Fernando aus Tirol – Kotwasser nach Durchfallkolik
Wie Christina ihren Norikerwallach Schritt für Schritt stabilisiert hat – mit Konsequenz, Geduld und individueller Begleitung
Kotwasser – alle Themen im Überblick
Christina aus Tirol erzählt von ihrem Norikerwallach Fernando, der sie seit vielen Jahren begleitet. Seit 2018 litt er nach einer schweren Durchfallkolik unter wiederkehrendem Kotwasser – jedes Jahr folgte mindestens eine weitere Kolik. Trotz vieler Versuche mit unterschiedlichsten Mitteln stellte sich keine dauerhafte Besserung ein. Bis Christina im September 2021 begann, Fernando mit speziell auf ihn abgestimmten Kräutern und homöopathischen Präparaten zu begleiten. Das Besondere: Sie blieb auch dann konsequent, als ein Rückschlag kam.
Fernando leidet seit 2018 – nach einer schweren Durchfallkolik – an Kotwasser. Jedes Jahr folgt mindestens eine Kolik. Da die Begleitung bei meiner Stute Gwenda so gut angeschlagen hat, beschloss ich, das natürlich auch für meinen Jungspund zu machen, in der Hoffnung, dass wir das Kotwasser endlich loswerden.
Ich habe früher schon sehr viel Geld für diverse Mittelchen gegen Kotwasser ausgegeben und nichts hat geholfen – bzw. wenn dann nur ein paar Tage, dann war alles wieder beim Alten. Weiters leidet er gerne unter Raspe bzw. Mauke, also verkrustete Stellen an der Hinterhand.
Am 23.09.2021 starteten wir mit den speziell für Fernando abgestimmten Kräutern und Globuli (Vet-Komplex). Nach ca. 2 Wochen waren die Pferdeäpfel deutlich schöner und trockener und das Kotwasser verschwand.
Auf Empfehlung von Frau Nehls entwurmten wir unsere Pferde aber noch mit Equimax. Danach wurde es rapide schlechter und es war wieder da. Ich fuhr mit der Begleitung trotzdem so weiter und jetzt nach fast 2 Monaten sind immer wieder mal Tage dabei, wo er kein Kotwasser hat und auch keine Kolik. Sogar den aktuellen Temperatursturz letzte Woche (18.11.2021) hat er super überstanden und keinerlei Probleme gehabt.
Ich denke, es wird sich alles einpendeln. Warum soll es so schnell verschwinden – er hatte immerhin jetzt 3 bis 4 Jahre Probleme damit, dann geht das auch nicht von heute auf morgen weg. Immerhin haben wir noch 4 Monate Begleitung vor uns und das ist auch gut so.
Es soll sich ja dauerhaft etwas bringen und nicht nach 3 Wochen Wundermittel-Kur verschwinden, wie es so oft bei diversen Mittelchen gegen das Kotwasser angepriesen wird. Und Kotwasser ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom für einen Zustand – körperlich oder geistig –, mit dem das Pferd nicht umgehen kann.
Diese Mittelchen beheben nur die Symptome des Kotwassers, aber nicht die Ursache, und die Symptome kommen in den allermeisten Fällen auch dann recht schnell wieder zurück. Daher glaube ich fest daran, dass diese Nehls-Begleitung sehr vielversprechend ist.
Das Arbeiten mit ihm macht noch viel mehr Spaß, und im Gelände ist er wieder so locker und losgelassen wie vorher (habe erst 4–5-jährig mit ihm begonnen und ihn dann mehr oder weniger im Gelände gebisslos eingeritten, nach ein paar Mal Aufsitzen am Reitplatz raus und immer wieder ein paar Schritte reiten – würde es jederzeit wieder so machen).
Er kann auch immer wieder mal seinen „Aufpass-Modus" (in der Herde) besser oder schlechter ausschalten. Da er auf der Alm und auf Sommerweide immer über seine Herde gewacht hat und immer die Gegend im Auge hatte, hat er sich das dann zu Hause auch so angewöhnt – ist ja eh ein normales Verhalten in der Natur, aber in Stresssituationen (z.B. bei Silvester oder bei diversen Bräuchen von den Leuten aus dem Dorf) frisst er dann nicht mehr und passt nur noch auf.
Bezüglich der Raspe ist mir aufgefallen, dass die Behandlung mit der Zinksalbe viel schneller greift als bisher. Ich bin total begeistert: Nach nur 2 Mal Schmieren (alle 3 bis 4 Tage) ist es deutlich besser, und die Krusten lösen sich ab und darunter ist schöne Haut, wo ich vorher sicher jeden zweiten Tag für 3 Wochen schmieren musste.
Ich bin guter Dinge, dass durch die Kräuter die Ursache begleitet wird und das Kotwasser dann auch komplett verschwindet.
Für mich steht fest: Wenn die Begleitung vorbei ist, werden wir sicher ein passendes Mineralfutter (bzw. Mineralkräuter) finden und unser Magen-Darm-Müsli etc. weiterhin füttern und beim Tierheilkundezentrum kaufen. Was mir sehr gut gefällt: Man kann das Magen-Darm-Müsli auch als Mash zubereiten – die Pferde lieben es.
Wie immer kann ich nur sagen: Tolle Beratung – schneller Versand – großartige Produkte. Ich kann das Tierheilkundezentrum Nehls und diese Begleitung nur wärmstens empfehlen!
Was dieser Bericht aus unserer Sicht zeigt
Christinas Bericht ist aus mehreren Gründen lesenswert. Was uns daran besonders berührt:
Sie hat Geduld. Drei bis vier Jahre Kotwasser verschwinden nicht in zwei Wochen. Christina formuliert das selbst sehr klar: „Warum soll es so schnell verschwinden – er hatte immerhin jetzt 3 bis 4 Jahre Probleme damit, dann geht das auch nicht von heute auf morgen weg." Das ist eine Haltung, die wir uns von vielen Pferdebesitzern wünschen würden. Wer nach drei Wochen abbricht, weil keine vollständige Symptomfreiheit eingetreten ist, gibt zu früh auf.
Sie bleibt konsequent – auch beim Rückschlag. Nach der Entwurmung verschlechterte sich das Bild deutlich. Christina hätte an dieser Stelle aufhören können – stattdessen führte sie die Begleitung weiter. Genau das war der entscheidende Punkt. Wurmkuren belasten die Darmflora, und ein Rückschlag in dieser Phase ist nicht unüblich. Wer dann durchhält, sieht die Stabilisierung kommen.
Sie versteht Kotwasser als Symptom, nicht als Krankheit. „Kotwasser ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom für einen Zustand – körperlich oder geistig –, mit dem das Pferd nicht umgehen kann." Das ist die zentrale Einordnung, ohne die keine sinnvolle Begleitung gelingt. Wer nur das Symptom unterdrückt, sieht es immer wieder.
Die Veränderung geht über das Kotwasser hinaus. Was Christina über Fernandos Wesen schreibt – ruhiger, anhänglicher, ausgeglichener – ist ein Hinweis auf die Verbindung zwischen Verdauungssystem und Nervensystem. Über 80% der Immunzellen sitzen im Darm. Auch viele Botenstoffe, die das Verhalten beeinflussen, werden dort gebildet. Wenn der Darm ruhiger wird, wird das Pferd oft als Ganzes ruhiger.
Auch euer Pferd hat eine Geschichte, die gehört werden sollte.
Die "Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht sichtbar, was individuell hinter dem Kotwasser steckt – Belastungen, mineralische Imbalancen, Stoffwechselthemen. Grundlage für einen Begleitplan, der wirklich zu diesem einen Pferd passt.
Zur "Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →Weitere Geschichten aus der Praxis
Christina ist nicht allein. Aus den Rückmeldungen unserer Begleitpferde – die uns über die Jahre erreicht haben – hier zwei weitere kurze Stimmen:
„Ich füttere jetzt seit einer Woche Ihre Empfehlungen und bin ganz begeistert. Mein Pferd leidet seit Jahren an Kotwasserabgang. Nach 3 Tagen Fütterung Ihrer Empfehlungen war das Kotwasser komplett verschwunden. Jetzt, nach knapp einer Woche, beginnt es sogar bereits wieder, Gewicht zuzulegen. Ich habe bisher schon sämtliche auf dem Markt gängigen Produkte ausprobiert und mit keinem der bestimmt zwanzig ausprobierten Produkte einen Erfolg gehabt. Und jetzt in so kurzer Zeit – Wahnsinn!"
„Vielen Dank für Ihre Empfehlungen. Mein Pferd hat seit Jahren mit ständigem Durchfall und Kotwasser zu kämpfen, nach 14 Tagen der Fütterung Ihrer Empfehlungen keinerlei Probleme mehr und dies jetzt seit mittlerweile 10 Wochen. Bisher trat mehrmals wöchentlich Durchfall auf und Kotwasser war unser tägliches Brot. Ich bleibe dabei und füttere jetzt dauernd Ihre Empfehlungen. Danke auch im Namen meines Pferdes."
Die ausführlichen Erfahrungsberichte zu Kotwasser, Durchfall und auch zu lebensbedrohlichen Verläufen wie der Enteritis (z.B. der Geschichte von Lucky) findet ihr in der Sammlung im Hauptartikel.
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