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Mauke und Raspe bei Pferden, Ponys und Eseln

Mauke und Raspe bei Pferden, Ponys und Eseln

 

Im Tierheilkundezentrum betrachten wir Mauke nicht isoliert als lokales Hautproblem, sondern als Ausdruck eines komplexen Zusammenspiels aus Haltung, Umwelt, Fütterung und individueller Konstitution. Zur ganzheitlichen Betrachtung kann eine "Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" sinnvoll sein. Sie verbindet eine ausführliche Anamnese mit einer bioenergetischen Betrachtung, um individuelle Belastungen und Disharmonien sichtbar zu machen und Fütterung sowie begleitende Maßnahmen entsprechend auszurichten.

Zur lokalen Pflege hat sich in unserer Praxis eine schonende Reinigung mit Nehls Pferde Shampoo bewährt, gefolgt von der täglichen Anwendung von Nehls Fesselhaut Pflege oder – bei ölsensiblen Pferden – Fesselbeugen Vet.

Innerlich kann eine bedarfsgerechte Ergänzung wie Nehls Horsewellness-Fit oder Nehls Leber & Nieren Fit die Stoffwechselorgane im Rahmen der Fütterung begleiten. Ergänzend wird häufig Nehls Nachtkerzenöl zur Versorgung mit essentiellen Fettsäuren eingesetzt. Es handelt sich hierbei um Ergänzungsfuttermittel bzw. pflegende Produkte, keine Arzneimittel, sie ersetzen nicht die tierärztliche Behandlung.

 

Erfahrungsbericht: Mauke bei Warmblutstute Delayn

von Michaela Weiner:

Im März traf ich Delayn, eine 2,5jährige Warmblutstute zum ersten Mal. Sie kam abends durch unsere Stallgasse, von einem befreundeten Züchter unseres Stallbesitzers, und sollte angeritten werden.

Es war die sprichwörtliche Liebe auf den ersten Blick und innerhalb kürzester Zeit wurde sie die kleine Schwester meiner damals 21jähigen Hannoveraner-Stute. Im Juni/Juli zeigten sich erstmal kleine verkrustete Stellen an einer Fessel der Hinterbeine. Beide Hinterbeine sind bis kurz über dem Fesselgelenk weiß.

Die Vermutung, dass es sich um Mauke-Stellen handelt, war schnell da. Also habe ich die bei Mauke bekannten Hausmittelchen angewendet und auf Besserung gehofft. Da die Hausmittelchen bei der Mauke keine Besserung zeigten, habe ich nach ca. 2 Wochen meinen TA zu Rate gezogen (ich hatte bis dato keinerlei Erfahrungen mit Mauke).

Der gab mir eine Cortison-Salbe gegen die Mauke und nach 2-3 Wochen war die Mauke weg. Und für mich damit die Mauke-Erfahrung abgehakt. Anfang Juni 2008 holte ich Delayn mit drei! dicken Beinen von der Weide. Morgens war noch alles OK, sie ist vergnügt mit den anderen Stuten auf die Weide gelaufen. Es ging ihr richtig schlecht. Ich habe sofort den TA gerufen, über 39 Fieber.

Das Blutbild bestätigte, dass es sich um eine Infektion handelte. Woher war nicht zu klären. Die Behandlung mit Antibiotika schlug fast sofort an, es ging ihr am Abend schon wieder viel besser. Die dicken Beine waren nach einer Woche auch wieder weg. Aber an einem Hinterbein, in der Fesselbeuge, bildeten sich Hautverkrustungen.

Da war sie wieder, die Mauke. Also die Cortison-Salbe raus und fleißig behandelt. Die Mauke war resistenter als beim letzten Mal und breitete sich auf die komplette Fesselbeuge aus.

Und auch am anderen Hinterbein zeigte sich die Mauke, zwar waren es hier nur kleine Stellen, aber: Die Behandlung zog sich über mehrere Wochen hin, ich bekam die ersten Zweifel, ob die Behandlung mit einer Cortison-Salbe über so lange Zeit das Richtige bei Mauke ist, und fing an im Internet nach Alternativen zu suchen. Ich will hier nicht aufführen, welche Mittel ich bestellt und ausprobiert habe.

Es waren sehr viele, sie haben viel Geld gekostet, jedes Mal Hoffnung auf Besserung erweckt, aber geholfen hat nichts bei der Mauke. Nach wenigen Tagen war eher eine Verschlechterung der Mauke anstatt einer Besserung zu erkennen. Also wieder TA und doch Behandlung mit der Cortison-Salbe gegen die Mauke.

Es war die einzige Salbe, die half. Es dauerte weitere Wochen aber die Mauke war weg. Alles in allem hat dies sicherlich 12 Wochen gedauert. Auf den Mauke abgeheilten Hautflächen bildete sich übermäßiger Fellwuchs, aber da Delayn keinerlei Probleme hatte war dies eben so.

Im Juni dieses Jahres kam Delayn mit einem dicken Hinterbein von der Weide. Es sah nach Einschuss aus, TA kam, behandelte wie üblich mit Antibiotika, Angussverbund usw. Das Blutbild gab nichts her, alle Werte i.O. Am nächsten Tag waren wieder drei Beine dick, und zwar die gleichen wie im vorherigen Jahr. Spätestens jetzt war mir klar, dass es einen Zusammenhang zur Mauke geben muss. Und leider wurde meine Annahme bestätigt, denn nach wenigen Tagen war die Mauke wieder da. Und hier endete dann meine Geduld mit der Mauke.

Mein TA hatte keine Alternative zu der Cortison-Salbe, hatte aber auf einer Fortbildung ein Shampoo gegen Mauke empfohlen bekommen, welches wahre Wunder bewirken soll. Ich habe das Shampoo gegen Mauke probiert, immer abwechselnd einen Tag gewaschen, einen Tag mit der Cortison-Salbe gesalbt, und war angenehm überrascht.

Die Mauke wurde tatsächlich besser aber der Schein trügt ja manchmal, die Besserung war nicht von Dauer, es war ein ständiges Auf und Ab, es musste was anderes her. Außerdem fing inzwischen auch die andere Fesselbeuge mit Mauke an.

Da ich inzwischen überzeugt war, dass die Mauke eine Ursache haben muss (schlechte Haltungsbedingungen, matschige Koppeln etc. schieden aus), habe ich parallel wieder das Internet zu Mauke zu Rate gezogen und nach Behandlungsmethoden gegen Mauke gesucht.

Natürlich habe ich wieder div. neue Mittelchen für Mauke gefunden, die sehr Erfolg versprechend wirken, incl. der vielen Kommentare der Pferdeforen usw. Dabei stieß ich dann auch auf die Homepage des Tierheilkundezentrums. Die Beschreibung der Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse und der Ratgeber sprachen mich sofort an, da diese ganzheitliche Betrachtung eines Krankheitsbildes genau meinem Bauchgefühl entsprach, die Mauke musste einfach eine Ursache haben.

Zugegeben, es kostet einige Zeit und Mühe den Fragebogen auszufüllen, aber ich kann an dieser Stelle schon sagen, es lohnt sich. Nach einer Woche war das Ergebnis da, und die Puzzle-Teilchen in meinem Kopf fügten sich zu einem ganzheitlichen Bild. Delayn hat eine Allergie gegen synthetische Futtermittelzusätze und in Kombination mit einem Eiweissüberschuss reagiert sie mit Mauke.

Das war die Erklärung, warum jedes Jahr im Juni die Mauke wieder auftrat, fast regelmäßig 4 Wochen nach dem Anweiden. Da die Ergebnisse für mich absolut schlüssig waren, war ich natürlich überzeugt und motiviert die vorgeschlagene Futterumstellung und Therapie durchzuführen.

Voller Erwartung habe ich angefangen den Therapie-Plan zu studieren und war erstmal ernüchtert. So viele Mittelchen, so viele Futterzusätze, so viele …

Da habe ich mir in meinem Kopf einen Plan zu Recht gelegt. Welche Mittelchen wie und wann, diese kann ich oral geben, diese im Futter, alles schön auf den Tag verteilt. Ich habe mir eine Liste zum Abhaken erstellt, damit ich auch nichts vergesse oder durcheinander bringe.

Die gab es Zusatzmittel in kleineren Futterrationen zwischendurch, die flüssigen Mittel auf Kanne-Leckerlies, und immer schön über den Abend verteilt. Damit ist auch Delayn zufrieden. Die Futterumstellung fand ich gar nicht problematisch, aber Delayn schon.

Nach 2 Wochen waren wir ein eingespieltes Team, die Zubereitung von Äpfelstücken, Futter usw. ging gut von der Hand. Delayn fraß alles, auch die Luzerne wurde langsam akzeptiert. Ich war zufrieden und dachte, es kann nur besser werden.

Aber, nach 4 Wochen war nichts besser, es war nichts schlechter, was ich als sehr beruhigend empfand, aber es war auch nichts besser. Grundsätzlich war ich noch immer überzeugt, dass Richtige zu tun, aber nach den vielen schlechten Erfahrungen der zurückliegenden Behandlungen, war meine Erwartungshaltung doch sehr groß und damit die Enttäuschung zu erklären.

Nach 6 Wochen zeigte sich tatsächlich eine Verbesserung. Die Krusten trockneten aus, bildeten kleine Kügelchen und diese fielen bei leichtester Berührung ab. Darunter zeigte sich verheilte Haut. Jetzt war ich sicher, der Aufwand hat sich für Delayn gelohnt. Von da an ging es ständig Berg auf.

Es sind täglich kleine Schritte, es erfordert viel Geduld und sorgsame tägliche Behandlung. Die linke Fesselbeuge war nach 8 Wochen fast komplett abgeheilt und die rechte Fesselbeuge schon zur Hälfte von den Maukekrusten befreit. Die Kontrollanalyse der Haarprobe zeigte nach 9 Wochen erhebliche Verbesserungen.

Die schlechten Werte waren alle wieder im Mittelmaß, es war rundum sehr erfreulich. Wir machen jetzt eine leicht veränderte Therapie zur Erhaltung und Unterstützung. Die Futterumstellung muss auf Dauer beibehalten werden, aber das ist kein Problem.

Mein Fazit nach 3 Monaten Mauke Behandlungsdauer:
· Die Mauke hinten links ist geheilt, die Haut hat sich total erholt
· Die Mauke hinten rechts ist fast weg
· Der Allgemeinzustand meiner Stute ist bestens
· Die Pflege mit Fesselbeugen Pflege ist problemlos und angenehm für das Pferd
· Die Futterumstellung muss langsam erfolgen
· Die erforderliche Geduld aufzubringen ist sehr schwierig, aber auch sehr nötig
· Die relativ hohen Kosten lohnen sich allemal, der TA ist weiß Gott nicht billiger

Ob die Mauke dauerhaft geheilt ist wird sich erst mit der nächsten Weidesaison zeigen. Aber, der Grundstein ist gelegt, Delayns Körper muss sich nicht mehr gegen die synthetische Futtermittel-Allergie zur Wehr setzen, und der Mauke ist damit hoffentlich die Basis entzogen.

Aus meiner Erfahrung heraus, kann ich nur jedem empfehlen, sich mit dieser Therapie-Form bei Mauke auseinander zu setzen. Uns hat sie restlos überzeugt.
In diesem Sinne, herzliche Grüße von Delayn und Michaela


Delayn zu Beginn der Therapie mittels Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse und nach 3 Monaten nach Umsetzung der Empfehlungen.

 

Erfahrungsbericht: Haaranalysen Therapie bei chronischer Mauke von Tinker Archie

Guten Abend Frau Nehls und ihr Team! Wir füttern ihr Futter nun 2 Monate und es sind eindeutige Besserungen zu sehen. Die Raspe ist abgeheilt, nur um und in den Fesseln sind noch Krusten vorhanden (jedoch auch deutlich besser als zuvor!). Ich möchte mich auch herzlich bedanken und bin so froh, dass wir nach bald 2 Jahren endlich eine Besserung erzielen konnten. Es wurde mit jedem Versuch immer nur schlimmer am Ende. Ich bin begeistert von ihrer Arbeit

Mit vielen lieben Grüßen, Lea