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Niereninsuffizienz bei der Katze (CNE/CNI)

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Katze

Niereninsuffizienz bei der Katze (CNE/CNI)

Warum die Niere so lange schweigt, was die IRIS-Stadien bedeuten – und warum bei der Nierenkatze zuerst zählt, dass sie frisst.

Direkte Antwort: Was ist Niereninsuffizienz bei der Katze?

Ihre Katze trinkt mehr als früher, die Toilette ist schneller nass, sie wird dünner und lässt das Nierenfutter stehen, das der Tierarzt verschrieben hat. Die chronische Nierenerkrankung (CNE) ist die Erkrankung der älteren Katze: Bis zu 40 Prozent der Katzen über zehn und 80 Prozent über 15 Jahren sind betroffen.[1] Sie verläuft lange still, weil die Niere große Reserven hat – das Kreatinin steigt erst, wenn fast 75 Prozent der Funktion verloren sind.[1] Heilbar ist sie nicht. Gut begleitbar schon, wenn sie früh erkannt wird und die Katze frisst.

Die THZ-Sicht: Früh messen, feucht und schmackhaft füttern, Phosphat im Blick – und Leber, Niere und Darm zusammen begleiten. Die Diagnose stellt der Tierarzt. Womit Sie anfangen ↓

Leber, Niere und Blase bei der Katze – alle Themen im Überblick
Kurz zusammengefasst
  • Der Blutwert SDMA steigt schon bei etwa 40 Prozent Funktionsverlust – fragen Sie beim Senioren-Check danach.[1]
  • Eine Nierendiät ist ab IRIS-Stadium 2 eine belegte Maßnahme; entscheidend ist vor allem weniger Phosphat.[3]
  • Der häufigste Fehler aus unserer Sicht: am verschriebenen Nierenfutter festhalten, obwohl die Katze es nicht frisst. Eine Katze, die hungert, verliert mehr als sie gewinnt.
  • Den Überblick über Leber, Niere und Blase gibt der Hauptratgeber.
Womit begleiten? Erst der Tierarzt, dann das Futter

Lage: IRIS-Stadium 1 bis 2 oder grenzwertige Werte beim Senioren-Check, Ihre Katze ist stabil. Dann begleiten wir Leber und Nieren mit Nehls flüssig Leber & Nieren Katze, entwickelt von Tierärztin Katrin Knecht, auf Ölbasis und tropfenweise unters Futter: je nach Gewicht zweimal täglich 6 bis 14 Tropfen, mindestens sechs Wochen, besser drei Monate; Einstieg mit der 10-ml-Probe. Wer lieber Kräuter füttert: Nehls Leber & Nieren Fit für Hund und Katze, angefeuchtet oder als Aufguss.

Lage: Ihre Katze frisst das Nierenfutter nicht oder erbricht häufig. Dann geht es zuerst darum, dass sie überhaupt frisst – feuchtes, schmackhaftes Futter wie das Nehls Geflügeltöpfchen oder das Nehls Truthahn-Menü, leicht angewärmt, in kleinen Portionen. Welche Mischung aus Nierendiät und gewohntem Futter für Ihre Katze passt, stimmen wir mit Ihnen und Ihrem Tierarzt ab – im kostenlosen Erstgespräch oder am Telefon unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.

Lage: Fortgeschrittenes Stadium, Infusionen, die Katze wird nicht stabil. Wer tiefer einsteigen will, nimmt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse": Sie macht energetische Belastungsfelder sichtbar und ist unser Werkzeug – der Ausgangspunkt für einen Fütterungs-Begleitplan. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Alle genannten Produkte sind Futter- bzw. Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Frisst Ihre Katze 24 Stunden nicht oder setzt keinen Urin ab: sofort Tierarzt.

Für Katzen giftig – bei Nierenkatzen erst recht

Teebaumöl, Knoblauch, Wermut und konzentrierte ätherische Öle sind für Katzen giftig. Lilien sind für Katzen stark nierengiftig – Blätter, Blüten, Blütenstaub und sogar das Vasenwasser. Entfernen Sie sie aus dem Haushalt. Geben Sie nur Produkte, auf deren Seite die Katze ausdrücklich genannt ist.

Wie die Niere der Katze arbeitet – und warum sie so lange schweigt

Die beiden Nieren filtern rund um die Uhr das Blut, scheiden Harnstoff, Kreatinin und andere Stoffwechselprodukte aus, regeln Wasser- und Salzhaushalt und bilden Hormone für Blutbildung und Blutdruck. Ihre Reserve ist enorm. Das ist lebensrettend und zugleich das Tückische: Solange die Reserve reicht, sehen Sie von außen nichts.

Die akute Nierenentzündung kommt dagegen plötzlich, mit Schmerzen, gekrümmter Haltung, Fieber, Erbrechen. Sie ist ein Notfall. Die chronische Form schleicht sich über Jahre ein: Die Katze trinkt mehr, uriniert häufiger, das Fell wird stumpf, sie magert ab und erbricht gelegentlich. Im Endstadium vergiftet sich der Körper mit nicht ausgeschiedenen Stoffen (Urämie) – mit Mundgeruch nach Urin, Entzündungen im Maul, starker Abmagerung.

IRIS-Stadien und Lebenserwartung

Die International Renal Interest Society teilt die chronische Nierenerkrankung bei der Katze nach dem Kreatinin im Blut ein, ergänzt durch SDMA, Eiweiß im Urin und Blutdruck:[2]

  • Stadium 1: Kreatinin unter 1,6 mg/dl – oft ohne Symptome, SDMA hilft beim Erkennen
  • Stadium 2: 1,6 bis 2,8 mg/dl – erste Zeichen möglich
  • Stadium 3: 2,9 bis 5,0 mg/dl – deutliche Symptome
  • Stadium 4: über 5,0 mg/dl – Lebensqualität stark eingeschränkt

In einer Studie mit 211 Katzen lag die mittlere Überlebenszeit ab Diagnose im späten Stadium 2 bei 1.151 Tagen, im Stadium 3 bei 778 Tagen und im Stadium 4 bei 103 Tagen.[4] Früh erkannt, bleiben also oft Jahre. Das ist der Grund, warum wir so auf den Senioren-Check drängen: ab sieben Jahren jährlich Blut, Urin und Blutdruck, ab zehn halbjährlich.

Woran Sie es erkennen – und wann Sie sofort zum Tierarzt müssen
  • mehr Durst, mehr Urin – oft das erste Zeichen
  • schleichender Gewichtsverlust, stumpfes Fell, Erbrechen
  • Mundgeruch nach Urin, Entzündungen im Maul
  • plötzliche Blindheit oder geweitete Pupillen – Bluthochdruck
  • sofort: kein Urin, Krampfanfälle, Apathie, 24 Stunden ohne Fressen

Katzen können schon nach kurzer Fastenzeit eine lebensgefährliche Fettleber entwickeln. Soll eine Katze abnehmen, dann langsam: 2 bis 5 Prozent des Körpergewichts pro Monat.

Was die Nieren belastet

Selten ist es ein einzelner Auslöser. Was wir aus über 26 Jahren Praxis sehen, ist ein Summenergebnis vieler Jahre:

  • Trockenfutter als Hauptkost – wenig Wasser, konzentrierter Urin. Mehr dazu im Ratgeber Leber, Niere und Blase.
  • Medikamente – Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAIDs und manche Antibiotika belasten die Nieren; sie sind oft nötig, die Nierenwerte gehören dann kontrolliert.
  • Gifte – Lilien, Frostschutzmittel, manche Reinigungsmittel.
  • Infekte, die nicht ausheilen, und Bluthochdruck.
  • Veranlagung – polyzystische Nierenerkrankung bei Persern und verwandten Rassen.

Aus unserer Sicht belasten auch synthetische Zusätze im Futter die Niere über Jahre. Deshalb füttern wir naturnah, ohne zugesetzte synthetische Vitamine und Mineralstoffe.

Nierendiät, Protein, Phosphat – wie wir das sehen

Viele Halter verlassen die Praxis mit der Vorstellung, das Nierenfutter sei die eigentliche Therapie. Die Nierendiät ist eine gute, belegte Maßnahme: In einer randomisierten Studie hatten Katzen unter Nierendiät über zwei Jahre keine urämischen Krisen und keine nierenbedingten Todesfälle, unter normalem Futter schon.[3] IRIS empfiehlt sie ab Stadium 2 zu erwägen und ab Stadium 3.[3]

Wo wir differenzieren: Den größten Nutzen schreibt die Forschung heute der Phosphatreduktion zu; über die optimale Eiweißmenge gibt es wenig Einigkeit.[3] Eine Katze ist Fleischfresser. Wird das Eiweiß zu stark gekürzt, baut sie eigene Muskeln ab – gerade die Nierenkatze, die oft schon abgemagert ist. Und eine Diät, die sie nicht frisst, nützt gar nichts. IRIS selbst rät, über mindestens drei Wochen umzustellen und Appetitlosigkeit zuerst zu behandeln.[3] Für uns heißt das:

  • hochwertiges tierisches Eiweiß in moderater Menge, wenig Phosphat
  • viel Feuchtigkeit – Nassfutter, etwas Wasser oder ungewürzte Brühe dazu
  • keine zugesetzten synthetischen Mineralstoffe und Vitamine
  • Akzeptanz zuerst: angewärmt, kleine Portionen, ruhiger Platz

Das ist mühsam, wir wissen das. Aber eine Katze, die frisst, ist die wichtigste Voraussetzung für alles andere.

Unsere Begleitung – Darm, Leber, Niere als ein System

Oft werden wir gerufen, wenn die Katze trotz Infusionen nicht stabil wird oder das Spezialfutter verweigert. Akute Phasen gehören in die Tierarztpraxis – Infusionen, Klinik, Medikamente. Wir begleiten danach: in der Stabilisierung und im langen Verlauf.

Die flüssigen Katzen-Rezepturen von Tierärztin Katrin Knecht bauen aufeinander auf. Zuerst der Darm mit Nehls flüssig Darmsan Katze, dann Leber und Nieren mit Nehls flüssig Leber & Nieren Katze. Bei der Katze sind Darm, Leber und Niere aus unserer Erfahrung enger verzahnt als beim Hund; wer nur ein Organ anschaut, kämpft oft mit Rückschlägen. Es dauert. Sechs Wochen sind das Minimum, drei Monate sind realistisch.

Ihre Katze hat schlechte Nierenwerte, und Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Rufen Sie uns an unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr, oder vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

Häufige Fragen zur Niereninsuffizienz bei der Katze

Ist Niereninsuffizienz bei Katzen heilbar?
Nein, zerstörtes Nierengewebe wächst nicht nach. Früh erkannt, lässt sich die Erkrankung aber über Jahre begleiten – mit tierärztlicher Kontrolle, angepasster Fütterung und einer Katze, die gut frisst und trinkt.
Muss meine Katze unbedingt Nierenfutter bekommen?
Ab IRIS-Stadium 2 ist eine Nierendiät eine belegte Maßnahme, vor allem wegen des niedrigeren Phosphats. Verweigert Ihre Katze sie, hat das Fressen Vorrang. Stellen Sie über mindestens drei Wochen um und besprechen Sie Alternativen mit Ihrem Tierarzt.
Wie lange lebt eine Katze mit Niereninsuffizienz?
Das hängt vom Stadium bei der Diagnose ab. In einer Studie lebten Katzen im späten Stadium 2 im Mittel gut drei Jahre, im Stadium 3 gut zwei Jahre und im Stadium 4 etwa drei Monate. Einzelne Katzen liegen deutlich darüber oder darunter.
Was ist SDMA?
Ein Blutwert, der schon bei etwa 40 Prozent Funktionsverlust steigt – das Kreatinin erst bei fast 75 Prozent. IRIS empfiehlt, beide Werte zusammen zu beurteilen. Nicht jede Praxis misst SDMA standardmäßig; fragen Sie danach.
Meine Nierenkatze frisst nicht – was tun?
Nichts erzwingen und nicht abwarten. Bieten Sie leicht angewärmtes, schmackhaftes Nassfutter in kleinen Portionen an. Frisst sie 24 Stunden nichts, gehört sie am selben Tag zum Tierarzt – oft stecken Übelkeit, Austrocknung oder Blutarmut dahinter, die sich behandeln lassen.
Sind Infusionen sinnvoll?
Bei Austrocknung und Urämie sind sie lebensrettend. Auf Dauer bedeuten sie Stress; mit dem Tierarzt lässt sich abwägen, ob Infusionen unter die Haut zu Hause möglich sind und wie oft sie nötig bleiben.

Was Katzenhalter berichten

„Meine Hermine, 15 Jahre alt, hat Niereninsuffizienz und es ging ihr nicht gut. Auf der Suche nach einer Alternative bin ich zufällig auf das Tierheilkundezentrum Nehls gestoßen. Die Beratung war ausgesprochen freundlich, das Team sehr geduldig mit meinen vielen Fragen. Zuerst probierten wir verschiedene Sorten Nassfutter, dazu […]. Bereits nach zwei Wochen ging es spürbar besser, sie wurde wieder lebhafter. Dann kam noch Nehls easy Leber & Niere dazu. Mit dieser Kombination und dem Nehls-Futter – Monoprotein Truthahn und Huhn – geht es Hermine heute sehr gut. Nach vier Wochen brachte sie mir ein Mäuschen als Geschenk und schnurrt wieder. Ich merke, wieviel Freude sie wieder am Leben hat."

Margit über Katze Hermine · Niereninsuffizienz mit 15 Jahren

„Bei meiner 9-jährigen Luna war es eine Routine-Blutuntersuchung, die mich aus der Bahn warf: angehende Niereninsuffizienz. Dazu hatte sie ständig komische Hustenanfälle, anfangs zwei-, dreimal im Jahr, dann fast dreimal die Woche. Den Rat zur Spezialdiät einer bekannten Marke verwarf ich – ich vertraute dem nicht. Stattdessen ließ ich eine ‚Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse' machen. […] Ich bekam einen individuellen Fütterungs- und Begleitplan, stellte auf Nehls Nassfutter um und ergänzte mit easy-Produkten […]. Luna hatte seitdem keinen einzigen Hustenanfall mehr, das Kontrollblutbild zeigte: ihre Nierenwerte sind wieder top in Ordnung. Auch die Kontrollanalyse zeigte deutliche Verbesserung. Ich mache mit den Nehls-Produkten weiter."

Halterin über Katze Luna · Frühstadium CNE und Husten

„Bei meiner Trixi haben wir gerade ‚Einjähriges' der Begleitung – die Werte sind deutlich besser, auch wenn die CNI natürlich nicht weg ist. Ihr Futter frisst sie noch immer mit Begeisterung. Vor einem Jahr war ich am Boden zerstört: Trixis Fell wurde stumpf und fettig, sie trank extrem viel, ließ aber Futter stehen oder erbrach, schlief plötzlich vermehrt – mit gerade einmal 8 Jahren. Das Blutergebnis bestätigte die Vermutung. Spezielles Nierenfutter mochte sie nicht. Auf der Suche nach Alternativen stieß ich auf die Bioresonanz-Haaranalyse und schickte alles ein. Wenige Tage später hatte ich den individuellen Fütterungs- und Begleitplan. Trixi nahm alles problemlos an – die Mischungen haben weder Geruch noch Geschmack, ideal. Heute, ein Jahr später: Blutwerte stabil, sie frisst und trinkt normal, erbricht nicht mehr, hat wieder ein schönes Haarkleid."

Halterin über Katze Trixi · CNI mit 8 Jahren, einjährige Begleitung

„Bei meiner Zazu fing es kurz vor Weihnachten an. Ihr Harnstoff lag bei 205,4 (normal 10–33), Kreatinin bei 13,8 (normal < 2). Eine Niere bereits zusammengeschrumpft, die andere angegriffen. Der Tierarzt riet zur sofortigen Einschläferung – das war am 19.12. Ich konnte mich nicht damit abfinden. Eine Freundin empfahl mir Frau Nehls. Noch am selben Tag schickte ich die Haarprobe, am nächsten hatte ich das Ergebnis […]. Am 22.12. – Blutkontrolle: noch schlechter. Mein neuer Tierarzt war offen für die Begleitung. Ab Heiligabend, 24.12., kam Zazu zum ersten Mal seit Wochen wieder ins Wohnzimmer geschlichen und sprang in ihre Heizungshängematte – mein schönstes Weihnachtsgeschenk. Es folgten Monate mit Auf und Ab. Aber Zazu wurde stabiler. […] Heute fragt jeder, der sie sieht: ‚Die war totkrank?' Frau Nehls hat uns – Stand jetzt – über acht Monate mehr geschenkt, und ich hoffe auf viele weitere."

Kathrin E. über Katze Zazu · schwere CNI, Einschläferung war angeraten

„Vor einem halben Jahr wandte ich mich verzweifelt an das THZ – mein Kater Friedl hatte das Fressen eingestellt, der Tierarzt diagnostizierte Niereninsuffizienz und gab keine Hoffnung mehr. Er riet zum sofortigen Einschläfern. Damit konnte ich mich nicht abfinden. Ich rief im THZ an, schickte Friedls Haare zur ‚Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse'. Zwei Tage später hatte ich das ausführliche Ergebnis und bestellte alle Empfehlungen. Die ersten Tage tat sich nichts. Aber nach einer Woche der erste Hoffnungsschimmer: Friedl fraß wieder freiwillig, ein leckeres Geflügeltöpfchen, das ich mitbestellt hatte. Jeden Tag ging es etwas bergauf. Nach drei Monaten war der Friedl wieder so, wie ich ihn kannte: ein glücklicher, gesunder Kater. Wir ließen die Nierenwerte beim Tierarzt erneut prüfen. Er konnte es nicht glauben – alles wieder im Normbereich."

Sabine S. über Kater Friedl · CNI, Einschläferung war angeraten

Im amaro Verlag berichtete Angela Mayr über ihren Kater Aslan (türkisch „Löwe"). Tierärzte stellten fest, dass nur noch etwa ein Drittel der Nierenfunktion übrig war; vier Tage hing der abgemagerte Kater stundenlang an Infusionen, ohne durchgreifenden Erfolg, und die Empfehlung lautete, ihn zu erlösen. Die Familie nahm ihn wieder mit nach Hause, fand im Internet das Tierheilkundezentrum Nehls und päppelte ihn von Hand auf – trug ihn nach draußen zu den Vögeln, legte ihn auf eine Decke mit Wärmflasche. Nach einigen Tagen begann Aslan, selbst zu fressen. Heute, so Angela Mayr, ist er wieder ganz der Alte, geht mit dem Familienhund Rufus Gassi und klettert wie früher. Ihr Resümee:

„Wenn es um Leben und Tod geht, darf man sich durchaus einmal eine Bedenkzeit nehmen und klären, ob es noch andere als die vom Arzt vorgestellten Optionen gibt. Dabei sollte allerdings nicht die eigene Trennungsangst ausschlaggebend sein, sondern einzig und allein das Wohlergehen des Patienten."

Angela Mayr über Kater Aslan · veröffentlicht im amaro Verlag, Text und Fotos: Angela Mayr

Wichtig zu wissen

Erfahrungen einzelner Katzen sind individuell und nicht übertragbar. Jede Nierenerkrankung gehört in tierärztliche Behandlung und Kontrolle.

Schlechte Nierenwerte – und der Tierarzt sieht wenig Hoffnung?

Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber ich weiß nicht mehr weiter." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Unser Ausgangspunkt ist die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse", seit 2021 rund 3.300-mal gemacht. Sie macht energetische Belastungsfelder sichtbar und ist unser Werkzeug; Tatjana Siebert und unser Team besprechen das Ergebnis persönlich mit Ihnen und leiten daraus den Fütterungs-Begleitplan ab – neben der tierärztlichen Versorgung. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →
Quellen
  1. Cornell Feline Health Center, Cornell University College of Veterinary Medicine (2025): Chronic Kidney Disease.
  2. International Renal Interest Society (IRIS): IRIS Staging of CKD.
  3. International Renal Interest Society (IRIS): Diets for Cats with Chronic Kidney Disease, mit Verweis auf Ross et al. 2006 und Elliott et al. 2000.
  4. Boyd LM, Langston C, Thompson K, Zivin K, Imanishi M (2008): Survival in cats with naturally occurring chronic kidney disease (2000–2002). Journal of Veterinary Internal Medicine 22(5), 1111–1117.
Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Katzen – und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) aufbereitet.

Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Mitarbeit an unseren Rezepturen – insbesondere an den flüssigen Katzen-Rezepturen, die sie eigenständig entwickelt hat – sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen.

Zur Person:
Tatjana Siebert – Geprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin Knecht – Tierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Entwicklung der VetLine und der flüssigen THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil.
Grundlage ist die praktische Begleitung von Katzen mit Nieren-, Leber- und Stoffwechselthemen in der Naturheilkunde.
Stand: 28. Oktober 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Wenn Sie reden wollen
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) ist da, wenn die Nierenwerte Ihrer Katze Sie beschäftigen – mit Ihren Fragen zu Fütterung, Nierenfutter und Begleitung. Wir sagen ehrlich, wann wir begleiten können und wann es der Tierarzt sein muss.
Auch wenn Sie skeptisch sind zur Naturheilkunde oder zur Bioresonanz – rufen Sie an: 05642 988 8826. Wir nehmen das nicht persönlich, im Gegenteil.