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Niereninsuffizienz bei der Katze (CNE/CNI)

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Katzen-Cluster Entgiftung

Niereninsuffizienz bei der Katze (CNE/CNI)

Wenn die Nieren versagen – Ursachen, Symptome, IRIS-Stadien und warum Proteinreduktion oft falsch verstanden wird.

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Katzen und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.
Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Mitarbeit an unseren Rezepturen sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen. Darüber hinaus begleitet sie die allgemeine Kundenbetreuung bei medizinischen Spezialfällen.
Zur Person:
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Wissenschaftliche Mitarbeit an den THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil.
Grundlage sind zwei Jahrzehnte praktische Begleitung von Katzen in der Naturheilkunde.
Stand: 15. Juni 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.

Dieser Artikel ist Teil unseres Clusters „Leber, Niere & Blase bei der Katze". Den thematischen Überblick mit dem Zusammenspiel der drei Organe finden Sie im Pillar-Artikel Leber, Niere & Blase bei der Katze.

Direkte Antwort: Was ist Niereninsuffizienz bei der Katze?

Die chronische Nierenerkrankung (CNE/CNI) ist die häufigste innere Erkrankung älterer Katzen – jede dritte Katze über 10, jede zweite über 12 Jahren ist betroffen. Sie verläuft jahrelang still, weil die Nieren über eine erhebliche Reservekapazität verfügen. Klinische Zeichen werden erst sichtbar, wenn 65 bis 75 Prozent der Nierenfunktion bereits verloren sind. Heilbar ist die Erkrankung nicht, gut begleitbar dagegen sehr wohl. Entscheidend sind: frühzeitige Diagnose über Blutwerte (Kreatinin, SDMA, Harnstoff), eine individuell angepasste Fütterung – die nicht automatisch eiweißarm sein muss – und konsequente naturheilkundliche Begleitung.

Kurz zusammengefasst
  • Die Niere hat eine enorme Reserve – Symptome treten erst auf, wenn 65–75 % der Funktion verloren sind. Frühdiagnose über Blutwerte ist entscheidend.
  • SDMA ist ein moderner Frühmarker – er zeigt Nierenveränderungen oft Monate bis Jahre vor dem klassischen Kreatinin an.
  • Die Proteinreduktion-Debatte: Was bei uns oft als „die" Therapie gilt, ist in der internationalen Veterinärnephrologie nicht unumstritten. Wichtiger als eine drastische Reduktion ist ein moderater Proteinanteil aus hochwertigen Quellen – und vor allem: dass die Katze überhaupt frisst.
  • Niereninsuffizienz ist nicht heilbar, aber im IRIS-Stadium 1–2 oft jahrelang gut begleitbar.
  • Die wichtigste therapeutische Maßnahme bei Niereninsuffizienz ist banal und gleichzeitig schwer: Fressen und Trinken. Alles andere baut darauf auf.
  • Ganzheitliche Begleitung über Fütterung, Homöopathie und individuelle Empfehlungen auf Basis der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" kann den Verlauf positiv beeinflussen.

Wie funktionieren die Nieren bei der Katze?

Paarig angeordnet liegen die beiden Nieren beiderseits der Wirbelsäule in der Lendenregion, eingebettet in eine Fettkapsel, die sie vor Kälte und Stößen schützt. Die Nieren sind die zentralen Filterorgane des Körpers. Durchflossen vom gesamten Blutkreislauf reinigen sie das Blut von Stoffwechselendprodukten – Harnstoff, Kreatinin, harnpflichtige Substanzen – und scheiden diese über den Urin aus.

Darüber hinaus regulieren die Nieren den Elektrolyt- und Wasserhaushalt, halten den Säure-Basen-Status stabil und produzieren wichtige Hormone: Erythropoetin für die Blutbildung, Renin für die Blutdruckregulation. Wenn die Nieren ihre Filterleistung nicht mehr erbringen, kommt es zu einer schleichenden Rückvergiftung des Organismus – mit Folgen für nahezu jedes Organsystem.

Die Niere besitzt eine enorme Reservekapazität: Nur etwa die Hälfte aller Nephrone wird täglich gebraucht. Das ist lebensrettend – aber auch das Tückische bei der Niereninsuffizienz: Solange die Reserve reicht, merkt man von außen nichts. Erst wenn 65 bis 75 Prozent der Funktion bereits verloren sind, werden klinische Zeichen sichtbar. Bis dahin schreitet die Erkrankung schleichend voran, oft über Jahre.

Akute versus chronische Nierenerkrankung

Akute Nierenentzündung (Nephritis)

Die akute Nierenentzündung tritt plötzlich auf und zeigt sich durch erhebliche Schmerzen. Typisch sind aufgeregtes Umhergehen in gekrümmter Körperhaltung, ständiges Drängen nach draußen, schmerzhafter und meist eingeschränkter Harnabsatz. Die Nierengegend ist schmerzhaft und überempfindlich, wärmer als die Umgebung. Das Allgemeinbefinden ist stark beeinträchtigt, die Katze fiebert, oft kommen Durchfall und Erbrechen hinzu.

Eine akute Nephritis ist ein veterinärmedizinischer Notfall und gehört in tierärztliche Hände. Bleibt die akute Phase nicht erfolgreich versorgt, kann sie in ein chronisches Stadium übergehen.

Chronische Nierenerkrankung (CNE/CNI)

Im Verlauf der chronischen Nierenerkrankung schreitet das Leiden im Verborgenen voran. Die Halterin bemerkt es oft lange nicht. Die Katze trinkt mehr, uriniert häufiger, das Fell wird stumpf und schuppig, Juckreiz kann auftreten. Die Katze magert schleichend ab, erbricht gelegentlich, wird zunehmend apathisch.

Mit fortschreitender Erkrankung degeneriert immer mehr filtrierendes Nierengewebe. Das Blut wird nur noch schlecht entgiftet, der Urin wird heller und wässriger. Im Endstadium kann eine Urämie auftreten – eine Vergiftung durch nicht ausgeschiedene harnpflichtige Substanzen mit Folgen für nahezu alle Organe: Entzündungen der Schleimhäute (Stomatitis, Gastritis, Enteritis), entzündete Lidbindehäute, extreme Abmagerung, stumpfes und zauseliges Fell. Auch Augen können betroffen sein – Linsen- oder Hornhauttrübungen sind möglich.

Die IRIS-Stadien – internationale Einteilung der CNE

Die International Renal Interest Society (IRIS) teilt die chronische Nierenerkrankung anhand des Blut-Kreatinins (und ergänzend des SDMA) in vier Stadien ein:

  • Stadium 1: Kreatinin < 1,6 mg/dl – Frühstadium, oft asymptomatisch, SDMA hilfreich für die Erkennung
  • Stadium 2: 1,6–2,8 mg/dl – leichte Niereninsuffizienz, erste klinische Zeichen möglich
  • Stadium 3: 2,9–5,0 mg/dl – moderate Niereninsuffizienz, deutliche Symptome
  • Stadium 4: > 5,0 mg/dl – fortgeschrittene Niereninsuffizienz, Lebensqualität stark beeinträchtigt

Die Substaging anhand von Eiweiß im Urin (Proteinurie) und Blutdruck wird zusätzlich berücksichtigt. Im Stadium 1–2 ist die Prognose mit konsequenter Begleitung oft jahrelang gut.

Symptome der chronischen Nierenerkrankung
  • Vermehrtes Trinken und vermehrtes Urinieren (Polyurie/Polydipsie) – oft das früheste Zeichen
  • Schleichender Gewichtsverlust ohne erkennbare Ursache
  • Stumpfes, schuppiges Fell, oft mit Juckreiz
  • Appetitlosigkeit, Erbrechen (auch von Blut in späten Stadien)
  • Starker Mundgeruch nach Urin (Urämie) – fortgeschrittenes Zeichen
  • Apathie, Rückzug, verminderte Bewegungsfreude
  • Schwäche der Hinterhand, schwankender Gang
  • Bei sehr schmerzhaften Prozessen: gekrümmte Haltung, vorsichtiger schleichender Gang
  • Augenveränderungen: Trübung der Linse oder Hornhaut, manchmal Netzhautablösung durch Bluthochdruck
  • Im Endstadium: ausgeprägte Austrocknung, Krampfanfälle

Mehrere dieser Zeichen zusammen sind ein klarer Hinweis – tierärztliche Abklärung mit großem Blutbild (Kreatinin, SDMA, Harnstoff, Phosphat), Urinanalyse und Blutdruckmessung ist hier der erste Schritt.

Ursachen einer Nierenerkrankung

Die häufigsten Ursachen für Belastungen der Nieren liegen in dem, was die Katze täglich aufnimmt – über das Futter, über Medikamente, über die Umwelt:

  • Industrielle Fütterung mit synthetischen Zusätzen – übermäßige Mineralstoff-, Vitamin- und Spurenelementgaben belasten die Nieren über Jahre. Vitamin-D-Überdosierung (etwa durch fehlerhaft chargierte Futtermittel) hat in der Vergangenheit zu Niereninsuffizienz mit Todesfolge geführt.
  • Trockenfutter als Hauptkost – nur etwa 10 % Wasser; Katzen kompensieren das selten ausreichend über Trinkwasser. Konzentrierter Urin und chronische milde Dehydratation sind die Folge.
  • Medikamente – nichtsteroidale Schmerzmittel (NSAIDs), bestimmte Antibiotika, Narkosen über Jahre belasten die Nieren erheblich.
  • Umweltgifte und Chemikalien – Pestizide, Reinigungsmittel, bestimmte Pflanzen (Lilien sind für Katzen hochnephrotoxisch).
  • Akute Erkrankungen – Bakterien, Viren, Unterkühlung, Erkältungen, die nicht ausreichend abklingen, können in ein chronisches Stadium übergehen.
  • Genetische Disposition – Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) besonders bei Perser- und verwandten Rassen.
  • Alter – ab 7 Jahren steigt das Risiko deutlich, ab 10 Jahren ist regelmäßiges Monitoring Pflicht.

Wir sehen in der Praxis: Die meisten chronischen Niereninsuffizienzen sind nicht das Ergebnis eines einzelnen Auslösers, sondern Summenergebnis vieler Jahre. Genau deshalb ist Vorbeugung über eine ganzheitliche Fütterung ab Kittenalter so wirksam.

Frühdiagnose – wie früh kann man die Niere erkennen?

Klassische Nierenwerte im Blut – Kreatinin und Harnstoff – steigen erst an, wenn bereits 65 bis 75 Prozent der Nierenfunktion verloren sind. Das ist spät. Der moderne Frühmarker SDMA (symmetrisches Dimethylarginin) erkennt Nierenveränderungen oft Monate bis Jahre früher, bereits bei einem Funktionsverlust ab etwa 25 Prozent. Nicht alle Tierarztpraxen führen SDMA standardmäßig durch – aktiv nachfragen lohnt sich.

Ergänzend gehören in die Frühdiagnostik: Urinanalyse (Konzentrationsfähigkeit über das spezifische Gewicht, Eiweiß im Urin als UPC-Ratio), Blutdruckmessung (Bluthochdruck ist häufige Folge und gleichzeitig Schädiger), Phosphatwert (hohe Werte verschlechtern den Verlauf), Hämatokrit/Hämoglobin (Niereninsuffizienz führt zu Anämie über fehlendes Erythropoetin).

Wir empfehlen ab dem 7. Lebensjahr ein jährliches großes Blutbild plus Urinuntersuchung. Ab 10 Jahren halbjährlich. Bei bekannter Disposition entsprechend früher und häufiger.

Die Proteinreduktion-Debatte – warum wir uns differenziert positionieren

Bei uns in Deutschland wird bei Niereninsuffizienz noch immer grundsätzlich und generell proteinarmes Spezialfutter empfohlen. Tierhalterinnen verlassen häufig die Tierarztpraxis mit der Vorstellung, das spezielle Nierenfutter sei „die Therapie schlechthin" – und alles andere zweitrangig. Diese Verkürzung greift fachlich zu kurz.

In der internationalen Veterinärnephrologie wird die Frage der Proteinreduktion seit Jahren differenzierter diskutiert. Es gibt bisher keinen schlüssigen Beweis dafür, dass ein generell reduzierter Proteingehalt das Fortschreiten der Nierenzerstörung aufhält. Was eine Proteinreduktion erreichen kann: Sie senkt die Konzentration harnpflichtiger Substanzen (Harnstoff, Säuren), die die Nieren nicht mehr ausscheiden können – und reduziert dadurch klinische Symptome der Urämie. Sie ist also eine symptomatische Maßnahme, kein Heilmittel.

Warum drastische Proteinreduktion problematisch sein kann

Der Organismus der Katze hat keine Proteinspeicher – überschüssiges Protein wird ausgeschieden. Eine Niereninsuffizienz wird in der Praxis allerdings meist erst erkannt, wenn bereits eine Mangelernährung eingesetzt hat. Die Katze ist abgemagert, ihr Körper ist auch mit Protein unterversorgt. In dieser Situation zwingt der Proteinmangel den Organismus dazu, körpereigene Proteine abzubauen – also Muskelmasse zu verstoffwechseln. Dies verstärkt die Übersäuerung und die Austrocknung weiter.

Hinzu kommt: Reduziertes Protein-Spezialfutter wird von vielen Nieren-Katzen schlecht angenommen. Und damit sind wir beim wichtigsten Punkt überhaupt: Die Katze muss fressen und trinken. Verweigert sie das Futter, ist alles andere zweitrangig.

Wir empfehlen in unserer Begleitung in der Regel ein Katzenfutter mit moderatem Proteinanteil aus hochwertigen tierischen Quellen – nicht so reduziert, dass sich überwiegend Getreide, Reis oder Kartoffeln im Futter befinden, denn diese Fütterung ist nicht artgerecht und produziert eigene Mängel. Andererseits muss das Futter auch keine Proteinbombe sein. Wichtig ist:

  • Moderate Proteinmenge aus tierischen Quellen, die gut verstoffwechselbar sind
  • Keine synthetischen Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente – die belasten die Niere zusätzlich
  • Phosphatarm – hoher Phosphatgehalt verschlechtert die Niere nachweislich
  • Salz- und magnesiumarm – Magnesium kann Nieren bei Belastung weiter schädigen
  • Hohe Akzeptanz – das schmeckende Futter ist immer besser als das „theoretisch optimale", das nicht gefressen wird
  • Hoher Feuchtigkeitsanteil – Nassfutter, ggf. zusätzlich mit Wasser oder Brühe angereichert

Die individuelle Anpassung über die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" hilft, das passende Konzept für genau diese Katze zu finden – Futter, Begleitung, Ergänzungen.

Naturheilkundliche Begleitung – wann sie greift

In unserer Praxis sehen wir oft, dass wir am Ende der schulmedizinischen Kette gerufen werden – wenn der Tierarzt zur Erlösung rät, nachdem Notfallmedikationen nicht langfristig greifen und die Katze einfach nicht wieder stabil wird. Die Gründe sind vielfältig: anhaltender Stress durch tägliche Infusionen oder Tablettengaben, mangelnde Akzeptanz von Spezialfutter, Begleiterkrankungen, die das Gesamtbild verschlechtern.

Hier kann Naturheilkunde ein zusätzliches Werkzeug sein – sie ersetzt die tierärztliche Versorgung nicht, sondern ergänzt sie. Konkret kann das bedeuten: eine angepasste, akzeptanzstarke Fütterung als Basis, individuell ausgewählte Homöopathie über das Trinkwasser, Pflanzenkunde mit Bezug zu Nieren und Stoffwechsel, Begleitung bei Übersäuerung und Mangelernährung.

Wichtig: Akute Phasen gehören in tierärztliche Hände

Bei akuter Niereninsuffizienz, Urämie, Krampfanfällen, Anurie ist die tierärztliche Notfallversorgung – Infusionen, Aufbauspritzen, ggf. Klinikaufenthalt – der einzige Weg. Naturheilkundliche Begleitung kommt danach: in der Stabilisierung, in der langfristigen Verlaufsbegleitung, in der Vorbeugung weiterer Schübe.

Unsere Produkte zur Begleitung bei Nierenerkrankungen

Flüssige Fütterungsbegleitung

Nehls easy Leber & Nieren Katze

Flüssige Fütterungsbegleitung auf Ölbasis – besonders bekömmlich, auch von wählerischen Katzen meist gut akzeptiert. Pflanzenbasiert, naturbelassen.

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Breites Kräuterspektrum für die Fütterungsbegleitung im Stoffwechselalltag – ideal mit warmem Wasser angeweicht ins Futter.

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Hochwertiges Nassfutter ohne synthetische Zusätze – moderater Proteinanteil aus hochwertigen tierischen Quellen, hoher Feuchtigkeitsanteil. In vielen Sorten erhältlich, hohe Akzeptanz.

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✓ Frühstadium oder Vorsorge

Erhöhte Nierenwerte im IRIS-Stadium 1–2 oder Vorsorge bei einer Katze über 7. Werte sind grenzwertig oder leicht erhöht, Allgemeinzustand noch gut. Ziel: Niere entlasten, Fütterung optimieren, Verlauf stabil halten.

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⚡ Fortgeschritten oder schwieriger Verlauf

Diagnose bereits gestellt, Werte deutlich erhöht, Allgemeinzustand schwankend. Tierarzt rät zu Infusionen oder Spezialfutter, Katze frisst schlecht. Ziel: individueller Fütterungs- und Begleitplan auf Basis der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".

→ Haaranalyse

Erfahrungsberichte – Verläufe aus der Praxis

Wichtig zu wissen

Diese Verläufe sind beeindruckend, lassen sich aber nicht garantieren. Nicht jede Katze reagiert wie hier beschrieben – was bei der einen wirkt, hilft der anderen nicht. Genau deshalb arbeiten wir individuell – die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" zeigt uns die Hintergründe des einzelnen Tieres. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

„Meine Hermine, 15 Jahre alt, hat Niereninsuffizienz und es ging ihr nicht gut. Auf der Suche nach einer Alternative bin ich zufällig auf das Tierheilkundezentrum Nehls gestoßen. Die Beratung war ausgesprochen freundlich, das Team sehr geduldig mit meinen vielen Fragen. Zuerst probierten wir verschiedene Sorten Nassfutter, dazu Nehls Vet-Komplex Nr. 4 HT. Bereits nach zwei Wochen ging es spürbar besser, sie wurde wieder lebhafter. Dann kam noch Nehls easy Leber & Niere dazu. Mit dieser Kombination und dem Nehls-Futter – Monoprotein Truthahn und Huhn – geht es Hermine heute sehr gut. Nach vier Wochen brachte sie mir ein Mäuschen als Geschenk und schnurrt wieder. Ich merke, wieviel Freude sie wieder am Leben hat."

Margit über Katze Hermine · Niereninsuffizienz mit 15 Jahren

„Bei meiner 9-jährigen Luna war es eine Routine-Blutuntersuchung, die mich aus der Bahn warf: angehende Niereninsuffizienz. Dazu hatte sie ständig komische Hustenanfälle, anfangs zwei-, dreimal im Jahr, dann fast dreimal die Woche. Den Rat zur Spezialdiät einer bekannten Marke verwarf ich – ich vertraute dem nicht. Stattdessen ließ ich eine ‚Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse' machen. Das Ergebnis war eindeutig: massive Störungen in den oberen und unteren Atemwegen, dazu die Niere und ein etwas geschwächtes Immunsystem. Ich bekam einen individuellen Fütterungs- und Begleitplan, stellte auf Nehls Nassfutter um und ergänzte mit easy-Produkten und Vet-Komplexen. Luna hatte seitdem keinen einzigen Hustenanfall mehr, das Kontrollblutbild zeigte: ihre Nierenwerte sind wieder top in Ordnung. Auch die Kontrollanalyse zeigte deutliche Verbesserung. Ich mache mit den Nehls-Produkten weiter."

Halterin aus Dülmen über Katze Luna · CNE-Frühstadium plus Atemwege

„Bei meiner Trixi haben wir gerade ‚Einjähriges' der Begleitung – die Werte sind deutlich besser, auch wenn die CNI natürlich nicht weg ist. Ihr Futter frisst sie noch immer mit Begeisterung. Vor einem Jahr war ich am Boden zerstört: Trixis Fell wurde stumpf und fettig, sie trank extrem viel, ließ aber Futter stehen oder erbrach, schlief plötzlich vermehrt – mit gerade einmal 8 Jahren. Das Blutergebnis bestätigte die Vermutung. Spezielles Nierenfutter mochte sie nicht. Auf der Suche nach Alternativen stieß ich auf die Bioresonanz-Haaranalyse und schickte alles ein. Wenige Tage später hatte ich den individuellen Fütterungs- und Begleitplan. Trixi nahm alles problemlos an – die Mischungen haben weder Geruch noch Geschmack, ideal. Heute, ein Jahr später: Blutwerte stabil, sie frisst und trinkt normal, erbricht nicht mehr, hat wieder ein schönes Haarkleid."

Halterin über Katze Trixi · CNI mit 8 Jahren, einjährige Begleitung

„Bei meiner Zazu fing es kurz vor Weihnachten an. Ihr Harnstoff lag bei 205,4 (normal 10–33), Kreatinin bei 13,8 (normal < 2). Eine Niere bereits zusammengeschrumpft, die andere angegriffen. Der Tierarzt riet zur sofortigen Einschläferung – das war am 19.12. Ich konnte mich nicht damit abfinden. Eine Freundin empfahl mir Frau Nehls. Noch am selben Tag schickte ich die Haarprobe, am nächsten hatte ich das Ergebnis: Nierenwert 17 von 20. Am 22.12. – Blutkontrolle: noch schlechter. Mein neuer Tierarzt war offen für die Begleitung. Ab Heiligabend, 24.12., kam Zazu zum ersten Mal seit Wochen wieder ins Wohnzimmer geschlichen und sprang in ihre Heizungshängematte – mein schönstes Weihnachtsgeschenk. Es folgten Monate mit Auf und Ab. Aber Zazu wurde stabiler. Die Kontrollanalyse im März zeigte: Nierenwert von 17 auf 12 gesunken. Im August: auf 10. Heute fragt jeder, der sie sieht: ‚Die war totkrank?' Frau Nehls hat uns – Stand jetzt – über acht Monate mehr geschenkt, und ich hoffe auf viele weitere."

Kathrin E. über Katze Zazu · Schwere CNI, abgewendet von Einschläferung

„Vor einem halben Jahr wandte ich mich verzweifelt an das THZ – mein Kater Friedl hatte das Fressen eingestellt, der Tierarzt diagnostizierte Niereninsuffizienz und gab keine Hoffnung mehr. Er riet zum sofortigen Einschläfern. Damit konnte ich mich nicht abfinden. Ich rief im THZ an, schickte Friedls Haare zur ‚Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse'. Zwei Tage später hatte ich das ausführliche Ergebnis und bestellte alle Empfehlungen. Die ersten Tage tat sich nichts. Aber nach einer Woche der erste Hoffnungsschimmer: Friedl fraß wieder freiwillig, ein leckeres Geflügeltöpfchen, das ich mitbestellt hatte. Jeden Tag ging es etwas bergauf. Nach drei Monaten war der Friedl wieder so, wie ich ihn kannte: ein glücklicher, gesunder Kater. Wir ließen die Nierenwerte beim Tierarzt erneut prüfen. Er konnte es nicht glauben – alles wieder im Normbereich."

Sabine S. über Kater Friedl · CNI, abgewendete Einschläferung

Was andere über das THZ berichten – Aslan im amaro Verlag

Angela Mayr · amaro Verlag
Veröffentlichter Erfahrungsbericht · Text und Fotos: Angela Mayr

Mayrs eigenes Resümee aus dem Artikel: „Wenn es um Leben und Tod geht, darf man sich durchaus einmal eine Bedenkzeit nehmen und klären, ob es noch andere als die vom Arzt vorgestellten Optionen gibt. Dabei sollte allerdings nicht die eigene Trennungsangst ausschlaggebend sein, sondern einzig und allein das Wohlergehen des Patienten."

Niereninsuffizienz diagnostiziert – und der Tierarzt sieht wenig Hoffnung?

Wenn Werte schlecht sind, das Spezialfutter nicht akzeptiert wird, Infusionen nur kurzfristig helfen und das Tier nicht stabil wird, lohnt der ganzheitliche Blick. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder sichtbar – Niere, Leber, Magen-Darm, Mineralstoffe, Immunsystem – und bildet die Basis für unseren individuellen Fütterungs-Begleitplan. Ausgewertet von Tatjana Siebert und unserem Team. Als Ergänzung zur tierärztlichen Versorgung, nicht als Ersatz. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →

Häufige Fragen zur Niereninsuffizienz bei der Katze

Ist Niereninsuffizienz heilbar?
Nein – einmal zerstörtes Nierengewebe regeneriert sich nicht. Die Erkrankung ist jedoch gut begleitbar. Mit frühzeitiger Diagnose, angepasster Fütterung und konsequenter Begleitung können Katzen im IRIS-Stadium 1–2 oft noch viele lebenswerte Jahre haben. Entscheidend ist, dass die Katze gut frisst und trinkt – alles andere baut darauf auf.
Muss meine niereninsuffiziente Katze unbedingt proteinarmes Spezialfutter bekommen?
Diese Frage wird in der internationalen Veterinärnephrologie differenziert diskutiert. Ein drastisch reduzierter Proteingehalt hält das Fortschreiten der Erkrankung nicht auf, kann aber bei fortgeschrittenen Stadien Symptome der Urämie reduzieren. Andererseits: viele Nieren-Katzen sind bereits mangelernährt, ein zu eiweißarmes Futter zwingt den Körper, eigene Muskelmasse abzubauen. Und: schlecht akzeptiertes Spezialfutter, das die Katze nicht frisst, hilft niemandem. Wir empfehlen in der Regel ein moderates Proteinangebot aus hochwertigen tierischen Quellen, ohne synthetische Zusätze, mit hoher Akzeptanz – individuell angepasst.
Was ist SDMA und warum sollte ich danach fragen?
SDMA (symmetrisches Dimethylarginin) ist ein moderner Blutwert, der Nierenveränderungen oft Monate bis Jahre vor dem klassischen Kreatinin anzeigt. Bei Kreatinin werden Veränderungen erst bei 65–75 % Funktionsverlust sichtbar, bei SDMA bereits ab etwa 25 %. Nicht alle Tierarztpraxen führen SDMA standardmäßig durch – wir empfehlen, beim Routine-Blutbild ab 7 Jahren ausdrücklich nach SDMA zu fragen.
Wie lange kann eine Katze mit CNI noch leben?
Das hängt entscheidend vom IRIS-Stadium bei Diagnose ab. Im Stadium 1 sind oft mehrere Jahre möglich, Stadium 2 ein bis drei Jahre, Stadium 3 Monate bis ein Jahr, Stadium 4 meist Wochen bis wenige Monate. Diese Zahlen sind Mittelwerte – im Einzelfall können sie deutlich übertroffen werden, vor allem wenn frühzeitig konsequent begleitet wird, das Futter angenommen wird und keine zusätzlichen Krisen auftreten.
Was kann ich tun, wenn meine Katze ihr Spezialfutter verweigert?
Nicht in den Hungerstreik zwingen – das verschlechtert die Lage rapide. Ausprobieren: anderes Nassfutter mit moderatem Proteinanteil und hoher Akzeptanz, leicht angewärmt, mit Wasser oder Brühe angereichert. Frisches Fleisch (Hühnchen, weißer Fisch) in kleinen Mengen. Mehrere kleine Mahlzeiten statt einer großen. Bei längerer Futterverweigerung ist tierärztliche Hilfe nötig, eventuell mit Appetitanregern oder Sondenernährung – Fasten ist bei Katzen lebensbedrohlich.
Sind Infusionen sinnvoll oder verschlimmern sie die Sache?
Infusionen sind bei Urämie und Austrocknung lebensrettend – sie spülen harnpflichtige Substanzen aus und stabilisieren den Wasserhaushalt. Bei dauerhaftem Einsatz können sie allerdings den Stress für die Katze enorm steigern und im Verlauf Ödeme verursachen. Hier hilft die Abwägung mit der Tierärztin: Häufigkeit reduzieren, andere Lösungen einplanen (subkutan zuhause statt täglich in der Klinik), ggf. ausschleichen sobald die Werte stabilisiert sind.
Was bringt die Haaranalyse bei Niereninsuffizienz?
Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder über alle Organe sichtbar – nicht nur die Niere, sondern auch begleitende Themen wie Magen-Darm, Leber, Mineralstoffhaushalt, Immunsystem. Auf dieser Basis erstellen wir einen individuellen Fütterungs- und Begleitplan, der zur Geschichte genau dieser Katze passt. Sie ersetzt nicht die tierärztliche Diagnose, sie ergänzt sie – gerade bei schwierigen Verläufen, bei denen Standardvorgehen nicht weiterführt. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest.)
Welche Pflanzen sind bei Katzen mit Niereninsuffizienz kritisch?
Lilien sind für Katzen hochgradig nierentoxisch – sowohl die Blätter als auch das Wasser, in dem sie gestanden haben, sind gefährlich. Bereits geringe Mengen können bei einer ohnehin nierenbelasteten Katze tödlich enden. Auch verschiedene andere Pflanzen (z. B. Azalee, Maiglöckchen, Oleander) sind kritisch. Bei einer Katze mit CNI sollten Lilien grundsätzlich aus dem Haushalt entfernt werden.
Persönliche Beratung
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa (angehende THP) und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) beantworten Ihre/Eure Fragen zu Niereninsuffizienz, Fütterung im Niere-Alltag und Langzeitbegleitung sowie zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Wir sind für Sie da, als Beraterteam rund um Ihr Tier und die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".