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Magen und Darm bei Pferden

Magen und Darm bei Pferden

Magen und Darm beim Pferd sind sensibler als viele denken.

Das liegt nicht an „Empfindlichkeit“ im Kopf, sondern an Anatomie, Physiologie und am Alltag, in dem Pferde heute leben. Dieser Ratgeber ordnet die wichtigsten Zusammenhänge rund um Magen, Darm, Kotwasser und Kolik ein. Er erklärt, warum Fütterung, Haltung und Stress so eng ineinandergreifen und warum man bei Verdauungsthemen beim Pferd selten mit einer einzelnen Maßnahme weiterkommt.

Definition Magen und Darmproblemen beim Pferd

Unter Magen und Darmproblemen beim Pferd versteht man funktionelle oder strukturelle Störungen im Verdauungstrakt, die sich zum Beispiel über Unwohlsein, Kotwasser, Durchfall, Leistungsschwankungen oder kolikartige Symptome zeigen können. Häufig spielen Fütterungsrhythmus, Futterqualität, Stress und Managementfaktoren eine zentrale Rolle. Verdauungsthemen sollten tierärztlich abgeklärt werden, insbesondere bei Kolikverdacht oder anhaltenden Symptomen.

Kurze Antwort für eilige Leser

Pferde haben einen relativ kleinen Magen, können nicht erbrechen und sind auf kontinuierliche Rohfaseraufnahme ausgelegt. Schon kleine Managementfehler wie Futterpausen, abrupte Futterwechsel, Stress oder minderwertiges Raufutter können das Verdauungssystem aus dem Takt bringen. Viele Fälle lassen sich durch konsequentes Fütterungs und Haltungsmanagement deutlich stabilisieren. Bei Kolikverdacht gilt immer: sofort Tierarzt.

Dieser Ratgeber wurde von unserer Tierärztin Katrin Knecht, die seit über zwanzig Jahren zusätzlich in der Naturheilkunde tätig ist, gemeinsam mit unserem Tierheilpraktiker Team und unseren Beraterinnen erstellt. Grundlage sind veterinärmedizinische Lehrinhalte, gängige Praxisstandards der Pferdemedizin sowie jahrzehntelange Begleitung von Pferden mit Verdauungsthemen im Tierheilkundezentrum Nehls.

Häufige Fragen zu Magen und Darm beim Pferd

Warum ist der Pferdemagen so anfällig?

Weil der Pferdemagen im Verhältnis zur Körpergröße klein ist, die Magensäureproduktion kontinuierlich stattfindet und Pferde physiologisch auf häufige Rohfaseraufnahme ausgelegt sind. Lange Fresspausen und Stress können das System belasten.

Was ist bei Kotwasser oder Durchfall zuerst wichtig?

Erst die Basis prüfen: Raufutterqualität, Fresspausen, Futterumstellung, Hygiene, Stress, Wasseraufnahme. Bei anhaltenden Symptomen gehört eine tierärztliche Abklärung dazu, gegebenenfalls ergänzt durch Kot und Blutuntersuchungen.

Woran erkenne ich eine Kolik, und was muss ich sofort tun?

Kolik kann sich sehr unterschiedlich zeigen, von Unruhe über Scharren bis zu Wälzen oder Teilnahmslosigkeit. Bei Kolikverdacht ist unverzüglich ein Tierarzt zu rufen. Bis dahin das Pferd ruhig halten, Futter entziehen, Wasser anbieten und keine eigenmächtigen Medikamentengaben ohne Rücksprache.

Sind Magenprobleme und Stress wirklich verknüpft?

Ja. Stress beeinflusst Fressverhalten, Darmmotilität und die Regulationslage des Körpers. Das bedeutet nicht, dass jedes Problem psychisch ist, aber Stress ist häufig ein relevanter Verstärker.

Kann Fütterungsmanagement wirklich so viel ausmachen?

Für viele Pferde ja. Kontinuität in der Rohfaserfütterung, langsame Futterwechsel, passende Kraftfutterration, gute Raufutterqualität und ausreichende Bewegung sind oft die wichtigsten Stellschrauben, bevor man an „Extras“ denkt.


Ein empfindlicher Magen und Darm des Pferdes ist bereits genetisch bedingt!

Pferde weisen von Natur aus einen im Verhältnis zur Körpergröße kleinen Magen (wissenschaftlich: 15-20 Liter Fassungsvermögen bei 500kg Körpergewicht, L-förmig, 2/3 drüsenlos) und ein hochkompliziertes Verdauungssystem auf. Auch, dass Pferde nicht erbrechen können, stellt einen Umstand dar, der negativ ist.

Haben andere Spezies, Mensch, Hund und Katze beispielsweise, zu viel gegessen oder sich den Magen anderweitig verdorben, wird die Nahrung erbrochen und belastet uns nicht weiter. Beim Pferd hingegen droht eine Magenruptur beim Überfressen (maximal 0,5kg Kraftfutter pro Mahlzeit empfohlen). Auch Magenkrankheiten, wie die Magenschleimhautentzündung, Magengeschwüre (EGUS: Equine Gastric Ulcer Syndrome, Wahrscheinlichkeit bei 50-90% bei Renn-/Sportpferden) und Magenprobleme tauchen häufig beim Pferd auf, da das Pferd sehr sensitiv auf Stress reagiert.

Viele Pferde reagieren auch mit Kotwasser und Durchfall auf stressige Situationen (Kolik-Inzidenz: 10-15% jährlich, 80% fütterungsbedingt). Auch nicht 100-prozentig qualitatives Pferdefutter, schwer verdauliches Futter, angefrorenes Futter, Verwurmung (Strongylen-Larven verursachen Gefäßthrombosen) und viele weitere Faktoren führen bei Pferden schnell zu ernsthaften Magen- und Darmkrankheiten.

Magen- und Darmerkrankungen bei Pferden

Pferde sind mit einem bedeutend sensiblerem Verdauungssystem ausgestattet (Gesamtlänge ~30m, Dickdarm 100-200 Liter), als wir Menschen, Hunde oder Katzen! Dies hat verschiedene Gründe: Pferde können nicht erbrechen! Obwohl Pferde grundsätzlich sehr vorsichtig bei ihrer Futteraufnahme sind, passiert es doch, dass sie verdorbenes Futter aufnehmen. Ist dieses erst einmal geschehen, so kann das Pferd verdorbenes, schlechtes, schimmeliges, giftiges oder unverdauliches Futter nicht wieder erbrechen bei Unwohlsein und Magenschmerzen; sondern muss es bei sich behalten.

Bei futterneidischen und verfressenen Pferden besteht die Gefahr, dass zu große Mengen Futter aufgenommen werden. Der relativ kleine Magen des Pferdes wird überladen, es kann zu einer Magenruptur kommen. Der Dünndarm des Pferdes ist ca. 19-30 Meter lang (Zwölffingerdarm 1-1,5m, Leerdarm 17-28m). Das lange Dünndarmgekröse lässt dem Darm viel Bewegungsspielraum, so kann er sich selbst strangulieren und verknoten, dies kann dann zu einer Darmverschlingung führen. Das Kolon ist ca. 3-4 Meter lang und hat ein Fassungsvermögen von ca. 60 bis 130 Litern. Es kann sich in alle Richtungen drehen und wenden. Schnell kommt es so zu lebensbedrohlichen Situationen.

Die Symptome für Magenkrankheiten sind folgende

Häufiges Gähnen, Leerkauen, unangenehmer Maulgeruch, Müdigkeit, Konditionsverlust, schnelles Schwitzen, teilweise auch schwere Atmung (insbesondere bei Aufgasung), Appetitlosigkeit, Abmagerung, oft auch kolikartige Symptome wie scharren, flehmen, zum Bauch umdrehen und selbstverständlich Koliken, leichter bis massiver Art.

Kolik bei Pferden

Kolik bei Pferden ist der Überbegriff für schmerzhafte Krankheitszustände des Magens und Darms. Es gibt zahlreiche Kolikursachen und Auslöser bei Pferden (Jährliche Inzidenz: 10-15%, 50% Wiederholer, 5-10% tödlich bei OP): Wichtigste Faktoren sind die Fütterung und Haltung der Pferde, schwerwiegende Fütterungsfehler führen geradewegs zur Kolik bei Pferden. Auch Sandkoliken (>5kg Sand diagnostisch per Rektalpalpation), Stärkeüberschuss → exzessive Gärung. Aber auch das vegetative Nervensystem, Wetterumschwung, Stress, Angst und psychische Faktoren sind bekannte Kolikauslöser. Koliken treten auch infolge von Unterkühlungen und Erkältungen auf; ebenso in Verbindung mit Vergiftungen, infolge von Gebissfehlern, wenn Gegenstände (Steine etc.) verschluckt werden, große Mengen Sand aufgenommen werden oder beispielsweise durch eine Verhaltensstörung wie Koppen ständig Luft abgeschluckt wird.

Auch eine starke Verwurmung kann zur Kolik bei Pferden führen. Gastrophyluslarven und Strongylidenlarven lösen schmerzhafte Entzündungen aus. Auch Gefäßveränderungen (Thrombosen, Stenosen) können Durchblutungsmangelsituationen auslösen, welche wiederum zu Gewebeinfarkten und Nekrosen und damit zu massiven Koliken bei Pferden führen können.

Gefährlich und lebensbedrohlich sind generell sämtliche Kolikarten. Die Kolik wird unterteilt in die Krampfkolik, die Gaskolik, die Verstopfungskolik, die Magenüberfüllung, Magenruptur, Thympanien, Darmdrehungen und Einklemmungen, sowie Darmverschluss. Manchmal sterben hierbei schlussendlich Darmabschnitte ab. Oft treten im Rahmen einer Kolik bzw. in der Folge weitere Zusatzkomplikationen und Erkrankungen auf, wie die Hufrehe, Darmentzündungen, Rupturen, Bauchwandkrämpfe und Lähmungserscheinungen.

Die Ursache für eine Kolik bei Pferden bleibt uns oft völlig unerschlossen. Von einem zum anderen Moment gerät das betroffene Pferd in eine lebensbedrohliche Situation und ein schnelles Handeln des Menschen ist unverzichtbar. Bei Verdacht auf Kolik muss unverzüglich ein Tierarzt hinzugezogen werden → Rektalpalpation, Ultraschall, ggf. Klinik-Laparotomie (5.000-15.000€); dieser entscheidet, ob eine Behandlung am Stall durchführbar ist oder das betroffene Pferd in eine Pferdeklinik verbracht werden muss, da eine Operation nicht vermeidbar ist.

Der Einsatz entsprechender natürlicher Ergänzungsfuttermittel wie Attis & Sunnys Magen & Darm Fit, Nehls Bierhefe und Nehls Darm Balance zur Stärkung und Regulation des Magen- und Darmtrakts ist sinnvoll.

Enteritis bei Pferden

Eine weitere lebensbedrohliche Magen- und Darmerkrankung bei Pferden ist die Enteritis bzw. katarrhalische Entzündung des Darms. Der Darmkatarrh kann akut auftreten mit milden Verlaufsformen oder zu chronischer Enteritis mit irreversibler Schädigung der Darmwand führen, welche unheilbar sein kann und zum Tode des Pferdes führt. Der Wasserentzug und Elektrolytverlust durch den Durchfall belasten den Stoffwechsel und Wasserhaushalt dermaßen stark (bis 100 Liter Verlust pro Tag), dass eine Heilung auch bei entsprechender Infusionstherapie oftmals nicht mehr möglich ist. Auch die häufigste Ursache der Enteritis sind Fütterungsfehler und Stress. Diese kann aber auch infolge einer Leukopenie mit hohem Fieber oder bei schweren bakteriellen Infekten auftreten. Ebenso ist eine Invasion von Endoparasiten als Verursacher bekannt. Auch bei Enteritis ist eine tierärztliche Therapie dringend von Nöten. Auch hier ist der Einsatz von Futter- und Ergänzungsfuttermitteln wie Nehls Pferdekräutermüsli Magen & Darm und Nehls Magen Vet sehr empfehlenswert, um eine Unterstützung und Regulation herbeizuführen.

Gastritis bei Pferden

Auch kommt nicht selten eine Gastritis bei Pferden vor. Diese Entzündung der Magenschleimhaut bei Pferden zeigt sich in einer Hemmung der Magensaftsekretion (normaler pH 1-5 wird alkalisch) und vermehrter Schleimbildung. Hierbei wird der saure Magensaft alkalisch und kann seine Funktion bei der Vorverdauung nicht mehr ausführen.

Die Magenschleimhaut von Pferden kann so stark geschädigt werden, dass sich Geschwüre bilden (bei 60% der Sportpferde) und es zu Blutungen kommt. Ursache einer Gastritis kann ebenso ein massiver Befall mit Würmern als auch Stress (Cortisol erhöht Geschwür-Risiko) und Fütterungs- und Haltungsfehler sein.

Auch manche Medikamente haben ungünstigen Einfluss auf die Magenschleimhaut (NSAIDs erhöhen Risiko um Faktor 3) und können negative Begleiterscheinungen im Magen- und Darmtrakt auslösen. Bei Magenschleimhautentzündung ist eine Futteroptimierung wichtig, da diese positiven Einfluss hat.

Durchfall & Kotwasser bei Pferden

Ein recht häufig vorkommendes Problem in der Pferdehaltung sind Durchfall und Kotwasser bei Pferden. Ursachen sind identisch mit den bereits genannten. Fast alle Durchfall- und Kotwassererkrankungen bei Pferden sind mit relativ wenig Aufwand therapierbar.

Es folgt eine Futtermittelumstellung bzw. oftmals Futterreduktion, einer darüber hinaus individuell ursächlich bezogenen naturheilkundlichen Unterstützung und ggf. Entwurmung sowie das Darmsystem aufbauenden Ergänzungsfuttermitteln wie Animal Biosa.

Ein geringer prozentualer Anteil der Pferde scheint jedoch allein an einer psychisch bedingten Kotwasser- bzw. Durchfallerkrankung zu leiden. Hier verlaufen alle Laborergebnisse negativ, Bakterien, Viren, Schimmelpilze, Verwurmung und relevante ursächliche Erkrankungen werden ausgeschlossen; die Fütterung wird optimiert, der Durchfall besteht jedoch weiterhin. In diesen Fällen bleibt bei objektiver Betrachtung ausschließlich die psychische Situation als Ursache bestehen, da sämtliche anderen Ursachen ausgeschlossen wurden.

Da sowohl die Fütterung, die medizinische Versorgung, wie auch die Haltung und Psyche des Pferdes in erster Linie durch uns Menschen beeinflusst werden; können und sollten wir das uns Mögliche durch pferdegerechtes und verantwortungsvolles Handeln unternehmen, um diese krankhaften Zustände unserer Pferde bestmöglich zu vermeiden.

Prophylaktische Maßnahmen zur Gesunderhaltung von Magen & Darm des Pferdes

Die Fütterung sollte naturbelassen and pferdegerecht, dabei aber auch unbedingt individuell auf das Pferd abgestimmt sein. Heumenge begrenzt (18-24 g/kg Körpergewicht/Tag) produziert 10-15 Liter Speichel täglich als Säurepuffer. Eine gute Verdaulichkeit des Futters sollte selbstverständlich sein. Eine natürliche Zufuhr von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen (Vitamin E/Selen essenziell) z.B. Nehls Darm Balance. Die Menge ist jeweils dem Futterzustand des Pferdes anzupassen. Ein Pferd sollte weder verfetten, noch zu mager sein. Dies bedarf einer ständigen Anpassung der Futtermenge, welche sich in erster Linie auch auf die Weidehaltung bezieht. In nährstoffreichen Sommern (fettreiches Gras durch Regen/Sonne) steigt Gaskolik-Risiko bei Wechselbeweidung.

Die Haltung

Das Steppentier Pferd benötigt über eine angepasste Ernährung hinaus viel Bewegung. Paddock-System reduziert Kolikrisiko um 50%. Die Bewegung fördert die Durchblutung, den Stoffwechsel und trainiert sämtliche Organe und Organsysteme sowie das Immunsystem und die Abwehrkräfte.

Pferde, welche lange Zeit über in einer engen Box stehen, haben ein bedeutend höheres Kolikrisiko als diejenigen, welche sich ständig leichte Bewegung verschaffen können. Das Fluchttier Pferd ist nicht für stundenlanges Stehen geschaffen; der Gesamtorganismus benötigt zur Gesunderhaltung ständig Bewegungsmöglichkeiten. Die Realisierung muss nicht zwingend Offenstall lauten. Eine Box mit angeschlossenem (nicht zu kleinem) Paddock beispielsweise erfüllt diesen Zweck durchaus.

Die Psyche

Soweit wie nur umsetzbar sollte Stress zur Gesunderhaltung von Magen & Darm des Pferdes vermieden werden! Chronischer Stress führt zu Cortisol-induzierter Darmmotilitätsstörung. Dies gelingt selbstverständlich nicht ausschließlich.

Jedoch sollten die Situationen, die unser Pferd psychisch negativ beeinflussen, auf das Notwendigste beschränkt bleiben und das betroffene Pferd nicht durch das permanente Aussetzen dieser Situationen unter Dauerstress geraten! Stress hat bei Pferden viele Gesichter: Ein wenig einfühlsamer Reiter, eine neue Umgebung, laute Geräusche und Unruhe im Stall, Turniere und andere Orte der Zusammenkünfte vieler Pferde und Menschen, eine neue Herde, eine hohe Fluktuation in der Herde, die Herdenstellung des einzelnen Pferdes generell, derber und lauter Umgang mit dem Pferd, Vermenschlichung und nicht pferdegerechter Umgang, zu hohe Erwartungen des Menschen sowie wetter- und umweltbedingte Aspekte (Gewitter, Sylvesterknallerei etc.). Inwieweit die oben genannten Faktoren für das einzelne Pferd Stress bedeuten, ist individuell verschieden. Der Mensch sollte jedoch kritisch beobachten, welche Faktoren beim individuellen Pferd Stressauslöser sind und diese vermeiden.

Die Symptome für Magenkrankheiten sind folgende

Häufiges Gähnen, Leerkauen, unangenehmer Maulgeruch, Müdigkeit, Konditionsverlust, schnelles Schwitzen, teilweise auch schwere Atmung (insbesondere bei Aufgasung), Appetitlosigkeit, Abmagerung, oft auch kolikartige Symptome wie scharren, flehmen, zum Bauch umdrehen und selbstverständlich Koliken, leichter bis massiver Art.

Die Vorgehensweise 

Im Tierheilkundezentrum setzen wir bei einer ganzheitlichen naturheilkundlichen Vorgehensweise bei einer kontinuierlichen Fütterung von qualitativ hochwertigem Pferdeheu an. Heu sollte fein geschnitten sein (besser verwertbar, weniger magenbelastend als grobes Heu). Die ergänzende Fütterung von Magen- und Säure regulierenden Kräutermischungen hat sich besonders gut bei Magenkrankheiten bewährt.

Im Tierheilkundezentrum setzen wir 

Diese Kräutermischungen bestehen aus Kräutern, die sich positiv auf den Magen- und Darmtrakt von Pferden auswirken. Als Pferdefutter und zum Untermischen der Kräuter setzt das Tierheilkundezentrum Pferdekräutermüsli Magen & Darm ein, welches trocken oder als Mash zubereitet gefüttert werden kann. Wir empfehlen grundsätzlich mehrere kleine Mahlzeiten täglich neben dem dauernd zur Verfügung stehendem Heu.

Bewährt hat sich darüber hinaus, wenn Unklarheiten bestehen, unsere Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse, die Kombination aus unserem Wissen über Magen-Darm-Krankheiten bei Pferden und Ihrem Anamnesebogen sowie der Bioresonanz, um zu schauen, wo die Energien Ihres Tiers gestört sind. In der Regel verläuft unser individuell abgestimmtes Konzept – also Magen- und Darm-freundliche und schonende Fütterung, Einsatz von Heilkräutern und homöopathische begleitende Therapie – für die betroffenen Tiere sehr gut.