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Leber und Nieren beim Hund

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Hunde-Cluster Entgiftung

Leber & Nieren beim Hund

Das Entgiftungspaar des Hundes ganzheitlich begleiten – warum die beiden Organe als System gedacht werden müssen und was sie braucht, um es lange zu können.

Fachliche Einordnung
Dieser Ratgeber entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Hunden und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.
Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Mitarbeit an unseren Rezepturen sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen. Darüber hinaus begleitet sie die allgemeine Kundenbetreuung bei medizinischen Spezialfällen.
Zur Person:
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Wissenschaftliche Mitarbeit an den THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil.
Grundlage sind zwei Jahrzehnte praktische Begleitung von Hunden in der Naturheilkunde. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Direkte Antwort: Warum gehören Leber und Nieren beim Hund zusammen?

Leber und Nieren sind beim Hund das zentrale Entgiftungspaar. Die Leber filtert Schadstoffe, Stoffwechselprodukte und Medikamente aus dem Blut und bereitet sie auf. Die Nieren scheiden diese vorbereiteten Stoffe über den Urin aus. Beide Organe haben außergewöhnliche Reservekapazitäten – und werden genau deshalb erst auffällig, wenn schon viel verloren ist: Bei der Niere zeigen klassische Symptome sich erst ab etwa 70 % Funktionsverlust. Wer eine ganzheitliche Begleitung sucht, muss beide Organe gemeinsam denken – sie hängen physiologisch zusammen, und was am einen Ende schiefläuft, kommt am anderen Ende an.

Kurz zusammengefasst
  • Leber und Nieren bilden das zentrale Entgiftungspaar des Hundes – sie arbeiten in einer Kette: Leber filtert vor, Niere scheidet aus.
  • Beide Organe verfügen über erhebliche Reservekapazitäten und werden oft erst spät klinisch auffällig (Niere bei ca. 70 % Funktionsverlust, Leber kann erhöhte Blutwerte ohne Symptome zeigen).
  • Etwa 20 % der älteren Hunde sind von chronischer Niereninsuffizienz betroffen – schleichend, oft jahrelang unbemerkt.
  • Bestimmte Rassen tragen ein erhöhtes Risiko – z. B. Berner Sennenhund (Niere), Dobermann, Labrador, Westie, Dalmatiner (Kupferspeicher-Hepatopathie).
  • Der Frühmarker SDMA erkennt Nierenveränderungen ab etwa 25 % Funktionsverlust – Monate bis Jahre vor dem klassischen Kreatinin.
  • Bei der Fütterung im Niereninsuffizienz-Fall ist ein moderater Proteinanteil (statt pauschaler Reduktion) heute der differenziertere Weg.
  • Regelmäßige Blutkontrollen ab dem 7. Lebensjahr sind der einzige verlässliche Weg zur Früherkennung – naturheilkundliche Begleitung kann Lebensqualität und Verlauf positiv beeinflussen.

Leber und Nieren beim Hund – das Entgiftungspaar verstehen

Wer Leber und Nieren beim Hund einmal als System verstanden hat, sieht jede Diagnose anders. Jeder Hund, der mit erhöhten Leberwerten in der Praxis sitzt, hat im Hintergrund auch Nieren, die mehr Arbeit machen müssen. Jeder Hund mit ansteigenden Nierenwerten hat eine Leber, die seit Jahren mit dem Vorfiltern beschäftigt war und ebenfalls Spuren trägt.

Die Leber – Stoffwechselzentrale und Entgiftungsorgan

Die Leber ist das größte innere Organ des Hundes und gleichzeitig das wichtigste Stoffwechselorgan. Sie verarbeitet Nährstoffe aus dem Darm, produziert lebenswichtige Proteine (darunter Gerinnungsfaktoren und Albumin), speichert Vitamine, Eisen und Glykogen und ist das Hauptorgan der körpereigenen Entgiftung. Kaum ein Stoffwechselprozess läuft ohne ihre Beteiligung.

Eine Besonderheit, die in der Begleitung wichtig ist: Die Leber hat eine außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit. Wird die Ursache einer Belastung rechtzeitig beseitigt, kann Lebergewebe nachwachsen. Das unterscheidet sie deutlich von der Niere. Mehr dazu: Lebererkrankungen beim Hund.

Die Nieren – Filter, Hormonproduzenten, Wasserhaushalt

Beide Nieren liegen beim Hund beiderseits der Wirbelsäule in der Lendenregion, eingebettet in eine schützende Fettkapsel. Sie filtern rund um die Uhr das Blut und scheiden harnpflichtige Stoffe wie Harnstoff und Kreatinin über den Urin aus. Zusätzlich regulieren sie den Elektrolyt- und Wasserhaushalt, produzieren das Hormon Erythropoetin für die Blutbildung und Renin für die Blutdruckregulation.

Die Reservekapazität der Nieren ist beeindruckend – aber tückisch: Erst wenn etwa 70 % der Nierenfunktion verloren sind, treten klinische Symptome auf. Bis dahin kompensiert das verbliebene Gewebe still. Mehr dazu: Niereninsuffizienz beim Hund.

Warum Leber und Nieren beim Hund zusammen gedacht werden müssen

In der klassischen Tiermedizin wird oft jedes Organ getrennt betrachtet. Erhöhte Leberwerte? Ein Spezialfutter für die Leber. Erhöhte Nierenwerte? Ein Spezialfutter für die Niere. Was dabei oft übersehen wird: Die beiden Organe arbeiten in einer Kette – was am einen Ende schiefläuft, kommt am anderen Ende an.

Beispiele aus unserer täglichen Beratungspraxis:

  • Ein Hund mit chronischer Leberbelastung produziert mehr Stoffwechselrest, der von den Nieren mehr verarbeitet werden muss – die Niere wird mit der Zeit ebenfalls müde.
  • Ein Hund mit beginnender Niereninsuffizienz reichert harnpflichtige Stoffe an, die wiederum die Leber im Stoffwechsel zusätzlich fordern.
  • Ein Hund unter Dauermedikation – Antibiotika, Cortison, NSAR – bekommt nicht nur leberseitige Belastung, sondern auch nierenseitige, weil viele Wirkstoffe renal ausgeschieden werden.

Aus 26 Jahren Praxis im Tierheilkundezentrum Nehls wissen wir: Wer einen Hund mit Leber- oder Nierenthema nachhaltig begleiten will, denkt beide Organe zusammen. Genau das ist die Grundlage der Nehls-Linie für Leber- und Nierenbegleitung – von der hochwertigen Nahrung über die Kräutermischungen bis zur individuellen Begleitplanung auf Basis der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".

Warnsignale, die auf eine Belastung von Leber oder Nieren hindeuten
  • Vermehrtes Trinken und häufigeres Urinieren (Polyurie/Polydipsie) – oft das früheste Zeichen einer Nierenbelastung
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust ohne erkennbaren Grund
  • Erbrechen, Übelkeit, Durchfall – bei Niere oft urämisch bedingt, bei Leber oft Folge der Stoffwechselbelastung
  • Starker Maulgeruch – urinähnlich (Niere/Urämie) oder ammoniakartig (Leber)
  • Gelbfärbung von Schleimhäuten, Augenweiß, Haut (Ikterus) – tierärztlich sofort abklären
  • Abgestumpfter, schwankender Gang, Apathie, ungewohnte Aggressivität gegenüber Artgenossen – mögliches Zeichen einer hepatischen Enzephalopathie
  • Verfärbter Urin (dunkel, blutig, ungewohnt hell und wässrig)
  • Hautveränderungen, Juckreiz ohne Allergiebefund, stumpfes Fell, Schuppen
  • Erhöhte Leberwerte (ALT, ALP, GLDH, Bilirubin) oder Nierenwerte (Kreatinin, Harnstoff, SDMA) – häufig Zufallsbefund
  • Bauchwasser, Blutungsneigung, Krampfanfälle – Zeichen einer bereits fortgeschrittenen Lebererkrankung

Mehrere dieser Zeichen zusammen sind ein klarer Hinweis – tierärztliche Abklärung mit großem Blutbild, Urinanalyse und ggf. Ultraschall ist hier der erste Schritt.

Häufige Ursachen einer Belastung von Leber und Nieren
  • Minderwertige Fütterung – synthetische Zusätze, schlechte Proteinquellen, übermäßige Mineralstoff- und Vitamingaben, Zucker, Salz
  • Dauermedikation – Antibiotika, Cortison, NSAR, häufige chemische Wurmkuren laufen alle durch Leber und/oder Niere
  • Vergiftungen – Rattengift (Leber + Gerinnung), Schneckenkorn, Schokolade, Trauben/Rosinen (Niere), Frostschutzmittel (Niere)
  • Infektionskrankheiten und Bakteriengifte – Leptospirose, chronische Infekte
  • Übergewicht – Risikofaktor für Fettleber, Diabetes, sekundäre Belastung von Niere und Stoffwechsel
  • Genetische Vorbelastung – siehe nächster Abschnitt
  • Altersbedingte Veränderungen – ab 7 Jahren steigt das Risiko deutlich, ab 10 Jahren ist die regelmäßige Kontrolle Pflicht

In unserer Praxis sehen wir häufig: Wenn eines der beiden Organe Probleme zeigt, ist das andere meist schon mitbelastet – auch wenn es noch nicht symptomatisch ist. Ganzheitliche Begleitung adressiert deshalb beide zusammen.

Rasse-spezifische Risiken – wer ist besonders gefährdet?

Genetische Veranlagungen werden in vielen Ratgebern entweder gar nicht oder nur fragmentiert erwähnt. Aus der Praxis lohnt sich der ehrliche Blick:

Leber-Risikorassen

Für die Kupferspeicher-Hepatopathie sind insbesondere Bedlington Terrier (klassische Beschreibung), West Highland White Terrier, Skye Terrier, Dalmatiner, Labrador Retriever und Dobermann genannt. Bei diesen Rassen reichert sich Kupfer in den Leberzellen an und kann zu chronischer Hepatitis und Leberzirrhose führen. Bei Dobermännern wird zusätzlich die chronische Hepatitis idiopathischer Genese (besonders bei Hündinnen mittleren Alters) beobachtet. Ein portosystemischer Shunt tritt häufiger bei kleinen Rassen wie Yorkshire Terrier, Malteser und Mops auf – Welpen mit Wachstumsstörungen und neurologischen Auffälligkeiten nach dem Fressen sollten daraufhin untersucht werden.

Nieren-Risikorassen

Beim Berner Sennenhund ist eine genetische Vorbelastung für Niereninsuffizienz beschrieben. Bei Cavalier King Charles Spaniels tritt familiär gehäuft eine renale Dysplasie auf. Bei Shar-Peis kann eine reaktive Amyloidose mit Nierenbeteiligung auftreten. Diese Risiken bedeuten nicht, dass jeder Hund dieser Rassen erkrankt – sie sind Anlass für frühere und engmaschigere Kontrollen.

Frühdiagnose – die wichtigste Maßnahme

Da sowohl Leber- als auch Nierenerkrankungen beim Hund oft lange ohne Symptome verlaufen, sind regelmäßige Blutkontrollen der einzige verlässliche Weg zur Früherkennung. Wir empfehlen ab 7 Jahren ein jährliches großes Blutbild inklusive Leber- und Nierenwerten plus Urinuntersuchung. Ab 10 Jahren halbjährlich – bei Risikorassen und bei bekannten Vorerkrankungen entsprechend früher und öfter.

SDMA – der Frühmarker für die Niere

SDMA (symmetrisches Dimethylarginin) zeigt Nierenveränderungen bereits ab etwa 25 % Funktionsverlust an. Das klassische Kreatinin steigt erst, wenn etwa 75 % der Nierenfunktion verloren sind. SDMA wird weniger von Faktoren wie Muskelmasse oder Allgemeinzustand beeinflusst und ist deshalb der zuverlässigere Frühmarker. Nicht alle Tierarztpraxen testen ihn standardmäßig – aktiv nachfragen lohnt sich, besonders bei Risikorassen und älteren Hunden.

IRIS-Stadien und Leberwerte – kurzer Überblick

Die International Renal Interest Society (IRIS) teilt die chronische Nierenerkrankung in vier Stadien ein (Kreatinin-basiert): Stadium 1 (Frühstadium, noch keine Azotämie), Stadium 2 (geringgradige Azotämie, milde Symptome), Stadium 3 (mittelgradige Azotämie, deutliche Probleme), Stadium 4 (Endstadium). Bei der Leber geben verschiedene Werte Hinweise: ALT (Alanin-Aminotransferase) und GLDH zeigen Leberzellschäden, ALP (Alkalische Phosphatase) eher Galleabflussstörungen, Bilirubin steigt bei Cholestase, Gallensäuren sind ein Funktionstest. Eine sichere Diagnose braucht meist mehrere Bausteine aus Blutbild, Urinanalyse, Ultraschall und ggf. Biopsie.

Die Proteinfrage bei Niereninsuffizienz – differenzierter als gedacht

Noch immer wird in Deutschland bei Niereninsuffizienz pauschal proteinarmes Futter empfohlen. In der amerikanischen Veterinärnephrologie wird dies seit Jahren deutlich differenzierter gesehen. Aus unserer Praxiserfahrung können wir bestätigen: Ein moderater Proteinanteil ist meist sinnvoller als pauschale Reduktion.

Hintergrund: Es gibt keine Proteinspeicher im Organismus – überschüssiges Protein wird ausgeschieden. Wenn ein Hund mit Niereninsuffizienz zu wenig Protein bekommt (das passiert oft, weil die Tiere proteinreduziertes Futter schlecht akzeptieren und gleichzeitig durch die Erkrankung schon Mangelernährung haben), zwingt der Körper sich, körpereigene Proteine abzubauen. Diese werden dann ebenfalls zu harnpflichtigen Stoffwechselprodukten umgewandelt – die Niere wird also gerade nicht entlastet.

Wir empfehlen für nierenerkrankte Hunde Futter mit einem moderaten Proteinanteil von etwa 10 %, ohne synthetische Mineralstoffe, ohne überzogene Magnesium- und Salzwerte, ohne Zucker. Hochwertige, gut verdauliche Eiweißquellen sind dabei wichtiger als die reine Prozentzahl. Und: Was wirklich zählt, ist, dass der Hund frisst und trinkt – ein noch so optimal komponiertes Futter, das verweigert wird, hilft nicht.

Naturheilkundliche Begleitung – ein Konzept für beide Organe

Was Naturheilkunde leisten kann: Sie begleitet Leber und Nieren als Paar, statt jedes Organ isoliert zu betrachten. Sie achtet auf eine Fütterung, die beide Organe entlastet, statt das eine auf Kosten des anderen zu schonen. Sie nutzt das pflanzenkundliche Wissen, das in 26 Jahren THZ-Praxis gewachsen ist – nicht als Wundermittel, sondern als sinnvolle Ergänzung zur tierärztlichen Versorgung.

In der Pflanzenkunde werden für den Leber-Nieren-Stoffwechsel unter anderem traditionell beschrieben: Mariendistel mit Silymarin, in Forschung und Tradition im Zusammenhang mit der Leber genannt; Löwenzahn mit Bitterstoffen, traditionell als Galle- und Stoffwechselpflanze geführt; Brennnessel als mineralstoffreiches Kraut der traditionellen Pflanzenkunde; Goldrute, traditionell als Harnpflanze beschrieben; Artischocke mit Cynarin, in der Pflanzenkunde mit Bezug zum Stoffwechsel genannt; Chelidonium, Cardus marianus, Lycopodium und Taraxacum aus der klassischen Homöopathie, in der traditionellen Anwendung mit Bezug zur Leber beschrieben. Eine umfassende Pflanzenkunde finden Sie in unserem Kräuter- und Pflanzenkunde-Lexikon.

Wichtig: Naturheilkunde ist Begleitung, kein Ersatz

Bei akuten Erkrankungen – akute Hepatitis, Niereninsuffizienz IRIS-Stadium 3/4, akute Vergiftung, Leberversagen – ist die schulmedizinische Behandlung der einzige Weg, die akute Lage zu stabilisieren. Naturheilkundliche Begleitung ergänzt diese Therapie und unterstützt die langfristige Stabilisierung – sie ersetzt sie nicht.

Unsere Produkte zur Begleitung von Leber und Nieren beim Hund

Nehls easy Leber & Nieren Hund

Flüssig auf Ölbasis, besonders bekömmlich und auch von wählerischen Hunden gut akzeptiert. Zur Fütterungsbegleitung im Alltag von Leber und Nieren.

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Nehls Leber & Nieren Fit Hund

Kräutermischung mit der ganzen Pflanze – breites Kräuterspektrum für die Fütterungsbegleitung im Stoffwechsel-Alltag, ideal über das Futter gegeben.

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Nehls Hundefutter

Hochwertiges Nassfutter mit moderatem Proteinanteil, ohne synthetische Mineralstoffe, ohne Zucker, ohne überzogene Salz- und Magnesiumwerte – als Basis für die Fütterung im Leber- und Nieren-Alltag.

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Wo steht Ihr Hund gerade? Wählen Sie die Beschreibung, die am besten passt – und finden Sie die passende Begleitung.
✓ Vorsorge & Frühbegleitung

Hund ist älter als 7, gehört zu einer Risikorasse, oder erste leichte Auffälligkeiten in Routine-Blutbild. Werte noch im Rahmen, aber Sie wollen aktiv begleiten. Fokus: Leber und Nieren entlasten, Fütterung optimieren.

→ easy Leber & Nieren
⚡ Diagnose vorhanden, ganzheitlicher Ansatz

Niereninsuffizienz oder Lebererkrankung bereits diagnostiziert, schulmedizinische Therapie läuft. Ziel: individueller Fütterungs-Begleitplan auf Basis der „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".

→ Haaranalyse

Erfahrungsbericht: Hündin Mia mit chronischer Niereninsuffizienz

Wichtig zu wissen

Diese Verläufe sind beeindruckend, lassen sich aber nicht garantieren. Nicht jeder Hund reagiert wie hier beschrieben – was bei dem einen wirkt, hilft dem anderen nicht. Genau deshalb arbeiten wir individuell – die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" zeigt uns die Hintergründe des einzelnen Tieres. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

„Bei meiner Mia wurde im Mai eine chronische Niereninsuffizienz diagnostiziert und es stand nicht sehr gut um sie. Sie wurde sogar einige Tage in der Klinik stationär aufgenommen und mir anschließend mit den Worten ‚genießen Sie die restlichen Tage intensiv mit Ihrer Hündin' mitgegeben. Eine Freundin riet mir, mich an das Tierheilkundezentrum Nehls zu wenden. Ich ließ eine Bioresonanz-Haaranalyse durchführen und bekam dadurch einen individuellen Therapie- und Fütterungsvorschlag für Mia. Nach einigen Startschwierigkeiten – Verweigerung von Futter, Appetitlosigkeit, Erbrechen aufgrund der CNI – geht es Mia nun super. Sie liebt das Nehls Monoprotein Huhn & Karotte und die individuellen Zusätze. Mia hat ordentlich zugenommen, die Blutwerte haben sich deutlich verbessert und sie hat einfach wieder pure Lebensfreude. Kaum zu glauben, aber die Naturheilkunde hat es geschafft und meine geliebte Mia ist noch bei mir."

Bianca über ihre Hündin Mia · chronische Niereninsuffizienz

Erhöhte Leberwerte oder Nierenwerte beim Hund?

Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht individuelle Belastungsfelder im Entgiftungssystem Ihres Hundes sichtbar – Leber, Nieren, Stoffwechselmilieu, Mineralstoffhaushalt, Immunsystem – und bildet die Basis für unseren individuellen Fütterungs-Begleitplan. Ausgewertet von Tatjana Siebert und unserem Team. Als Ergänzung zur tierärztlichen Diagnostik, nicht als Ersatz. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →

Häufige Fragen zu Leber und Nieren beim Hund

Warum gehören Leber und Nieren beim Hund zusammen?
Sie bilden eine Kette: Die Leber filtert Schadstoffe und Stoffwechselprodukte aus dem Blut und bereitet sie auf, die Nieren scheiden diese vorbereiteten Stoffe über den Urin aus. Eine überlastete Leber zwingt die Nieren zu mehr Arbeit. Eine geschwächte Niere reichert harnpflichtige Stoffe an, die wiederum die Leber im Stoffwechsel zusätzlich fordern. Wer einen Hund mit Leber- oder Nierenthema begleitet, sollte beide Organe zusammen betrachten.
Ab welchem Alter sollte ich Blutwerte bei meinem Hund kontrollieren lassen?
Wir empfehlen ab dem 7. Lebensjahr ein jährliches großes Blutbild inklusive Leber- und Nierenwerten sowie eine Urinuntersuchung. Ab 10 Jahren halbjährlich. Bei Risikorassen (Berner Sennenhund, Dobermann, Labrador, Westie u. a.) und bei bekannten Vorerkrankungen entsprechend früher und engmaschiger. Aktiv nach dem SDMA-Wert fragen – er ist ein Frühmarker für die Niere.
Was ist SDMA und warum ist er wichtig?
SDMA (symmetrisches Dimethylarginin) ist ein Frühmarker für die Nierenfunktion. Er erkennt Veränderungen bereits ab etwa 25 % Funktionsverlust – der klassische Kreatininwert steigt erst, wenn etwa 75 % der Nierenfunktion verloren sind. SDMA wird weniger von Muskelmasse oder Allgemeinzustand beeinflusst als Kreatinin und gilt deshalb als zuverlässigerer Frühmarker. Nicht jede Praxis bietet ihn automatisch an – nachfragen.
Muss mein Hund bei Niereninsuffizienz wirklich proteinarmes Futter bekommen?
Pauschal nein. In der amerikanischen Veterinärnephrologie wird die pauschale Proteinreduktion seit Jahren kritisch gesehen. Wichtig ist moderater Proteinanteil mit hochwertigen Eiweißquellen. Zu wenig Protein zwingt den Körper, körpereigene Proteine abzubauen – mit denselben harnpflichtigen Folgeprodukten. Aus unserer Praxis: etwa 10 % Proteingehalt, gut verdaulich, ohne synthetische Mineralstoffe, ohne überzogene Salz- und Magnesiumwerte – und vor allem ein Futter, das der Hund auch wirklich frisst.
Welche Hunderassen sind besonders gefährdet?
Für Lebererkrankungen sind insbesondere West Highland White Terrier, Bedlington Terrier, Skye Terrier, Dalmatiner, Labrador Retriever und Dobermann genannt (Kupferspeicher-Hepatopathie). Kleine Rassen wie Yorkshire Terrier, Malteser und Mops haben ein erhöhtes Risiko für portosystemische Shunts. Für die Niere ist der Berner Sennenhund genetisch vorbelastet, Cavalier King Charles Spaniels zeigen familiär gehäuft eine renale Dysplasie, Shar-Peis eine reaktive Amyloidose. Risikorassen sollten früher und engmaschiger kontrolliert werden.
Kann sich die Leber meines Hundes noch erholen?
Ja – die Leber hat eine außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit. Wird die Ursache der Belastung rechtzeitig beseitigt, kann Lebergewebe nachwachsen. Das unterscheidet sie deutlich von der Niere, bei der zerstörtes Gewebe nicht regeneriert. Frühzeitige Erkennung und konsequentes Beseitigen der Ursache (Medikamente, belastendes Futter, Vergiftungen) erhöhen die Chancen erheblich.
Ist Niereninsuffizienz beim Hund heilbar?
Eine chronische Niereninsuffizienz ist nicht heilbar – einmal zerstörtes Nierengewebe regeneriert sich nicht. Die Erkrankung ist jedoch gut begleitbar. Mit frühzeitiger Diagnose, angepasster Fütterung und konsequenter Begleitung können Hunde im IRIS-Stadium 1–2 oft noch viele lebenswerte Jahre haben. Entscheidend: dass der Hund gut frisst und trinkt. Eine akute Niereninsuffizienz dagegen kann unter Umständen abheilen, wenn sie rechtzeitig erkannt und die Ursache beseitigt wird.
Was kann die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" hier leisten?
Sie macht individuelle Belastungsfelder über beide Organe sichtbar – Leber, Nieren, Stoffwechselmilieu, Mineralstoffhaushalt, Immunsystem. Statt isoliert auf einen Wert zu schauen, entsteht ein Gesamtbild. Auf dieser Basis entwickeln wir einen individuellen Fütterungs-Begleitplan. Die Haaranalyse ersetzt nicht die schulmedizinische Diagnose, sie ergänzt sie. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest.)
Persönliche Beratung
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa (angehende THP) und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) beantworten Ihre/Eure Fragen zu Leber- und Nierenthemen, Fütterung und Langzeitbegleitung und zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Wir sind für Sie da, als Beraterteam rund um Ihr Tier und die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".