Liebe Tierfreunde,
85% der uns vorgestellten Tiere sind erkrankt, waren mehrfach zu horrenden Kosten bei den Tierärzten und oft herrscht Zeitdruck. Unter Zeitdruck ist auch die Erwartung, dass schnell ein Wirkung mit unserer Naturheilkunde eintritt, sehr hoch.
Doch der Kern des vielen Leids ist oft, dass Anzeichen nicht erkannt werden oder die Tierhalter auch nicht genau wissen, was ihrem Tier gut tut und was nicht. Sehr oft klären wir, nach der Bioresonanz-Haaranalyse und in unseren vielen Beratungsgesprächen, darüber auf, was in der Ernährung dringend verbessert gehört, welche Allergene das Tier plagen oder zu Krankheiten geführt haben und vieles mehr.
Vorbeugung ist besser als heilen, wer kennt das nicht
Mit der Bioresonanzhaaranalyse erkennen wir gemeinsam, was dem Tier fehlt, was Sie verhindern können.
Wir haben uns nun auch wissenschaftlich hingesetzt und nachfolgenden Aufsatz erstellt:
Vorbeugung von Krankheiten durch gesunde Ernährung und pflanzliche Nahrungsergänzung ohne künstliche Zusatzstoffe bei Pferden, Hunden und Katzen
Einleitung
Die Gesundheit unserer Tiere ist von zentraler Bedeutung, und eine ausgewogene Ernährung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Insbesondere in der vorbeugenden Tiermedizin wird immer mehr erkannt, dass neben regelmäßigen tierärztlichen Kontrollen auch die Ernährung und der Einsatz natürlicher Nahrungsergänzungsmittel einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden haben.
Unser Aufsatz beleuchtet, wie gesunde Ernährung und pflanzliche Nahrungsergänzungen – ganz ohne künstliche Zusatzstoffe – zur Vorbeugung von Krankheiten bei Pferden, Hunden und Katzen beitragen können. Dabei wird nicht nur auf ernährungsphysiologische Grundlagen und die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Tierarten eingegangen, sondern auch auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, die diese Ansätze untermauern (siehe am Ende des Textes).
Ernährungsphysiologische Grundlagen und artspezifische Bedürfnisse
Pferde, Hunde und Katzen weisen unterschiedliche physiologische Voraussetzungen auf, was ihre Ernährungsbedürfnisse betrifft. Pferde als Pflanzenfresser benötigen eine konstante Zufuhr von Ballaststoffen, um ihren empfindlichen Magen-Darm-Trakt stabil zu halten. Eine faserreiche Kost unterstützt die Verdauung und trägt dazu bei, dass der gesamte Organismus im Gleichgewicht bleibt.
Hunde, die als Allesfresser sowohl tierische als auch pflanzliche Bestandteile verwerten können, profitieren von einer abwechslungsreichen Ernährung, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Auch wenn Katzen als obligate Karnivoren vor allem auf eine proteinreiche Kost angewiesen sind, zeigen neuere Studien, dass sie durch gezielte Zugaben natürlicher Pflanzenstoffe zusätzliche gesundheitliche Vorteile erzielen können – beispielsweise durch die Unterstützung des Immunsystems und die Bereitstellung wichtiger sekundärer Pflanzenstoffe.
Pflanzliche Nahrungsergänzung und deren Bedeutung
Nahrungsergänzungsmittel auf pflanzlicher Basis werden aus natürlichen Extrakten hergestellt und kommen ohne künstliche Zusatzstoffe aus. Sie liefern bioaktive Substanzen, die antioxidative, entzündungshemmende und immunmodulatorische Eigenschaften besitzen.
Anders als synthetisch hergestellte Präparate bieten diese natürlichen Inhaltsstoffe den Vorteil, in ihrer ursprünglichen Matrix zu wirken. Dies ermöglicht oft eine bessere Aufnahme und Verwertung im Organismus. Flavonoide und Polyphenole etwa stabilisieren die Zellmembranen und können dabei helfen, oxidativen Stress zu mindern – ein Faktor, der bei vielen chronischen Erkrankungen eine Rolle spielt.
Auswirkungen auf die Krankheitsprävention
Eine gesunde, artgerechte Ernährung, ergänzt durch hochwertige pflanzliche Zusätze, kann dazu beitragen, verschiedene Krankheitsbilder zu verhindern oder zumindest deren Schwere zu reduzieren.
Bei Pferden führt eine faser- und mineralstoffreiche Kost häufig zu einer besseren Darmgesundheit, wodurch Stoffwechselstörungen und kolikartige Zustände seltener auftreten.
Hunde und Katzen können durch den gezielten Einsatz von natürlichen Vitaminen und Mineralien ihr Immunsystem stärken, was langfristig das Risiko von chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Problemen, Arthrose oder sogar bestimmten Krebserkrankungen senken kann.
Studien zeigen, dass der regelmäßige Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe auch das Risiko allergischer Reaktionen reduziert, da natürliche Nahrungsergänzungen in der Regel besser verträglich sind und den Organismus in seinem natürlichen Zustand unterstützen.
Wissenschaftliche Evidenz und Studienlage
Aktuelle Forschungsergebnisse bestätigen, dass eine Ernährung, die sich an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere orientiert und auf synthetische Zusatzstoffe verzichtet, einen wesentlichen Beitrag zur Krankheitsprävention leisten kann.
So belegt eine Studie aus dem Jahr 2020, dass Hunde, deren Futter mit natürlichen Pflanzenextrakten angereichert wurde, eine signifikante Verbesserung in der Immunantwort und einen geringeren oxidativen Stress aufwiesen. Ähnliche Ergebnisse wurden auch bei Pferden beobachtet, bei denen die Ergänzung durch pflanzliche Ballaststoffe zu einer verbesserten Darmgesundheit und einer Reduktion von Koliken führte.
Neuere Untersuchungen bei Katzen aus dem Jahr 2022 zeigen, dass natürliche Nahrungsergänzungen den Stoffwechsel positiv beeinflussen und somit langfristig das Risiko chronischer Erkrankungen senken können. Diese Erkenntnisse stützen die These, dass der Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe und die Integration natürlicher Pflanzenstoffe in die Ernährung einen nachhaltigen und präventiven Nutzen für die Gesundheit der Tiere bieten.
Diskussion
Die Integration natürlicher Nahrungsergänzungen in die tägliche Fütterung zeigt sowohl kurzfristig als auch langfristig positive Effekte. Eine ausgewogene, artgerechte Ernährung unterstützt das Immunsystem, reduziert den oxidativen Stress und trägt dazu bei, dass sich der Organismus besser gegen Krankheitserreger wehren kann.
Dabei ist es wichtig, individuelle Unterschiede in Alter, Rasse und Gesundheitszustand der Tiere zu berücksichtigen. Fachkundige Beratung durch Tierärzte und Ernährungsspezialisten ist unerlässlich, um die Fütterungskonzepte optimal an den Bedarf jedes einzelnen Tieres anzupassen.
Gleichzeitig ist es zu beachten, dass auch natürliche Substanzen in ungeeigneter Dosierung oder in falscher Kombination unerwünschte Effekte haben können. Eine kontinuierliche Überwachung und gegebenenfalls Anpassung der Ernährungsstrategien sind daher essenziell, um langfristig eine stabile Gesundheit zu gewährleisten.
Schlussfolgerung
Die Vorbeugung von Krankheiten durch eine gesunde Ernährung und den Einsatz pflanzlicher Nahrungsergänzungen ohne künstliche Zusatzstoffe stellt einen zukunftsweisenden Ansatz in der modernen Tiermedizin dar.
Pferde, Hunde und Katzen profitieren von einem gestärkten Immunsystem, einer verbesserten Verdauung und einem reduzierten Risiko chronischer Erkrankungen, wenn ihre Ernährung an ihre natürlichen Bedürfnisse angepasst wird.
Die in den pflanzlichen Nahrungsergänzungen enthaltenen antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkstoffe tragen maßgeblich dazu bei, ein gesundes inneres Milieu aufrechtzuerhalten.
Die wissenschaftliche Evidenz, die aktuell bis 2025 vorliegt, unterstreicht die Bedeutung dieses ganzheitlichen Ansatzes, der nicht nur den Organismus stärkt, sondern auch langfristig präventiv wirkt. Eine sorgfältige und individuelle Abstimmung der Ernährungsstrategien in Zusammenarbeit mit Experten bildet die Grundlage, um die Gesundheit unserer Tiere nachhaltig zu fördern.
Anhang: Quellen
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