Die Zahngesundheit ist für Hunde genauso wichtig wie für uns Menschen. Ein gesundes Gebiss ermöglicht nicht nur eine unbeschwerte Nahrungsaufnahme, sondern trägt auch maßgeblich zur allgemeinen Gesundheit bei.
Zahnprobleme beim Hund sind weit verbreitet und oft unterschätzt, da sie nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. Doch unbehandelte Zahnprobleme können weitreichende Folgen haben – von schmerzhaften Entzündungen im Maul bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen, die den gesamten Organismus betreffen. Die Naturheilkunde bietet wunderbare Möglichkeiten, um die Zahngesundheit unserer Hunde zu unterstützen und auf sanfte Weise vorzubeugen.
Viele Hundehalter bemerken erst spät, dass ihr Vierbeiner unter Zahnproblemen leidet. Ein häufiges Problem ist Zahnstein, der sich durch Ablagerungen aus Futterresten und Bakterien bildet. Ohne regelmäßige Reinigung verhärtet sich dieser Belag und greift das Zahnfleisch an.
Das führt zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), die schmerzhaft sind und das Immunsystem belasten. Unbehandelt kann daraus eine Parodontitis entstehen – eine ernsthafte Erkrankung, die nicht nur zu Zahnverlust führt, sondern durch Bakterien in den Blutkreislauf auch Herz, Leber und Nieren schädigen kann.
Ein weiteres Problem, das oft übersehen wird, sind Zahnfrakturen, die durch das Kauen auf zu harten Gegenständen entstehen können. Gerade Spielzeuge oder Knochen, die zu robust sind, können zu schmerzhaften Rissen oder Brüchen in den Zähnen führen.
Hunde zeigen Zahnschmerzen oft nicht offensichtlich. Viele fressen trotz Schmerzen weiter, kauen aber nur noch auf einer Seite oder lassen bestimmte Futterstücke liegen. Manche Hunde speicheln vermehrt oder reiben sich mit der Pfote über das Maul.
Auch schlechter Atem kann ein Hinweis auf eine gestörte Mundflora sein. Unangenehmer Geruch entsteht, wenn sich Bakterien in entzündeten Zahnfleischtaschen vermehren oder Zahnstein bereits das Zahnfleisch angreift.
Die gute Nachricht ist, dass sich viele dieser Probleme mit der richtigen Pflege und natürlichen Mitteln vermeiden lassen.
Seit über 25 Jahren setzen wir auf Kräuter und bewährte naturheilkundliche Methoden, um Hunde auf sanfte Weise bei der Zahnpflege zu unterstützen. Eine wertvolle Kombination an Kräutern hat sich dabei als besonders hilfreich erwiesen: Anis, Süßholzwurzel, Mariendistel, Minze und Ingwer bieten eine ganzheitliche Unterstützung für gesunde Zähne und kräftiges Zahnfleisch.
Anis ist nicht nur für seine verdauungsfördernde Wirkung bekannt, sondern auch für seine antibakteriellen Eigenschaften, die das Wachstum unerwünschter Keime im Maul eindämmen können. Süßholzwurzel wirkt entzündungshemmend und beruhigend auf gereiztes Zahnfleisch und kann helfen, Entzündungen sanft zu lindern. Mariendistel ist ein wertvoller Unterstützer für die Leber und damit indirekt auch für die Zahngesundheit, denn eine starke Leber trägt zur Entgiftung des Körpers bei und stärkt das Immunsystem. Minze sorgt nicht nur für frischen Atem, sondern besitzt ebenfalls antibakterielle Eigenschaften, die die Mundflora im Gleichgewicht halten. Ingwer, ein echter Klassiker der Naturheilkunde, fördert die Durchblutung des Zahnfleischs, stärkt die Immunabwehr und kann Zahnfleischentzündungen vorbeugen.
Die regelmäßige Fütterung vom Nehls easy Zähne & Zahnfleisch Hunde kann helfen, Zahnsteinbildung zu reduzieren, Zahnfleischentzündungen vorzubeugen und für eine gesunde Mundflora zu sorgen.
Die Kräuter lassen sich entweder als getrocknete Mischung über das Futter geben oder als Tee ins Trinkwasser mischen. Viele Hunde profitieren bereits nach wenigen Wochen von einer spürbaren Verbesserung – frischerer Atem, weniger Zahnstein und ein vitaleres Zahnfleisch.
Auch die richtige Ernährung spielt eine große Rolle für gesunde Zähne. Hochwertige Futtermittel mit natürlichen Zutaten fördern nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern wirken sich auch positiv auf die Zahnpflege aus. Stark verarbeitete, weiche Nahrung kann sich an den Zähnen ablagern und die Bildung von Zahnbelag begünstigen.
Rohfutter oder spezielle Zahnpflege-Kauartikel, da reichen schon Knochen oder ein Stück Holz z.B. aus Eiche oder Buche, können hingegen die mechanische Reinigung unterstützen.
Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind ebenfalls essenziell, denn manche Zahnprobleme sind mit bloßem Auge nicht erkennbar. Besonders ältere Hunde oder Tiere, die bereits Zahnprobleme hatten, sollten mindestens einmal jährlich zur Zahnkontrolle vorgestellt werden.
Eine professionelle Zahnreinigung kann in manchen Fällen notwendig sein, um hartnäckigen Zahnstein zu entfernen und Zahnfleischentzündungen frühzeitig zu behandeln.
Die Zahngesundheit unserer Hunde ist ein Spiegelbild ihres allgemeinen Wohlbefindens. Mit der richtigen Pflege, einer bewussten Fütterung und einer natürlichen Unterstützung durch Kräuter und Homöopathie können wir unseren Hunden helfen, bis ins hohe Alter gesunde Zähne zu behalten. Denn ein Hund, der schmerzfrei frisst, ist ein glücklicher Hund – und genau das wünschen wir uns doch alle für unsere treuen Begleiter.