Die Epilepsie bei Katzen zeigt sich wie folgt:
Die Katze wird für kurze Zeit starr, das Verhalten verändert sich aufgrund der Epilepsie augenblicklich, die Pupillen sind weit geöffnet, sie fährt ihre Krallen aus und beginnt zu fauchen. Es beginnt der Krampfanfall.
Dieser wird oft für einige Sekunden unterbrochen und die Katze jagt durch den Raum oder sie verharrt knurrend in ihrem Versteck. Selten tritt bei Epilepsie Aggressivität auf, meist ist die Katze ebenso erschrocken über ihr Verhalten wie wir. Katzen gehen unmittelbar nach einem Anfall wieder in den normalen Alltag über.
Die zeitlichen Abstände der Epilepsie Anfälle bei Katzen sind verschieden und variieren nicht nur von Tier zu Tier, sondern auch bei dem betroffenen Tier selbst. Epilepsie Anfälle können mehrmals täglich, wöchentlich, im Abstand von mehreren Monaten oder auch Jahren auftreten. Hunde sind weitaus öfter von Epilepsie betroffen als Katzen! Epilepsie tritt häufig bereits in der Jugend auf!
Erfahrungsbericht: Frau Ludwig berichtet über Ihre Katze Momo (nach wenigen Tagen Therapiebeginn aufgrund der Bioresonanz-Haaranalyse):
"Mittags geb ich immer die homöopathischen Resonanzen und die Schwingungstropfen...es ist sehr gut erkennbar wie toll Momo darauf reagiert....sie schläft fast den ganzen Nachmittag und ich merke, dass ihre Nerven so richtig zur Ruhe kommen“... 💚 Vor paar Tagen...das erste Spiel....jetzt wird schon wieder im offenen Gebälk von unserem Bauernhäusle rumgeklettert.. Toll🧡
Ursachen der Epilepsie bei Katzen
Es kann eine genetisch bedingte Disposition bzw. auch Epilepsie Erkrankung vorliegen. Liegt diese vor, treten die Epilepsie Anfälle bei Katzen oft schon in sehr jungem Alter auf.
Man nennt diese Form der Epilepsie die idiopathische Epilepsie. Bei dieser Form der Epilepsie verspricht eine Therapie wenig Erfolg, da diese angeborenen Formen in der Regel nicht beeinflussbar sind. Die meisten Erkrankungen werden jedoch im Laufe des Lebens erworben als Folgen einer Gehirnhautentzündung, eines Tumors oder eines schweren Traumas.
Diese Form nennt man die symptomatische Epilepsie. Epilepsie tritt bei Katzen auch infolge von Entgleisungen des Stoffwechsels, Hormonimbalancen oder Vergiftungen auf. Als konkrete Auslöser dieser chronischen Gehirnerkrankung Epilepsie gelten psychische Erregung, kurzfristige Stoffwechselbelastung und Umstellung des Hormonhaushalts.
Die Epilespie tritt nicht allein infolge einer Störung des zentralen Nervensystems auf, sondern wird durch eine Funktionsstörung der Leber beeinträchtigt. In der Leber entstehen Giftstoffe, die über die Blutbahn ins zentrale Nervensystem gelangen.
Dort werden die Neurotransmitter blockiert und vermitteln ein nicht mehr funktionierendes Übertragungsmuster einiger Nervenimpulse, welche die Anfälle provozieren.
Lebensgefährlich ist im Grunde jeder epileptische Anfall!
Besonders gefährlich dann, wenn sich die Epilepsie Krämpfe in kurzen Zeitabständen wiederholen. Zu der Gefahr des Krampfanfalls an sich kommt die Gefahr der Selbstverletzung, die nicht zu unterschätzen ist bei Epilepsie.
Eine Unterteilung der Epilepsie wird nochmals gemacht in partielle oder fokale Epilepsie; hier wird zwischen einfachen, komplexen und Anfällen mit sekundärer Generalisation unterschieden. Die einfachen fokalen Anfälle sind häufig unkontrollierte Bewegungen der Gliedmaßen oder auch ein Kopfschütteln des betroffenen Tieres.
Unmotiviertes Bellen, Zuckungen einzelner Körperteile, Fliegenschnappen ebenso wie zwanghaftres im Kreis Laufen stellen komplexe Anfälle als Verhaltensauffälligkeiten dar. Eine Abgrenzung dieser relativ harmlosen Form der Epilepsie von speziellen Verhaltensmustern des individuellen Tieres ist oft schwierig.
Die generalisierte Epilepsie wird in verschiedene Gruppen unterteilt und diese nochmals in verschiedene Phasen. Der häufigste Anfallstyp ist der tonisch-klonische Grand-mal-Anfall. Hier werden folgende Phasen der Epilepsie unterteilt:
Prodromalstadium (=Vorstufe) der Epilepsie
äußert sich in leichteren Veränderungen des Wesens, beispielsweise Starren ins Leere. Die Aura ist geprägt von Ruhelosigkeit, Rastlosigkeit und Ängstlichkeit.
Der Iktus
Dies ist der eigentliche Anfall. Er beginnt in der Regel mit Zuckungen, dann folgen generalisierte Krämpfe, Kieferschlagen, Harn- und Kotabsatz, Speicheln, massive Zuckungen der Gliedmaßen und Muskulatur. Besteht der Iktus länger als 30 Minuten oder wiederholen sich die Krampfanfälle innerhalb von kurzer Zeit spricht man von Status epilepticus.
Dieser ist immer lebensbedrohend und ein Notfall! Eine weitere Unterteilung folgt dann in Postiktus, dieses Stadium geht von einigen Minuten bis zu Tagen, das Tier zeigt Erschöpfungszustände, Desorientierung und manchmal unbegründete Aggressivität. Epilepsie kann jedoch auch erstmalig im Alter auftreten!
Therapieformen
Epilepsie ist bis heute noch weitgehend unerforscht. Aus diesem Grunde wird die Unterdrückung der Anfälle und der Krampfbereitschaft der Ansatz einer veterinärmedizinischen Therapie sein. Jedes Tier reagiert in Bezug auf Nebenwirkungen anders.
Abgewägt werden sollte, ob die Nebenwirkungen tolerierbar sind oder nicht. Entstehen tiefgreifende und lebensbedrohliche Nebenwirkungen, so werden diese ebenso wenig hinzunehmen sein, wie die Epilepsie Erkrankung selbst. Sind die Nebenwirkungen des Medikaments lebensbedrohlich, so bedrohen diese das Leben des betroffenen Tieres gegebenenfalls mehr als die Epilepsie, was dazu führen sollte, andere Therapiemethoden auszuprobieren.
Auch ist die Gefahr gegeben, dass sich der Organismus an die tägliche Unterdrückung der Krampfanfälle durch Medikamente gewöhnt, so dass keine bzw. immer weniger Wirkung mit diesen erzielt wird.
Mittel der Wahl der veterinärmedizinischen Therapie ist Phenobarbital, ein Barbiturat; enthalten in den Produkten Luminal und Luminaletten. Neben der Therapie der Epilepsie wird Phenobarbital in der Narkosevorbereitung angewandt. Da die Wirkung von Phenobarbital stark dosierungsabhängig ist, von Beruhigung über eine leichte Dämpfung des Bewusstseins bis zur Betäubung reicht, ist die Dosierung unbedingt vorsichtig vorzunehmen und gezielt einzusetzen.
Die möglichen Nebenwirkungen bei falscher Dosierung reichen über Atemlähmung bis zum Kreislaufversagen und Nierenschädigung. Erwähnenswert ist, dass es kein Gegenmittel bei einer Überdosierung gibt. Treten unerwünschte Nebenwirkungen auf, so ist unbedingt die Dosierung zu reduzieren!
Uns werden grundsätzlich die Tiere vorgestellt, bei denen entweder Luminal bzw. Luminaletten (gängiges veterinärmedizinisches Präparat zur Behandlung der Epilepsie) keine zufriedenstellende Wirkung erzielt, oder die Tiere, die an schwerwiegenden Nebenwirkungen leiden, so dass versucht werden soll, die Therapie auf eine nebenwirkungsfreie Therapie umzustellen.
Auch wird manchmal die Bitte an uns heran getragen, dass nach Besprechung mit dem Tierarzt und Aufklärung eventueller Nebenwirkungen vorab versucht werden soll, die Epilepsie homöopathisch zu therapieren.
Je nach Lagerung der Krankheitsgeschichte wird dann entweder die ersten Wochen neben Luminal homöopathisch therapiert und im Laufe der Zeit das veterinärmedizinische Medikament immer weiter reduziert oder sofort umgestellt von Luminal auf eine homöopathische Therapie, oder aber, vorab versucht, die Epilepsie homöopathisch zu behandeln, damit ggf. auf Luminal gänzlich verzichtet werden kann.
Wenn Luminal versagt: Wir empfehlen (auch vorher schon) unsere Therapie
Der am wenigsten schönste Fall ist natürlich der, indem Luminal überhaupt nicht vertragen wird und die Therapie von jetzt auf gleich umgestellt werden muss, da die weitere Gabe von Luminal keinesfalls akzeptabel erscheint.
Hier ist die homöopathische Therapie von Katzen meist die einzige Alternative, die andere Alternative heißt hier: keine Therapie, was natürlich keine Alternative für das betroffene Tier darstellt! Die Erfahrungen einer homöopathischen Therapie sind durchweg gut, wenn die Mittel richtig, das heißt auf das spezielle und individuelle Tier, abgestimmt werden.
Eine völlige Anfallsfreiheit wird jedoch selten erlangt, in der Regel werden die Anfälle allerdings bedeutend weniger, das heißt, die Zeiten zwischen den Anfällen werden länger.
Eine Katze beispielsweise, welche vor der Medikation mit Luminal und auch mit Luminal (hier hat Luminal offensichtlich keine Wirkung erzielt, es wurden verschiedene Dosierungen ausprobiert) mehrere Anfälle täglich hatte, was selbstverständlich einen sehr extremen Fall darstellt, hatte unter Nehls-Individuellen Kräutern und homöopathischer Therapie in den Folgejahren ca. alle 1 - 3 Monate einen - leichten - Anfall.
Dieser Erfolg war sehr gut, bedenkt man, dass sie vorher ca. 2 Anfälle täglich hatte und diese von einer solchen Schwere, dass sich sich immer wieder selbst verletzte. Die homöopathische Therapie greift in das gesamte Stoffwechselgeschehen ein.
Alle darauf aufbauenden homöopathischen Mittel werden dann je nach Erkrankungsbild passend zum Arzneimittelbild ausgewählt; dies gilt auch für die Potenzen sowie die Häufigkeit der Gabe der entsprechenden Mittel.
Ernährung/Psyche/sonstige Faktoren
Grundsätzlich wird auch ein besonderes Augenmerk auf die Ernährung gelegt: Die Ernährung sollte naturbelassen ohne Zusatzstoffe und synthetische Stoffe gestaltet werden sowie auch weniger tierisches Eiweiß, sondern mehr pflanzliche Kohlenhydrate beinhalten.
Da der Leberstoffwechsel mit der Epilepsie in Zusammenhang zu stehen scheint, ist auf eine stetige leberschonende Entgiftung und Unterstützung der Leber Wert zu legen. Auch die Nierentätigkeit ist unterstützenswert. Gerade bei der Epilepsie Erkrankung ist in ganz besonderer Weise auch die Psyche über das zentrale Nervensystem beteiligt.
Wir empfehlen dringend feste Tagesabläufe und eine ruhige und stressfreie Umgebung bei unseren Patienten. Eine Umgebung, ein Haushalt, welcher dem Tier zusätzlichen Stress bereitet durch beispielsweise häufige Besuche, laute Geräusche, keine festen Tagesabläufe usw. ist mehr als kontraproduktiv für das gesamte Krankheitsgeschehen.
Dies gilt insbesondere natürlich für fremde Umgebungen mit fremden Menschen, Tierheimtiere sind durch die Besonderheiten der Unterbringung derart stressig untergebracht, dass eine Therapie eine neue Umgebung mit ruhigerem Umfeld miteinbeziehen sollte.
Erfahrungsbericht: Katze Elli ist dank der Bioresonanz-Haaranalyse endlich Anfallsfrei
Liebes Team vom Tierheilkundezentrum, heute ist es soweit. Heute ist der 21.12.2022 und genau heute ist meine Katze Elli 1 Jahr Anfallsfrei. Unglaublich, oder? Im September 2021 lies ich für Elli die Bioresonanz-Haaranalyse für Katzen durchführen.
Nach anschließender Futterumstellung auf Nehls Katzenfutter und Beginn der empfohlenen Kräuter für Katzen und Homöopathie für Katzen wurden die Anfälle immer schwächer und seltener. Nun haben wir 1 Jahr geschafft. 1 Jahr ohne epileptische Anfälle. Elli geht es spitze, sie ist fit, hat einen gesunden Appetit, spielt viel mit Ihrem Kumpel Charly.
Im neuen Jahr würde ich gern eine erneute Bioresonanz-Haaranalyse von Elli und auch von Charly durchführen lassen, einmal den Allgemeinzustand durchchecken😊 Vielen Dank für alles & dafür, dass Sie mich auf diesem Weg begleitet haben. Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für 2023. Liebe Grüße, Katharina Grewe & Elli
Erfahrungsbericht: Epilepsie bei Katze Lilly
Meine kleine Lilly (Nacktkatze) bekam vor ca. 6 Monaten den ersten epileptischen Anfall!!! Wir wussten gar nicht, was passiert, und waren total geschockt. Es war so schlimm für uns, unser kleines Baby mit so schrecklichen Krampfanfällen zu sehen.
Der Tierarzt hat sie völlig auf den Kopf gestellt, Blutwerte etc., und uns wurde gesagt, dass sie jetzt Medikamente nehmen muss, die sie in ihrem Wesen beeinträchtigen können und die punktgenau gegeben werden müssen.
Wir haben in dieser Zeit ca. 5 Anfälle mit durchlitten, und ich bin über Google immer wieder auf das Tierheilkudnezentrum gestoßen, die wohl bei anderen Tieren sehr erfolgreich die Epilepsie behandelt hat.
Wir wollten es nicht unversucht lassen und wurden dafür belohnt! Nach der Haaranalyse haben wir mit der homöopathischen Behandlung begonnen. Seitdem, also jetzt ca. 6 Monate her, hat sie nur einen einzigen und recht harmlosen Anfall gehabt!
Wir sind so glücklich darüber, dass unsere Lilly mit der Krankheit jetzt ganz problemlos leben kann, obwohl wir anfangs sehr skeptisch waren! Vielen, vielen, vielen Dank,, dass Sie unserer Lilly so geholfen haben!