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Hufrehe bei trächtigen und laktierenden Stuten

Hufrehe bei trächtigen und laktierenden Stuten

Viele Pferdehalter gehen davon aus, dass eine trächtige oder laktierende Stute vor Hufrehe geschützt sei. Dieses Bild hält sich hartnäckig – entspricht jedoch weder unserer langjährigen Erfahrung im Tierheilkundezentrum Nehls noch den Beobachtungen aus der tierärztlichen Praxis. Tatsächlich begleiten wir seit vielen Jahren auch trächtige Stuten und Stuten nach der Geburt eines Fohlens, die erstmals oder erneut an Hufrehe erkranken.

Trächtigkeit und Laktation stellen für den Organismus einer Stute eine enorme physiologische Herausforderung dar. Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Verdauung und Durchblutung müssen gleichzeitig die Bedürfnisse des Muttertieres und die Versorgung des ungeborenen oder neugeborenen Fohlens abdecken. In dieser Phase können bestehende Belastungen sichtbarer werden – auch in Form einer Hufrehe.

Schützt Trächtigkeit vor Hufrehe?

Aus unserer Erfahrung heraus lautet die Antwort klar: nein. Trächtigkeit und Laktation machen eine Stute nicht immun gegen Hufrehe. Wir sehen sowohl Erstmanifestationen bei zuvor unauffälligen Stuten als auch erneute akute Schübe bei bekannten Hufrehepatientinnen. Die Häufigkeit unterscheidet sich nach unserer Beobachtung nicht wesentlich von der anderer Pferde in vergleichbaren Belastungssituationen.

Wichtig ist dabei die Einordnung: Trächtigkeit selbst ist kein eigenständiger Auslöser der Hufrehe. Die Ursachen entsprechen grundsätzlich denen anderer Pferde. Dennoch verändert diese Lebensphase die Rahmenbedingungen so stark, dass bestehende Risikofaktoren schneller ins Ungleichgewicht geraten können.

Mögliche Auslöser und belastende Faktoren

Hufrehe ist eine multifaktorielle Erkrankung. Das bedeutet, dass meist mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen unter anderem Stoffwechselbelastungen, Fütterungsfehler, Übergewicht, hohe Zucker- und Stärkeaufnahme, abrupte Futterumstellungen, Stress, hormonelle Umstellungen sowie mechanische Belastungen des Hufes.

Bei trächtigen und laktierenden Stuten kommen zusätzliche Anforderungen hinzu. Der Energiebedarf steigt, gleichzeitig reagieren viele Stuten sensibler auf Fütterungsfehler. Gerade gut genährte oder leichtfuttrige Stuten können in dieser Zeit schneller in eine Stoffwechseldysbalance geraten, ohne dass dies zunächst äußerlich auffällt.

Eine besondere Situation stellt die sogenannte Geburtsrehe dar. Sie kann auftreten, wenn nach der Geburt Teile der Nachgeburt im Körper verbleiben. In diesem Fall handelt es sich um eine klar definierte Ausnahmesituation, die tierärztlich eng begleitet werden muss.

Hufrehe Symptome bei trächtigen und laktierenden Stuten erkennen

Die Symptome unterscheiden sich nicht von denen anderer Pferde. Dazu gehören Lahmheit, ein steifer oder klammer Gang, vermehrte Pulsation an den Gliedmaßen, Wärme im Hufbereich sowie eine deutliche Entlastungshaltung. Gerade bei tragenden oder frisch abgefohlten Stuten sollten solche Anzeichen nicht als „normale Nachwirkungen“ der Trächtigkeit fehlinterpretiert werden.

Je früher eine Hufrehe erkannt wird, desto größer sind die Möglichkeiten, den weiteren Verlauf positiv zu beeinflussen.

Die Rolle der Fütterung bei Hufrehe in Trächtigkeit und Laktation

Aus unserer Sicht spielt die Fütterung eine zentrale Rolle – nicht nur als möglicher Belastungsfaktor, sondern auch als wichtiger Hebel zur Stabilisierung. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass gerade in sensiblen Phasen zu gut gemeinte Fütterung problematisch sein kann.

Viele handelsübliche Futtermittel aber Mineralfutter und Kräutermischungen enthalten überraschender Weise hohe Anteile an Zucker, Melasse, Stärke, Füllstoffen oder künstlichen Zusatzstoffen, während der tatsächliche Kräuter- oder Rohstoffanteil gering ist. Solche Rationen können den Stoffwechsel zusätzlich belasten – insbesondere bei Stuten, die ohnehin hormonell und energetisch stark gefordert sind.

Im Tierheilkundezentrum Nehls empfehlen wir daher, dringend, die Zusammensetzung zu studieren, die empfohlene Zusatzmengen nicht über stark verarbeitete Kraftfutter zu decken, sondern über eine ruhige, naturbasierte Ergänzung wie unsere Nehls Kräuter für trächtige und laktierende Stuten sowie unser Vetline Surf and Turf Mieral Mix und Strukturreiches Raufutter bildet die Basis. Ergänzend setzen viele Halter auf ausgewählte Kräutermischungen, um den Organismus begleitend zu unterstützen, ohne ihn mit isolierten Einzelstoffen zu überfordern.

Ziel ist keine Unterversorgung, sondern eine gleichmäßige, stressarme Fütterung, die Blutzuckerschwankungen vermeidet und den Darm entlastet. Futterumstellungen sollten grundsätzlich langsam erfolgen – besonders während Trächtigkeit und Laktation.

Ganzheitliche Betrachtung bei Hufrehe – unser Ansatz im THZ

In unserer täglichen Arbeit betrachten wir Hufrehe nicht isoliert am Huf. Die Hufsituation ist wichtig, aber sie ist nur ein Teil des Gesamtbildes. Stoffwechsel, Verdauung, Fütterung, Haltung, Stressfaktoren und individuelle Belastungen gehören ebenso zur Ursachenforschung.

Gerade bei trächtigen und laktierenden Stuten hat sich ein umsichtiges, abgestuftes Vorgehen bewährt: akute Belastungen reduzieren, die Fütterung anpassen, den Organismus regulativ begleiten und die Hufsituation konsequent im Blick behalten. Naturheilkundliche Begleitung wird dabei als Ergänzung verstanden – nicht als Ersatz für tierärztliche Abklärung.

Auch die Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse wird von vielen Pferdehaltern genutzt, um individuelle Belastungsmuster sichtbar zu machen und die Fütterung sowie die begleitenden Maßnahmen besser einordnen zu können. Sie ersetzt keine medizinische Diagnose, kann jedoch helfen, Zusammenhänge systemisch zu betrachten.

Hufrehe bei trächtigen Stuten braucht Umsicht – nicht Angst

Trächtigkeit und Laktation sind keine Ursachen der Hufrehe. Sie sind jedoch Phasen, in denen der Organismus besonders gefordert ist. Umso wichtiger ist ein wachsamer Blick auf frühe Symptome, eine ruhige Fütterung und ein ganzheitliches Verständnis der Zusammenhänge.

Unsere Erfahrung zeigt: Wenn Pferdehalter die Signale ernst nehmen, Belastungen reduzieren und nicht nur den Huf, sondern das gesamte Pferd betrachten, lassen sich viele Situationen besser stabilisieren. Für die Stute – und für einen möglichst guten Start des Fohlens ins Leben.

Erfahrungsbericht: Glückliche Geburten trotz Hufrehe der tragenden Stute

Liebes Team, danke, dass Sie immer erreichbar waren! Seit Mai betreuen Sie die Ponystute Czafra meiner Tochter mit Hufrehe.

Durch Ihre besondere Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse  Ihren Fütterungsempfehlung sowie diverser homöopathischer Medikamente konnten wir, dank Internet, das Pony mit Ihrer Hilfe betreuen und die Hufrehe behandeln. Am 11.9. war es so weit. Ein Hengstfohlen, mittlerweile prämiert, wurde ohne Probleme geboren. Liebe Grueße Familie Frank


Erfahrungsberichte: Einige Beispiele glücklicher Geburten trotz Hufrehe während der Trächtigkeit

 

 

 

Erfahrungsberichte: Delice ein zweiter Hufrehe Fall

Delice Oldenburger Stute von Don Primero. Ihre Besitzerin rief uns eines Abends weinend an: Mein Pferd muss getötet werden, es hat Hufrehe! Die Ärzte der Tierklinik hatten das Pferd aufgegeben. Die Hufrehe-Erkrankung war zu sehr fortgeschritten. Nur Widerwillig gab man mir die Stute heraus: Wir geben ihnen 3 Wochen Zeit, Herr Kiefer! (Was immer das zu bedeuten hat.) Ich nahm das Pferd zu mir nach Neverstaven und begann sogleich die Behandlung mit den Mitteln vom Tierheilkundezentrum gegen Hufrehe. Schon am nächsten Morgen war das bislang traurige schmerzbefallene Pferd nicht wieder zu erkennen. Wirklich! Ihr klares Auge und ihre aufmerksame Art gaben mir Hoffnung. Nach 10 Tagen lief Delice wieder normal im Schritt. Fütterung wie bei Delcanta, Rehebeschlag nach 3 Wochen. Ich kann nur jedem Pferdebesitzer raten, bei Hufrehe und Reheerkrankung und bei anderen Beschwerden des Pferdes sich vertrauensvoll ans Tierheilkundezentrum Nehls zu wenden.