit fördern.

 

Wirkung:

Artischocke (Cynara scolymus) ist eine traditionsreiche Bitterpflanze, die in der Ernährung seit Langem rund um „Appetit & Verdauung“ (unter anderem Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie), Appetit/Essverhalten, Gallensekretion/Bile Flow sowie Fettverdauung und Blutfette) eingeordnet wird – vor allem über die natürliche Bitterkeit und die enge Verbindung zur Leber-Galle-Achse. Beim Menschen liegen dazu klinische Daten und pharmakologische Untersuchungen vor, unter anderem zur funktionellen Dyspepsie; das ist nicht 1:1 auf Tiere übertragbar, liefert aber eine nachvollziehbare biologische Plausibilität, weil Leber-Galle-System, Magenschleimhaut, glatte Darmmuskulatur und zentrale Verdauungsenzyme bei Säugetieren grundsätzlich vergleichbar funktionieren. 

Für die Tierwelt ist die direkte Studienlage bei Hund und Katze eher dünn, während es im Pferdebereich zumindest eine veterinärmedizinische Studie gibt, in der Artischocke (kombiniert mit Mariendistel) im Zusammenhang mit Leberbelastungsparametern untersucht wurde – das ist kein „Appetit-Versprechen“, aber ein relevanter Hinweis darauf, dass Artischocke im Organismus messbar in Stoffwechselachsen hineinspielen kann, die eng mit Verdauung und Futterverwertung verbunden sind.

Ergänzend sind Modell- und Kleintierdaten (z. B. Ratte, Meerschweinchen) interessant: In Ratten wurde Artischockenblattextrakt unter anderem hinsichtlich Gallefluss und biliärer Zusammensetzung untersucht; am Meerschweinchen-Ileum gibt es pharmakologische Daten zur Interaktion mit Darmkontraktionen.

Solche Befunde sind keine Haustier-Wirksamkeitsbeweise, sie stützen jedoch die Plausibilität, warum Artischocke traditionell in Fütterungskonzepte rund um „Fresslust“ und „Verdauungsrhythmus“ passt.

Die Kombination dieser chemischen Verbindungen sind für ihre verdauungsfördernden, leberunterstützenden, cholesterinsenkenden, antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften verantwortlich.

Artischockentinktur wird verwendet, um die Verdauung zu unterstützen, die Leberfunktion zu fördern, den Cholesterinspiegel zu regulieren und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Studien zeigen zudem, "dass die Artischocke auch die kardiovaskuläre und gastrointestinale Gesundheit verbessert und krebshemmende, antimetabolische und fettleibigkeitshemmende, präbiotische und probiotische, renoprotektive und antidiabetische Wirkungen hat.

Nur in einem oder zwei Forschungsartikeln wurde über die positiven Auswirkungen dieser Pflanze auf das Immunsystem, Arthritis, Photoaging, das Fortpflanzungssystem, das Nervensystem, Pilzinfektionen und Parodontalerkrankungen berichtet".

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Studie, die zeigt, dass Artischoke ein hohes Potenzial als natürliche Quelle von Mineralien und phytochemischen Verbindungen mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften aufzeigt

Studie, die zeigt, dass die wichtigsten gesundheitsfördernden Eigenschaften ihre antioxidative Aktivität und ihre Auswirkungen auf die Leber und das Lipidprofil sind. Es wurde zudem festgestellt, dass die Artischocke auch die kardiovaskuläre und gastrointestinale Gesundheit verbessert und krebshemmende, antimetabolische und fettleibigkeitshemmende, präbiotische und probiotische, nierenschützende und antidiabetisch Wirkungen entfaltet. entfaltet.

Studie, die zeigt, dass Artischocke einen hohen Effekt auf die Lebergesundung hat

Gibt es Studien zur Artischocke bei Pferd, Hund oder Katze – speziell für Verdauung und Appetit?
Für Hund und Katze gibt es in den frei zugänglichen Quellen keine robusten, kontrollierten Interventionsstudien, die Artischocke gezielt mit „Appetit“ oder „Verdauung“ als Endpunkt prüfen. Für Pferde existiert immerhin eine veterinärmedizinische Studie, in der Artischocke (mit Mariendistel) im Kontext einer medikamentenbedingten Leberbelastung untersucht wurde; das ist nicht das gleiche wie „Appetit verbessern“, zeigt aber, dass Artischocke in equinen Stoffwechsel-/Leberachsen wissenschaftlich untersucht wurde. 

Warum wird Artischocke trotzdem so häufig in Fütterungskonzepte eingeordnet?
Weil die beste Datenbasis aus drei Richtungen kommt: Humanstudien (z. B. funktionelle Dyspepsie), Tiermodelle/Kleintiere (z. B. Ratte: Gallefluss; Meerschweinchen: Darmkontraktion) und die lange traditionelle Verwendung als Bitterpflanze. Das ergibt zusammen eine plausible, aber bewusst vorsichtige Einordnung – ohne therapeutische Aussagen und ohne 1:1-Übertragung. 

Gilt das auch für Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Ratte?
Bei Kleintieren existieren eher pharmakologische und Modell-Daten (z. B. Ratte/Meerschweinchen), die Mechanismen abbilden; das ist wissenschaftlich hilfreich für Plausibilität, ersetzt aber nicht automatisch artspezifische Fütterungsstudien am jeweiligen Heimtier.

So sieht unsere Artischockentinktur aus:

 

 

Avocado/Avokadoöl

Wirkung:

Avocadoöl, welches aus dem Fruchtfleisch der Avocado gewonnen wird, ist reich an Nährstoffen und hat eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen. Die wichtigsten Mineralien in Avocadoöl sind:

  • Kalium: Unterstützt die Herzgesundheit und reguliert den Flüssigkeitshaushalt.
  • Magnesium: Wichtig für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für die Energieproduktion.
  • Phosphor: Spielt eine Rolle bei der Energieproduktion und unterstützt die Gesundheit von Knochen und Zähnen.
  • Zink: Unterstützt das Immunsystem, die Wundheilung und die Zellteilung.
  • Kupfer: Beteiligt sich an der Eisenaufnahme und unterstützt die Gesundheit des Nervensystems.

 

Zusätzlich zu diesen Mineralien ist Avocadoöl reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Ölsäure, die für ihre herzgesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt ist. Es enthält auch Vitamin E, das als Antioxidans wirkt und die Hautgesundheit fördert.

  • Gesunde Fette: Hoher Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Ölsäure
  • Ballaststoffe: Enthält sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe
  • Vitamine: Vitamin K, Vitamin E, Vitamin C, B-Vitamine
  • Mineralstoffe: Besonders reich an Kalium
  • Antioxidantien: Lutein, Zeaxanthin, Carotinoide, Flavonoide

 

1.) Herzgesundheit:
Avocadoöl ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Ölsäure, die entzündungshemmende Eigenschaften hat und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Eine Studie im "Journal of Clinical Lipidology" zeigte, dass eine Ernährung reich an einfach ungesättigten Fettsäuren den HDL-Cholesterinspiegel ("gutes" Cholesterin) erhöht und den LDL-Cholesterinspiegel ("schlechtes" Cholesterin) senkt, was zur Verbesserung der Herzgesundheit beiträgt .

2.) Antioxidative Eigenschaften:
Avocadoöl enthält Vitamin E und Carotinoide, die starke Antioxidantien sind. Diese helfen, freie Radikale im Körper zu neutralisieren, die Zellschäden verursachen und zu chronischen Krankheiten führen können. Eine Studie im "Journal of Agricultural and Food Chemistry" hat gezeigt, dass die Antioxidantien im Avocadoöl Entzündungen reduzieren und die Zellen vor oxidativem Stress schützen können .

3. Hautgesundheit:
Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden und heilenden Eigenschaften wird Avocadoöl häufig in der Hautpflege verwendet. Es hilft, die Haut zu nähren und zu regenerieren. Eine Studie im "Dermatology and Therapy" Journal stellte fest, dass Avocadoöl bei der Behandlung von Psoriasis und anderen Hauterkrankungen wirksam sein kann, indem es die Hautbarriere stärkt und die Heilung fördert .

4. Förderung der Nährstoffaufnahme.
Avocadoöl kann die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (wie Vitamin A, D, E und K) und anderer Nährstoffe verbessern. Eine Studie im "Journal of Nutrition" zeigte, dass die Zugabe von Avocadoöl zu einer Mahlzeit die Bioverfügbarkeit von Carotinoiden aus Gemüse signifikant erhöht, was zu einer besseren Nährstoffaufnahme und -verwertung führt .

Avocadoöl bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile, darunter die Verbesserung der Herzgesundheit, antioxidative Schutzwirkung, Förderung der Hautgesundheit und eine verbesserte Nährstoffaufnahme. Diese Vorteile machen es zu einer wertvollen Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils.

 

Quellen

Gesundheitsaspekte der Avocado. Avokadoöl wird aus dem Fruchtfleisch der Avokado hergestellt.

Acht vorläufige klinische Studien, die zeigen, dass der Verzehr von Avocados die kardiovaskuläre Gesundheit unterstützt. Sondierungsstudien deuten darauf hin, dass Avocados das Gewichtsmanagement und das gesunde Altern unterstützen können.

Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass Avocado die Hypercholesterinämie verbessern und bei der Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2 (T2DM) nützlich sein kann.

Studie, die zeigt, dass Avocado reich an beta-sitosterol ist und beta-sitosterol senkt den Cholesterinspiegel, steigert die Produktion von Plasminogenaktivatoren und hat krebshemmende und antiatherogene Wirkungen.

Avocadoöl enthält einen vergleichsweise hohen Anteil an Folsäure (Vitamin B9), die mit einem geringeren Risiko für die Entwicklung von Dickdarm-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen- und Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht wird. Der Mechanismus hinter diesem Zusammenhang bleibt jedoch unklar. Eine halbe Avocado enthält etwa 81 mcg Folat, was 20 % des Tagesbedarfs entspricht.

Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass Avocado die Hypercholesterinämie verbessern und bei der Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2 (T2DM) nützlich sein kann. Auf diese Weise spielt die Avocado eine wichtige Rolle für die kardiovaskuläre Gesundheit.

 

So sieht unser Avokadoöl aus:

 

 

Baldrianwurzel

Baldrian ist eine mehrjährige, krautige Pflanze aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae).

Verwendung:

Baldrian (Valeriana officinalis) ist eine Pflanze, die seit Jahrhunderten für ihre beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften genutzt wird.

Beim Menschen existieren zu Baldrianwurzel und Baldrianwurzelextrakt klinische Studien, pharmakologische Untersuchungen und eine lange traditionelle Anwendung, in denen Effekte auf Stressverarbeitung, nervöse Anspannung und Schlaf sowie zugrunde liegende neurophysiologische Mechanismen untersucht wurden; für Tiere hingegen gibt es bei Pferd und Esel keine belastbaren, kontrollierten Studien, bei Hunden und Katzen nur wenige und methodisch begrenzte Untersuchungen – darunter ein placebokontrollierter Versuch ohne nachweisbaren Effekt für ein Baldrian-basiertes Produkt bei Hunden sowie experimentelle Daten zu GABA-vermittelten Effekten auf glatte Muskulatur bei Katzen – während in Kleintier- und Rattenmodellen Hinweise auf neurophysiologische Aktivitäten beschrieben sind, sodass eine direkte Übertragung nicht zulässig ist, die biologische Plausibilität jedoch aus dem grundsätzlich vergleichbaren Aufbau des Nervensystems und neurovegetativer Regulationsmechanismen bei Säugetieren abgeleitet werden kann.

Einordnung und kurze Analyse
Die wissenschaftliche Datenlage zur Baldrianwurzel bei Tieren ist insgesamt deutlich begrenzter als im Humanbereich. Für Pferde existieren keine kontrollierten klinischen Studien zur oralen Gabe von Baldrianwurzel oder Baldrianwurzelextrakt; verfügbar sind lediglich ethnoveterinärmedizinische Übersichtsarbeiten, die eine traditionelle Anwendung beschreiben, jedoch ausdrücklich keine Wirksamkeitsnachweise liefern. Auch für Esel liegen keine spezifischen experimentellen oder klinischen Untersuchungen vor, sodass hier keinerlei artspezifische Evidenz existiert.

Beim Hund ist die Situation etwas besser dokumentiert, bleibt aber wissenschaftlich zurückhaltend zu bewerten. In einer placebo-kontrollierten Studie an Hunden konnte für ein Baldrian-haltiges Kombinationsprodukt kein signifikanter Effekt auf stressassoziiertes Verhalten festgestellt werden, was häufig als Hinweis auf die insgesamt schwache Evidenzlage pflanzlicher Beruhigungspräparate in der Veterinärverhaltensmedizin herangezogen wird. Ergänzend existieren Übersichtsarbeiten und kleinere Studien, die Baldrian als Bestandteil multimodaler Ansätze diskutieren, deren Aussagekraft jedoch aufgrund methodischer Einschränkungen begrenzt ist.

Für Katzen liegen keine klinischen Studien zur oralen Anwendung von Baldrian vor. Experimentell wurden jedoch Effekte von Baldrianextrakten auf glatte Muskulatur beschrieben, unter anderem im pulmonalen Gefäßbett, wobei GABA-vermittelte Mechanismen diskutiert werden. Diese Befunde sind pharmakologisch relevant, erlauben jedoch keine Aussage über eine praktische Anwendung beim Tier. Davon klar zu trennen ist die gut belegte, überwiegend stimulierende olfaktorische Reaktion vieler Katzen auf Baldrianduft, die nicht mit einer beruhigenden Wirkung gleichzusetzen ist.

Die umfangreichste Datenbasis findet sich in der Forschung mit Kleintieren und Modellorganismen, insbesondere Ratten und Mäusen. Hier wurden Baldrianwurzel und -extrakte in zahlreichen pharmakologischen Studien untersucht, unter anderem im Hinblick auf Stressmodelle, sedative Effekte, neurochemische Veränderungen sowie Sicherheitsaspekte. Diese Arbeiten liefern wichtige Hinweise auf biologische Aktivität und zugrunde liegende Mechanismen, stellen jedoch ausdrücklich Modellforschung dar und können nicht direkt auf Haus- oder Nutztiere übertragen werden.


Wirkung:

Moderne wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen viele dieser traditionellen Anwendungen und zeigen auf, wie Baldrian zur Verbesserung der psychischen und physischen Gesundheit beitragen kann. Baldrianwurzel wird traditionell als natürliches Beruhigungsmittel und Schlafhilfe genutzt.

Sie wird in Form von Tees, Tabletten, Tinkturen und Extrakten zur Linderung von Nervosität, Stress und Schlaflosigkeit eingesetzt.

Baldrianextrakt findet auch in der Aromatherapie Anwendung, wo er wegen seiner entspannenden und angstlösenden Eigenschaften geschätzt wird.

Beruhigend, schlaffördernd, muskelentspannend, krampflösend.

  • Zur Behandlung von Schlafstörungen, insbesondere Ein- und Durchschlafprobleme.
  • Bei Nervosität, Unruhe und Stress.
  • Zur Linderung von Angstzuständen und innerer Anspannung.
  • Zur Behandlung von nervös bedingten Magen-Darm-Beschwerden und Reizdarmsyndrom.
  • Bei leichten Krämpfen und Verspannungen, insbesondere im Magen-Darm-Bereich.

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Die Mount Sinai Krankenhauskette in New York zeigt auf, dass Balridan (Gamma-Aminobuttersäure, GABA) im Gehirn erhöht. GABA hilft bei der Regulierung der Nervenzellen und hat eine beruhigende Wirkung bei Angstzuständen. Medikamente wie Alprazolam (Xanax) und Diazepam (Valium) wirken ebenfalls durch eine Erhöhung der GABA-Menge im Gehirn. Forscher vermuten, dass Baldrian eine ähnliche, aber schwächere Wirkung haben könnte. Diese Aussagen werden mit 30 wissenschaftelichen Studien unterlegt.

Viele Studien, u.a. diese, zeigen, dass Baldrian die Schlafqualität verbessert, ohne negative Nebenwirkungen zu verursachen.

Lakhan SE, Vieira KF. Nutritional and herbal supplements for anxiety and anxiety-related disorders: systematic review. Nutr J. 2010;9:42.

Bent S et al. Valerian for sleep: a systematic review and meta-analysis. Am J Med. 2006;119(12):1005–1012.

Ellis SLH et al. A double-blind, placebo-controlled trial investigating the effects of a herbal calming product on stress-related behaviour in dogs. J Vet Behav. 2017. (PMC5126766)

Buckley L. & Taylor S. (2019). Does Pet Remedy Reduce Stress in Dogs? — Knowledge Summary. Veterinary Evidence.

Naghdi N et al. Valerian extract modulates GABAergic mechanisms in isolated feline pulmonary artery. Eur J Pharmacol. 2003;476(3):261–266.

Murphy K et al. Behavioural and neurochemical effects of Valeriana officinalis in rodent models of stress and anxiety. Phytother Res. 2010.

So sieht unsere flüssige Baldrianwurzel aus:

 

 

Bentonit (Montmorillonit)

Bentonit ist eine natürliche Tonerde, die vor allem für ihre adsorbierenden und entgiftenden Eigenschaften bekannt ist. Es wird oft in der Alternativmedizin, der Kosmetik und der Wasseraufbereitung verwendet. Hier sind einige der organischen Wirkungen von Bentonit, unterstützt durch wissenschaftliche Studien.

Verwendung

  1. Entgiftung und Schwermetallbindung Bentonit hat eine hohe Kationenaustauschkapazität, die es ihm ermöglicht, Schwermetalle und Toxine im Körper zu binden und auszuleiten.
  2. Verbesserung der Darmgesundheit Bentonit kann die Darmgesundheit fördern, indem es Giftstoffe bindet und die Darmflora unterstützt.
  3. Unterstützung bei Hautproblemen Bentonit wird oft in Hautpflegeprodukten verwendet, da es die Haut beruhigen und reinigen kann.
  4. Förderung der Wundheilung Bentonit hat auch heilende Eigenschaften, die die Wundheilung fördern können.

Fazit

Bentonit hat eine Vielzahl von organischen Wirkungen, die durch wissenschaftliche Studien unterstützt werden. Diese umfassen die Bindung und Ausleitung von Schwermetallen und Toxinen, die Förderung der Darmgesundheit, die Unterstützung bei Hautproblemen und die Förderung der Wundheilung. Die nachgewiesenen entgiftenden und heilenden Eigenschaften machen Bentonit zu einem wertvollen natürlichen Mittel für verschiedene gesundheitliche Anwendungen.

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Studie, die zeigt, dass die Aufnahme von Betonit die Ausscheidung giftiger Substanzen z.T. signifikant erhöht.

Studie die zeigt, das Tonerden wie Betonit können entweder oral als Antazida, Magen-Darm-Präparate, Antidiarrhoika, osmotische orale Laxantien, Homöostatika, direkte Brechmittel, Antianemika und Mineralergänzungen verabreicht werden.

 

So sieht unsere Tonerde (Betonit) aus:

 

 

Bierhefe

Bierhefe (Saccharomyces cerevisiae) ist ein Nebenprodukt des Brauprozesses und wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel verwendet.

Verwendung:

Bierhefe wird sowohl in der Küche als auch in der Pharmazie verwendet.

In der Küche findet Bierhefe Anwendung bei der Herstellung von Bier und Brot, da sie den Gärprozess unterstützt und somit zur Teiglockerung sowie zur Fermentation von alkoholischen Getränken beiträgt.

In der Pharmazie und Nahrungsergänzungsmittelbranche wird Bierhefe als reichhaltige Quelle für Vitamine des B-Komplexes, Proteine und Mineralstoffe geschätzt. Sie wird häufig in Form von Tabletten, Pulvern oder Flocken eingenommen.

Beim Menschen existiert zu Saccharomyces cerevisiae (und teils zu eng verwandten, in der Ernährung genutzten Hefen bzw. Hefe-Fraktionen) eine breite wissenschaftliche Datenlage aus Reviews und klinisch orientierter Literatur, in der vor allem ernährungsphysiologische Aspekte, Interaktionen mit der Darmmikrobiota sowie immunologische Signalwege über Hefebestandteile wie β-Glucane und Mannan-Strukturen beschrieben werden.

Bei Tieren ist die direkte Evidenz am robustesten für das Pferd (Fütterungsstudien mit lebenden Hefekulturen/Yeast culture im Kontext Verdauungsphysiologie), während für Esel kaum artspezifische Forschung existiert und für Hund, Katze und Kleintiere je nach Produktform (Hefe, Hefeextrakt, Zellwandfraktionen, Fermentationsprodukte) eine heterogene Studienlage vorliegt, sodass Ergebnisse nicht 1:1 übertragbar sind, die biologische Plausibilität jedoch aus vergleichbaren Prinzipien der mikrobiellen Interaktion im Darm und grundlegenden Immunmechanismen bei Säugetieren abgeleitet werden kann. 

Im Pferdebereich ist Saccharomyces cerevisiae als Futterzusatz am besten untersucht. In kontrollierten Studien mit lebenden Hefekulturen (Yeast culture; häufig S. cerevisiae-basiert) wurden unter definierten Rationsbedingungen Parameter wie scheinbare Verdaulichkeit und Passagerate sowie Veränderungen in der Aktivität und Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaften im Hinterdarm untersucht. Diese Arbeiten stammen aus der Tierernährungsforschung und bewerten Hefe als funktionellen Futterbestandteil im Kontext von Faser- bzw. Stärke-Rationen; die Ergebnisse sind dabei stark abhängig von Rationszusammensetzung, Fütterungsumstellung und Produktform (Stamm, Lebendzellzahl, „culture“ vs. inaktiv/Fraktion).

Beim Hund existieren zunehmend kontrollierte Untersuchungen, allerdings oft nicht zur klassischen „Bierhefe“ als Lebensmittelprodukt, sondern zu S. cerevisiae als „yeast probiotic“, zu Zellwand-Fraktionen oder zu Fermentationsprodukten. In einer jüngeren Studie wurde S. cerevisiae im Rahmen einer schnellen Futterumstellung bei Hunden untersucht und dabei u. a. Effekte auf Mikrobiota-Stabilität und immunnahe Marker beschrieben; das ist wissenschaftlich relevant, aber klar als ernährungs-/mikrobiombezogene Forschung zu lesen, nicht als therapeutischer Nachweis. Zusätzlich gibt es Arbeiten zur Verträglichkeit und Verdaulichkeit von Hunde- (und Katzen-)Futtermitteln, die getrocknete Hefe als Proteinquelle enthalten, was die praktische Einordnung in die Tierernährung unterstützt.

Für die Katze ist die Evidenz ebenfalls produkt- und formabhängig. Es existieren kontrollierte Untersuchungen zu S. cerevisiae-basierten Hefeprodukten in Katzendiäten, in denen Parameter wie Nährstoffverdaulichkeit, Kotmikrobiota, Fermentationsprodukte und immunnahe Messgrößen erfasst wurden. Daneben gibt es neuere Untersuchungen zu S. cerevisiae-Fermentationsprodukten in Katzennahrung, die Akzeptanz/Präferenz und ausgewählte Gesundheitsmarker explorieren. Auch hier gilt: Das sind ernährungsphysiologische Studien unter definierten Bedingungen; Aussagen müssen auf das jeweilige Produktformat und Studiendesign begrenzt bleiben.

Bei Kleintieren/Modelltieren (insbesondere Maus/Ratte) ist S. cerevisiae sehr häufig Gegenstand mechanistischer Forschung. Ein belastbares Beispiel ist eine experimentelle Arbeit, in der S. cerevisiae (und S. boulardii) sowie deren Überstände in einem Stressmodell mit intestinaler Dysmotilität untersucht wurden. Solche Studien liefern Hinweise auf biologische Aktivität und Mechanismen, sind aber ausdrücklich Modellforschung und nicht als direkte Wirksamkeitsbelege für Pferd, Hund oder Katze zu interpretieren. 

Wirkung:

Bierhefe (Saccharomyces cerevisiae) ist eine reichhaltige Quelle von Mineralien und Nährstoffen, die sie zu einem beliebten Nahrungsergänzungsmittel machen. Hier ist eine umfassende Liste der Mineralien, die in Bierhefe enthalten sind:

  • Chrom: Unterstützt die Regulierung des Blutzuckerspiegels und den Stoffwechsel von Kohlenhydraten.
  • Zink: Wichtig für das Immunsystem, die Wundheilung und die DNA-Synthese.
  • Selen: Ein starkes Antioxidans, das Zellschäden vorbeugt und das Immunsystem unterstützt.
  • Eisen: Wesentlich für den Sauerstofftransport im Blut und die Energieproduktion.
  • Magnesium: Spielt eine Schlüsselrolle bei der Funktion von Muskeln und Nerven sowie bei der Energieproduktion.
  • Phosphor: Unterstützt die Gesundheit von Knochen und Zähnen sowie die Energieproduktion.
  • Calcium: Essenziell für starke Knochen und Zähne sowie für die Muskelfunktion.
  • Kalium: Unterstützt die Herzgesundheit und die Funktion von Muskeln und Nerven.
  • Kupfer: Beteiligt sich an der Eisenaufnahme und unterstützt die Gesundheit des Nervensystems.
  • Mangan: Wichtig für den Stoffwechsel und die Knochengesundheit.
  • Natrium: Unterstützt den Flüssigkeitshaushalt und die Muskelfunktion.

 

Bierhefe ist außerdem reich an B-Vitaminen und Protein, was sie zu einer nährstoffreichen Ergänzung für verschiedene gesundheitliche Zwecke macht, einschließlich der Unterstützung des Stoffwechsels, der Hautgesundheit und der allgemeinen Vitalität.

Stoffwechselanregend, immunstärkend, hautpflegend, haarkräftigend, verdauungsfördernd:

  • Zur Verbesserung der Verdauung und zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden.
  • Zur Unterstützung der Darmflora und Stärkung des Immunsystems.
  • Bei Mangelerscheinungen durch Vitamine des B-Komplexes.
  • Zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Vitalität.
  • Zur Förderung gesunder Haut, Haare und Nägel durch den hohen Gehalt an Proteinen und Mineralstoffen

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Human / Grundlagen

Moslehi-Jenabian S, Lindegaard L, Jespersen L. Beneficial Effects of Probiotic and Food Borne Yeasts on Human Health. Nutrients. 2010.

Information der Universität von Rochester zum Vitamin B-Gehalt, Chrom- und Selengehalt von Bierhefe.

Studie, die zeigt, dass Bierhefe Einfluss auf den Blutdruck hat.

Studie, die zeigt, dass Bierhefe Einfluss durch die Wirkung auf den Blutzucker und somit auf Diabetes Typ II hat.

Pferd
Jouany J-P, Gobert J, Medina B, Bertin G, Julliand V. Effect of live yeast culture supplementation on apparent digestibility and rate of passage in horses fed a high-fiber or high-starch diet. J Anim Sci. 2008.

Perricone V et al. The Role of Yeast Saccharomyces cerevisiae in Supporting Gut Health in Horses: An Updated Review on Its Effects on Digestibility and Intestinal and Fecal Microbiota. Animals (Basel). 2022.

Hund / Katze
Davenport GM et al. Effects of extruded pet foods containing dried yeast as an alternative protein source on acceptability and digestibility in dogs and cats. Transl Anim Sci. 2023.

Xu J et al. Effect of yeast probiotic Saccharomyces cerevisiae on the gut microbiota… in dogs during rapid dietary transition. Frontiers in Microbiology. 2025.

de Oliveira Matheus LF et al. Effects of Saccharomyces cerevisiae cell wall addition on… in cats (BMC Veterinary Research). 2021.

Ishii PE et al. Effects of a Saccharomyces cerevisiae Fermentation Product in Cat Food… Animals. 2025.

Kleintiere / Modellforschung
9) West C et al. Effects of Saccharomyces cerevisiae or boulardii yeasts on acute stress induced intestinal dysmotility.Benef Microbes / (PMC Volltext verfügbar). 2016.

So sieht unsere Bierhefe aus:

 

 

(Birkenblätter)

Die Birke (=betula), ist eine Gattung von Laubbäumen aus der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Die Blätter der Birke werden traditionell in der Naturheilkunde verwendet.

Verwendung:

Die geschnittenen Blätter der Birke werden häufig zur Herstellung von Tees und Extrakten verwendet. Diese Produkte sind für ihre entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften bekannt und finden Anwendung bei einer Vielzahl von Beschwerden, insbesondere im Bereich der Entzündungslinderung und Immunstärkung.

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Birkenblätter enthalten eine Reihe von Mineralien, die zu ihren gesundheitlichen Vorteilen beitragen. Hier ist eine Liste der wichtigsten Mineralien, die in Birkenblättern enthalten sind:

  • Calcium: Unterstützt die Knochengesundheit und die Funktion von Muskeln und Nerven.
  • Kalium: Reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper, unterstützt die Nierenfunktion und hilft bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Blutdrucks.
  • Magnesium: Wichtig für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für die Energieproduktion.
  • Eisen: Essenziell für den Sauerstofftransport im Blut und die Energieproduktion.
  • Zink: Unterstützt das Immunsystem, die Wundheilung und die Zellteilung.
  • Mangan: Spielt eine Rolle im Stoffwechsel und unterstützt die Knochengesundheit.
  • Kupfer: Beteiligt sich an der Eisenaufnahme und unterstützt das Nervensystem.
  • Phosphor: Wichtig für die Zellfunktion und die Gesundheit von Knochen und Zähnen.
  • Selen: Ein starkes Antioxidans, das Zellschäden vorbeugt und das Immunsystem unterstützt.
  • Natrium: Unterstützt den Flüssigkeitshaushalt und die Muskelfunktion.

 

Zusätzlich zu diesen Mineralien enthalten Birkenblätter auch Flavonoide, Saponine, Gerbstoffe und ätherische Öle, die zu ihren entzündungshemmenden, harntreibenden und antioxidativen Eigenschaften beitragen. Diese Inhaltsstoffe machen Birkenblätter nützlich in der Naturheilkunde, insbesondere zur Unterstützung der Nierenfunktion und zur Entwässerung.

  • Sesquiterpenoxiden (Sesquiterpene und Sesquiterpenlactone, mittlerer Gehalt): Wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd.
  • Ascorbinsäure (Vitamin-C) (Vitamine, hoher Gehalt): Besitzt antioxidative und immunstärkende Eigenschaften.
  • β-Betulenol (β-Sitosterole, geringer Gehalt): Hat antimikrobielle Wirkung.

 

Zusammenfassung:

Die Blätter der Birke enthalten entzündungshemmende, schmerzlindernde und antioxidative Stoffe.

Diese Eigenschaften machen Birkenblätter zu einem beliebten Heilmittel in der Naturheilkunde, insbesondere bei entzündlichen Erkrankungen und zur Unterstützung des Immunsystems.

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Zusammenfassung der wissenschaftlichen Studien zur Wirkung von Birkenblätter, ein breites Spektrum an pharmakologischen In-vitro- und In-vivo-Aktivitäten wie immunmodulatorische, entzündungshemmende, antimikrobielle, antivirale, antioxidative, antidiabetische, dermatologische, gastroprotektive und hepatoprotektive Eigenschaften. Antiarthritische und krebshemmende Wirkungen sind die beiden wichtigsten Forschungsbereiche, die mit diesen Arten durchgeführt werden. Die antikarzinogenen Wirkungen der Betula-Rinde, des Betulins und der Betulinsäure wurden eingehend untersucht.

 

So sehen unsere Birkenblätter aus:

Keine Stängel, Ästchen usw.: Nur das reine feine Blatt

 

 

Brennnessel

Die Brennnessel (Urtica dioica), ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae). Die Blätter der Brennnessel sind bekannt für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften und werden in der Naturheilkunde verwendet.

Wir verwenden auch hier die höchste Qualität, also nur die Blätter. Keine Stengel, nichts.

 

 

Citronella

Citronella ist eine mehrjährige, krautige Pflanze aus der Familie der Süßgräser (Poaceae).

Verwendung:

Citronella-Öl wird aus den Blättern und Stängeln der Citronella-Pflanze gewonnen und hauptsächlich in der Aromatherapie sowie in der Kosmetik und Haushaltsprodukten verwendet. Das Öl hat einen frischen, zitronigen Duft und bietet vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.

Es wird oft als natürliches Insektenschutzmittel verwendet, sowohl in Form von Sprays als auch in Kerzen. In der Aromatherapie findet es Anwendung zur Linderung von Stress und zur Verbesserung der Stimmung. In der Kosmetik wird Citronella-Öl aufgrund seiner antiseptischen und hautpflegenden Eigenschaften geschätzt.

Wirkung:

Insektenabweisend, antiseptisch, entspannend, stimmungsaufhellend, entzündungshemmend.

Citronella-Öl wird nicht empfohlen für die innerliche Anwendung, da es zu Reizungen und gesundheitlichn Problemen führen kann.

Äußerliche Anwendung:

  • Als Insektenschutzmittel in Sprays, Lotionen und Kerzen zur Abwehr von Mücken und anderen Insekten.
  • In der Aromatherapie zur Linderung von Stress, zur Entspannung und zur Verbesserung der Stimmung.
  • In Hautpflegeprodukten zur Behandlung von Akne, fettiger Haut und anderen Hautproblemen aufgrund seiner antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften.
  • In Massageölen zur Linderung von Muskel- und Gelenkschmerzen.
  • Als Bestandteil von Deodorants wegen seiner antibakteriellen Wirkung.

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Cytotoxicity and antimicrobial effects of citronella oil (Cymbopogon nardus) and commercial mouthwashes on S. aureus and C. albicans biofilms in prosthetic materials

 

So sieht unsere Citronella aus:

 

 

Dinkelflocken

Dinkel, ist eine Getreideart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Dinkelflocken werden aus den ganzen Dinkelkörnern hergestellt und sind für ihre zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt.

Verwendung:

Dinkelflocken werden häufig als Frühstückszutat verwendet, sei es in Müslis, Porridge oder als Beigabe zu Joghurt und Smoothies. Sie sind bekannt für ihre hohe Nährstoffdichte und liefern eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe, die zur allgemeinen Gesundheit und zum Wohlbefinden beitragen.

Inhaltsstoffe und Wirkung:

  • Ballaststoffe: Dinkelflocken sind reich an Ballaststoffen, die eine gesunde Verdauung fördern und zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Ballaststoffe sind zudem wichtig für die Sättigung und können dabei helfen, das Gewicht zu kontrollieren.
  • B-Vitamine: Diese Vitamine spielen eine entscheidende Rolle im Energiestoffwechsel und unterstützen die Gesundheit von Haut, Haaren und Nerven. Sie tragen zur Reduzierung von Müdigkeit und Erschöpfung bei und sind wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen.
  • Eisen (Mineralstoffe): essentiell für die Bildung von Hämoglobin und den Sauerstofftransport im Blut
  • Komplexe Kohlenhydrate: langanhaltende Energiequelle. Sie helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und verhindern Energietiefs im Tagesverlauf.
  • Magnesium (Mineralstoffe): Essentiell für die Muskel- und Nervenfunktion, der Proteinsynthese und Blutdruckregulation. Es unterstützt auch die Knochengesundheit und kann bei der Reduzierung von Muskelkrämpfen helfen.

 

Zusammenfassung:

Dinkelflocken sind reich an Ballaststoffen, B-Vitaminen, Eisen, komplexen Kohlenhydraten und Magnesium.

Diese Inhaltsstoffe fördern eine gesunde Verdauung, unterstützen den Energiestoffwechsel.

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: -

 

So sehen unsere hydrothermisch aufgeschlossenen Dinkelflocken aus:

 

 

Eukalyptus

Eukalyptus, ist ein immergrüner Baum aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae).

Verwendung:

Eukalyptus wird aufgrund seiner Eigenschaften in der Medizin, Aromatherapie, Kosmetik und sogar in der industriellen Anwendung geschätzt. Das ätherische Öl wird aus den Blättern des Eukalyptusbaums gewonnen. Es wird in Form von Inhalationsmitteln, Salben, Massageölen, Lutschpastillen, Kaugummis und Reinigungsmitteln verwendet. Eukalyptusblätter und -öl sind bekannt für ihre entzündungshemmenden, antibakteriellen, schleimlösenden und beruhigenden Eigenschaften.

Wirkung:

Entzündungshemmend, schleimlösend, antibakteriell, schmerzlindernd, beruhigend.

Innerliche Anwendung:

  • Zur Linderung von Atemwegsbeschwerden wie Husten, Erkältungen, Bronchitis und Asthma durch ihre schleimlösenden und bronchienerweiternden Eigenschaften.
  • Zur Unterstützung der Immunabwehr und zur Bekämpfung von Infektionen aufgrund ihrer antibakteriellen und antiviralen Wirkung.
  • Zur Förderung der Verdauung und Linderung von Magenbeschwerden.

Äußerlich:

  • In Form von ätherischem Öl zur Behandlung von Muskelschmerzen, Gelenkentzündungen und zur Verbesserung der Durchblutung bei Massagen.
  • Als Inhalationsmittel zur Linderung von Kopfschmerzen und zur Befreiung der Atemwege bei Erkältungen.
  • In Kosmetika wie Seifen, Shampoos und Lotionen wegen seiner reinigenden und hautpflegenden Eigenschaften.
  • Als Zusatz in Mundpflegeprodukten wegen seiner antibakteriellen Wirkung zur Bekämpfung von Mundgeruch und zur Förderung der Mundgesundheit.


Eukalyptusöl

Eukalyptusöl wird aus den Blättern des Eukalyptusbaums, insbesondere aus Arten wie Eucalyptus globulus, Eucalyptus radiata oder Eucalyptus citriodora, gewonnen und ist für seine vielfältigen gesundheitlichen Vorteile bekannt.

Verwendung:

Das ätherische Eukalyptusöl wird in der Medizin, Aromatherapie, Kosmetik und Haushaltsreinigung verwendet. Es ist für seinen frischen, würzigen Duft und seine wohltuenden Eigenschaften beliebt.

Eukalyptusöl wird oft in Form von Inhalationsmitteln, Massageölen, Salben, Badezusätzen und Verdampfern angewendet.

Wirkung:

Entzündungshemmend, schleimlösend, antibakteriell, antiviral, schmerzlindernd, beruhigend.

Verwendung:

Innerlich:

  • Atemwegsbeschwerden: Zur Linderung von Erkältungen, Husten, Bronchitis und Sinusitis durch seine schleimlösenden und bronchienerweiternden Eigenschaften.
  • Immunsystem: Unterstützt die Abwehrkräfte des Körpers und hilft bei der Bekämpfung von Infektionen.
  • Verdauung: Kann bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Magenschmerzen helfen.

Äußerlich:

  • Muskel- und Gelenkschmerzen: Zur Linderung von Muskelschmerzen, Gelenkentzündungen und zur Verbesserung der Durchblutung.
  • Hautpflege: In Hautpflegeprodukten zur Behandlung von Hautentzündungen, Akne und zur Förderung der Wundheilung.
  • Aromatherapie: Zur Linderung von Kopfschmerzen, zur Verbesserung der Konzentration und zur Entspannung.

Hinweis: Vor der Anwendung von Eukalyptusöl ist es wichtig, die richtige Verdünnung und Anwendungsmethode zu beachten, da es in reiner Form zu Hautreizungen führen kann.

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Untersuchungen der pharmakologischen Wirkungen der Gattung Eucalyptus haben ergeben, dass sie ein erstaunliches Potenzial für die Behandlung und das Management von Atemwegserkrankungen, COVID-19, Schmerzen, Mundgesundheit, Infektionskrankheiten, Krebs usw. aufweist.

Studie die zeigt, das die chemische Zusammensetzung von Eukalyptus eine antimikrobielle Aktivität in vitro und in situ, eine Antibiofilm-Aktivität, eine antioxidative Aktivität und eine insektizide Wirkung zeigt.

 

So sieht unser Eukalyptus aus:

Nur feine Blätter, keine Ästchen oder Ähnliches

 

 

Fenchel

Verwendung:

Die gesamte Pflanze des süßen Fenchels wird in der Küche und in der Naturheilkunde verwendet. In der Küche finden die Knollen, Blätter und Samen des Fenchels. Die Blätter können frisch oder getrocknet als Gewürz verwendet werden. Die Samen werden oft als Gewürz oder zur Herstellung von Tee genutzt.

Wirkung und Anwendung:

  • Verdauungsfördernd: Süßer Fenchel wird traditionell zur Förderung der Verdauung und zur Linderung von Blähungen und Magenkrämpfen verwendet.
  • Atemwegsbeschwerden: Tee aus den Samen kann bei der Linderung von Husten und zur Unterstützung der Atemwege eingesetzt werden.
  • Entzündungshemmend: Die entzündungshemmenden Eigenschaften des Fenchels können bei der Behandlung von Entzündungen im Verdauungstrakt hilfreich sein.
  • Krampflösend: Süßer Fenchel kann bei der Linderung von Krämpfen im Magen-Darm-Bereich und bei Menstruationsbeschwerden unterstützen.


Anwendung in der Naturheilkunde:

  • Tee: Zur inneren Anwendung bei Verdauungsproblemen und Atemwegserkrankungen.
  • Öl: Das ätherische Öl des Fenchels wird in der Aromatherapie verwendet und kann äußerlich zur Massage bei Muskelkrämpfen angewendet werden.
  • Extrakte: Für Zubereitungen zur Linderung von Verdauungsbeschwerden und als natürliches Heilmittel.

Hinweis:

Bei der Anwendung von Fenchel in der Naturheilkunde ist es wichtig, die richtige Dosierung zu beachten und gegebenenfalls Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker zu halten, insbesondere bei Schwangeren, Stillenden und Kindern.

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Die gesammelten Daten weisen auf die Wirksamkeit verschiedener pharmakologischer Eigenschaften in vitro und in vivo hin, wie z. B. antimikrobielle, antivirale, entzündungshemmende, antimutagene, antinozizeptive, fiebersenkende, krampflösende, antithrombotische, apoptotische, kardiovaskuläre, chemomodulatorische, antitumorale, hepatoprotektive, hypoglykämische, hypolipidemische und gedächtnisfördernde Eigenschaften.

 

So sieht unser Fenchel aus:

Wie der duftet und, weil auch aus einer Wildsammlung: Die Samen keimen selbstverständlich.

 

 

Ginkgo

Ginkgo biloba, allgemein bekannt als Ginkgo, ist ein Baum aus der Familie der Ginkgogewächse (Ginkgoaceae). Die Blätter des Ginkgobaums werden seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet.

Verwendung:

Die Blätter des Ginkgobaums werden zur Herstellung von Extrakten, Tees und Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Ginkgo ist bekannt für seine positiven Wirkungen auf das Gehirn und die Durchblutung.

Beim Menschen existiert zu Ginkgo biloba eine umfangreiche klinische und pharmakologische Studienlage, in der vor allem neurophysiologische, vaskuläre und antioxidative Zusammenhänge sowie kognitive Funktionen untersucht wurden; bei Tieren ist die direkte Evidenz je nach Art deutlich begrenzter, mit vereinzelten Untersuchungen bei Hund und Katze sowie einer breiten mechanistischen Datenbasis aus Kleintier- und Rattenmodellen, während für Pferd und Esel kaum artspezifische Interventionsstudien vorliegen, sodass eine 1:1-Übertragung nicht zulässig ist, die biologische Plausibilität jedoch aus vergleichbaren neuronalen Signalwegen, Gefäßregulation und zellulären Schutzmechanismen bei Säugetieren abgeleitet werden kann.

Im Pferdebereich finden sich in der offen zugänglichen peer-reviewten Literatur keine robusten, kontrollierten Studien, die eine orale Gabe von Ginkgo-Extrakt beim Pferd gezielt untersuchen. Die wissenschaftliche Einordnung stützt sich hier ausschließlich auf allgemeine Säugetiermechanismen und auf Erkenntnisse aus anderen Tierarten sowie der Humanliteratur. Eine artspezifische Wirkaussage für Pferde lässt sich aus der Studienlage nicht ableiten.

Für den Esel ist die Situation identisch: Es existieren keine spezifischen Interventions- oder Beobachtungsstudien zu Ginkgo biloba. Eine Bewertung kann daher nur indirekt erfolgen und bleibt rein plausibilitätsbasiert.

Beim Hund gibt es einzelne experimentelle und klinisch orientierte Untersuchungen, die Ginkgo-Extrakte im Kontext von kognitiven Funktionen, altersassoziierten Veränderungen oder zerebraler Durchblutung betrachten. Diese Studien sind meist klein, teils offen oder explorativ angelegt und erlauben keine generalisierbaren Aussagen. Sie zeigen jedoch, dass Ginkgo beim Hund wissenschaftlich untersucht wurde, wenn auch mit begrenzter Evidenz und unter klaren methodischen Einschränkungen.

Für die Katze ist die Datenlage dünn. Es existieren vereinzelte experimentelle Arbeiten und veterinärmedizinische Berichte, die Ginkgo-Extrakte im Rahmen neurologischer Fragestellungen erwähnen, jedoch fehlen belastbare, kontrollierte klinische Studien. Aussagen müssen daher sehr vorsichtig erfolgen und bleiben auf eine theoretische Einordnung beschränkt.

Bei Kleintieren und Modellorganismen, insbesondere Ratten und Mäusen, ist Ginkgo biloba intensiv untersucht. In diesen Modellen wurden Effekte auf neuronale Signalwege, oxidativen Stress, Mitochondrienfunktion, Gefäßregulation und Lern-/Gedächtnisparameter analysiert. Diese Arbeiten liefern eine solide mechanistische Grundlage, sind jedoch ausdrücklich Modellforschung und nicht als direkte Wirksamkeitsnachweise für Haus- oder Nutztiere zu verstehen.

Inhaltsstoffe von Ginkgo biloba und ihre wissenschaftliche Einordnung

Die wissenschaftlich relevanten Inhaltsstoffe von Ginkgo biloba lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen. Zum einen sind dies die Flavonoid-Glykoside, darunter Quercetin-, Kaempferol- und Isorhamnetin-Derivate, die in Studien vor allem im Zusammenhang mit antioxidativen Eigenschaften und zellulären Schutzmechanismen untersucht werden. Zum anderen spielen die Terpenlactone eine zentrale Rolle, insbesondere Ginkgolide (A, B, C) und Bilobalid. Diese Stoffe werden pharmakologisch mit neurophysiologischen und vaskulären Mechanismen in Verbindung gebracht, etwa über Einflüsse auf Signalübertragung, Durchblutungsregulation und Zellstabilität.

Daneben enthält Ginkgo biloba weitere sekundäre Pflanzenstoffe in geringeren Mengen. In standardisierten Extrakten wird zudem darauf geachtet, Ginkgolsäuren auf sehr niedrige Konzentrationen zu begrenzen, da diese als unerwünscht gelten. In der wissenschaftlichen Literatur werden die Inhaltsstoffe von Ginkgo biloba nicht isoliert betrachtet, sondern als Bestandteil einer definierten Extraktmatrix, deren Eigenschaften dosis- und kontextabhängig sind.

Insgesamt ordnet die Forschung Ginkgo biloba nicht als arzneilich wirksamen Einzelstoff ein, sondern als komplexen Pflanzenextrakt mit klar charakterisierten Inhaltsstoffgruppen, deren Effekte über antioxidative, neurophysiologische und vaskuläre Mechanismen beschrieben werden. Für Tiere gilt dabei durchgängig, dass diese Erkenntnisse keine direkten Wirkaussagen erlauben, sondern ausschließlich eine biologische Plausibilität begründen.

Quellen 

Mensch / Kognition/Demenz, Prävention, Tinnitus, pAVK, Glaukom, Schlaganfall, Angststörungen & Grundlagen

Smith JV, Luo Y. Studies on molecular mechanisms of Ginkgo biloba extract.
Brain Res Rev. 2004.

DeFeudis FV, Drieu K. Ginkgo biloba extract (EGb 761) and CNS functions.
Basic evidence. Pharmacology.

Gauthier & Schlaefke (2014). Efficacy and tolerability of EGb 761 in dementia: systematic review & meta-analysis.

Tan et al. (2024). EGb 761 in mild dementia: meta-analysis.

Zhang et al. (2016). Overview of systematic reviews of Ginkgo biloba (MCI & dementia).

Pittler & Ernst (2000, Am J Med). Ginkgo for intermittent claudication: meta-analysis.

Quaranta et al. (2003). Ginkgo in normal-tension glaucoma—crossover RCT.

Guo et al. (2014). Ginkgo in NTG—visual field & contrast sensitivity (randomized crossover).Lee et al. (2013).

GBE and long-term visual field progression in NTG.

Li  et al. (2017). Ginkgo + aspirin after acute ischemic stroke—improved cognition (RCT).

Cui et al. (2023). EGb 761 after ischemic stroke—pilot randomized trial.

Woelk et al. (2007, J Psychiatr Res). EGb 761 in generalized anxiety & adjustment disorder (RCT).

Hund
Head E et al. Canine cognitive dysfunction: pathophysiology and clinical management.
Vet Clin North Am Small Anim Pract.

Arauji A et al. Improvement of short-term memory performance in aged beagles by a nutraceutical supplement containing phosphatidylserine, Ginkgo biloba, vitamin E, and pyridoxine

Katze (begrenzte Evidenz / Überblick)
5. Gunn-Moore D et al. Feline cognitive dysfunction syndrome.

Kleintiere / Modellforschung
6. Ahlemeyer B, Krieglstein J. Neuroprotective effects of Ginkgo biloba extract.
Cell Mol Life Sci. 2003.

PubMed: Smith JV et al. Ginkgo biloba extract and neuroprotection: mechanisms in rodent models.

Effect of a phytopharmaceutical medicine, Ginko biloba extract 761, in an animal model of Parkinson's disease: Therapeutic perspectives

 

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

 

 

Hunde

Reichling et al. (2006). Open multicenter trial: Ginkgo leaf extract in elderly dogs with behavioral disturbances.https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16739899/ (PDF: https://sat.gstsvs.ch/fileadmin/media/pdf/archive/2006/05/SAT148050257.pdf)

Dobson et al. (2013, congress abstract). EGb 761 improves behavioral activity & cerebral blood flow in aged beagles. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0033-1352328

Katzen

Lacour et al. (1991). EGb 761 accelerates vestibular compensation after neurectomy (cat model).https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1805241/ (abstract)
(alt. access/PDF mirror) https://academy.miloa.eu/wp-content/uploads/2020/06/M.-Lacour-J.-Raymond-al-1991.pdf

Pferde

Mallem et al. (2019). Ginkgo (and red-wine) extract: vasorelaxant & antioxidant effects in equine digital veins (ex vivo). https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0039-3400079



Plant-based medicines in the treatment of cardiometabolic disorders: A special view on sarcopenic obesity

 

So sieht unser Gingko aus:

 

 

Glucosaminsulfat

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

So sieht unser Glucaminsulfat aus:

 

Goldrute

Die Goldrute (Solidago) gehört zu jenen Pflanzen, die in der europäischen Naturheilkunde seit Jahrhunderten einen festen Platz haben. Schon alte Kräuterbücher beschrieben sie als eine Pflanze, die „Ordnendes“ in den Körper bringt – nicht spektakulär, nicht aggressiv, sondern begleitend und ausgleichend.

Naturheilkundlich wird die Goldrute vor allem dort geschätzt, wo Flüssigkeitsprozesse, Ausscheidung und innere Balance im Mittelpunkt stehen. Sie gilt traditionell als eine Pflanze, die den Organismus dabei begleitet, wieder in einen harmonischen Fluss zu kommen. Gerade in Phasen, in denen der Körper „schwerfällig“ wirkt oder Belastungen nicht gut loslassen kann, wurde sie früher gerne eingesetzt.

Ein weiterer klassischer Bezug der Goldrute liegt im Bereich der inneren Reinigung und Klärung. In der Erfahrungsheilkunde wurde sie häufig dann genutzt, wenn das Gefühl bestand, dass Stoffwechsel- und Ausscheidungsvorgänge Unterstützung gebrauchen könnten. Dabei ging es nie um ein „Eingreifen“, sondern um ein sanftes Anstoßen natürlicher Prozesse.

Auch auf emotionaler Ebene findet man in alten Überlieferungen Hinweise auf die Goldrute als Pflanze der Aufrichtung und Stabilisierung. Sie wurde symbolisch mit innerer Festigkeit und dem Wiederfinden von Gleichgewicht verbunden – ein Aspekt, der in ganzheitlichen Betrachtungen bis heute mitschwingt.

In modernen naturheilkundlichen Konzepten wird die Goldrute deshalb häufig begleitend eingesetzt, eingebettet in ganzheitliche Fütterungs- oder Ernährungskonzepte, die den Organismus als Ganzes betrachten. Sie passt besonders gut in naturverbundene Ansätze, bei denen es darum geht, Belastungen wahrzunehmen, Zusammenhänge zu verstehen und dem Körper Raum für eigene Regulation zu geben.

Wichtig bleibt – gerade heute – ein verantwortungsvoller Umgang: Die Goldrute ist kein Arzneimittel im klassischen Sinne, sondern eine Pflanze mit langer Erfahrungstradition, die in der Naturheilkunde unterstützend und begleitendverstanden wird. Genau in dieser stillen, unaufgeregten Rolle liegt ihr besonderer Wert.

 

Hagebutte

Die Hagebutte, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Früchte der Hagebutte sind reich an Vitaminen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen und werden sowohl in der Küche als auch in der Naturheilkunde verwendet.

Verwendung:

Die geschnittenen Hagebutten werden häufig zur Herstellung von Tees, Marmeladen, Pulvern und Tinkturen verwendet. Sie sind bekannt für ihren hohen Vitamin-C-Gehalt und ihre vielfältigen gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Inhaltsstoffe und Wirkung:

  • Vitamin C (Vitamine): Antixoidans, stärkt das Immunsystem und trägt zur Gesundheit von Haut und Bindegewebe bei
  • Anthocyane (Flavonoide): antioxidative Eigenschaften und tragen zur Bekämpfung von freien Radikalen im Körper bei, wodurch sie entzündungshemmend wirken können.
  • Lycopin (Carotinoide): Lycopin ist ein starkes Antioxidans, das dazu beiträgt, Zellschäden zu verhindern und das Risiko bestimmter chronischer Krankheiten zu reduzieren.
  • Gerbstoffe: Diese Inhaltsstoffe haben adstringierende Eigenschaften, die zur Linderung von Entzündungen und zur Förderung der Wundheilung beitragen können.
  • Proanthocyanidine (Polyphenole): Diese Verbindungen haben antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und tragen zur kardiovaskulären Gesundheit bei.
  • Apfelsäure (Organische Säure): Fördert die Verdauung und trägt zur Regulation des Säure-Basen-Haushalts im Körper bei.
  • Zitronensäure (Organische Säure): Hat antioxidative Eigenschaften und kann zur Verbesserung der Hautgesundheit beitragen.

 

Zusammenfassung:

Die Hagebutte ist ein nährstoffreiches Naturprodukt, das reich an Vitamin C, Flavonoiden, Carotinoiden, Gerbstoffen und Polyphenolen ist.

Produkte aus Hagebutten; wie geschnittene Hagebutten und Hagebutten-Tinkturen sind vielseitig einsetzbar und tragen zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit bei.

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: 

Klinische Studien (Menschen)

Warholm, O., Skaar, T., Hedman, E., Mølmen, H. M., & Eik, L. (2003).
The effects of a standardized herbal remedy made from a subtype of Rosa canina in patients with osteoarthritis: a double-blind, randomized, placebo-controlled clinical trial.
Phytomedicine, 10(4), 335–338. PMID: 12834014

Winther, K., Apel, K., & Thamsborg, G. (2005).
A powder made from seeds and shells of the rose-hip (Rosa canina) reduces symptoms of osteoarthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial.
Scandinavian Journal of Rheumatology, 34(4), 302–308. PMID: 16195164

Christensen, R., Bartels, E. M., Altman, R. D., Astrup, A., & Bliddal, H. (2008).
Does the hip powder of Rosa canina (rosehip) reduce pain in osteoarthritis patients? – a meta-analysis of randomized controlled trials.
Osteoarthritis and Cartilage, 16(9), 965–972. PMID: 18407528

Willich, S. N., Rossnagel, K., Roll, S., Wagner, A., Mühlhauser, I., & Himmel, W. (2010).
Rose hip herbal remedy in patients with rheumatoid arthritis – a randomized controlled trial.
Phytomedicine, 17(2), 87–93. PMID: 19818588

Nagatomo, A., Nishida, N., Ono, H., & Matsuura, Y. (2015).
Dietary supplementation with rose hip (Rosa canina L.) extract reduces abdominal visceral fat in preobese subjects: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial.
Diabetes, Metabolic Syndrome and Obesity: Targets and Therapy, 8, 147–156. PMID: 25834460

Phetcharat, L., Wongsuphasawat, K., & Winther, K. (2015).
The efficacy of a rose hip powder in reducing skin aging: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial.
Clinical Interventions in Aging, 10, 1849–1856. PMID: 26604725

Reviews und systematische Übersichten

Hu, Y., Craig, W., Tinker, L., & others. (2018).
Systematic review of rose hip (Rosa canina L.) for osteoarthritis: efficacy and safety.
Osteoarthritis and Cartilage, 26(S1): S285. (Abstract veröffentlicht in Supplement)

Winther, K., Campbell-Tofte, J., & Mølgaard, P. (2016).
Botanical extract from Rosa canina: anti-inflammatory properties and potential mechanisms of action.
Botanics: Targets and Therapy, 6, 1–11.

Negrean, R., et al. (2024).
Rosa canina L. fruits: phytochemical profile, bioactivities, and potential health applications – an updated review.
Heliyon, 10(2): e24981. (ScienceDirect)

Präklinische Forschung (Mechanismen)

Kharazmi, A., Winther, K. (2008).
Rose hip inhibits chemotaxis of human peripheral blood neutrophils in vitro and reduces serum CRP in vivo.
Osteoarthritis and Cartilage, 16(9): 965–972.


 

So sieht unsere Hagebutte aus:

 

 

Heidelbeerblätter

Die Heidelbeere, ist ein immergrüner Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae: Vaccinium myrtillus).

Beschreibung:

Heidelbeerblätter sind die Blätter des Heidelbeerstrauchs, der auch als Waldheidelbeere bekannt ist. Die Blätter sind oval, glänzend und haben eine ledrige Textur. Der Strauch trägt im Sommer kleine, dunkelblaue bis schwarze Beeren.

Verwendung:

Die Blätter der Heidelbeere werden traditionell in der Volksmedizin und Naturheilkunde verwendet, insbesondere in Form von Tee und Extrakt.

Wirkung und Anwendung:

  • Antioxidative Eigenschaften: Heidelbeerblätter enthalten antioxidative Verbindungen wie Polyphenole, die helfen können, Zellschäden durch freie Radikale zu reduzieren.
  • Entzündungshemmend: Sie haben entzündungshemmende Eigenschaften und können bei der Linderung von Entzündungen im Körper unterstützen.
  • Stoffwechselunterstützung: Heidelbeerblätter können den Stoffwechsel fördern und zur Unterstützung der Verdauung beitragen.
  • Diabetesmanagement: Es gibt Hinweise darauf, dass Heidelbeerblätter den Blutzuckerspiegel senken können, was sie für Menschen mit Diabetes interessant macht.

 

Anwendung in der Naturheilkunde:

  • Tee: Heidelbeerblätter werden häufig zur Herstellung von Tee verwendet, der für seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt wird. Der Tee kann zur Unterstützung der Gesundheit des Verdauungssystems und zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens getrunken werden.
  • Extrakte: Es gibt auch Heidelbeerblattextrakte, die als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich sind und zur Förderung der Gesundheit eingenommen werden können.

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: 

The effect of a natural, standardized bilberry extract (Mirtoselect®) in dry eye: a randomized, double blinded, placebo-controlled trial
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28617532/

Diabetic and hypertensive retinopathy therapy with Vaccinium myrtillus anthocyanosides (Tegens): double blind placebo-controlled clinical trial
https://www.scienceopen.com/document?vid=7242d716-6fc7-4964-929b-121145b2912d

The effect of anthocyanosides on night vision (single dose, randomized, placebo-controlled, cross-over)
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10325997/

The effect of anthocyanosides in a multiple oral dose on night vision (randomized, placebo-controlled, cross-over)
https://www.nature.com/articles/eye1999218.pdf

Anthocyanosides of Vaccinium myrtillus (bilberry) for night vision — a systematic review of placebo-controlled trials
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14711439/

Bilberry ingestion improves disease activity in mild to moderate ulcerative colitis — an open pilot study
https://academic.oup.com/ecco-jcc/article/7/4/271/385488

Efficacy and Safety of Anthocyanin-Rich Extract in Patients with Ulcerative Colitis: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11644667/

Pilot Study of Oral Anthocyanins for Colorectal Cancer Chemoprevention
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19584076/

Bilberry/red grape juice decreases plasma biomarkers of inflammation and tissue damage in aged men with subjective memory impairment — randomized clinical trial
https://bmcnutr.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40795-021-00482-8

Effect of bilberry juice on indices of muscle damage and inflammation in runners completing a half-marathon — randomized, placebo-controlled trial
https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12970-018-0227-x

Consumption of bilberries controls gingival inflammation — randomized clinical study in gingivitis
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4463668/

The effect of oral supplementation with standardized bilberry extract (Mirtoselect®) on retino-cortical bioelectrical activity in severe diabetic retinopathy
https://www.minervamedica.it/en/journals/minerva-Ophthalmology/article.php?cod=R12Y2017N02A0038

Protective effect of Vaccinium myrtillus on ischemia–reperfusion injury in rat ovary
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1028455918302365

Nutrigenomic activity of plant derived compounds in health and disease: results of a dietary intervention study in dog (includes Vaccinium myrtillus arm)
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27892863/


So sehen unsere Heidelbeerblätter- und stilchen aus:

 

 

Ingwer

Ingwer (Zingiber officinale) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Der unterirdische Wurzelstock (Rhizom) des Ingwers ist weltweit bekannt für seine vielfältigen heilenden und kulinarischen Anwendungen.

Verwendung:

Ingwer wird häufig in der Küche als Gewürz verwendet, um Gerichten eine scharfe und würzige Note zu verleihen. In der traditionellen und modernen Medizin wird Ingwer für seine verdauungsfördernden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften geschätzt. Ingwer kann als frische Wurzel, getrocknet, pulverisiert oder als Saft, Tee, Kapseln und ätherisches Öl verwendet werden.

Inhaltsstoffe und Wirkung:

  • Gingerole (Bestandteile ätherischer Öle):entzündungshemmend, antioxidativ, schmerzlindernd, verdauungsfördernd
  • Shogaole: Entzündungshemmend, schmerzlindernd,
  • Zingiberen (Sesquiterpen):Krampflösend, entzündungshemmend, immunstärkend
  • Vitamin C: antioxidativ, immunstärkend
  • Kalium: blutdruckregulierend, unterstützt Herzgesundheit

 

  • Verdauungsfördernd: Ingwer wird traditionell zur Förderung der Verdauung und Linderung von Magenbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Blähungen eingesetzt.
  • Entzündungshemmend: Ingwer hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann bei der Linderung von Entzündungen im Körper helfen.
  • Antiemetisch: Es ist bekannt für seine Fähigkeit, Übelkeit und Erbrechen zu reduzieren, sowohl bei Reisekrankheit als auch bei morgendlicher Übelkeit während der Schwangerschaft.
  • Antioxidative Wirkung: Ingwer enthält Antioxidantien, die Zellschäden durch freie Radikale bekämpfen können.

 

Zusammenfassung:

Ingwer enthält Gingerole, Shogaole, Zingiberen, Vitamin C, Kalium und ätherische Öle.

Diese Inhaltsstoffe verleihen dem Ingwer entzündungshemmende, antioxidative, schmerzlindernde, verdauungsfördernde und immunstärkende Eigenschaften.

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: -

So sieht unser Ingwer aus:

 

 

Kamille

Die Kamille, ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Blüten der Kamille sind bekannt für ihre beruhigenden und heilenden Eigenschaften und werden in der traditionellen Medizin sowie in der modernen Pharmazie vielseitig verwendet.

Verwendung:

Kamillenblüten werden häufig zur Herstellung von Tees, Extrakten, ätherischen Ölen und Tinkturen verwendet. Sie finden Anwendung in der Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Hautentzündungen und zur Förderung der Entspannung und des Schlafs.

Inhaltsstoffe und Wirkung:

Kamillenblüten enthalten eine Vielzahl von Mineralien und Nährstoffen, die ihnen ihre heilenden Eigenschaften verleihen. Die wichtigsten Mineralien in Kamillenblüten sind:

  • Calcium: Unterstützt die Knochengesundheit und Muskelfunktion.
  • Kalium: Reguliert den Flüssigkeitshaushalt und unterstützt die Herzfunktion.
  • Magnesium: Wichtig für die Muskelfunktion und das Nervensystem.
  • Zink: Unterstützt das Immunsystem und die Wundheilung.
  • Eisen: Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut.
  • Kupfer: Unterstützt die Bildung von roten Blutkörperchen und das Nervensystem.

 

Zusätzlich zu diesen Mineralien enthalten Kamillenblüten auch ätherische Öle, Flavonoide und andere bioaktive Verbindungen, die ihre beruhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften fördern:

  • Bisabolol (Bestandteile ätherischer Öle): entzündungshemmend, antibakteriell und beruhigend. Es fördert die Wundheilung und schützt die Haut.
  • Chamazulen: stark entzündungshemmenden und antiallergischen Eigenschaften. Es trägt zur Beruhigung gereizter Haut bei.
  • Apigenin (Flavonoid): antioxidative, entzündungshemmende Eigenschaften.
  • Cumarine: antithrombotisch und krampflösend, tragen zur Verbesserung der Durchblutung bei.

 

Kamillenblüten Tinktur/ Kamillenöl:

Eine konzentrierte Form der ätherischen Öle der Kamille, die zur Behandlung von Hautirritationen und zur Förderung der Entspannung verwendet wird.

  • Bisaboloid
  • Luteolin (Flavonoide)
  • Anissäure
  • Sesquiterpene und Monoterpene (Sesquiterpene und Sesquiterpenlactone
  • Chlorogensäure
  • Apigenin
  • Kaffeesäure
  • Syringasäure

 

Zusammenfassung:

Kamillenblüten und Kamillenblüten-Tinkturen sind reich an Inhaltsstoffen wie Bisabolol, Chamazulen, Apigenin, Kamillenöl und verschiedenen Flavonoiden und Säuren.

Diese Inhaltsstoffe verleihen der Kamille ihre starken entzündungshemmenden, beruhigenden, antioxidativen und antimikrobiellen Eigenschaften. Kamille ist ein vielseitig einsetzbares Heilmittel, das zur Linderung von Verdauungsbeschwerden, Hautirritationen und zur Förderung der Entspannung und des allgemeinen Wohlbefindens verwendet wird.

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: -

So sieht unsere Kamille aus:

 

 

Karotte

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: -

So sieht unsere Karotte aus:

 

 

(Klebkraut)

Klebkraut (Galium aparine), auch als Klettenlabkraut bekannt, ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae).

Es ist in der traditionellen Medizin für seine vielfältigen gesundheitlichen Vorteile bekannt.

Verwendung:

Klebkraut wird häufig zur Herstellung von Tees, Tinkturen und Extrakten verwendet. Es findet Anwendung bei der Unterstützung der Lymphfunktion, der Behandlung von Hauterkrankungen und der Förderung der Ausscheidung von Abfallstoffen aus dem Körper.

Inhaltsstoffe und Wirkung:

  • Kumarine: blutverdünnend, entzündungshemmend
  • Flavonoide: antioxidativ, entzündungshemmend
  • Gerbstoffe: adstringierend, blutstillend
  • Iridoide: entzündungshemmend, antibakteriell
  • Chlorogensäure: antioxidativ, leberunterstützend
  • Kieselsäure: haut- und haarpflegend, stärkend

 

Zusammenfassung:

Klebkraut enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Kumarine, Flavonoide, Gerbstoffe, Iridoide, Chlorogensäure und Kieselsäure. Diese Verbindungen verleihen dem Klebkraut seine blutverdünnenden, entzündungshemmenden, antioxidativen, adstringierenden, blutstillenden, antibakteriellen, leberunterstützenden, haut- und haarpflegenden Eigenschaften.

Klebkraut wird zur Unterstützung der Lymphfunktion, Behandlung von Hauterkrankungen und Förderung der Ausscheidung von Abfallstoffen aus dem Körper verwendet.

Klebkraut-Extrakte haben immunmodulatorische, antioxidative und hormonregulierende Eigenschaften.

 

Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

Dehydration process influences the phenolic profile, antioxidant and antimicrobial properties of Galium aparine L.

HEPATOPROTECTIVE EFFECTS OF BERBERIS LYCIUM, GALIUM APARINE AND PISTACIA INTEGERRIMA IN CARBON TETRACHLORIDE (CCL4)-TREATED RATS

Effects of Galium aparine extract on the cell viability, cell cycle and cell death in breast cancer cell lines

 

So sieht unser Klebkraut aus:

 

 

Knoblauch 

Allium sativum, besser bekannt als Knoblauch, ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae).

ACHTUNG:

Knoblauch darf bei Katzen nicht äußerlich und nicht innerlich angewendet werden. Hunde dürfen kein Knoblauch fressen, eine äußerliche Anwendung ist unproblematisch.

Verwendung:

Die Knollen des Knoblauchs werden in der Küche und in der Naturheilkunde verwendet. Knoblauch ist bekannt für seine antibakteriellen und herzgesundheitsfördernden Eigenschaften.

Inhaltsstoffe:

  • Allicin
  • Linolsäure
  • Linolensäure

    Wirkung:

    Antimikrobiell, blutdrucksenkend, cholesterinsenkend, antibakteriell, antiviral, zellschützend,  vorbeugend gegen Arteriosklerose, herz- und gefäßprotektiv

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Die Wirkung von Knoblauch auf den Fetthaushalt und den Cholesterinspiegel

    Studie zur antimikrobiellen Wirkung von multiresistenten Keimen

    Antimikrobielle Wirkung von Knoblauch gegen multiresistente Bakterien und Pilze (candida)

    Untersuchungen zeigen, dass Knoblauch positiv auf den Blutdruck wirkt, Einfluss auf den Cholesterinspiegel nimmt und das Immunsystemstimuliert.

    Die Wirkung von Knoblauch auf bestimmte pathogene Bakterien

    Die reduzierende Wirkung von Knoblauch auf orale microsorganismen

     Studie, die die abschreckende Wirkung von Knoblauch für Zecken zeigt

    Studie der schwedischen Marine, die zeigt, dass Knoblauch Zeckenbisse deutlich reduziert

    Die Wirkung von Knoblauch auf Zecken

     

     

    Kürbiskerne

    Die Samen des Kürbisses werden seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin und als Nahrungsmittel verwendet.

    Verwendung:

    Kürbiskerne werden häufig roh, geröstet oder als Zutat in Brot, Gebäck und Müsli verwendet.

    Sie finden Anwendung in der Unterstützung der Prostata- und Blasengesundheit sowie zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens.

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    • Phytosterole: entzündungshemmend, cholesterinsenkend
    • Zink: immunstärkend, hautpflegend
    • Magnesium: muskelentspannend, nervenstärkend
    • Tryptophan: schlaffördernd, stimmungsaufhellend
    • Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren: herzgesund, entzündungshemmend
    • Vitamin E: antioxidativ, zellschützend
    • Antioxidantien: zellschützend, immunstärkend

     

    Zusammenfassung:

    Kürbiskerne enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Phytosterole, Zink, Magnesium, Tryptophan, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Vitamin E und Antioxidantien.

    Diese Verbindungen verleihen den Kürbiskernen ihre entzündungshemmenden, cholesterinsenkenden, immunstärkenden, muskelentspannenden, nervenstärkenden, schlaffördernden, stimmungsaufhellenden, herzgesunden und zellschützenden Eigenschaften.

    Kürbiskerne werden in der traditionellen Medizin zur Unterstützung der Prostata- und Blasengesundheit verwendet.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Pumpkin seed extract: Cell growth inhibition of hyperplastic and cancer cells, independent of steroid hormone receptors

     Effects of an Oil-Free Hydroethanolic Pumpkin Seed Extract on Symptom Frequency and Severity in Men with Benign Prostatic Hyperplasia: A Pilot Study in Humans

    Effects of Pumpkin Seed in Men with Lower Urinary Tract Symptoms due to Benign Prostatic Hyperplasia in the One-Year, Randomized, Placebo-Controlled GRANU Study

     

    So sehen unsere gemahlenen Kürbiskerne aus:

     

     

    Lavendel

    Lavendel, ist ein mehrjähriger Strauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

    Verwendung:

    Die Blüten und das ätherische Öl des Lavendels werden in der Aromatherapie, in der Kosmetik und zur Herstellung von Tees verwendet. Lavendel ist bekannt für seine beruhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften.

    Inhaltsstoffe:

    • Linalool
    • Linalylacetat
    • Cumarine
    • Gerbstoffe

    Wirkung:

    Beruhigend, durchblutungssteigernd, schlaffördernd, entzündungshemmend, krampflösend, wundheilend.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Effect of Lavender Essential Oil on LPS-Stimulated Inflammation

    Relaxation effects of lavender aromatherapy improve coronary flow velocity reserve in healthy men evaluated by transthoracic Doppler echocardiography

    Efficacy of inhaled Lavandula angustifolia Mill. Essential oil on sleep quality, quality of life and metabolic control in patients with diabetes mellitus type II and insomnia

     

     

    Löwenzahnkraut

    Löwenzahn ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Das Kraut des Löwenzahns, einschließlich der Blätter und Wurzeln, wird seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet und ist bekannt für seine vielseitigen gesundheitlichen Vorteile.

    Verwendung:

    Löwenzahnkraut wird häufig zur Herstellung von Tees, Tinkturen und Extrakten verwendet. Es findet Anwendung bei der Unterstützung der Leberfunktion, der Förderung der Verdauung und als mildes Diuretikum.

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    • Taraxinsäure: verdauungsfördernd, leberunterstützend
    • Bitterstoffe (Taraxacin): appetitanregend, verdauungsfördernd
    • Flavonoide: antioxidativ, entzündungshemmend
    • Vitamine (A, C, E): antioxidativ, immunstärkend
    • Mineralstoffe (Kalium, Calcium, Magnesium): diuretisch, unterstützt Knochen- und Herzgesundheit
    • Inulin (Ballaststoff): präbiotisch, verdauungsfördernd

     

    Zusammenfassung:

    Löwenzahnkraut enthält Inhaltsstoffe wie Taraxinsäure, Bitterstoffe, Flavonoide, Vitamin A, C, und  E, Kalium, Calcium, Magnesium und Inulin. Diese Inhaltstoffe verleihen dem Löwenzahn seone verdauungsfördernden, leberunterstützenden, antioxidativen, entzündungshemmenden, immunstärkenden und diuretischen Eigenschaften. Löwenzahnkraut wird zur Förderung der Verdauung, Unterstützung der Leberfunktion und allgemeinen Gesundheit verwendet.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: 

    Protective Effects of Taraxacum officinale L. (Dandelion) Root Extract in Experimental Acute on Chronic Liver Failure

    Verbessernde Wirkung der Blätter von Taraxacum officinale auf den Hormonstatus hyperglykämischer Ratten

    Hamza et al. (2020): Löwenzahn verhindert Leberfibrose, Entzündungsreaktionen und oxidativen Stress bei Ratten.Journal of Basic and Applied Zoology (JoBAZ). DOI: 10.1186/s41936-020-00177-9

    Choi, U. K., et al. (2010).
    Antioxidant and anti-inflammatory activities of Taraxacum officinale in RAW 264.7 cells.
    Food Science and Biotechnology, 19(2), 379–386.

    Dandelion (Taraxacum officinale) flower extract suppresses both reactive oxygen species and nitric oxide and prevents lipid oxidation in vitro

    Dandelion (Taraxacum Genus): A Review of Chemical Constituents and Pharmacological Effects

     

    So sieht unser Löwenzahn aus:

     

     

    Madesüß

    Mädesüß, ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

    Verwendung:

    Mädesüßblüten und -kraut werden sowohl in der traditionellen Heilkunde als auch in der modernen Phytotherapie verwendet. Die Pflanze ist bekannt für ihre schmerzlindernden, entzündungshemmenden und fiebersenkenden Eigenschaften.

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    • Salicylate (Salicylaldehyd und Methylsalicylat): Wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend. Diese Verbindungen sind Vorläufer der Acetylsalicylsäure (Aspirin).
    • Flavonoide (Quercetin, Kaempferol): Besitzen antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Sie unterstützen das Immunsystem und helfen, oxidativen Stress zu reduzieren.
    • Gerbstoffe: Wirken adstringierend und entzündungshemmend, fördern die Wundheilung und schützen die Schleimhäute.
    • Ätherische Öle: Haben eine beruhigende und krampflösende Wirkung.
    • Vitamin C: Stärkt das Immunsystem und wirkt antioxidativ.

     

    Mädesüß-Tinktur:

    Die Tinktur aus Mädesüß enthält die gleichen wertvollen Inhaltsstoffe wie die Pflanze selbst, jedoch in konzentrierter Form, wodurch die gesundheitlichen Vorteile verstärkt werden können.

    Zusammenfassung:

    Mädesüß ist reich an Salicylaten, Flavonoiden, Gerbstoffen, ätherischen Ölen und Vitamin C. Diese Inhaltsstoffe verleihen der Pflanze ihre starken entzündungshemmenden, schmerzlindernden, fiebersenkenden und antioxidativen Eigenschaften. Mädesüß wird zur Linderung von Schmerzen, zur Behandlung von Erkältungen und Grippe, zur Unterstützung der Verdauung und zur Förderung der allgemeinen Gesundheit verwendet.

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Comparison of The Anti-Inflammatory and Immunomodulatory Mechanisms of Two Medicinal Herbs: Meadowsweet (Filipendula ulmaria) and Harpagophytum (Harpagophytum procumbens)

    Antihyperalgesic activity of Filipendula ulmaria (L.) Maxim. and Filipendula vulgaris Moench in a rat model of inflammation

     

    So sieht unser Mädesüss aus:

     

     

    Mariendistel

    Die Mariendistel (Silybum marianum) ist eine einjährige bis zweijährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

    Sie ist bekannt für ihre leberunterstützenden Eigenschaften und wird in der traditionellen und modernen Medizin vielseitig eingesetzt.

    Verwendung:

    Mariendistel wird häufig zur Herstellung von Extrakten, Kapseln und Tees verwendet. Sie findet Anwendung bei der Unterstützung der Leberfunktion, dem Schutz vor Lebererkrankungen und der Förderung der Verdauung.

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    • Silymarin: leberschützend
    • Silibinin: antioxidativ, entzündungshemmend
    • Flavonoide (Quercetin): antioxidativ, entzündungshemmend
    • Coniferylalkohol: antioxidativ, entzündungshemmend
    • Flavonolignane: leberunterstützend, entgiftend

     

    Zusammenfassung:

    Mariendistel enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Silymarin, Silibinin, Flavonoide (Quercetin), Coniferylalkohol und Flavonolignane. Diese Verbindungen verleihen der Mariendistel ihre leberschützenden, regenerationsfördernden, antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Mariendistel wird zur Unterstützung der Leberfunktion, zum Schutz vor Lebererkrankungen und zur Förderung der allgemeinen Gesundheit verwendet.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Besonders das Kräuterheilmittel Mariendistel (Silybum marianum) mit seinem aktiven Extrakt Silymarin hat in umfangreichen vorklinischen Untersuchungen bemerkenswerte antioxidative und leberschützende Eigenschaften gezeigt.

    Milk thistle (Silybum marianum): A concise overview on its chemistry, pharmacological, and nutraceutical uses in liver diseases

    A review of the bioavailability and clinical efficacy of milk thistle phytosome: A silybin-phosphatidylcholine complex (Siliphos®)

    Milk thistle in liver diseases: past, present, future

    Milk thistle for the treatment of liver disease: A systematic review and meta-analysi

     

    So sehen unsere Mariendistelsamen aus:


     

    Melissenblätter

    Melissa officinalis, besser bekannt als Melisse oder Zitronenmelisse, ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

    Verwendung:

    Die Blätter der Melisse werden zur Herstellung von Tee, ätherischem Öl und in der Aromatherapie verwendet. Melisse ist bekannt für ihre beruhigenden und krampflösenden Eigenschaften.

    Wirkung:

    Beruhigend, krampflösend, antiviral, antioxidativ.

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: -

     

     

    Mönchspfeffer

    Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) ist ein mehrjähriger Strauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

    Die Früchte des Mönchspfeffers werden seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet, insbesondere zur Regulierung des weiblichen Hormonhaushalts.

    Verwendung:

    Mönchspfeffer wird häufig zur Herstellung von Extrakten, Kapseln und Tees verwendet. Er findet Anwendung bei der Behandlung von Menstruationsbeschwerden, Prämenstruellem Syndrom (PMS) und Wechseljahresbeschwerden.

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    • Agnuside: hormonregulierend, entzündungshemmend
    • Flavonoide: antioxidativ, entzündungshemmend
    • Iridoidglykoside: hormonregulierend, krampflösend
    • Diterpene: prolaktinsenkend
    • Ätherische Öle: antibakteriell, beruhigend

     

    Zusammenfassung:

    Mönchspfeffer enthält Agnuside, Flavonoide, Iridoidglykoside, Diterpene und ätherische Öle.

    Diese Verbindungen verleihen dem Mönchspfeffer die hormonregulierenden, entzündungshemmenden, antioxidativen, krampflösenden, prolaktin-senkenden und antibakteriellen Eigenschaften. Mönchspfeffer wird zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden, Prämenstruellem Syndrom (PMS) und Wechseljahresbeschwerden verwendet.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Vitex agnus-castus Extracts for Female Reproductive Disorders: A Systematic Review of Clinical Trials

    Chaste tree (Vitex agnus-castus) – Pharmacology and clinical indications

     

    So sieht unser Mönchspfeffer aus:

     

     

    Nachtkerzenöl

    Nachtkerzenöl wird aus den Samen der Nachtkerze (Oenothera biennis), einer Pflanze aus der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae), gewonnen. Es ist bekannt für seine hohen Gehalte an essentiellen Fettsäuren und wird in der traditionellen und modernen Medizin vielseitig eingesetzt.

    Verwendung:

    Nachtkerzenöl wird häufig zur Herstellung von Kapseln, Cremes und Ölen verwendet. Es findet Anwendung bei Hauterkrankungen, hormonellen Ungleichgewichten und entzündlichen Beschwerden.

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    • Gamma-Linolensäure (GLA): entzündungshemmend, hormonregulierend
    • Linolsäure: hautpflegend, feuchtigkeitsspendend
    • Omega-6-Fettsäuren: unterstützend für Hautgesundheit und Immunsystem
    • Vitamin E: antioxidativ, zellschützend
    • Phytosterole: entzündungshemmend, immunmodulierend

     

    Zusammenfassung:

    Nachtkerzenöl enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Gamma-Linolensäure (GLA), Linolsäure, Omega-6-Fettsäuren, Vitamin E und Phytosterole. Diese Verbindungen verleihen dem Nachtkerzenöl seine entzündungshemmenden, hormonregulierenden, hautpflegenden, feuchtigkeitsspendenden, antioxidativen und immunmodulierenden Eigenschaften. Nachtkerzenöl wird zur Behandlung von Hauterkrankungen, hormonellen Ungleichgewichten und entzündlichen Beschwerden verwendet.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0278691511001943

    The effects of evening primrose oil on lipid peroxidation induced by subacute aflatoxin exposure in mice

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0140673682927842?via%3Dihub

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S094471131200205X

     

    Nelke

     

    Studienlage zur Gewürznelke:

    1. Übersichts- und Review-Studien (Wirkpotenziale)

    „Clove (Syzygium aromaticum): a precious spice“ – Review­artikel, der die wichtigsten biologischen Aktivitäten von Nelke und Eugenol zusammenfasst, darunter antioxidative und antimikrobielle Effekte. Behandelt viele der im Folgenden genannten Primärstudien. PMC

    „Pharmacological Properties and Health Benefits of Eugenol“ – Review über antimikrobielle, antioxidative, entzündungshemmende und analgetische Effekte von Eugenol, dem Hauptbestandteil von Nelkenöl. PMC

    „Bioactive properties of clove (Syzygium aromaticum) essential oil“ – Übersicht zu antimikrobiellen, entzündungshemmenden und analgetischen Effekten des ätherischen Öls, inklusive seiner Anwendungen. ScienceDirect

    „Clove essential oil and eugenol: A review of their significance and…“ – Review zum Einsatz von Nelkenöl und Eugenol, u. a. zur antimikrobiellen Aktivität und medizinischen Anwendung. ScienceDirect

    2. Konkrete Studien zu Antimikrobieller Aktivität

    Radünz M, da Trindade MLM, Camargo TM, et al. „Antimicrobial and antioxidant activity of unencapsulated and encapsulated clove (Syzygium aromaticum, L.) essential oil“, Food Chemistry 2019; 276:180–186 – zeigt sowohl antimikrobielle als auch antioxidative Aktivität von Nelkenöl gegen eine Reihe von Bakterien und als funktionelles Lebensmitteladditiv. Frontiers

    „Syzygium aromaticum (clove buds) as a natural antibacterial agent“, Frontiers in Microbiology (2025) – dokumentiert die Wachstumshemmung mehrerer gramnegativer und grampositiver Bakterien durch Nelkenöl, u. a. E. coli, Proteus und weitere Stämme. Frontiers

    „Antimicrobial Activity of Clove (Syzygium aromaticum) Essential Oil“, PMC Articles – beschreibt, dass Nelkenöl eine breite antibakterielle und antifungale Wirkung zeigt und dabei Zellmembranen von Mikroorganismen beeinträchtigt. MDPI

    3. Konkrete Studien zu Antioxidativer Wirkung

    Valarezo E. „Antioxidant Application of Clove (Syzygium aromaticum)“, Plants (2025) – untersucht, wie Nelkenöl die oxidative Stabilität von Lebensmitteln verbessert, z. B. durch Reduktion freier Radikale und Thiobarbitursäure-reaktiver Substanzen. MDPI

    „Chemical Composition, Antioxidant and Antifungal…“ (Kaur & Kaushal) – vergleicht das antioxidative Potential von Nelkenöl und seinem Hauptwirkstoff Eugenol im DPPH-Modell. Semantic Scholar

    4. Studien / Beobachtungen zu Analgetischen / Entzündungshemmenden Effekten

    Publikationen wie „Pharmacological Properties and Health Benefits of Eugenol“ listen experimentelle Daten über entzündungshemmende und analgetische Effekte von Eugenol basierend auf Tier- und Zellmodellen auf. PMC

    Ähnliches findet sich in „Bioactive properties of clove essential oil…“, wo Textteile die anti-entzündliche Wirkung des ätherischen Öls diskutieren. ScienceDirect

    5. Anwendungsbezogene (Traditionelle/klinische) Aspekte

    Einige Reviews (z. B. Verma A., The medicinal properties of clove with special focus on… 2024) erwähnen, dass Nelke seit langem in der Volksmedizin zur Linderung von Zahnschmerzen und zur Unterstützung der Mundhygieneeingesetzt wird, was auf die lokal schmerzdämpfende und antimikrobielle Wirksamkeit zurückgeführt wird. jms.ump.edu.pl

    Beachte: Randomisierte, große klinische Studien zur systemischen Anwendung von Nelken oder Nelkenöl beim Menschen für konkrete Indikationen fehlen derzeit weitgehend in der Literatur. Viele der Arbeiten sind in vitro, ex vivooder tierexperimentell; Reviews fassen diese Befunde zusammen. PMC+1

    Kurze Liste belegter Effekte mit Studien-Hinweisen

    Antimikrobiell (in vitro):
    – Radünz et al., Food Chem. 2019 – Antibakterielle und antioxidative Aktivität von Nelkenöl. Frontiers
    Frontiers in Microbiology (2025) – Antibakterielle Effekte auf verschiedene gram-negative/-positive Erreger. Frontiers
    – Valarezo et al., Antimicrobial Activity of Clove… – Zellmembran-Schädigung als Wirkmechanismus. MDPI

    Antioxidativ (in vitro):
    – Valarezo E., Plants (2025) – Verbesserung der oxidativen Stabilität. MDPI
    – Kaur & Kaushal et al. – DPPH-Antioxidant-Assays mit Nelkenöl und Eugenol. Semantic Scholar

    Analgetisch / Entzündungshemmend (experimentell):
    – Hauptsächlich zusammengefasst in Reviews wie Pharmacological Properties… (Eugenol-zentriert). PMC

    Wichtig für die Einordnung

    Es gibt zahlreiche Reviews und experimentelle Studien, die antioxidative, antimikrobielle, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkungen von Nelkenöl und Eugenol beschreiben. PMC+1

    Große, randomisierte klinische Studien beim Menschen oder Tieren zu Anspruchsformulierungen wie „wirkt bei…“ fehlenweitgehend – sicherere Schlussfolgerungen sind daher beschränkt.

     

    Oregano

    Oregano, ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

    Verwendung:

    Die Blätter und das Öl des Oreganos werden in der Küche und in der Naturheilkunde verwendet. Oregano ist bekannt für seine antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften.

    Wirkung:

    Antimikrobiell, entzündungshemmend, antioxidativ, verdauungsfördernd.

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Effects of oregano, carvacrol and thymol on Staphylococcus aureus and Staphylococcus epidermidis biofilms

    Anti-inflammatory and anti-ulcer activities of carvacrol, a monoterpene present in the essential oil of oregano

    Evaluation of oregano essential oil (Origanum heracleoticum L.) on growth, antioxidant effect and resistance against Aeromonas hydrophila in channel catfish (Ictalurus punctatus)

     

    So sieht unser Oregano aus:

     

     

    Pestwurz

    Pestwurz ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

    Verwendung:

    Die Wurzeln und Blätter der Pestwurz werden in der Naturheilkunde zur Herstellung von Extrakten verwendet. Pestwurz ist bekannt für ihre krampflösenden und entzündungshemmenden Eigenschaften.

    Wirkung:

    Krampflösend, entzündungshemmend, schmerzlindernd, antihistaminisch.

    Inhaltsstoffe von Pestwurz:

    • Thymol: Ein phenolischer Monoterpen, bekannt für antiseptische und antimikrobielle Eigenschaften.
    • Gerb- und Bitterstoffe: Organische Verbindungen mit adstringierenden und entzündungshemmenden Wirkungen.
    • Carvacrol: Ein phenolischer Monoterpen mit stark antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften.
    • Phenole: Organische Verbindungen mit antioxidativen Eigenschaften.

    Pestwurz zeigt nachweislich entzündungshemmende, antiallergische und leberschützende Wirkungen.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Butterbur (Petasites hybridus) Extract Ameliorates Hepatic Damage Induced by Ovalbumin in Mice

    Weitere Studien sind erforderlich, um die genauen Mechanismen und potenziellen Vorteile vollständig zu verstehen.

     

    So sieht unsere Pestwurztinktur aus:

     

     

    Pfefferminze

    Inhaltsstoffe von Pfefferminzöl:

    • Thymol: Ein phenolischer Monoterpen mit antiseptischen und antimikrobiellen Eigenschaften.
    • Gerbstoffe: Organische Verbindungen mit adstringierenden und entzündungshemmenden Wirkungen.
    • Carvacrol: Ein phenolischer Monoterpen mit stark antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften.
    • Phenole: Organische Verbindungen mit antioxidativen Eigenschaften.
    • Menthol: Der Hauptbestandteil, bekannt für seine kühlenden und krampflösenden Eigenschaften.

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Virucidal effect of peppermint oil on the enveloped viruses herpes simplex virus type 1 and type 2 in vitro

     

     

    Primelwurzel

    Inhaltsstoffe von Primelwurzel:

    • Flavonoide: Pflanzliche Verbindungen mit antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften.
    • Saponine: Chemische Verbindungen, die entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken.
    • Phenolische Glykoside: Organische Verbindungen mit antioxidativen Eigenschaften.

    Primelwurzelextrakte zeigen nachweislich antimikrobielle, entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Diese Wirkungen werden hauptsächlich durch die in der Pflanze enthaltenen bioaktiven Verbindungen wie Flavonoide, Saponine und phenolische Glykoside vermittelt.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: -

    So sieht unsere Primelwurztinktur aus:

     

     

    Rote Bete

    Rote Bete hat als Granulat signifikante antioxidative, entzündungshemmende, blutdrucksenkende und leberschützende Wirkungen. Diese Wirkungen werden hauptsächlich durch die in der Roten Bete enthaltenen bioaktiven Verbindungen wie Betalaine, Polyphenole und Flavonoide vermittelt.

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S216183132200816X

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ptr.6653

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25875121/

     

    So sieht unsere Rote Beete aus:

     

     

    Schafgarbe

    Schafgarbe ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

    Verwendung:

    Das Kraut der Schafgarbe wird in der Naturheilkunde zur Herstellung von Tees und Extrakten verwendet. Schafgarbe ist bekannt für ihre entzündungshemmenden und wundheilenden Eienschaften.

    Wirkung:

    Entzündungshemmend, wundheilend, krampflösend, blutstillend.

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Inhibitory activity of yarrow essential oil on Listeria planktonic cells and biofilms

     

     

    So sieht unsere Schafgarbe aus:

     

     

    Schwarzkümmelöl

    Inhaltsstoffe von Schwarzkümmelöl:

    • Thymoquinon: Ein starkes Antioxidans und entzündungshemmendes Mittel.
    • Nigellon: Eine Verbindung, die krampflösende und antiasthmatische Eigenschaften hat.
    • Thymol und Carvacrol: die antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkungen haben.
    • Linolsäure und Oleinsäure: Essentielle Fettsäuren, die antioxidative Eigenschaften besitzen und die Hautgesundheit fördern.

     

    Schlussfolgerung:

    Schwarzkümmelöl zeigt nachweislich entzündungshemmende, antioxidative, antimikrobielle und immunmodulierende Eigenschaften. Diese Wirkungen werden hauptsächlich durch die in Schwarzkümmelöl enthaltenen bioaktiven Verbindungen wie Thymoquinon, Nigellon und ätherische Öle vermittelt.

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Black seed oil ameliorates allergic airway inflammation by inhibiting T-cell proliferation in rats

    Effects of black seed oil on resolution of hepato-renal toxicity induced by bromobenzene in rats

    Therapeutic effects of black seed oil supplementation on chronic obstructive pulmonary disease patients: A randomized controlled double blind clinical trial

     

     

    Sonnenblumenkerne

    Sonnenblumenkerne stammen von der Sonnenblume, aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

    Diese Kerne werden seit Jahrhunderten in verschiedenen verwendet und finden sowohl in der Ernährung als auch in der traditionellen Medizin Verwendung.

    Verwendung:

    In der traditionellen Medizin werden Sonnenblumenkerne zur Förderung der Gesundheit von Herz, Haut und Verdauungstrakt verwendet.

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    • Unsättige Fettsäuren: Omega-6 und Omega-9, tragen zur Unterstützung eines gesunden Herz-Kreislauf-Systems bei
    • Vitamine und Mineralstoffe: enthalten insbesondere Vitamin E, Magnesium und Selen, die antioxidative Eigenschaften haben und zur Stärkung des Immunsystems beitragen
    • Phytosterole: regulieren den Cholesterinspiegel und wirken entzündungshemmend

     

    Zusammenfassung:

    Sonnenblumenkerne ungesättigte Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Phytosterole.

    Diese Verbindungen unterstützen die Herzgesundheit, stärken das Immunsystem und können entzündungshemmende Wirkungen haben.

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: -

    So sehen unsere Sonneblumenkerne aus:

     

     

    Süssholzwurzel

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen: -

    So sieht unsere Süssholzwurzel aus:

     

     

    Sternanis

    Sternanis (Illicium verum) ist ein immergrüner Baum aus der Familie der Sternanisgewächse (Schisandraceae).

    Die sternförmigen Früchte des Sternanis werden seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin und Küche verwendet.

    Verwendung:

    Sternanis wird häufig zur Herstellung von Gewürzen, Tees und ätherischen Ölen verwendet. Er findet Anwendung in der Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Atemwegserkrankungen und als Aromastoff in der Lebensmittelindustrie.

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    • Anethol: krampflösend, antibakteriell
    • Shikimisäure: antiviral, entzündungshemmend
    • Limonen: verdauungsfördernd, antioxidativ
    • Pinen: schleimlösend, entzündungshemmend
    • Safrol: leicht betäubend, beruhigend

     

    Zusammenfassung:

    Sternanis enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Anethol, Shikimisäure, Limonen, Pinen und Safrol. Diese Verbindungen verleihen dem Sternanis seine krampflösenden, antibakteriellen, antiviralen, entzündungshemmenden, verdauungsfördernden, schleimlösenden, antioxidativen und beruhigenden Eigenschaften. Sternanis wird zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Atemwegserkrankungen und als Aromastoff in der Lebensmittelindustrie verwendet.

    Sternanisöl zeigt nachweislich starke antimikrobielle, entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Diese Wirkungen werden hauptsächlich durch die in Sternanisöl enthaltenen bioaktiven Verbindungen wie Anethol, Limonen und α-Pinen vermittelt.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Effect of Selective Encapsulation of Hydroxypropyl-β-cyclodextrin on Components and Antibacterial Properties of Star Anise Essential Oil

    Assessment of antimycotoxigenic and antioxidant activity of star anise (Illicium verum) in vitro

    Illicium verum (Star Anise) and Trans-Anethole as Valuable Raw Materials for Medicinal and Cosmetic Applications

      

     

    Thymian

    Thymian ist ein sehr altes Gewürzmittel und vor allem Heilkraut. Dies wird auf seine vielfältigen pharmakologischen Eigenschaften zurückgeführt, zu denen unter anderem antioxidative, entzündungshemmende und antineoplastische Wirkungen gehören. Darüber hinaus ist Thymian seit langem für seine antiviralen, antibakteriellen, antimykotischen und antiseptischen Wirkungen sowie für seine bemerkenswerte Unterbrechung von mikrobiellen Biofilmen bekannt

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9147557/

    https://www.cajpsi.com/article_166321_88768b20b08be89333e93ab335955888.pdf

     

     

    Teufelskralle

    Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) ist eine Heilpflanze, die traditionell zur Behandlung von entzündlichen und degenerativen Erkrankungen eingesetzt wird. Wissenschaftliche Studien haben die medizinischen Wirkungen von Teufelskralle in Bezug auf ihre entzündungshemmenden, schmerzlindernden und antioxidativen Eigenschaften untersucht.

    Inhaltsstoffe von Teufelskralle:

    • Harpagosid: Ein Iridoidglykosid mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften.
    • Harpagid und 8-Coumaroylharpagid: Weitere Iridoidglykoside, die zur entzündungshemmenden Wirkung beitragen.
    • Phenolische Verbindungen: Organische Verbindungen mit antioxidativen Eigenschaften.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Treatment of patients with arthrosis of hip or knee with an aqueous extract of devil’s claw (Harpagophytum procumbens DC.)

    Devil’s Claw (Harpagophytum procumbens) as a treatment for osteoarthritis: a review of efficacy and safety

     

    So sieht unsere Teufelskralletinktur aus:

     

     

    Weidenrinde

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Treatment of low back pain exacerbations with willow bark extract: a randomized double-blind study

    United States Pharmacopeia Safety Review of Willow Bark

     

    So sieht unsere Weidenrinde aus:

     

     

    Weihrauch

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    So sieht unser Weihrauch aus:

     

     

    Weissdorn

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    So sieht unser Weissdorn aus:

     

    Yucca Schidigera

    Beim Menschen existieren pharmakologische Untersuchungen und klinisch orientierte Studien – teils mit Yucca-Extrakten allein, teils in Kombination – in denen vor allem stoffwechselbezogene, gastrointestinale und saponinvermittelte Mechanismen untersucht wurden.

    Bei Tieren liegt die direkteste und belastbarste Evidenz für Hund und Katze vor, insbesondere im Zusammenhang mit Veränderungen von Kotgeruch und stickstoffhaltigen Ausscheidungsprodukten, während für Pferd und Esel kaum artspezifische Interventionsstudien existieren und die mechanistische Plausibilität überwiegend aus Kleintier- und Rattenmodellen stammt, sodass eine 1:1-Übertragung nicht zulässig ist, die biologische Plausibilität jedoch aus vergleichbaren Darm-Mikrobiom-Interaktionen, Stickstoffmetabolismus-Prozessen und saponinbedingten physikochemischen Effekten bei Säugetieren abgeleitet werden kann.

    Im Pferdebereich ist Yucca schidigera als Futtermittelzusatz zwar bekannt, insbesondere im Kontext Stallklima, Ammoniakbindung und Ausscheidungen, die offen zugängliche wissenschaftliche Literatur enthält jedoch nur sehr wenige direkte, kontrollierte Interventionsstudien, die Yucca-Extrakt beim Pferd als eigenständigen Faktor untersuchen. Für eine fachlich saubere Einordnung bedeutet das, dass für Pferde keine robuste artspezifische Wirksamkeitsdatenlage vorliegt. Aussagen stützen sich hier nicht auf klinische Evidenz, sondern allenfalls auf allgemeine saponinbezogene Mechanismen und Erkenntnisse aus anderen Tierarten.

    Für den Esel ist die Studienlage noch klarer: In den einschlägigen wissenschaftlichen Datenbanken finden sich keine spezifischen Untersuchungen zur Supplementierung mit Yucca schidigera. Eine Bewertung ist daher ausschließlich indirekt über allgemeine Säugetierphysiologie und Vergleichsdaten aus anderen Spezies möglich, ohne dass daraus eine Gleichsetzung oder Übertragbarkeit abgeleitet werden darf.

    Beim Hund existieren kontrollierte Studien, in denen Yucca-Extrakt als Bestandteil der Fütterung untersucht wurde. In diesen Arbeiten wurden unter anderem Veränderungen der fäkalen Ammoniakkonzentration sowie der Geruchswahrnehmung von Hundekot beschrieben. Gleichzeitig zeigen die Studien, dass Effekte dosisabhängig sind und höhere Einsatzmengen nicht automatisch vorteilhaft sind. Die Interpretation bleibt daher streng an Studiendesign, Dosierung und Futtermatrix gebunden und erlaubt keine pauschalen Aussagen über eine Wirkung im medizinischen Sinn.

    Für die Katze ist die Datenlage eng mit derjenigen des Hundes verknüpft, da eine zentrale Studie beide Tierarten einschließt. Dort wurden Yucca-Extrakte in Katzendiäten untersucht und Veränderungen der Kotgeruchswahrnehmung dokumentiert. Ergänzend existieren Futtermittelstudien, in denen Yucca gemeinsam mit anderen Zusätzen eingesetzt wurde, etwa im Zusammenhang mit Kotbeschaffenheit oder Geruchsentwicklung. Diese Ergebnisse sind stets als Kombinationseffekte innerhalb eines Fütterungskonzepts zu interpretieren und nicht als isolierter Nachweis für Yucca allein.

    Bei Kleintieren, insbesondere Ratten, liegt eine vergleichsweise breite experimentelle Datenbasis vor. Mehrere Studien untersuchten Yucca-Extrakte sowie deren Saponin- und Nicht-Saponin-Fraktionen im Hinblick auf metabolische Parameter, oxidativen Stress und biochemische Marker. Diese Arbeiten liefern wichtige Hinweise auf mögliche Wirkmechanismen und biologische Aktivität, stellen jedoch ausdrücklich Modellforschung dar und sind nicht als direkte Wirksamkeitsnachweise für Haus- oder Nutztiere zu verstehen.

    Inhaltsstoffe von Yucca schidigera und ihre wissenschaftliche Einordnung

    Neben den Saponinen enthält Yucca schidigera polyphenolische Begleitstoffe, darunter phenolische Säuren und flavonoidähnliche Strukturen. Diese Verbindungen werden in experimentellen Arbeiten, insbesondere in Rattenmodellen, im Kontext von oxidativem Stress und antioxidativen Eigenschaften untersucht. Ihre Bedeutung liegt weniger in einer isolierten Einzelwirkung als vielmehr in ihrer Rolle innerhalb der pflanzlichen Gesamtmatrix des Extrakts.

    Ergänzend sind kohlenhydrathaltige Strukturen Bestandteil der Yucca-Matrix, sowohl als Teil der Saponine als auch als eigenständige Pflanzenbestandteile. Diese können im Darmmilieu mit Mikroorganismen interagieren und dadurch indirekt Einfluss auf mikrobielle Prozesse nehmen. Darüber hinaus sind Mineralstoffe und weitere sekundäre Pflanzenstoffe in geringen Mengen enthalten, die analytisch gut erfasst sind, denen jedoch keine eigenständige funktionelle Hauptrolle zugeschrieben wird.

    In der Gesamtschau werden die Inhaltsstoffe von Yucca schidigera in der wissenschaftlichen Literatur nicht als pharmakologisch wirksam eingeordnet, sondern als funktionelle Pflanzenbestandteile, deren Effekte sich aus physikochemischen Eigenschaften, mikrobiellen Interaktionen und dosisabhängigen Zusammenhängen ergeben. Entsprechend wird Yucca schidigera konsequent im Kontext von Fütterung und Ernährung betrachtet und nicht als Arzneistoffe. 

    Die funktionell relevanten Inhaltsstoffe von Yucca schidigera sind keine „Wirkstoffe“ im arzneilichen Sinn, sondern lassen sich als klar definierte Stoffgruppen einordnen, deren Eigenschaften in der wissenschaftlichen Literatur gut beschrieben sind. Im Mittelpunkt stehen die Steroidsaponine, die in Yucca schidigera in vergleichsweise hoher Konzentration vorkommen. Chemisch bestehen diese Saponine aus einem steroidalen Sapogenin-Grundgerüst, etwa Sarsapogenin, das mit Zuckerresten verknüpft ist. Diese Struktur verleiht ihnen oberflächenaktive Eigenschaften, die in Studien vor allem im Zusammenhang mit physikochemischen Effekten im Verdauungstrakt, der Interaktion mit stickstoffhaltigen Verbindungen sowie mit mikrobiellen Stoffwechselprozessen diskutiert werden. Genau diese Saponine gelten als zentraler Inhaltsstoff in den Untersuchungen zu Kotgeruch und Ammoniakentwicklung bei Hund und Katze.

    Quellen 

    Lowe JA, Kershaw SJ. The effect of Yucca schidigera extract on canine and feline faecal aroma.

    Dos Reis JS et al. Inclusion of Yucca schidigera extract in diets with different protein levels for dogs.

    Roque NC et al. Increasing levels of zeolite and Yucca schidigera in diets for cats.

    Duffy CF et al. Effects of dietary supplementation with Yucca schidigera extract and its saponin and non-saponin fractions on rat metabolism.

    Cigerci IH et al. The protective potential of Yucca schidigera against nitrite-induced oxidative stress in rats.

    Fidan AF et al. Effects of Yucca schidigera and Quillaja saponaria on experimental models in rats.

    Kim SW et al. Hypocholesterolemic properties of Yucca schidigera and Quillaja saponaria extracts.

     

    Zimt

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    • Cumarin: In höheren Mengen in Kassia-Zimt vorhanden; kann bei übermäßigem Verzehr leberschädigend sein
    • Ätherische Öle: Enthalten wertvolle Verbindungen wie Cinnamaldehyd, das für den charakteristischen Geschmack und die Wirkung verantwortlich ist
    • Antioxidative Eigenschaften: Schützt Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt die Immunfunktion
    • Entzündungshemmend: Kann entzündungshemmende Effekte haben und bei der Behandlung von Entzündungen im Körper helfen
    • Blutzuckersenkend: Kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, was besonders für Diabetiker von Vorteil sein kann

     

    Verwendung in der traditionellen Medizin:

    Behandlung von Verdauungsbeschwerden, zur Förderung der Durchblutung, zur Unterstützung des Immunsystems und zur Linderung von Erkältungssymptomen

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

    Beneficial effects of cinnamon and its extracts in the management of cardiovascular diseases and diabetes

    Anti-inflammatory effects of cinnamon extract and identification of active compounds influencing the TLR2 and TLR4 signaling pathways

    Cinnamon: Potential Role in the Prevention of Insulin Resistance, Metabolic Syndrome, and Type 2 Diabetes

    Antibacterial mechanisms of cinnamon and its constituents: A review


    So sieht unser Zimt aus:

     

     

    Zitrone

    Inhaltsstoffe und Wirkung:

    Zitronen sind für ihren hohen Anteil an Vitamin C bekannt. Mit 50 Milligramm Vitamin C decken hundert Gramm etwa die Hälfte des Tagebedarfs eines Erwachsenen.

    Vitamin C fängt freie Radikale ab und ist unter anderem wichtig für das Bindegewebe sowie die Funktion des Immunsystems.Vitamin C hilft auch, Eisen aus dem Darm besser aufzunehmen.

    Zitronen enthalten zudem sekundäre Pflanzenstoffe und Kalium, das für die Funktion von Nerven, Herz und Muskeln benötigt wird.

     

    Wissenschaftliche Nachweise und Quellen:

     Die Zitrone besitzt zahlreiche Eigenschaften, wie z. B. antimikrobielle, antimykotische, entzündungshemmende, krebshemmende, reinigende und antiskorbutische Eigenschaften usw.

    Reaktionen von Zecken und Stechmücken auf Zitrusfruchtschalen (Rutaceae)

    Feldversuch zeigt den Schutz von Zitroneneukalyptusextrakt gegen Zeckenbisse