Kupfer ist ein essenzielles Spurenelement, das in vielen Enzymen eine wichtige Rolle spielt. Es ist entscheidend für die Bildung roter Blutkörperchen, den Eisenstoffwechsel und die Melaninproduktion in Haut und Fell. Kupfer beeinflusst zudem die Knochengesundheit und schützt die Gefäße vor oxidativem Stress. Ein Kupfermangel äußert sich häufig durch Anämie, blasse Schleimhäute, Fellverfärbungen und schlechte Heilungstendenz – oft aufgrund einer gestörten Eisenverwertung und verminderten Herz-Kreislauf-Funktionen.
Gute Kupferquellen in der Ernährung sind Leber, Niere, Fleisch und einige Gemüsesorten wie Kürbis. Bei diätetischer Unterversorgung – oft in Kombination mit Eisenmangel – empfiehlt sich Ergänzung mittels organisch gebundener Kupferpräparate. Achten Sie jedoch auf die Dosierung, denn eine Überversorgung kann zu Leberschäden führen. Einige Rassen sind genetisch empfindlicher für Kupferüberladung, weshalb eine individuelle Betreuung und regelmäßige Laborwerte entscheidend sind. Eine ausgewogene Versorgung trägt zu stabiler Blutbildung, gesunder Haut und glänzendem Fell bei.