Alte Katzen begleiten – Fütterung, Alltag und worauf Sie achten sollten
Altern ist keine Krankheit. Abnehmen, viel Trinken und Rückzug sind aber auch nicht einfach „das Alter" – aus über 26 Jahren Praxis.
Eine Katze gilt ab etwa 11 Jahren als Senior, ab 15 als hochbetagt[1]. Geruch und Gehör lassen nach, sie schläft mehr und putzt sich weniger gründlich – das ist Altern. Appetitverlust, Gewichtsverlust, mehr Durst oder steifes Gehen gehören dagegen zum Tierarzt[1]. Was Sie selbst in der Hand haben: Futter, das riecht und schmeckt, ein Zuhause ohne Hürden und feste Abläufe. Dabei begleiten wir Sie.
- Senior ab etwa 11 Jahren, hochbetagt ab 15. Erste Altersveränderungen zeigen viele Katzen schon zwischen 7 und 10[2].
- „Das ist eben das Alter" ist bei Gewichtsverlust, Durst und Appetitlosigkeit der falsche Satz. Das gehört abgeklärt.
- Futter leicht anwärmen und in kleinen Portionen geben – das hilft, wenn die Nase nachlässt[1].
- Flacher Einstieg ins Katzenklo, Rampen, erhöhte Näpfe, warme Liegeplätze: kleine Umbauten, große Erleichterung.
- Alte Katzen stellen sich schwer um. Routine ist für sie wichtiger als neue Reize.
Wenn Ihre Katze alt ist und der Tierarzt-Check unauffällig war. Dann geht es um die tägliche Fütterung: ein Nassfutter für Katzen als Basis, dazu Nehls flüssig Senior Fit Katze. Starten Sie mit 10 ml und sehen Sie, ob Ihre Katze die Tropfen im Futter annimmt. Je nach Gewicht zweimal täglich 6 bis 14 Tropfen, mindestens sechs Wochen am Stück, ideal drei Monate.
Wenn der Tierarzt Nieren- oder Leberwerte angesprochen hat. Dann passt Nehls flüssig Leber & Nieren Katze, abgestimmt mit Ihrem Tierarzt. Bei fettempfindlichen Katzen mit 10 ml einschleichen. Mehr dazu im Ratgeber Niereninsuffizienz bei der Katze.
Wenn der Tierarzt Arthrose festgestellt hat. Dann kommt Nehls Gelenk Stark infrage, ein Pulver aus Schalentieren. Für Katzen knapp ein Viertel Esslöffel täglich ins Futter, mindestens sechs Wochen. Nicht bei Schalentier-Unverträglichkeit. Zum Einstieg 50 g.
Wenn mehrere Baustellen zusammenkommen und Sie nicht wissen, wo anfangen. Dann sortieren wir das im kostenlosen Erstgespräch – telefonisch unter 05642 988 8826. Wer tiefer einsteigen will, nimmt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" als Ausgangspunkt für einen Begleitplan. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Alle genannten Produkte sind Futter- bzw. Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Nimmt Ihre Katze ab oder frisst sie nicht, gilt: erst Tierarzt, dann alles andere.
- Appetitverlust oder Gewichtsverlust
- Häufigeres oder deutlich mehr Trinken
- Steifheit, Lahmen, Schwierigkeiten beim Springen
- Katze frisst 24 Stunden nicht: am selben Tag zum Tierarzt (Fettleber-Gefahr)
Die ersten drei Punkte nennt auch International Cat Care als Anlass für einen Tierarztbesuch[1]. Bei Gewichtsverlust prüft der Tierarzt unter anderem Niere und Schilddrüse – bei Katzen geht es dabei fast immer um eine Überfunktion.
Was sich im Alter verändert
Die Sinne. Geruch und Geschmack lassen nach, das Gehör ebenso[1]. Ein nachlassender Geruchssinn kann erklären, warum eine gesunde alte Katze das Interesse am Futter verliert[2]. In vertrauter Umgebung gleichen viele Katzen das erstaunlich gut aus.
Der Schlaf. Alte Katzen schlafen länger[1] und suchen weiche, warme Plätze – an der Heizung, in der Sonne. Das ist ihr Rhythmus und kein Zeichen von Schwäche.
Fell, Haut, Krallen. Die Haut wird dünner, die Katze putzt sich weniger gründlich, das Fell verfilzt leichter. Die Krallen werden oft dick und brüchig[2]. Tägliches Bürsten hilft.
Die Anpassungsfähigkeit. Ältere Katzen stellen sich schwerer auf Veränderungen ein; weniger Stress im Umfeld ist für sie wichtig[2]. Die Neugier bleibt trotzdem: ein neuer Karton, ein Kräuterduft aus dem Garten, eine ruhige Spieleinheit mit vertrauten Händen.
Was im Alter häufiger wird
Nierenerkrankungen, Arthrose und Zahnerkrankungen sind bei alten Katzen häufig; Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes und Bluthochdruck nehmen mit dem Alter zu[2]. Zahnschmerzen können das Fressen behindern – auch das sieht von außen aus wie „sie mag nicht mehr".
Deshalb sieht der Tierarzt eine alte Katze öfter als eine junge. Blut- und Urinuntersuchung mindestens einmal im Jahr sind eine gängige Empfehlung[2]. Wie oft Ihre Katze kommen soll, legt Ihr Tierarzt fest. Als Tierheilpraktiker begleiten wir daneben – die Diagnose stellt er.
Fütterung im Alter
Ein Tipp, der nichts kostet: Wärmen Sie das Futter leicht an, bis knapp unter Körpertemperatur, und geben Sie kleinere Portionen über den Tag verteilt[1]. Warmes Futter riecht stärker. Bei Zahnproblemen hilft weiches Futter[1].
Ein Löffel Hefeflocken oder etwas Lachsöl über dem Futter macht es für eine alte Nase zusätzlich interessanter. Die Basis ist ein Nassfutter als Alleinfutter, naturbelassen und ohne synthetische Aromastoffe. Stellen Sie schrittweise um.
Zwei Dinge sind uns dabei wichtig. Erstens: Hungern lassen ist bei Katzen nie eine Option. Zweitens: Hat der Tierarzt eine Nierenerkrankung festgestellt, gehört die Fütterung mit ihm abgestimmt; dafür gibt es eigene Diäten[2].
Ein Zuhause ohne Hürden
- Katzenklo mit niedrigem Rand oder Einstieg – Gelenkschmerzen machen den hohen Rand zur Hürde.
- Rampen oder Stufen zu Sofa und Fensterbank.
- Erhöhte Näpfe und Matten auf glatten Böden.
- Warme Liegeplätze, zum Beispiel mit einer Wärmedecke.
- Gleiche Plätze, gleiche Zeiten. Ein Lebensraum, der möglichst gleich bleibt, gibt Sicherheit.
Die ersten vier Punkte empfiehlt auch International Cat Care[1].
Teebaumöl, Knoblauch, Wermut und konzentrierte ätherische Öle sind für Katzen giftig. Das gilt auch für Hausmittel gegen Gelenkschmerzen oder Fellprobleme und für Produkte, die für Hunde oder Pferde gedacht sind. Geben Sie Ihrer Katze nur, was ausdrücklich für Katzen ausgewiesen ist.
Der Nehls-Blick: die Katze als Ganzes
„Das ist eben das Alter" – diesen Satz hat auch Susis Halterin gehört; ihr Bericht steht weiter unten. Wir sehen das anders. Das Alter erklärt, warum eine Katze mehr schläft. Es erklärt nicht, warum sie abnimmt. Was wir aus 26 Jahren Praxis sehen: Bei alten Katzen kommen meist mehrere Themen zusammen – Niere, Verdauung, Gelenke, Fell. Deshalb schauen wir auf Fütterung, Umfeld und Vorgeschichte gemeinsam und stimmen die Begleitung auf die einzelne Katze ab.
Nehls flüssig Senior Fit Katze
Tropfen auf Basis von Weizenkeimöl und Leinöl mit sieben Tinkturen als Aromastoffe: Ginkgo, Löwenzahn, Hagebutte, Kamille, Melisse, Weißdorn und Goldrute. Je nach Gewicht zweimal täglich 6 bis 14 Tropfen unters Futter, mindestens sechs Wochen am Stück, ideal drei Monate. Die Rezeptur hat Tierärztin Katrin Knecht entwickelt.
Wann dieses? Wenn Ihre Katze alt ist, der Tierarzt nichts Auffälliges gefunden hat und Sie die tägliche Fütterung ergänzen wollen. Zum Einstieg 10 ml.
→ Nehls flüssig Senior Fit Katze ansehenWomit Ihre Katze beginnt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch: Wir gehen Futter, Gewicht, Trinkmenge und den Stand beim Tierarzt mit Ihnen durch. Telefonisch unter 05642 988 8826, Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.
Häufige Fragen zu alten Katzen
Aus der Beratung: Luna und Susi
Wir erzählen hier zwei Fälle, die wir gut kennen. Beide Zuschriften sind gekürzt. Erfahrungen einzelner Katzen sind individuell und nicht übertragbar.
„Liebes Team, nach nun fast zwei Monaten der Anwendung Ihres Begleitplans für Luna liegt es mir am Herzen, Ihnen zu schreiben. Ich erkenne meine 13-jährige Katze kaum wieder: Sie ist neugierig, frisst mit Appetit, spielt sogar wieder! […] Danke für Ihre Arbeit und Ihr Herz für alte Tiere!"
Alexandra Mutz mit Luna, 13 Jahre
„Meine Katze Susi ist inzwischen 17 Jahre alt […] und ich wollte mich nicht mit dem Satz ‚Das ist eben das Alter' zufriedengeben. Über eine Empfehlung kam ich zum Tierheilkundezentrum Nehls und ließ eine Haaranalyse durchführen. Danach erhielt ich einen individuell abgestimmten Fütterungs- und Begleitplan. Ich war skeptisch […]. Heute ist sie stabil, aufmerksam und zufrieden."
Ida mit Susi, 17 Jahre
„Das ist eben das Alter" – und Sie wollen sich damit nicht zufriedengeben?
Manche Halter rufen bei uns an und sagen mit halbem Lachen: „An so Hokuspokus glaube ich eigentlich nicht, aber ich weiß nicht mehr weiter." Wir nehmen das nicht persönlich – im Gegenteil. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" ist die Grundlage für den Begleitplan, den Tatjana Siebert und unser Team mit Ihnen für genau diese Katze aufstellen: Futter, Kräuter, Alltag. Für uns ist sie ein Werkzeug, keine Wahrheit. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Lieber zuerst reden? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo wir bei Ihrer Katze anfangen – telefonisch unter 05642 988 8826.
Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →- International Cat Care (2025): Special considerations for senior cats. icatcare.org
- Cornell Feline Health Center (2016): The Special Needs of the Senior Cat. Cornell University College of Veterinary Medicine. vet.cornell.edu
