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Cushing-Syndrom beim Hund

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Hunde-Cluster Stoffwechsel & Hormone

Cushing-Syndrom beim Hund

Wenn zu viel Cortisol den ganzen Stoffwechsel verändert – Anzeichen erkennen, Ursachen verstehen, ganzheitlich begleiten.

Fachliche Einordnung
Dieser Sub-Artikel entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Hunden mit Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen – und wurde durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.
Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Mitarbeit an unseren Rezepturen – insbesondere an der VetLine, die sie eigenständig entwickelt – sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen.
Zur Person:
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Wissenschaftliche Mitarbeit an den THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil. Entwicklerin der VetLine.
Grundlage sind über zwei Jahrzehnte praktische Begleitung von Hunden in der Naturheilkunde.
Stand: 17. Juni 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung – bei Cushing-Verdacht ist die tierärztliche Abklärung unverzichtbar.

Dieser Sub-Artikel ist Teil unseres Clusters „Stoffwechsel und Hormone beim Hund". Den Gesamtüberblick über Hormonsystem, Stoffwechselorgane und Zusammenhänge finden Sie im Pillar-Artikel Stoffwechsel und Hormone beim Hund.

Direkte Antwort: Was ist das Cushing-Syndrom beim Hund?

Das Cushing-Syndrom – fachlich Hyperadrenokortizismus – ist eine Erkrankung, bei der der Körper dauerhaft zu viel Cortisol produziert. Cortisol ist das wichtigste Stresshormon des Hundes und wird in der Nebennierenrinde gebildet. Sind die Werte chronisch erhöht, gerät der gesamte Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht: Der Hund trinkt und uriniert mehr, hat Heißhunger, bekommt einen typisch hängenden Bauch, das Fell wird dünn, die Wundheilung schlechter. Cushing entwickelt sich schleichend über Monate bis Jahre. Es betrifft meist mittelalte bis ältere Hunde, beide Geschlechter, eine genetische Komponente bei einigen Rassen ist nachweisbar. Cushing ist tierärztlich gut behandelbar – meistens mit dem Wirkstoff Trilostan – und kann zusätzlich ganzheitlich begleitet werden.

Auf einen Blick
  • Cushing entsteht durch zu viel Cortisol – in den meisten Fällen (etwa 80–85 %) durch einen gutartigen Tumor in der Hirnanhangdrüse (PDH), seltener durch einen Tumor der Nebenniere selbst (ADH), gelegentlich als Folge langer Cortison-Therapie (iatrogenes Cushing).
  • Typische Anzeichen: starker Durst, häufiges Urinieren, Heißhunger, Hängebauch, dünner werdendes Fell, schlechte Wundheilung, Hecheln, Muskelschwäche.
  • Die Diagnose stellt der Tierarzt – über Blutbild, Urinanalyse, ACTH-Stimulationstest oder Niedrig-Dosis-Dexamethason-Test.
  • Schulmedizin: meist Trilostan (Wirkstoff in Vetoryl) – senkt die Cortisol-Produktion. Lebenslange Therapie mit regelmäßiger Kontrolle.
  • Ganzheitliche Begleitung kann helfen: Leber, Nieren und Darm bei der erhöhten Stoffwechselbelastung zu entlasten, mit Kräutern und individuellen Empfehlungen – ergänzend zur tierärztlichen Therapie.

Was beim Cushing-Syndrom im Körper passiert

Um Cushing zu verstehen, lohnt sich der kurze Blick auf die normale Cortisol-Regulation. Das Hormon ACTH wird in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) im Gehirn gebildet. Es wandert über das Blut zu den Nebennieren und gibt dort den Befehl: „Schütte Cortisol aus." Sobald genug Cortisol im Blut ist, bremst das Cortisol selbst die ACTH-Ausschüttung wieder – ein klassischer hormoneller Regelkreis (HPA-Achse: Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse).

Beim Cushing-Syndrom ist diese Bremse durchbrochen. Es wird dauerhaft zu viel Cortisol produziert. Und dieses dauerhaft erhöhte Cortisol greift praktisch überall im Körper ein:

  • Es erhöht den Blutzucker – die Leber baut aus Aminosäuren neue Glukose (Glukoneogenese)
  • Es baut Eiweiß im Muskel ab – daher die Muskelschwäche und das Erschlaffen der Bauchmuskulatur
  • Es lagert Fett um – vor allem in den Bauchraum (der typische „Hängebauch")
  • Es schwächt das Immunsystem – wiederkehrende Infektionen, schlechte Wundheilung
  • Es hemmt das Fellwachstum – das Fell wird dünn, stumpf, fällt symmetrisch aus
  • Es erhöht den Wasserumsatz – starker Durst, häufiges Urinieren

Drei Wege, wie Cushing entsteht

Pituitärer Cushing (PDH) – am häufigsten

In etwa 80 bis 85 Prozent der Fälle ist die Ursache ein meist gutartiger Tumor in der Hirnanhangdrüse. Dieser Tumor produziert ständig ACTH, das die Nebennieren zur Cortisol-Ausschüttung anregt – ohne dass die normale Bremse greifen würde. Beide Nebennieren produzieren entsprechend dauerhaft zu viel Cortisol. Diese Form heißt pituitär abhängiges Cushing (PDH).

Adrenaler Cushing (ADH) – seltener

In etwa 15 bis 20 Prozent der Fälle sitzt der Tumor direkt in einer der beiden Nebennieren und produziert dort autonom Cortisol – unabhängig vom ACTH-Signal aus dem Gehirn. Diese Form wird adrenale abhängiges Cushing (ADH) genannt. Wenn der Tumor operabel ist, ist die chirurgische Entfernung manchmal eine Option.

Iatrogenes Cushing – durch Cortison-Behandlung

Die dritte Form entsteht nicht durch einen Tumor, sondern durch von außen verabreichtes Cortison. Bei langfristiger und hochdosierter Cortison-Therapie – etwa wegen einer chronischen Hauterkrankung, hartnäckigem Juckreiz, Autoimmunerkrankungen – kann der Körper denselben Zustand entwickeln wie bei körpereigenem Überschuss. Die Nebennieren werden durch das von außen zugeführte Cortison ohnehin gebremst und produzieren weniger eigenes Cortisol. Beim Absetzen muss vorsichtig ausgeschlichen werden, sonst droht eine Addison-Krise.

Cushing und Diabetes-Risiko

Cortisol ist ein direkter Gegenspieler des Insulins. Bei dauerhaft erhöhtem Cortisol-Spiegel muss die Bauchspeicheldrüse permanent mehr Insulin produzieren, um den Blutzucker zu kontrollieren. Etwa zehn bis zwanzig Prozent der Hunde mit Cushing entwickeln im Verlauf einen Diabetes mellitus. Mehr dazu im Sub Insulinresistenz und Diabetes beim Hund.

Schleichende Veränderungen erkennen – die Symptome

Ein Hund mit Cushing-Syndrom verändert sich oft schleichend. Was zunächst wie kleine Auffälligkeiten im Verhalten wirkt, kann sich mit der Zeit zu einem deutlichen Bild entwickeln. Viele Halter merken die Veränderungen erst im Rückblick, wenn die Symptome zusammenkommen.

Frühe Anzeichen

  • Ungewöhnlich viel Appetit – der Hund bettelt plötzlich nach Futter oder stiehlt Leckerchen, obwohl das früher undenkbar war
  • Deutlich erhöhter Durst – der Wassernapf leert sich schneller
  • Manche Hunde müssen in der Nacht hinaus oder schaffen es nicht mehr, lange einzuhalten
  • Das Temperament verändert sich – der lebhafte Hund wird träger, müder, weniger verspielt
  • Spaziergänge verlieren an Reiz, das Tier zieht sich mehr zurück
  • Manche wirken etwas melancholisch oder reagieren empfindlicher auf Hitze, suchen kühlere Plätze und ruhen vermehrt

Deutliche körperliche Veränderungen

  • Der typische „Cushing-Bauch" – die Bauchmuskulatur erschlafft, Fett wird im Bauchraum eingelagert, während an anderen Stellen Muskeln abgebaut werden
  • Fellveränderungen – das Fell wird dünner, stumpfer oder fällt stellenweise aus, vor allem an Flanken und Rücken
  • Haut – kann empfindlicher, fleckig oder feiner werden, manche entwickeln dunkle Pigmentflecken oder Verhornungen
  • Schwäche – das Aufstehen fällt schwerer, Treppensteigen wird mühsam
  • Schlechte Wundheilung – kleine Kratzer oder Wunden benötigen ungewöhnlich lange, um zu verheilen
  • Veränderter Schlaf – unruhige Nächte, nächtliches Umherwandern oder plötzliche Ängstlichkeit sind keine Seltenheit
  • Hecheln – auch ohne körperliche Anstrengung, manche Hunde hecheln auffällig viel

Welche Hunde sind besonders betroffen?

Cushing betrifft meist Hunde im mittleren bis höheren Alter – typischerweise ab sechs Jahren, häufiger bei älteren Tieren. Eine genetische Häufung sehen wir bei Pudeln (besonders Zwerg- und Toypudel), Dackeln, Beagles, Terrier-Rassen (Boston Terrier, Yorkshire Terrier, Jack Russell Terrier), Boxer und Deutsche Schäferhunde. Aber Cushing kann grundsätzlich jeden Hund treffen.

Wie der Tierarzt die Diagnose stellt

Cushing ist nicht leicht zu diagnostizieren – die Symptome können vielen anderen Erkrankungen ähneln. Der Tierarzt geht in mehreren Schritten vor:

  • Anamnese und klinische Untersuchung – die typische Symptomkombination ist meist der erste Verdacht
  • Blutbild und Urinuntersuchung – auffällig sind oft erhöhte Leberwerte (besonders Alkalische Phosphatase), erhöhter Cholesterinspiegel, ein verdünnter Urin
  • Spezifische Funktionstests – der ACTH-Stimulationstest oder der Niedrig-Dosis-Dexamethason-Suppressionstest sind die Standardtests, um Cushing zu bestätigen
  • Ultraschall oder MRT – um zwischen pituitärer (PDH) und adrenaler (ADH) Form zu unterscheiden

Die Differenzierung zwischen den Formen ist wichtig, weil sie die Therapieentscheidung beeinflusst.

Schulmedizinische Therapie

Die Standardtherapie bei Cushing ist heute die Gabe von Trilostan – dem Wirkstoff im bekannten Präparat Vetoryl. Trilostan hemmt die übermäßige Produktion von Cortisol in den Nebennieren. Die Behandlung ist in der Regel lebenslang und braucht eine engmaschige Begleitung:

  • Die richtige Dosis muss individuell eingestellt werden, oft über Wochen
  • Regelmäßige Blutuntersuchungen kontrollieren den Cortisol-Spiegel
  • Bei zu hoher Dosis droht ein Cortisol-Mangel mit Schwäche, Erbrechen, Durchfall – im schlimmsten Fall eine lebensbedrohliche Addison-Krise
  • Symptome wie Durst, Urinieren und Heißhunger bessern sich meist innerhalb von Wochen, das Fell braucht oft Monate, bis es nachwächst

Bei adrenaler Form (Tumor in der Nebenniere) kann zusätzlich eine chirurgische Entfernung in Frage kommen. Bei pituitärem Cushing mit großem Tumor wird in spezialisierten Kliniken manchmal eine Bestrahlung diskutiert.

Der Nehls-Ansatz – ganzheitliche Begleitung neben der Schulmedizin

Im Tierheilkundezentrum Nehls betrachten wir Cushing ganzheitlich. Es geht nicht darum, Symptome einzeln zu sehen, sondern den gesamten Organismus mit seinen feinen Regelkreisen zu verstehen. Ein dauerhaft erhöhter Cortisol-Spiegel belastet praktisch alle Stoffwechselorgane gleichzeitig:

  • Die Leber muss mehr Glukose neu bilden, Eiweiß umsetzen, Fett verstoffwechseln und das überschüssige Hormon abbauen
  • Die Nieren haben mit dem erhöhten Wasserumsatz und der vermehrten Ausscheidung zu kämpfen
  • Der Darm leidet unter der Immunsuppression und ist anfälliger für Dysbiosen
  • Die Bauchspeicheldrüse muss mehr Insulin produzieren – mit dem Risiko, langfristig in einen Diabetes zu rutschen

Genau hier setzt die ganzheitliche Begleitung an – immer als Ergänzung zur tierärztlichen Trilostan-Therapie, nie als Ersatz.

Empfehlung von Tatjana Siebert, Tierheilpraktikerin

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Fein abgestimmte Kräutermischung zur Fütterungsbegleitung von Hunden und Katzen, deren Hormonstoffwechsel besondere Aufmerksamkeit verdient. Mit Mönchspfeffer, Brennnesselblättern, Mariendistelfrüchten, Löwenzahnblättern und Birkenblättern – Pflanzen, die seit Jahrhunderten in der naturbewussten Fütterung geschätzt werden. Ohne synthetische Zusätze. Geeignet für die dauerhafte Fütterung – pur, angefeuchtet oder als Tee zubereitet.

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Die Kräuter im Detail – warum diese Auswahl

Jede Pflanze in der Mischung hat eine eigene Aufgabe in der naturheilkundlichen Tradition:

  • Mönchspfeffer – seit Jahrhunderten als hormonregulierende Pflanze bekannt
  • Mariendistelfrüchte – traditionell zur Begleitung der Leberfunktion, mit dem Wirkstoff Silymarin
  • Brennnesselblätter – liefern wertvolle Mineralstoffe (Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium) und regen die Nierentätigkeit an
  • Löwenzahnblätter – traditionell für die Stoffwechsel- und Ausscheidungsbegleitung über Leber, Niere und Haut
  • Birkenblätter – ergänzen die Begleitung über Niere und Stoffwechsel

Die Kombination dieser fünf Kräuter ergibt ein in der Naturheilkunde bewährtes Bild: hormonregulierend, leber- und nierenbegleitend, stoffwechselaktiv.

Das VetLine-Schichtenkonzept ergänzend einsetzen

Bei diagnostiziertem Cushing macht es Sinn, die Stoffwechselorgane zusätzlich systematisch zu entlasten. Auch hier setzen wir das im Cluster etablierte Phasenkonzept ein – immer in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt.

Phase 1 (sechs Wochen): Darm vorbereiten. VetLine Entero Clean Liquid (mit Apfelessig, Artischocke, Klebkraut, Schafgarbe, Thymian) und VetLine Entero Clean Basic (Toxinbinder mit Hefezellwänden, Bentonit-Montmorillonit, Löwenzahn, Bohnenkraut) laufen parallel. Bei sensiblen Hunden alternativ Entero Clean Powder.

Phase 2: Leber und Nieren begleiten. VetLine Metabo Rapid (mit Ginkgo, Brennnessel, Löwenzahn, Mariendistel und weiteren traditionellen Pflanzen) kommt hinzu. Kombi-Regel: Metabo Rapid mobilisiert – Entero Clean Basic läuft parallel weiter, weil das, was mobilisiert wird, gebunden und ausgeleitet werden muss.

Begleitend dauerhaft: VetLine Surf and Turf Basic Mineral Sensitive Hund als naturbelassene Grundnahrung-Mineralstoffversorgung – ohne Hefezellwände, mit Korianderpresskuchen.

Die Nehls Cush Kräuter werden begleitend dauerhaft mit dem Futter gegeben – sie ergänzen das Schichtenkonzept und arbeiten auf der hormonregulierenden Ebene.

THZ-Produkte für die Cushing-Begleitung

Nehls Cush Kräuter Hund & Katz

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VetLine Entero Clean Liquid

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VetLine Entero Clean Basic Hund

Phase 1 + 2. Toxinbinder mit Hefezellwänden, Bentonit-Montmorillonit, Löwenzahn und Bohnenkraut.

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VetLine Metabo Rapid Hunde

Phase 2 – Leber und Nieren. Mit Ginkgo, Brennnessel, Löwenzahn, Mariendistel und weiteren traditionellen Pflanzen.

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VetLine Surf and Turf Sensitive Hund

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Nehls Stoffwechsel-Fit Hund

Ergänzende Kräutermischung zur Stoffwechselbegleitung – passend zu Hunden mit Cushing-bedingten Stoffwechselbelastungen.

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Cushing diagnostiziert – wo setzen wir an?

Wenn Ihr Hund mit Cushing lebt, hilft der genaue Blick auf das individuelle Bild: Wie sehr ist die Leber belastet? Wie steht es um die Nieren, den Darm, die Mineralstoffversorgung? Gibt es bereits eine beginnende Insulinresistenz? Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht diese individuellen Belastungsfelder sichtbar – Grundlage für einen Begleitplan, der die tierärztliche Trilostan-Therapie ergänzt. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →

Häufige Fragen zum Cushing-Syndrom beim Hund

Ist Cushing beim Hund heilbar?
In den allermeisten Fällen nicht – die zugrunde liegende Ursache (meist ein Tumor in der Hirnanhangdrüse oder der Nebenniere) bleibt bestehen. Aber Cushing ist sehr gut behandelbar. Mit Trilostan und konsequenter tierärztlicher Begleitung können viele Hunde noch jahrelang gut leben. Bei der seltenen adrenalen Form mit operierbarem Nebennierentumor kann eine chirurgische Entfernung den Cushing tatsächlich beenden. Beim iatrogenen Cushing nach Cortison-Behandlung kann nach vorsichtigem Ausschleichen eine Besserung eintreten.
Welche Hunde bekommen häufiger Cushing?
Cushing betrifft meist mittelalte bis ältere Hunde, typischerweise ab sechs Jahren. Eine genetische Häufung sehen wir bei Pudeln (besonders Zwerg- und Toypudel), Dackeln, Beagles, kleinen Terrier-Rassen, Boxer und Deutsche Schäferhunde. Aber grundsätzlich kann es jeden Hund treffen.
Wie schnell wirkt die Trilostan-Therapie?
Die ersten spürbaren Verbesserungen – weniger Durst, normaleres Urinieren, geringerer Heißhunger – zeigen sich in der Regel innerhalb der ersten Wochen. Die Fellveränderungen brauchen deutlich länger: Bis das Fell wieder voll nachwächst, vergehen oft drei bis sechs Monate. Wichtig ist die engmaschige Kontrolle der Cortisol-Werte – zu wenig Cortisol ist genauso problematisch wie zu viel.
Kann naturheilkundliche Begleitung die Trilostan-Therapie ersetzen?
Nein, das raten wir ausdrücklich nicht. Cushing ist eine ernsthafte hormonelle Erkrankung, die ohne wirksame Cortisol-Senkung zu schweren Folgeschäden führen kann – Diabetes, Bluthochdruck, Thromboembolien. Naturheilkundliche Begleitung ist eine sehr sinnvolle Ergänzung: Sie kann helfen, die belasteten Stoffwechselorgane zu entlasten, Wohlbefinden und Lebensqualität zu fördern. Aber sie ersetzt die tierärztliche Therapie nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Cushing und Diabetes beim Hund?
Beide sind Stoffwechselerkrankungen, beide haben ähnliche Symptome (Durst, Urinieren, Heißhunger). Bei Diabetes ist die Bauchspeicheldrüse das Problem – sie produziert zu wenig Insulin oder das Insulin wirkt nicht mehr ausreichend. Bei Cushing sind die Nebennieren das Problem – sie produzieren zu viel Cortisol. Beide Erkrankungen können nebeneinander auftreten: Etwa zehn bis zwanzig Prozent der Cushing-Hunde entwickeln langfristig auch einen Diabetes, weil das dauerhaft erhöhte Cortisol gegen das Insulin arbeitet.
Wie kann die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" bei Cushing helfen?
Die Haaranalyse ist kein Cushing-Diagnoseverfahren – die Diagnose stellt der Tierarzt mit den entsprechenden Tests. Aber die Haaranalyse kann sichtbar machen, welche begleitenden Belastungsfelder im individuellen Hund vorliegen – Leber, Niere, Darmflora, Mineralstoffhaushalt, mögliche Begleitthemen. Auf dieser Grundlage entsteht ein individueller Begleitplan. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)
Persönliche Beratung
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa (angehende THP) und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) beantworten Ihre/Eure Fragen zu Cushing, Stoffwechsel-Begleitung und zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Wir sind für Sie da, als Beraterteam rund um Ihr Tier und die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".