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Allergien & Futtermittelallergie, Ekzeme bei Hunden

Allergien & Futtermittelallergie, Ekzeme bei Hunden

Allergien, Futtermittelallergien und Hauterkrankungen bei Hunden: Ursachen, Symptome und Therapie

Die Gesundheit von Hunden steht, ähnlich wie bei uns Menschen, in engem Zusammenhang mit der Ernährung. Eine ausgewogene und artgerechte Fütterung ist entscheidend für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Hundes, vom Welpenalter bis ins hohe Alter.

In den letzten Jahren ist jedoch eine Zunahme von Futtermittelallergien und Hauterkrankungen bei Hunden zu beobachten. Diese gesundheitlichen Probleme können vielfältige Ursachen haben und äußern sich in verschiedenen Symptomen, die sowohl den Magen-Darm-Trakt als auch Haut, Ohren, Augen und Atemwege betreffen können Stoffwechsel und Hautstoffwechsel von Hunden werden zunehmend belastet.

 

Was ist eine (Futtermittel-)Allergie?

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe, sogenannte Allergene. Bei Hunden handelt es sich bei Futtermittelallergien um eine solche Überreaktion des Immunsystems auf Bestandteile in der Nahrung.

Da über 80 % der Immunzellen im Darm angesiedelt sind, liegt die Ursache einer allergischen Reaktion häufig in einem gestörten Magen-Darm-Trakt, einem Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt oder einer Dysbiose (Ungleichgewicht der Darmbakterien). Dies verdeutlicht, wie eng die Gesundheit des Immunsystems mit der richtigen Ernährung verknüpft ist.

 

Symptome einer (Futtermittel-)Allergie

Die Symptome einer Futtermittelallergie sind vielfältig und können sich in unterschiedlichen Bereichen des Körpers manifestieren:

  • Magen & Darm: Häufiges Grasfressen, Erbrechen, Blähungen und Durchfall sind typische Anzeichen.
  • Haut: Juckreiz, Pfotenlecken, Knabbern an den Pfoten, Ekzeme, Dermatitis, Haarausfall, Haarbruch und Rötungen sind häufige Hautsymptome. Die Haut kann zudem empfindlich und erhitzt wirken.
  • Ohren: Ekzeme und wiederkehrende Ohrentzündungen können auf eine Futtermittelallergie hindeuten.
  • Augen: Entzündungen, Augenausfluss, Tränenfluss und Verstopfung des Tränengangs sind mögliche Symptome.
  • Atemwege: Husten und Atemprobleme können auftreten, vor allem wenn Schimmelpilze im Futter die Auslöser sind.

 

Ursachen und Auslöser von (Futtermittel-) Allergien

Die Allergene sind vielfältig. Zu den häufigen Allergenen zählen:

  • Chemische und pharmakologische Rückstände: In Futtermitteln können Rückstände aus der Massentierhaltung sowie Schadstoffe, Toxine, Farb-, Lock-, Füll- und künstliche Konservierungsstoffe enthalten sein. Diese können das Immunsystem belasten und allergische Reaktionen hervorrufen.
  • Tierische Proteine: Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Weizen und Soja sind häufig festgestellte Allergene. Oftmals ist jedoch unklar, ob die Allergie durch das eigentliche Nahrungsmittel (auch zuviel davon) oder durch darin enthaltene Rückstände verursacht wird.
  • Überversorgung mit schwer verdaulichen Eiweißfuttermitteln: Eine übermäßige Zufuhr von Proteinen kann zu mikrobiellen Veränderungen im Darm führen, was ebenfalls eine Allergie begünstigen kann.
  • Mineralstoff- und Spurenelementmangelerscheinungen oder Überschüsse, Überschüsse können ebenso zu Vergiftungen führen.
  • Schimmelpilze und Milben: Diese können in Futtermitteln vorhanden sein und zu Atemwegsproblemen führen.
  • Weitere Auslöser sind Infektionen und bakterielle Erkrankungen, Mykosen und Parasiten.
  • Medikamentenunverträglichkeiten
  • Kontaktallergie auf bestimmte, in der Umgebung vorkommende Stoffe
  • Genetische Disposition, die zum Teil rasseabhängig ist
  • Geschwächte Abwehr und ein nicht optimal funktionierendes Immunsystem. Diese geschwächte Abwehr ist ursächlich für den Befall mit Ektoparasiten, für eine Infektion mit Pilzen, Bakterien und Keimen, die in der Umgebung reichlich und grundsätzlich vorhanden sind, jedoch zeichnet sich ein gesundes Tier mit einem intakten Immunsystem dadurch aus, dass es diese gut abwehren kann und somit keine Ansteckung bzw. kein Befall erfolgt.
  • Sonderfall Räude: Ein Sonderfall stellt die Räude oder auch Demodikose dar. Räude wird durch Milben verursacht, die unter der Haut leben und ist von Hund zu Hund übertragbar. Meist erscheint sie zuerst am Kopf und breitet sich dann über Stirn, Ohren, Augengegend über den Hals, den Rumpf bis zu den Pfoten aus. Bei der Räude kommt eine Faltenbildung der Haut mit Juckreiz und unangenehmen Geruch sowie klebrigem Belag hinzu. Die Aussicht auf eine erfolgversprechende Therapie ist unterschiedlich. Bei manchen Hunden greift eine Therapie sehr schnell, es gibt jedoch auch Räudeerkrankungen, die über mehrere Jahre immer wieder schubweise auftreten, eine Therapie verspricht hier aber zumindest eine große Linderung der Beschwerden.

 

Hauterkrankungen und (Futtermittel-)Allergien

Allergien, insbesondere Futtermittelallergien, sind häufig eng mit Hautproblemen bei Hunden verbunden. Hauterkrankungen wie Ekzeme, Dermatitis, Pustelbildung, Schuppenbildung und Haarverlust können als direkte Folge einer (Futtermittel-) Allergie auftreten. Der Hund zeigt häufig ein sogenanntes Leckekzem: ein exzessives Lecken und Kratzen der Haut, bis sie rot, nässend und eitrig wird. Besonders häufig betroffen sind die Pfoten, Ohren und das Gesicht.

Oftmals besteht eine Hauterkrankung schon mehrere Monate, teils sogar Jahre, bis uns ein Hund vorgestellt wird. In diesen Fällen ist auch eine nicht zu unterschätzende Gewöhnung vorhanden: das Kratzen, Beißen und Jucken gehört schon in den Tagesablauf wie das Gassi gehen und die Fütterung. Hier ist es dann besonders schwer, diesen Kreislauf zu durchbrechen und auch ein wenig Geduld des Besitzers gefragt.

Neben Futtermittelallergien können jedoch auch andere Faktoren wie Leber- und Nierenerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Vergiftungen und hormonelle Ungleichgewichte eine Rolle spielen.

Auch die Psyche des Hundes spielt eine wichtige Rolle, da Stress und Hektik im Haushalt und psychische Belastungen Hautprobleme verursachen können. Der Hundehalter muss auch diesen wichtigen Aspekt analysieren und Lösungen erarbeiten.

 

Diagnose und Ursachenforschung

Um eine erfolgreiche Therapie einzuleiten, ist eine genaue Diagnose, eine umfassende Untersuchung des Hundes, einschließlich einer detaillierten Anamnese durch den Tierhalter, durch den Tierhalter unerlässlich.

Bei Verdacht auf eine (Futtermittel)Allergie wird häufig im ersten Schritt eine sogenannte Ausschlussdiät in der Fütterung empfohlen. Dabei erhält der Hund über einen Zeitraum von 8 bis 12 Wochen ausschließlich eine bestimmte Nahrung, um die Reaktion des Körpers zu beobachten. Geeignete Nahrungsmittel für diese Diät sind beispielsweise Reis oder Kartoffeln in Kombination mit einer Proteinquelle wie Hühnchen, Lamm oder Rindfleisch.

Die Ausschlussdiät hilft dabei, das Allergen zu identifizieren und aus dem Futterplan des Hundes zu eliminieren. Für Hundehalter, die nicht die Zeit oder Möglichkeit haben, ständig frische Nahrung zuzubereiten, gibt es spezielle Nassfutter (z.B. von Nehls), die nur eine einzige Proteinquelle enthalten und somit für eine Ausschlussdiät geeignet sind. Ergänzend zur Futterumstellung können spezielle Öle und Hefeprodukte gefüttert werden.

Die beste Erfolgsaussicht, Hauterkrankungen zu regulieren, besteht darin, das ganze Umfeld des Tieres zu durchleuchten. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, da bei vielen vierbeinigen Patienten mehrere Ursachen und Auslöser vorliegen, die sich im Laufe der Zeit als Folgen der Erkrankung bilden und in direktem bzw. auch indirektem Zusammenhang mit der Erkrankung stehen.

Wir arbeiten mit der Bioresonanz-Haaranalyse, einer diagnostischen Methode, die sich in der Praxis bewährt hat. Dabei werden Haarproben des betroffenen Tieres im Tierheilkundezentrum untersucht, um mit einer ursächlichen Analyse Ungleichgewichte im Organsystem, Allergene und weitere relevante Parameter zu ermitteln. Die Bioresonanz-Haaranalyse ist unsere wichtigste und erfolgreichste Methode, eine individuelle Therapieempfehlung basierend auf den Testergebnissen zu erarbeiten.

 

Therapie und Behandlungsansätze

Herausfordernd wird es manchmal für den Hundehalter manchmal, eine Auswahl zu treffen, welche Therapieform und welche Vorgehensweise die Richtige im Falle des eigenen erkrankten Hundes ist. Zu oft wird man mit verschiedenen – oft sogar gegenteiligen – Meinungen konfrontiert und ist am Ende hin und hergerissen, was nun richtig, was falsch ist.

In der Praxis sieht eine Therapie von Hauterkrankungen im Tierheilkundezentrum wie folgt aus:

Nach der Diagnosestellung durch die Bioresonanz-Haaranalyse erfolgt die Ursachenforschung. Bezüglich der Erforschung der Ursache gibt der Bericht des Tierhalters wesentliche Anhaltspunkte dafür, in welcher Reihenfolge geforscht wird. Durch die Ursachenerkennung erfolgt ein ganzheitlicher Therapievorschlag.

  1. Die Grundlage der Behandlung von Futtermittelallergien ist die Fütterung als wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Therapie gesehen. So wird die Fütterung des Tieres besprochen und Veränderungen/Optimierungen vorgenommen. Zusätzlich werden Elemente in die Fütterung eingebaut, die die Therapie unterstützen.
  2. Neben der Ernährungsumstellung erfolgt dann eine naturheilkundliche bzw. homöopathische Therapie, welche individuell zusammengestellt wird und dementsprechend aus Komplexmitteln, Einzelmitteln oder phytotherapeutischen Mitteln bestehen kann. Sie zielt darauf ab, das Immunsystem ganzheitlich zu regulieren und die Überreaktion zu reduzieren, ohne die Abwehrkräfte des Tieres zu schwächen, wie es bei einer Kortikoidmedikation eine der unerwünschten Nebenwirkungen wäre.
  3. In Fällen von Hauterkrankungen, die durch Futtermittelallergien verursacht werden, ist oft eine lokale Behandlung der betroffenen Hautstellen notwendig. Diese zielt darauf ab, den Juckreiz zu lindern und die geschädigten Hautareale schneller abheilen zu lassen. Bei einer erfolgreichen Therapie zeigt sich häufig schon nach einigen Wochen eine Verbesserung der Symptome. Dennoch kann es auch länger dauern, bis eine vollständige Symptomfreiheit erreicht ist.

Da die homöopathische Behandlung immer individuell auf das jeweilige Tier abgestimmt wird, gibt es keine allgemein gültige Therapieempfehlung. Die Therapie erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von 8 bis 12 Wochen, kann jedoch je nach Schwere und Dauer der Erkrankung variieren.

 

Langzeittherapie und Vorbeugung

Eine langfristige Futterumstellung und eine ausgewogene Ernährung sind entscheidend, um ein erneutes Auftreten der Symptome zu verhindern. Experimente mit dem Futter sollten vermieden werden, da sie das Risiko eines Rückfalls erhöhen können. In manchen Fällen kann eine dauerhafte Unterstützung des Immunsystems durch homöopathische Mittel oder eine Basiskräuterfütterung sinnvoll sein.

Eine erfolgreiche Therapie erfordert zudem Geduld und Konsequenz seitens des Tierhalters. Hunde, die an eine Fütterung mit Duft- und Lockstoffen gewöhnt sind, können sich anfangs gegen eine natürlichere Ernährung sträuben. Hier ist der Tierhalter gefragt, konsequent zu bleiben und dem Hund ausschließlich natürliches Futter anzubieten.

Die Erfahrung hat aber auch gezeigt, dass die naturheilkundlichen und homöopathischen Mittel in einigen Fällen mehrere Monate verabreicht werden müssen, da nach zu frühzeitigem Absetzen der ein oder andere Rückfall eingetreten ist.

Wir empfehlen grundsätzlich eine permanente Basiskräuterfütterung parallel zum Nassfutter.

 

Fazit

(Futtermittel-) Allergien und Hauterkrankungen bei Hunden sind komplexe Gesundheitsprobleme, die oft miteinander verknüpft sind. Eine sorgfältige Ursachenforschung, eine gezielte Futterumstellung und gegebenenfalls eine ergänzende homöopathische Behandlung sind entscheidend, um die Symptome zu lindern und das Wohlbefinden des Hundes zu verbessern. Eine erfolgreiche Therapie erfordert Geduld und eine individuelle Herangehensweise, wobei die langfristige Gesundheit des Tieres stets im Vordergrund stehen sollte.

 

Erfahrungsbericht: Doggenhündin Anna, 10 Jahre und Ihre Allergien

Hallo liebes Team, gerne möchte ich Euch heute von den Fortschritten unserer Anna berichten. Anna ging es Ende April nach ihrem 10. Geburtstag zunehmend schlechter (Aufgrund Ihrer ganzen Allergien), sodass wir überlegt hatten sie gehen zulassen damit sie nicht leiden muss, denn selbst das Apoquell hat ihr gegen ihre Allergien nicht mehr geholfen. Wir hatten uns dazu entschlossen eine Haaranalyse bei euch machen zu lassen.

Anna hatte vor deinen Produkten mit Auswurf (Schleim) aufgrund ihrer Pollenallergie zu tun, massiven Ohrenschmalz, Abgeschlagenheit und Lustlosigkeit zu kämpfen. Seit der Zusammenstellung der Produkte für Anna und der Einnahme der Produkte geht es Anna deutlich besser. Bereits nach einigen Tagen merkten wir wie gut ihr eure Produkte tun, sie rennt im Oma Tempo wieder durch den Garten, buddelt liebend gerne zum Leid von uns, ist viel wacher, agiler und nimmt wieder richtig am Leben teil.

Außerdem ist ihr Ohrenschmalz super wenig geworden wir machen nur noch einmal die Woche mit dem Ohr San die Ohren sauber. Vorher, unter Apoquell, mussten wir alle 2 Tage den massiven Ohrenschmalz raus holen und ihre Ohren waren entzündet jetzt garnicht mehr ☺️. Wir sind sehr froh das es Anna viel besser geht und sind zuversichtlich das sie ihren 11. Geburtstag auch schafft ?? Liebe Grüße Sabine und Susanne (Bild 1: Anna vor der Therapie, Bild 2: Anna nach wenigen Therapietagen)

 

Erfahrungsbericht: Juckreiz, Ausschlag, Entzündungen sowie Magen & Darm Probleme bei Labradorrüde Blacky - die Folgen einer Futtermittelallergie 

Juckreiz, akuter Hautausschlag, rote Stellen, riechende Entzündungen im Nacken, Durchfall, Erbrechen, übelriechende Blähungen & Gras fressen. Mit diesen Problemen wand sich Blackys Besitzerin im Mai 2022 an mich und wir arbeiteten für den 6-jährigen Rüden über die Bioresonanz-Haaranalyse. Diese ergab unter anderem eine massive Immunschwäche sowie zahlreiche Allergien & Unverträglichkeiten.

Ein hartnäckiger Fall und die Therapie wollte zuerst nicht greifen. Nach einer Optimierung und Anpassung dann am 19.06. die ersten positiven Entwicklungen: „Wir haben das Gefühl es wird langsam. Auch das Auge scheint sich zu erholen. Er setzt regelmäßig schön geformten Kot ab, pinkelt seeehhhrrrr viel und freut sich riesig, wenn es zur Fütterung geht.

Er wälzt sich durch das Gras, schläft wieder wie ein Korkenzieher auf dem Rücken und Beine nach oben in seinem Bett. Er springt, er wedelt und kratzt sich. Auch die ersten Haare am Rücken wachsen wieder nach – juhuuu!“ Am 04.07. kam die nächste erfreuliche Nachricht: „Unser Labrador Blacky macht sich Stück für Stück. Das Fell wächst nach und das Auge wird „langsam“ besser. Blähungen hat er nur wenn er was geklaut hat. Solange er bei seinem Futter bleibt, ist alles gut.“

Update vom 03.08.22: „Hallo Ihr Lieben, nun muss ich doch endlich mal wieder ein Update senden und fragen, ob wir am Futterplan schon etwas optimieren können. Blacky geht es gut. Sein Auge erholt sich Gott sei Dank auch wieder. Morgens sieht es schon fast wieder normal aus (siehe Fotos). Gegen Abend dann wieder schlimmer und gerötet. Der allgemeine Zustand ist gut.

Die Haare sind nachgewachsen und auch die Liegebeulen bluten nicht mehr. Der Muskelschwund, vor allem am Kopf, ist noch deutlich ausgeprägt…“ Die konsequente Therapieumsetzung der Besitzer zahlt sich aus und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir den Zustand auch noch weiter optimiert & stabilisiert bekommen. Alle Daumen und Pfoten sind weiterhin für Blacky gedrückt ? Dann ein letztes Update von Januar 2023: Alles ist gut, keine Probleme mehr, Blacky ist aufgeblüht & gesund ?


 

Erfahrungsbericht: Bei Ikarus zeigen sich super Erfolge und seine Haut erholt sich zusehends

Liebe Frau Nehls, auch Ikarus vom Bachmannsgraben und ich möchten heute ein kleines Statement abgeben. Vor 3 Monaten bin ich auf Sie aufmerksam geworden bereits mit den Nerven fast am Ende. Ich habe einen jungen schwarzen Schäferhund Rüde namens Ikarus vom Bachmannsgraben. Er entwickelte auf einmal einen wahnsinnigen Juckreiz.

Er war gefühlt alle 5 Sekunden nur am kratzen. Da ich mir den plötzlichen Juckreiz nicht erklären konnte lies ich durch Sie eine Haaranalyse durchführen. Naja das Ergebnis war nicht wirklich erfreulich. Futtermittelallergie und diverse Kontaktallergien. Frau Nehls erklärte mir am Telefon die Ergebnisse und stellte mir auch Ihr ganzheitliches Konzept speziell für Ikarus vor. Gut ich musste mich dann mit meinem Mann bereden und wir haben uns entschieden es zu versuchen.

Nach drei Monaten erster Zwischenstand wir sind so froh, dass wir auf Frau Nehls vertraut haben und weiter vertrauen werden. Ikarus hat in der Zwischenzeit keinen Juckreiz und keine roten Ohren mehr. Frau Nehls wir sind Ihnen so unendlich dankbar was Sie bereits alles für uns getan haben. Vielen lieben Dank sagt Ikarus mit Frauchen Nicole

 

Erfahrungsbericht: Yumis Allergie

Hündin Yumi, 1,5 Jahre hatte viele Probleme: Iris, Yumis Besitzerin, gab damals an: kaut und leckt sich die Pfoten und Beine wund, schlimmer Juckreiz seit Monaten, allergisch auf Hausstaubmilben und Futtermilben, sehr schreckhaft und nervös...

Liebes Team, danke für die Hilfe. Heute melde ich mich, weil die 6 Monate der Therapie bei Yumi nun um sind:

Ich kann berichten, dass sich Yumis Zustand ja bereits nach 2 Wochen deutlich verbessert hat und seither ist kein Juckreiz und sonstiges mehr aufgetreten, die Haare sind alle nachgewachsen und wir haben seit 5 Monaten Ruhe.

Ich habe außerdem bei genauer Durchsicht der Allergenliste festgestellt, dass vieles auch tatsächlich Gräser/Pflanzen bzw. Pflanzenschutzmittel/Spritzmittel aus Obst./und Weinbau sind, die tatsächlich bei uns im Weinberg (unsere tägliche Runde) hier wachsen bzw. leider auch verwendet werden.

Als die Kunstdüngersaison im März los ging, hat sie sich mal gekratzt und an den Augen schienen wieder ein paar Haare auszufallen.

Aber seit ich jetzt nach jedem Spaziergang Pfoten und Gesicht feucht abwische/wasche und sehr auf der Hut bin, wohin sie ihre Schnauze steckt, hat sich das erledigt. Da werde ich zukünftig auf der Hut sein. Ich meine eine direkte Auswirkung von Spritzmitteln auf Yumis Fell/Juckreiz feststellen zu können. Ist ja auch kein Wunder, denn hier wird wirklich noch RoundUp verwendet, wie ich neulich feststellen musste!

Die Tierärztin hatte ja im November, kurz vor Behandlungsbeginn bei ihnen, bei Yumi mittels Allergietest eine Futtermilben/Hausstaubmilbenallergie (und sonst nichts) festgestellt.

Die kam bei der Haaranalyse ja nun gar nicht raus und ich habe auch nicht den Eindruck, dass das so ist. Sonst wäre es ja wiedergekommen nach Abklingen der einmaligen Cytopointspritze im November, von der ich nun nicht weiß, wie lange die Wirkung angehalten hat und inwiefern sie mit der Bioresonanztherapie geholfen hat, dass es Yumi besser geht.

Da hätte ich wohl länger abwarten sollen zwischen den Behandlungen, aber mir tat mein Hund so leid damals, dass ich alles versucht habe. Ich habe in den letzten Wochen nach und nach die Mittel auslaufen lassen; inzwischen nehmen wir nur noch die Kräuter trocken und das Futter. Die Allergenfutterquellen aus dem Profil habe ich alle seit November weggelassen.

Ich bin gespannt, was die Kontrollhaaranalyse nun ergibt. Beste Grüße Iris

P.S.: Wir freuen uns sehr, dass die Therapie bei Yumi so rasant schnell gewirkt hat.

 

Weitere Erfahrungen mit dem Tierheilkundezentrum...

Hallo und guten Abend liebes Team, habe bei meinem Hund nun alles zum Einsatz gebracht, was Sie mir empfohlen haben, - soweit ich bis jetzt sehen kann: mit bestem Erfolg! Das gesamte Befinden des Hundes hat sich geändert! Ich habe allerdings auch das Futter umgestellt. Ich weiß nicht genau was hilft, aber unser Hund hüpft und springt und ist einfach gut drauf wie schon lange nicht mehr, - seine Pfoten sehen - bis auf eine- wieder fast normal aus. Das ewige Lecken und Knabbern an den Pfoten hat bereits nach zwei Anwendungen der lokalen Empfehlung aufgehört!!!

Ihre Renate Hennig


Hallo Frau Nehls, vielen Dank für die lokale Empfehlung. Sammys Ohrinfektion wird besser, habe auch Flohbissallergie auf seinem Rücken mit behandelt. Die Haare sind wie vorher auch ausgefallen, aber es kam zu keiner entzündeten offenen Haut. Wir sind ganz begeistert, endlich hilft mal was. Corinna Kleinfeld, Michael Klug

 

Liebe Frau Nehls, ich bin total begeistert von Ihrer homöopathischen Therapie/ Ihren Empfehlungen. Kurze Zusammenfassung: Vor 3 Wochen besorgte ich für meinen Golden Retriever, der seit ca. 8 Monaten an atopischer Dermatitis und Futtermittelallergie mit ganz schlimmen Hautreaktionen, Entzündungen und Juckreiz leidet die Empfehlungen von Ihnen. Nach ca. 1 Woche bemerkte ich eine eklatante Verbesserung seines Haut- und Fellzustandes. Die Rötungen und der Juckreiz verschwanden und die entzündeten Hautstellen heilten rasch ab. Vor 2 Wochen bekam ich dann noch zusätzlich Ihren Therapievorschlag von der Bioresonanz-Haaranalyse und besorgte mir die Medikamente. Frau Nehls, ob Sie es glauben oder nicht, innerhalb von einer Woche war mein Hund komplett gesund. Haut und Fell glänzen wie nie zuvor, mein Hund ist topfit und der quälende Juckreiz hat endlich ein Ende. Ich kann Ihnen gar nicht genug danken. Das ist mein allerschönstes Weihnachtsgeschenk, weil ich niemals damit gerechnet hätte, dass mein Hund wieder gesund wird. Und schon gar nicht mit so einfachen und im Vergleich zu den vielen Tierarztbesuchen absolut günstigen Mitteln und sooo schnell. Super Frau Nehls! 10000 Mal Dankeschön an Sie, das ist absolut genial, was Sie da vollbringen!

 

Erfahrungsbericht: Hündin Aila white prinzess

Aila ist eine Bichon frise Hündin geboren. Mit 9 1/2 Wochen ist sie dann zu uns gezogen und wir waren glücklich, dass sie endlich bei uns war. Die ersten Monate verliefen für uns drei sehr angenehm und wir dachten keinen Augenblick an eine ernsthafte Erkrankung. Auffällig war zwar ihr teilweiser Husten, der sich aber durch die Gabe eines homöopathischen Mittels (Heilpraktiker) besserte.

Nach der ersten Läufigkeit, mit 8 Mon. verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Aila stetig. Allergische Reaktionen, (ständiges kratzen, bis zu unzähligen offenen Stellen im Kopfbereich) Nierenschwäche und Kristallbildung, dann schließlich die Diagnose Partellaluxation. Der Tierarzt wurde zu unserem ständigen Begleiter und damit begann der Kampf um eine vernünftige medizinische Versorgung. Nun erst merkte ich, dass die Behandlung sich erschöpfte in Gaben von Cortison, Antibiotika und regelmäßigem Impfen.

Ich wechselte den Tierarzt und zog nach einander zwei Heilpraktiker hinzu und wurde Barfer (Rohfütterung für Hunde). Alle waren sehr bemüht um meine Hündin, ihr Zustand besserte sich leicht, nur die Ursache fanden auch sie nicht. Aila hatte inzwischen kaum noch Ähnlichkeit mit einem jungen Hund, sie lag den ganzen Tag nur noch auf einem ihrer Lieblingsplätze und war froh ihre Ruhe zu haben. Wir waren, wenn wir unseren Hund ansahen, von einer tiefen Trauer, Besorgnis und Verzweiflung geplagt und wussten einfach nur, wir müssen unserer Hündin helfen, egal wie und was.

Auf der Suche nach einer kompetenten erfahrenen Heilpraktikerin, stieß ich auf die Homepage vom Tierheilkundezentrum. Nach einem Anruf und dann mehreren Gesprächen hatte ich wieder Hoffnung und ließ eine Bioresonanz-Haaranalyse für Hunde erstellen. Nach einigen Tagen erhielt ich die Auswertung und die Empfehlung zu entsprechender homöopathischer Medikation. Nach kurzer Zeit, ich fing ganz vorsichtig einschleichend an, merkte man sehr schnell eine Besserung.

Das Kratzen wurde weniger und mein Hund mobiler und das Fell entwickelte sich prächtig. Meiner Hündin geht es inzwischen sehr gut, auch wenn die Therapie noch eine Zeit weiterlaufen muss, um keinen Rückfall zu riskieren und vielleicht noch eine weitere Besserung des Kniegelenks zu erreichen.

Mein Mann und ich sind Ihnen unsagbar dankbar, sie hat nach kurzer Zeit etwas erreicht, wovon wir nicht im Traum gewagt hatten zu träumen.

Annemarie Schütt-Riecken

 

Futtermittelallergien entstehen aus Allergenen, welche im Futter vorkommen!

Unsere Tiere werden heute oftmals durch denaturierte Kost krankgefüttert. Durch die Aussagen einer Werbung des Futtermittelmarktes, die uns suggeriert, was der Hund benötigt, um gesund zu bleiben bzw. zu werden. Oft wird uns tatsächlich die Frage gestellt, ob ein Hund denn überhaupt Hundefutter, sei es aus Dosen oder Trockenfutter, ernährt werden kann.

Argumente sind hier, dass doch viel zu wenig Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine in unserer menschlichen Kost (= Frischkost bzw. BARF für Hunde ) enthalten wären, um unser Tier gesund zu erhalten. Auf die Gegenfrage, ob die Menschen auch ausschließlich Konserven essen, weil dort doch alles Wichtige enthalten sei, wird ihnen die Konsequenz ihrer Frage dann recht schnell bewusst.

Kurzum: Wir füttern unsere Tiere krank durch denaturierte Fabrikfuttermittel, Konzentrate, Zusätze, Ergänzungsfuttermittel, synthetisch aufbereitete und konservierte Futtermittel, durch Erhitzung des Futters, dem sämtliche natürlich vorkommenden Stoffe entzogen und dann wieder synthetisch zugesetzt werden.

Hunde haben seit Jahrhunderten durch die Aufnahme von Beutetieren mit deren Mageninhalt aus Kräutern, Pflanzen und Rohfasern überlebt und sich weiterentwickelt. Sie haben sich heute mit Mahlzeiten auseinander zu setzen, welche mit ihrem natürlichen Futter nur noch annähernd, wenn überhaupt, übereinstimmen. Jedes Futtermittel, jeder Bestandteil eines Futtermittels, jeder Stoff und jeder Zusatzstoff kann zum Allergen werden.

Die allergischen Reaktionen beruhen überwiegend auch bzw. zusätzlich auf eine erhöhte Eiweißzufuhr durch das Futter. Das Fatale an Futtermittelallergien ist, dass die Symptomatik nicht immer mit einer Allergie in Zusammenhang gebracht wird. Symptome sind beispielsweise immer wieder kehrende Magen- und Darmprobleme, wie Durchfall, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Magengrummeln, aber auch Verstopfung, verstopfte Analdrüsen und weitere Probleme gehören weitläufig zum Kreise der Futtermittelallergien.

Eine Domäne sind die Hauterkrankungen, wie Ekzeme, allergische Reaktionen, Hot Spots, Juckreiz, Schuppenbildung und Haarausfall - siehe auch dieses Kapitel. Bei Hauterkrankungen wird schnell ein Zusammenhang zu einer Futtermittelallergie hergestellt, bei Durchfall, Magen und Darmproblemen wie auch bei asthmatischen Beschwerden, tränenden Augen, Schnupfen und Niesen weniger.

 

Bei Futtermittelallergien ist bei der Ursache anzusetzen!

Es gibt zwei Möglichkeiten bei Futtermittelallergien:

  1. Das Allergen ist bekannt; dann wird es umgehend aus der Fütterung entfernt. Oder aber es wird eine Ausschlussdiät über mehrere Wochen durchgeführt. Das heißt, je nach zur Zeit praktizierter Fütterung wird diese ganz umgestellt bzw. auch nur verdächtige Teile der praktizierten Fütterung über einige Wochen abgesetzt. Verursacher bzw. Allergen werden in jedem Fall aufgespürt, wenn der Tierhalter sich konsequent an die Therapieanweisungen bzw. Anweisungen bezüglich der Fütterung hält.
  2. Der Zeitraum hängt in großem Maße von der Vielfalt der zur Zeit gefütterten Futtermittel ab; wird sich aber in der Regel über mehrere Wochen/Monate erstrecken; da das Allergen erst einmal eine Zeit aus dem Futternapf verschwunden sein muss, um die Symptomatik rückläufig werden zu lassen bzw. feststellen zu können, dass keine negativen Symptome, wie beispielsweise Hautprobleme mehr auftreten. Fatal ist oft, dass nach Regulation bereits ein kleiner Ausrutscher in der Fütterung ausreicht, um die bekannte Symptomatik wieder ins Leben zu rufen. Daher müssen zukünftig dann auch kleine Sünden ausgeschlossen werden.

 

Allgemein gilt bei Futtermittelallergien

Ein zu hoher Eiweißgehalt im Futter, das heißt ein Überangebot an Eiweiß, wird mitverantwortlich gemacht für das Entstehen einer allergischen Reaktion, da es dieser Tür und Tor öffnet. Da unsere Tiere in der Regel zu proteinreich ernährt werden, könnte dieser Umstand mit dazu beitragen, dass Allergien stetig zunehmen.

Dies gilt insbesondere in Verbindung mit einem denaturierten Futter. Vor diesem Aspekt ist eine ausgewogene, frische und gesunde Ernährung ein wesentlicher Allergien vorbeugender Faktor, welcher nicht unterschätzt werden sollte.

 

Therapiemöglichkeiten der Futtermittelallergien

Eine Allergie beruht auf einer Überreaktion des Immunsystems. Ca. 80 % der Immunzellen sind im Darm angesiedelt. Zur Therapie einer Allergie bzw. Regulation der überschießenden Reaktion des Immunsystems steht eine Darmsanierung neben einer allergenfreien Fütterung an erster Stelle. Zur Sanierung des Darms stehen unterschiedliche Futterergänzungen zur Verfügung. Auch eine Entgiftung gehört zum Programm der Sanierung.

Auch innerlich sollte Haut, Fell und Hautstoffwechsel unterstützt und gestärkt werden, damit eine Regulation der Allergie herbeigeführt werden kann. Nicht zuletzt muss auch lokal therapiert werden; eine lokale Therapie sollte symptomatisch erfolgen. Die Therapie einer Futtermittelallergie kann nur erfolgreich sein, wenn sämtliche Faktoren miteinbezogen werden und ganzheitlich therapiert wird.

Die Gabe von Kortison kann im Notfall erst einmal Hilfe leisten, stellt jedoch keine Dauerlösung dar, da die Wirkung des Kortisons mit zunehmender Verabreichung abnimmt und die Nebenwirkungen bei Langzeitanwendung zunehmen.

 

Welche Allergene können im Futter enthalten sein?

Chemische und pharmakologische Rückstände aus Massentierhaltung, Schadstoffe und Toxine, Farb, Lock, Füll und künstliche Konservierungsstoffe, synthetische Zusatzstoffe, bezüglich der häufig festgestellten Allergene Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Weizen und Soja wäre ggf. zu testen, ob die Allergie tatsächlich auf o. g. Nahrungsmittel besteht oder in diesen evt. enthaltenen Rückständen aus Massentierhaltung bzw. gentechnischen Veränderungen.


Darüber hinaus kommt auch eine Überversorgung mit schwer verdaulichen Eiweißfuttermitteln mit ihren zu erheblichen mikrobiellen Veränderungen im Darm führenden Negativfaktoren in Betracht; ebenso wie Schimmelpilze oder Milben in Futtermitteln. Die Ursachen bzw. Allergene sind vielfältig und in vielen Fällen nicht einmal genau auszumachen; da beispielsweise Rückstände nicht getestet werden in der Regel.


Therapiemöglichkeiten bei Futtermittelallergien

Die wichtigste Voraussetzung zur Regulation ist die Umstellung des Futters, in aller Regel eine sogenannte Ausschlussdiät. Das Hundefutter bzw. Katzenfutter für eine Ausschlussdiät sollte individuell besprochen werden, da es eine große Rolle spielt, wie die bisherige Fütterung von Hund und Katze aussah. 

Ist die Grundvoraussetzung, also die Umstellung des Futters und das Absetzen möglichst vieler in Frage kommender Allergene geschaffen, hat sich ergänzend hierzu eine homöopathische Therapie für Hunde bei Futtermittelallergien sehr gut bewährt. 

Die homöopathische Therapie für Hunde versucht im ganzheitlichen Sinne, das Immunsystem zu regulieren, also die bisher vorhandene Überreaktion abzustellen, ohne jedoch das Immunsystem und die Abwehr zu schwächen. Wie es bei einer Kortikoidmedikation eine der unerwünschten Nebenwirkungen wäre. Da eine homöopathische Behandlung immer spezifisch auf das jeweilige Tier in seiner Gesamtheit, seinen individuellen Symptomen und der ganz speziellen Reaktionslage abgestellt wird, gibt es jedoch keine allgemein gültige Therapieempfehlung, sondern eine Therapie wird grundsätzlich für jedes einzelne Tier zusammengestellt.

Die Zeitangaben, in denen unsere vierbeinigen Patienten symptomfrei waren, variieren sehr stark. So trat häufig eine Symptomfreiheit in den ersten 4 - 6 Wochen ein, manchmal benötigt diese aber auch eine ganze Weile länger. Natürlich wird die Regulation von ganz verschiedenen Faktoren bestimmt und auch ein wenig von der Konsequenz des Besitzers.

Auch ist ein wichtiger Faktor die Futtermittelakzeptanz des jeweiligen Tieres; nicht selten weigert sich die Katze bei einer Futtermittelumstellung ohne Duft-, Lock- und Aromastoffe, überhaupt etwas zu fressen. Hier ist dann wirklich die Konsequenz des Tierhalters gefragt, ausschließlich natürliches und frisches Futter anzubieten, auch wenn der Hund einmal wenige Tage keine Nahrung zu sich nimmt. Anders ist keine Therapie durchzuführen und das muss dem Tierhalter auch bewusst werden. Bei sehr mäkligen Hunden kommt ebenfalls die Akzeptanzproblematik schon einmal auf.

In aller Regel funktioniert die Ausschlussdiät aber bis auf wenige Ausnahmen gut und oftmals frisst der Vierbeiner sein neues Futter auch lieber als das bisherige. Ebenso muss natürlich sicher gestellt sein, dass verordnete homöopathische Mittel auch "ins Tier zu bringen" sind; aber auch dies ist in der Regel kein Problem, da fast alle Mittel geschmacklich neutral sind und die Probleme bitterer Pillen nicht auftreten. Ist Mittelgabe und Futterumstellung gewährleistet, so erfolgt je nach Schwere des Falles auch eine lokale Behandlung der oft wunden, juckenden und eitrigen Hautläsionen.

Nach ca. 3 - 6 Monaten erfolgt dann nochmals eine Kontrolle des Therapieerfolges und gemeinsam mit dem Tierhalter wird besprochen, wie weiter verfahren wird; ob die homöopathischen Mittel gänzlich abgesetzt werden können oder nur zum Teil, ob die Therapie nochmals umgestellt werden sollte und nicht zuletzt, wie die neue Fütterung in der Praxis funktioniert. Meist sind die Tiere innerhalb weniger Monate symptomfrei und bleiben es auch, sofern das jetzige Futter weiter gefüttert wird und diesbezüglich keine Experimente des Tierhalters stattfinden.

Die Erfahrung hat aber auch gezeigt, dass die homöopathischen Mittel in einigen Fällen mehrere Monate verabreicht werden müssen, da nach zu frühzeitigem Absetzen der ein oder andere Rückfall eingetreten ist; der jedoch dann mit erneuter Medikation nach dem ersten Therapieplan innerhalb weniger Tage abgeklungen war.

 

Erfahrungsbericht: Erbrechen & Durchfall bei Rüde Cooper – dies waren die Folgen einer Futtermittelallergie

Hallo liebes Team, täglich lese ich mit Freude die Erfahrungsberichte auf den Seiten und auch bei Facebook und Instagram. Heute möchte ich mich selbst für die Hilfe bedanken. Dank der durchgeführten Bioresonanz-Haaranalyse für Hunde wissen wir nun genau, worauf Cooper allergisch reagiert, was er fressen darf, auf was wir verzichten müssen etc. Mit dem individuell zusammengestellten Therapievorschlag kommen wir super zurecht.

Cooper liebt das Nehls Rinder-Menü und Nehls Wild-Menü und wird ganz hektisch, wenn Fütterungszeit ist. Aber auch die Zusätze nimmt er problemlos und gern auf, diese mische ich einfach mit unter sein Nassfutter. Er hat nun schon seit einigen Wochen nicht mehr gebrochen & auch sein Stuhlgang ist normal. Auch vom äußeren Erscheinungsbild gefällt er mir total…sein Fell glänzt und er ist total gut drauf. Ich bin sehr froh, dass ich den Weg mit den Nehls Empfehlungen eingeschlagen habe und bin schon ganz gespannt auf die Kontrollanalyse, welche im neuen Jahr stattfindet.

Liebe Grüße & alles Gute für Sie, Jule B. & Cooper

 

Erfahrungsbericht: Labrador Tommy

Der 8-jährige Labradorrüde Tommy litt seit seinem 2. Lebensjahr unter massiven allergischen Reaktionen der Haut, die sich in starkem Juckreiz, haarlosen Hautbezirken mit Ekzem, Hot Spots, Pfotenknabbern und immer wiederkehrenden Ohrentzündungen äußerten. Man kann sich vorstellen, wie verzweifelt die Hundebesitzerin inzwischen war, seit Jahren suchte sie mit Tommy viele verschiedene Tierärzte, darunter auch Tierärzte mit dem Spezialgebiet Hautallergien, mehrere Kleintierkliniken, Tierheilpraktiker/innen und sogar eine Tierkommunikatorin auf, leider mit dem Ergebnis, dass es Tommy nicht besser, sondern immer schlechter ging.

Gleich, was Tommys Besitzerin auch ausprobierte, Tommys Situation wurde letztlich immer schlechter. Er lief oft wochenlang mit einer Halskrause herum, damit er sich nicht noch schwerere Wunden durch den stetigen und sehr massiven Juckreiz zufügte. Völlig verzweifelt wendete sie sich dann an mich mit den Worten: „Sie sind meine letzte Hoffnung Frau Nehls, wenn es Tommy mit Ihrer Behandlung noch immer nicht besser geht, weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Es ist einfach kein Leben für Tommy, wie sich sein Dasein in den letzten 6 Jahren zeigt. Der Hund wird verrückt, wenn das so weiter geht.“

Wir beginnen bei Tommy mit der Ursachenforschung und suchen jetzt erst einmal akribisch alle Allergene und Unverträglichkeiten. Mittels Bioresonanz-Haaranalyse schauen wir uns auch Tommys Organe, sein Nervenkostüm, den Vitalstoffhaushalt und alle Parameter an, die mir dann letztlich ein ganzheitliches Bild von Tommy geben, was meiner Ansicht nach unumgänglich ist, denn hier kann nur eine ganzheitliche ursächliche Therapie helfen!

Somit führen wir also erst einmal die Bioresonanz-Haaranalyse für Tommy durch. Die Testung zeigt auf, dass Tommy an zahlreichen Futtermittelallergien und insbesondere an sehr vielen Umweltallergien, aber auch an Kontaktallergien (beispielsweise der Wohnzimmerteppich unter dem Tisch) leidet.

Die Allergene, die wir aus Tommys Umfeld entfernen können werden jetzt erst einmal eliminiert (hierzu gehörten übrigens auch einige Zimmerpflanzen). Als nächsten Schritt optimierten wir die Fütterung von Tommy, indem wir alle Allergenpotentiale eliminierten und Tommy nur noch das Fleisch und Gemüse anboten, was er gut verträgt und worauf er nicht reagiert.

Zudem hatte wir im Zuge der Bioresonanz-Haaranalyse auch eine geeignete homöopathische Therapie und für Tommys Gesundheitszustand hilfreiche Kräuter getestet. Tommy bekam ab sofort täglich verschiedene Globuli, die wir als Komplexmittel in Form der Vet Komplexe als hilfreich austestete.

Zudem werden bei der Testung auch die homöopathischen Resonanzen getestet. Dies sind für Tommy hilfreiche homöopathische Einzelmittel. Damit Tommy nicht zu viele verschiedene homöopathische Mittel pro Tag nehmen muss und um die Gabe für Tommys Besitzerin praktikabel zu machen, überspielte wir die homöopathischen Einzelmittel auf einen Trägerstoff (gereinigtes Wasser).

So bekam Tommy pro Tag 5 ml seiner auf ihn abgestimmten homöopathischen Resonanzen verabreicht wie auch verschiedene Vet Komplexe in Form von Globuli. Zudem gab es die bei der Bioresonanz-Haaranalyse als sehr hilfreich getesteten Kräuter, die ich in einer Rezeptur und in den verschiedenen Anteilen für Tommy in Form der individuellen Kräuter verordnete.

Tommy bekam so einen ganzheitlichen und ganz speziell für ihn zusammengeschnittenen Therapieplan und Fütterungsplan mit auf den Weg. Hiermit konnte Tommys Besitzerin ihn dann täglich versorgen. Mit etwas Routine klappte dies nach einigen Tagen sehr gut. Tommy schmeckte sein Futter ausgezeichnet und endlich war es für ihn auch verträglich und allergenfrei.

Die homöopathische Therapie hat zum Ziel, die Allergene, mit denen Tommy weiterhin konfrontiert werden muss, da sich diese in der normalen Umwelt befinden, beispielsweise waren dies verschiedene Pollen und Milben, zu regulieren bzw. das Allergenpotential der für Tommy allergen wirkenden Substanzen zu regulieren.

Die eigens für Tommy hergestellte Kräuterrezeptur tat ein Übriges und half Tommy, besser mit Vitalstoffen versorgt zu sein und seinem Organismus indes, besser mit den verbleibenden Allergenen umgehen zu können. Ziel der Therapie ist eine Regulation der überschießenden Immunreaktion (Allergie).

Allergien sind äußerst schwer therapierbar und daher ist die Therapie langwierig. Als Therapiezeit veranschlagte ich erst einmal 6 Monate, wusste jedoch, dass auch nach 6 Monaten weitere Unterstützung für Tommy nicht ausbleiben darf und er ganz bestimmt auch weiterhin seine individuellen Kräuter und das eigens für ihn konzipierte Futter bekommen sollte, damit sein Organismus auch in Zukunft gut mit den Umweltallergenen zurechtkommt.

Tommy ging es bereits nach 4 Wochen so deutlich besser, dass er ohne Halskrause zurechtkam, da kein Juckreiz mehr bestand. Nach weiteren 4 Wochen begannen die Hot Spots abzuheilen und die haarlosen Hautbezirke begannen, sich wieder mit Fell zu füllen. Zu diesem Zeitpunkt heilte auch die Ohrentzündung ab und er knabberte sich nicht mehr die Pfoten.

Nach ca. 3 Monaten war Tommy komplett frei von Symptomen und erfreute sich wieder seines Lebens. Tommy geht es gut, er ist voller Lebensfreude und Tatendrang und an die schlimme Zeit vorher erinnerte nach 3 Monaten Therapiezeit nichts mehr.

 

Fütterungsphilosophien für Hunde: Pferdefleisch bei Futtermittelallergien: Nein Danke!

Immer häufiger wird bei Fütterungsallergien Pferdefleisch als geeignetes Futtermittel empfohlen. Die Fütterung von Pferdefleisch sollte jedoch sowohl aus ethischen moralischen, wie auch aus gesundheitlichen Gründen kritisch hinterfragt werden. Als Pferdeliebhaberin und Tierheilpraktikerin lehnen wir die Fütterung von Pferdefleisch sowohl aus moralisch ethischen wie auch aus gesundheitlichen Gründen kategorisch ab.

Im Tierheilkundezentrum werden uns zahlreiche Hunde und Katzen mit Futtermittelallergien vorgestellt und Pferdefleisch hat in keinem der mir vorgestellten Fälle zur Symptomfreiheit geführt. Pferde, die als Fleischlieferanten dienen, haben oft ein qualvolles Schicksal hinter sich, bis sie als Pferdefleisch auf dem Teller landen.

Als tierliebender Mensch setzen wir uns  für den Pferdeschutz ein und raten unseren Patientenhaltern konsequent von der Fütterung mit Pferdefleisch ab. Bedenken sollte der Hunde- und Katzenhalter die nachfolgend aufgeführten Aspekte, sofern er in Erwägung ziehen sollte, Pferdefleisch zu füttern.

 

Tiere als Fleischlieferanten

Der Genuss von Fleisch beinhaltet, wie wir alle wissen, eine Menge unschöner Dinge. Sieht man sich in Schweineställen, Rinderställen, Geflügelzuchtanlagen und auf Schlachthöfen um, ist die Problematik unverkennbar. Tiere werden zu Fleischlieferanten ohne Seele und Gefühl. Tiere werden gequält, geschunden, zur Massenware degradiert, über weite Strecken unter fürchterlichen Bedingungen transportiert. Tiere werden nicht mehr als Lebewesen, sondern alleine als Fleischlieferanten verstanden, der Umgang mit Fleisch ist gefühllos und ohne Gnade.

 

Das Pferd ist kein Fleischlieferant, sondern Freund des Menschen

Pferde haben ähnliche Schicksale. Sie werden, von Deutschland nach Italien, unter übelsten Bedingungen transportiert. Die Überlebenden landen dort auf Schlachthöfen. In Italien ist der Schlachtpreis höher und die Menschen mögen frisches Pferdefleisch, daher wird der Transport mit lebenden Pferden durchgeführt, nicht mit den bereits geschlachteten.

Viele Pferde verdursten, werden geschunden, Pferde treten sich gegenseitig tot, Pferde kommen mit gebrochenen Beinen und zahlreichen tiefen Wunden am Zielort an. Auch in Deutschland werden Pferde geschlachtet. Die Bedingungen auf deutschen Schlachthöfen sind unterschiedlich.

Bisher spielt sich das Schicksal der Pferde nicht in den Massen ab, wie dies bei Schweinen, Geflügel und Rindern der Fall ist, da Pferdefleisch eher etwas für Kenner und Feinschmecker ist, als dass es bei uns täglich auf den Tisch kommt. Jedoch werden schon heute viele Fohlen selbst anerkannter Züchter nur aus einem Grunde geboren: als Fleischlieferant!

Die sogenannte Überschussware landet auf dem Schlachthof, meist im Ausland nach langem furchtbarem Transport. Viele Menschen haben das Fohlenfleisch schon längst als zusätzliche oder auch ausschließliche Einnahmequelle erkannt und züchten nur oder auch aus diesem Grunde.

Der Markt ist überschwemmt mit Pferden, so landen viele Haflinger, Freiberger aus der Schweiz und Kaltblüter als Fleischlieferanten auf dem Teller, nach oft qualvoller Reise und beschwerten Kindertagen. Durch steigende Empfehlungen bei Futtermittelallergien Pferdefleisch zu füttern, wird das grausame Schicksal vieler Pferde enorm gefördert.

Dies führt auf längere Sicht gesehen dazu, dass einerseits mehr Fohlen alleine aus dem Grunde eines Fleischlieferanten gezüchtet werden und ein neuer Wirtschaftszweig daraus entstehen könnte. Darüber hinaus bleiben solche Empfehlungen aus Deutschland dem Ausland nicht verborgen und dort werden letztlich mehr und mehr Pferde aus Deutschland grausam ihrem Henker übergeben nach tagelanger qualvoller Fahrtstrecke.

 

Pferde sind liebenswert?

Das Pferd ist jedoch ein Haustier, es ist ebenso anhänglich, ein ebensolcher Partner und Freund für den Menschen wie Hund und Katze. Wer Hunde und Katzen liebt, derjenige muss auch Pferde lieben, diese edlen, sensiblen und liebenswerten Geschöpfe.

Ein echter Tierliebhaber kann nicht verantworten, Pferden durch sinnlose Empfehlungen und Umsetzung dieser einem grausamen Schicksal zuzuführen. Das Pferd ist zahlreichen Liebhabern zum Freizeitvergnügen, zur Freizeitgestaltung, zum geliebten Kumpel geworden. Pferde kämpfen für ihre Menschen im Sport, auf Turnieren, verhelfen ihnen zu Ansehen und Selbstbewusstsein. Auch heute noch arbeitet manches Pferd in der Landwirtschaft und beim Holzgewinn.

Das Pferd war und ist dem Menschen in zahlreichen Jahren zum treuesten Freund in allen Situationen geworden. Vor diesem Hintergrund landet das Pferd, mit Ausnahme der Zucht von Fohlen als Fleischlieferant, in aller Regel erst auf dem Schlachthof, wenn es hinreichend mit zahlreichen Medikamenten therapiert wurde und keine Aussicht auf Gesundheit und ein Leben ohne Schmerzen mehr besteht. Der Pferdebesitzer lässt oft nichts unversucht, um das Pferd zu behalten.

So kommt es, dass Pferde, die auf dem Schlachthof landen mit Antibiotika, Cortison und Schmerzmittel hinreichend austherapiert sind. Dies führt dazu, dass Pferdefleisch das belastetste Fleisch schlechthin ist und es, vom moralischen Aspekt einmal ganz abgesehen, weder als Ausschlussdiät für Futtermittelallergien taugt noch gesundheitsfördernd ist.