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Eisen

Eisen

Eisen ist ein essenzielles Spurenelement, das bei Hunden, Katzen und vielen anderen Haustieren eine zentrale Rolle beim Sauerstofftransport spielt. Es ist integraler Bestandteil von Hämoglobin in roten Blutkörperchen und Myoglobin in Muskelgewebe. Ohne ausreichend Eisen kann der Sauerstoff nicht effektiv aus der Lunge in Körpergewebe transportiert werden, was zu Symptomen wie Schwäche, blasser Schleimhaut, Anämie und Leistungsabfall führt. Die Resorption von Eisen erfolgt im Dünndarm, wobei tierisches Häm-Eisen deutlich besser verarbeitet wird als pflanzliches Nicht-Häm-Eisen. Bei gesunder Fütterung – vor allem mit Fleisch oder Innereien – ist der Eisenbedarf meist gedeckt. Ein echter Mangel entsteht daher hauptsächlich durch Blutverlust, Parasiten oder Verdauungserkrankungen.

Die besten Eisenquellen in der Tierernährung sind Innereien wie Leber, Milz oder Niere, aber auch Muskelfleisch und Blutprodukte bieten eine hervorragende Bioverfügbarkeit. Pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder dunkles Gemüse liefern zwar Eisen, aber dessen Resorption ist oft eingeschränkt. Bei Vegetarischer oder BARF-Ernährung kann Blutmehl oder Lebertran als natürliche Ergänzung dienen. Überdosierungen sind selten, können aber bei gleichzeitiger Kupferunterversorgung auftreten, da Kupfer für die Eisenverwertung notwendig ist. Bei Verdacht auf eine Anämie oder chronischen Blutverlust empfiehlt sich eine veterinärmedizinische Abklärung, um immunologische Ursachen oder Erkrankungen wie Babesiose auszuschließen.